Frage von oezil11, 21

Wie kann ich ihr helfen nicht ihr ganzes Leben wegzuschmeißen?

Hallo, ich hatte eine Freundin. Wir waren seit der Grundschule unzertrennlich. Ich liebte sie wie eine Schwester aber in der 8.Klasse ging das zu Bruch. Sie meinte zu mir, dass sie nicht weiterhin mit mir befreundet sein kann, weil wir uns auseinander gelebt haben aber das war der Anfang ihres Endes. Jetzt 2 Jahre später habe ich kaum Kontakt zu ihr aber ich hege immernoch freundchaftliche Gefühle für sie und möchte sie beschützen, weiß aber dass ich eigentlich keine Chance habe. Sie hat psychische Probleme. Sie hat mir davon letztes Jahr erzählt, denn auch wenn wir nicht mehr befreundet waren, wusste sie dass sie immer auf mich bauen konnte. Sie kommt mit Pflichten nicht klar im Leben. Sie hat Spaß an Dingen aber dann wenn es zur Pflicht wird, hat sie keine Lust mehr darauf. Sie hatte Spaß an Mathe, dann ging sie zur Schule und das verging. Sie liebte Musik und hat ein unfassbares Talent dafür. Sie kann unzählige von Instrumenten spielen aber daran verlor sie auch die Lust. Denn es war ihre Pflicht an einem bestimmten in einer bestimmten Zeit zu sein. Sie hasst die Schule, weil es Pflicht ist dorthin zu gehen. Ich hoffe ihr versteht, was ich meine. Das ist kein Problem der Unreife, es ist ein greundsätzliches Problem bei ihr. Sie ist deswegen auch schon in Behandlung aber ohne, dass es Pflicht ist, dass sie dorthin geht. Das würde ihr ja nicht helfen, sondern die Situation nur noch verschlimmern. Sie fühlt isch unwohl auf dieser Welt und überall Fehl am Platz. In der Zeit in der sie mir das erzählt hat, hat sie angefangen zu kiffen. Sie hat mir versichert, dass sie weiß worauf sie sich einlässt und man sie sowieso nicht von abbringen kann. Sie sagt immer wieder, dass es ihr hilft. Sie kifft jetzt jeden Tag, sie ist jedesmal wenn ich sie sehe stoned und sie hängt mit Leuten ab, die genau so sind. Gensu so viel kiffen, trinken etc. und als sie mir das erzählt hat, meinte sie dass sie noch nie so glücklich war, sich noch nie so wohl bei Menschen gefühlt hat. Dass sie sie genau so akzeptieren wie sie ist und sie so lieben aber das ist sie nicht. Sie ist ein tolles Mädchen, hat ein tollen Charakter, sie ist sehr tiefgründig und sie probiert genau das wegzukiffen. Sie will nicht nachdenken, weil sie das fertig macht. Ich habe seit Monaten überhaupt ein Kontakt mehr mit ihr aber ich kann nicht nichts tun. Ich weiß nicht, was ich machen soll...Und ja, sie ist es Wert zu kämpfen!

Antwort
von WanderIgelchen, 19

Du kannst ihr da nicht helfen. Mir klar, dass sie sich dort ja ach so wohl fühlt, dass ist der Schein bei solchen komischen Szenen, aber wirkliche Freunde sind das nicht, hab ich noch nie gehört. Dann würden sie nicht zulassen, dass sie sich immer so weg-kifft.  Klar, ihr wart Freunde, aber ich hatte auch mal eine Freundin, die mit Drogen anfing und die kann man davon auch nicht wegbringen, sowas können wenn überhaupt Psychologen/Aufenthalt in einer Psychiatrie, wenn es so extrem ist. Das mit dem 'Wenn es Pflicht wird, ist es blöd' ist meiner Meinung nach keine psychische Krankheit, sondern was ganz Normales. Wenn jemandem Wissen sozusagen aufgezwungen wird, dann hat man da keine Lust drauf. Ich finde schon, dass das eher an der Bequemlichkeit liegt und in gewisser Weise unreife, weil sie nicht damit zufrieden ist, das Schule und sowas eben Pflicht ist. 

Antwort
von ulliversum, 10

Deine Freundin ist halt ein kleiner Rebell! Die Denkweise die sie hat kann ich sogar nachvollziehen! Es ist in unserer Gesellschaft absolut hirnrissig wie sehr wir uns an alles Mögliche anpassen müssen. Und dabei ist es kein Zeichen geistiger Gesundheit, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein. 

Das mit dem Kiffen ist übrigens normal. Ich schätze mal ihr seid so 14,15 Jahre?! Völlig normal. Mach dir keine Sorgen. Sie geht ihren eigenen Weg!

Antwort
von Gestade3, 21

Hallo,

Na,ja, das haben ja oft auch kleine Kinder. Mal ist man von etwas super begeistert, und irgendwann hat man keine Lust mehr drauf. Was aber das kiffen betrifft, solltest Du dafür sorgen, dass Sie sich in ärztliche Behandlung begiebt.

Alles Gute

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