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Wie kann ich ihr am besten helfen?

gefragt von angie760angie760 am 28.10.2008 um 23:09 Uhr

Meine Mutter hatte vor kurzem einen Schlaganfall.Da ich frühzeitig den Notruf gerufen habe,war sie frühzeitig in der Klinik,so daß sie nichts zurückbehalten hat.14 Tage lag sie im Krankenhaus.Sie wurde dann von Kopf bis Fuß gründlich untersucht.Man stellte dann fest,daß sie zwischen den Vorhöfen an der Herzwand einen Pfropfen hat.Das sei der Auslöser für den Schlaganfall gewesen.Nun wurde sie mit Marcumar eingestellt.Sie muß ihre Ernährung umstellen und regelmäßig Eintragungen machen im Marcumar-Heft.Damit kommt sie aber nicht zurecht.Wenn ich ihr dann Hilfe leisten möchte,wird sie meist aggressiv und benutzt die Worte.Ich bin doch nicht doof.Da sie hin und wieder leichte Aussetzer hat und ganz alleine in der Wohnung lebt,wollte ich von der AWO,Caritas oder ect.einen Funkmelder anbringen lassen.Wenn es ihr schlecht geht,daß sie dann nur auf den Knopf drückt und auch Hilfe erwarten kann,da ich ja nicht immer zu Hause bin.Da wäre ich beruhigter.Doch auch da schlägt sie quer mit den Worten:Ich bin doch gut zurecht,ich bin noch kein Pflegefall.Ich arbeite zwar in der Altenpflege und weiß,wie ältere hilfsbedürftige Menschen oft reagieren.Doch bei einer Mutter-Tochter-Beziehung sieht es ganz anders aus.Es müßten meiner Meinung nach mehr Bekannte mit ihr darüber reden.Was kann ich noch machen?


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schleiereule
beantwortet von schleiereule am 28. Oktober 2008 23:15
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Hilfreichste Antwort

Setze dich mit einer Hilfgruppe ( AWO oder )in Verbindung besprich mit den das Problem. Vieleicht können die dir ein Rat geben . Noch besser eine fremde Person erklärt deiner Mama welche Vorteile sie davon hat. Das wirkt oft besser als bei den Kindern !


Weitere gute Antworten


skywalker66
beantwortet von skywalker66 am 28. Oktober 2008 23:12
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Habe mit ihr Geduld und zeige ihr, dass Du für sie da bist. Sie wird lernen müssen, Deine Hilfe anzunehmen. Lass ihr Zeit. Es ist für eine Mutter nicht einfach, vom eigenen Kind Hilfe anzunehmen.


anonym
beantwortet von Stitchi am 28. Oktober 2008 23:13
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Ich würde Dir gerne helfen, aber aus der Ferne ist das schwierig. Meine Schwiegermutter ist kürzlich an einer ähnlichen Sache verstorben. Freunde haben da sehr geholfen, aber es kamen noch mehr Komplikationen dazu. Es müssen bei dieser Sache wie Du sagst Bekannte mit ihr darüber reden. Habt Ihr welche, die das können?

Kommentar von Simple_avatar4smallangie760 am 28. Oktober 2008 23:15

Ja,eine sehr gute Freundin hat sich schon dazu bereiterklärt.Bin aber weiterhin auf Suche,die ihr das auch versuchen,zu erklären.

Kommentar von 65f5b81a5cc733bc763bcaea8f78385esmallDerVollstrecker am 28. Oktober 2008 23:17

Wo lebst Du, vielleicht kann ich Dir helfen.


WEISTDUS
beantwortet von WEISTDUS am 28. Oktober 2008 23:15
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schalte mal -jetzt sofort - auf ARD!!!! SOFORT

Kommentar von Simple_avatar4smallangie760 am 28. Oktober 2008 23:18

Danke für den Tipp.Sehr interessant und passend.

Kommentar von D987caf9014a26fc1e12ca594a12f2c3smalldonnerunddoria am 28. Oktober 2008 23:23

ARD: Menschen bei Maischberger - schaue ich auch gerade.


anonym
beantwortet von spyro37 am 28. Oktober 2008 23:13
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sie einfach ueber deine wahre gefuele aufklaeren ich denke das das jede mutter zu saetzen weiss


truthway
beantwortet von truthway am 28. Oktober 2008 23:16
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Also ich denke, dass deine Mutter immer noch unter shock steht. Sie möchte ihr Leben wie Früher weiter leben und das geht nun mal leider nicht. Deine angebotene Hilfe ist zwar toll und wäre von großem Nutzen, aber so wie ich es sehe will deine Mutter wieder alleine auf die Füße kommen...

Wenn sie deine Hilfe annehmen würde, dann wäre sie abhängig von dir und das gefällt ihr nun mal nicht. Ich glaube du machst dir zu viele sorgen, klar war das eine schreckliche Zeit, aber fahr ein bisschen runter. Mach dir nicht mehr zu viele Gedanken, die dir im Endeffekt nichts bringen...außer Aufregung...

Besuche sie doch einfach öfters... unternehmt mal was..( macht einen gemeinsamen Abend bei ihr oder bei dir zuhause...)

Ich wünsche dir noch viel Erfolg

MFG

truthway


VanNelle
beantwortet von VanNelle am 28. Oktober 2008 23:20
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Meine Erfahrung mit vielen Schlaganfall- Patienten (bestätigt durch Angehörige und deren Bekanntenkreis): erhöhte Aggressivität und Reizbarkeit. Wahrscheinlich wirst Du lernen müßen mit dieser neuen Situation umzugehen. Hilfe von außerhalb wäre angebrachter.


superfrieda444
beantwortet von superfrieda444 am 28. Oktober 2008 23:23
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Ich stimme skywalker66 total zu. Hinzukommt, daß deine Mutter mit der Annahme Deiner Hilfe ja auch ein Stück Selbständigkeit verloren sieht. Daher reagiert sie wahrscheinlich auch so, wie du es beschreibst. Sie muß vielleicht erst sich selbst eingestehen, daß sie Hilfe braucht, bevor sie deine annehmen kann. Gib ihr die Zeit und laß sie entscheiden - auch wenn du dir - zurecht - große Sorgen machst.


Wolpertinger
beantwortet von Wolpertinger am 28. Oktober 2008 23:26
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Menschen die einen Apoplex erlitten haben, werden häufig depressiv.

Vielleicht kann der zuständige Hausarzt eine Behandlung vom Neurologen in die Wege leiten.

Zu dem würde ich dir raten, das der Hausarzt zum einem das Hausnotruf System mit deiner Mutter bespricht und zum anderen mindestens für die Tbl Gabe und evtl. Vitalzeichen Kontrolle einen Pflegedienst deiner Mutter ans Herz legt.

Bei der Einnahme von Marcumar ist eine regelmäßige und genaue Einnahme schon sehr wichtig und die Verabreichung ist meist auch mit einigen Aufwand behaftet.

Diese ganzen Hilfsangebote wird sie von ihren Hausarzt eher tolerieren, als wenn Du ihr die Vorschläge machst.

Wichtig ist das sie weiter Physiotherapie und Ergotherpaie bekommt.

Und das alle Hilfsmittel besorgt werden, Tolittensitzerhöhung, Wannenlifter oder Duschhocker, Griffe, Pflegebett usw.

Soetwas kann der Hausarzt rezeptieren und dann bezahlt das die Krankenkasse.

LG Wolpertinger


pepsi40
beantwortet von pepsi40 am 28. Oktober 2008 23:35
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Liebe angie! Mein Vater hatte letztes Jahr einen Schlaganfall. Leider haben wir ihn erst 1/2 std. später gefunden. Er hat Todesängste ausgestanden, da der Verstand funktionierte, der Körper, sprich auch Sprache eben nicht. Gott sei dank geht es ihm wieder gut. Aber die erste Zeit war er auch, ich will nicht sagen, agressiv, aber doch ein Dickschädel. Habe erst später begriffen, daß er sich schwer tut, wenn er von mir Hilfe brauchte. Bei meiner Mutter gings besser. Diese Reaktion von ihm hat sich aber mit der Zeit gebessert. Er, aber auch ich mußte lernen, mit der neuen Situation umzugehen. Man muß sehr aufpassen, daß man nicht bevormundet. Machte ich öfter, ohne es zu merken. Ich wünsche dir Kraft und Ausdauer. Alles Gute


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