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Wie kann ich ihm sagen, dass es ernst ist?

gefragt von mizzebill am 24.06.2008 um 21:20 Uhr

Ich leben in einer Beziehung, in der ich nicht glücklich bin. Bisheriger Höhepunkt: Hörsturz. Ich habe alles probiert: reden, Briefe schreiben, vernünftig sein, bitten, betteln, ich sehe keinen Weg mehr, dass er kapiert, dass es was zu tun gibt für uns, wenn wir zusammen bleiben wollen. In 7 Jahren hat er bisher 2x kapiert, dass er was zu verlieren hat: da kam ein anderer Mann ins Spiel. Dann ist er plötzlich ein anderer, das dauert ein paar Tage, dann wie vorher. Selbst jetzt wo ich krank bin und auf meine Gesundheit achten muss stellt er sich auf taub (was willst Du eigentlich noch, Du hast doch alles...) Eigentlich will ich nicht mehr.Wie kann ich ihm sagen, dass es kurz vor Schluss ist?

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Beziehung x 8.358 Psychologie x 6.239 Partnerschaft x 3.938

anonym
beantwortet von cheeky261 am 24. Juni 2008 21:26
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Gar nicht, ausser direkt und unmißverständlich. Da dein Freund ja erst Veränderung zeigte, als du einen anderen hattest, zeigt das wohl, dass er Schockmomente braucht. Sobald diese zuende sind, fällt er aber scheinbar in alte Muster zurück. weil das eben seine Natur zu sein scheint.

Wenn du das wirklich beenden willst - und nach dem, was du aufgezählt hast, ist das absolut das beste für dich - musst du es wohl oder übel mit einem klaren Cut und ganz konsequent tun. Ist leicht gesagt, aber anders und als "Kompromiss" funktioniert das nicht...

Viel Glück!


anonym
beantwortet von AchimM am 24. Juni 2008 21:30
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Keine einfache Frage, da man nicht weiß, wie Ihr miteinander umgeht. Die Frage wäre vielmehr, warum Ihr überhaupt noch zusammen seid. Immerhin hast Du Dich schon 2 mal auswärts orientiert. Du musst doch auch andere Gründe als Gewohnheit haben, mit diesem Mann zusammen zu sein. Geld? Bequemlicheit? Oder doch Gefühle? Es ist auch nicht wichtig. Die Antwort muss Du eh DIR geben.

Und dann die nächste Frage: Willst Du noch? (Warum?)

Es steht in Deiner Frage auch nicht, warum es 'so' nicht geht, was Dir nicht passt und vor allem, was Du und wie anders haben möchtest. Hast Du ihm das alles gesagt? Es mit ihm besprochen, was realisierbar ist?

Effektiv gibte es vermutlich nur drei Wege: Eheberatung, Trennung oder.. wie bisher weiter.

Viel Glück


oleandra
beantwortet von oleandra am 24. Juni 2008 21:23
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Für mich klingt das so, als ob du dich im Kopf schon längst getrennt hast. Worauf wartest du dann noch? Pack deine Sachen und geh.


yumanji
beantwortet von yumanji am 24. Juni 2008 21:29
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sag ihm nicht das es vorbei ist, zeig es ihm. Für mich sieht es so aus, als wenn du schon lange Kopfmäßig getrennt bist, zieh es durch und werde endlich glücklich!


Qetan
beantwortet von Qetan am 24. Juni 2008 21:29
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Da gibt es eigentlich nichts mehr zu bereden. Geh!


anonym
beantwortet von zucker am 24. Juni 2008 21:29
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Du sagst, eigentlich willst du nicht mehr. Ich glaube, du willst überhaupt nicht mehr. Nur: nach sieben Jahren ist das nicht so einfach, da kommt ja noch der Zeitfaktor dazu...allerdings sieben vergangene, nicht sehr glückliche Jahre, heißen nicht, dass auch die kommenden sieben so werden sollten. Nimm dir eine ruhige Stunde, gehe in dich, schau, was für dich wirklich gut ist- und dann handle. So oder so. Manchmal ist ein Ende mit Schrecken einfach besser als ein Schrecken ohne Ende. Und auch der Schmerz wird weniger werden. Kopf hoch und alles Gute!!


silver2009
beantwortet von silver2009 am 24. Juni 2008 21:28
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Mal in einer ruhigen Minute hinsetzen und überlegen was Du willst, was Dich stört, mit was Du leben kannst und mit was nicht. Dann vielleicht einmal überleben, wie ER das aus SEINER Sicht sieht, was er wohl zu ändern bereit sein könnte und was nicht und vor allen Dingen, warum nicht. Dann sollte man mit ihm völlig unaufgeregt reden... "Ich hatte gestern abend tatsächlich drüber nachgedacht, unsere Beziehung zu beenden, weil ich den Eindruck habe, dass... dass... dass.... mein Empfinden ist... dass... dass... ich würde mir wünschen, dass... das... das... wie kommen wir da weiter? "

VORHER sollte man aber drüber nachdenken, ob man wirklich bereit ist, sich auch zu trennen und was das auch praktisch heisst, z.B. finanziell und für die Kinder, sofern da.

Alleinerziehende Frauen kommen i.d.R. schnell in die hartz4-Empfänger-gruppe...


pascal7
beantwortet von pascal7 am 24. Juni 2008 21:26
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in so verfahrenen und verzweifelten situationen ist es gut, hilfe von aussen in anspruch zu nehmen. ich würde dir raten, rat bei einer psychologisch arbeitenden eheberatung zu suchen. wenn du schon krank geworden bist finde ich es besser, fachlichen rat zu holen. alles gute!


yvydin
beantwortet von yvydin am 24. Juni 2008 21:24
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es liegt natürlich an dir ob du wirklich betteln willst, aber ganz ehrlich?Betteln hat keiner nötig u wenn er es bisher nie geschafft hat, sich langfristig zu ändern wird er es in zukunft auch nicht machen!!! du findest auf jeden fall jemanden mit dem du glücklicher wirst!!!


princAss
beantwortet von princAss am 24. Juni 2008 21:23
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ehrlich? - die situation kommt mir bekannt vor. geh! ich kann heute nicht mehr verstehen, warum ich nicht früher gegangen bin!


frederick
beantwortet von frederick am 26. Juni 2008 09:58
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DU bist das Problem. Nicht ER!

DU klammerst. Lass los. Geh. Du musst ihn nicht vergessen (was gut war an Eurer Beziehung, das bewahre auch gut). Du darfst nichts vergessen: Was schlecht war und ist an der Beziehung, was Dich krank macht. Du musst es Dir klar machen und begreifen: Es ist nicht kurz vor Schluss. Sondern es war schon Schluss, als Du noch nicht krank daran warst!

Versuche nicht zu kitten, was einfach nicht zusammen passt! Es gibt viel zu viele Beziehungen und Ehen, in denen die Partner eigentlich gar nicht zusammen passen. Aber aus irgendwelchen Gründen (meistens materiellen), wird gehalten was ist – und dann wird mindestens einer daran krank. Derjenige, der gesund bleibt, der ist derjenige, der es versteht, sich auf Kosten des anderen dennoch zu nehmen, was er (sie) braucht, um mit der irren Beziehung weiter zu leben. Reihe Dich in diesen Irrsinn nicht ein. Nach dem Hörsturz wird gesundheitlich erst einmal Ruhe einkehren, weil der Körper ein Ventil gefunden hatte – und bald wird sich die nächste Krankheit aufbauen.

Geh! Geh! Geh!


anonym
beantwortet von tomsmama am 24. Juni 2008 21:28
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ich würde ihm vor eine entscheidung stellen.... Paartherapie oder du bist weg....


wandpilz
beantwortet von wandpilz am 24. Juni 2008 21:23
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da du 7 Jahre lang eine bescheidene Beziehung geführt hast, würde ich die "bald, ja bald ist es aus"-Geschichten auch nicht ernst nehmen.


griechesucht
beantwortet von griechesucht am 26. Juni 2008 21:07
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..bedenke,es gibt auch Schlafmützen,die alles verpennen. Mußt du selbst wissen,ob de den net in die Wüste schickst.


Spaceship
beantwortet von Spaceship am 26. Juni 2008 19:20
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Du musst konsequent sein und Deinem Freund die Koffer vor die Tür stellen. Was anderes hilft wahrscheinlich nicht mehr.


anonym
beantwortet von mariamutter am 26. Juni 2008 15:08
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Vermutlich müsst Ihr beide einmal das eigene Verhalten überdenken ... Dein Fremdgehen und Deine Krankheit sind eigentlich eine Flucht, doch das hilft nicht. Wenn Dir die Beziehung wichitg ist, dann hilft nur eines: um die Beziehung zu kämpfen (z.B. auch durch eine Paartherapie).

Vor allem eines ist wichtig: kein Ultimatum stellen (z.B. nicht eine Trennung androhen, die Du vielleicht eigentlich gar nicht willst), sondern offen darüber sprechen, wie Ihr beide jeweils die Beziehung einschätzt - und zwar ohne dem anderen Vorwürfe zu machen ...

So ein gegenseitiger Perspektivenwechsel kann helfen, einander wieder besser zu verstehen - und einander ernstzunehmen.


anonym
beantwortet von mariamutter am 26. Juni 2008 15:02
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Verstehe ich das richtig? Du bist fremdgegangen, weil Du mit der Beziehung nicht mehr klargekommen bist? Hast Du jemals darüber nachgedacht, was das auch in ihm zerstört haben muss, an Vertrauen, an Bereitschaft, etwas zu verändern?

Für mich klingt es so, als erwartest Du von ihm, dass er sich verändert, und dann sei alles gut ... - Inwieweit bist Du bereit, auch Dich zu ändern?

Womöglich fühlt er sich durch Dein Fremdgehen als "Opfer" Deines Verhaltens und sieht gar nicht, inwiefern auch er Dich verletzt haben mag? Und Du fühlst Dich offenbar auch als "Opfer"? Zwei "Opfer", die vom jeweils anderen erwarten, dass er sich ändert, damit alles "gut" wird - das kann nicht funktionieren!

Eine Beziehung kann nur gestärkt werden, wenn beide an sich und an der Beziehung arbeiten.

Fazit: kein Ultimatum stellen, sondern offen darüber sprechen, wie Ihr beide jeweils die Beziehung einschätzt - und zwar ohne dem anderen Vorwürfe zu machen ...


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