Meine Tochter hat mir jetzt erst erzählt, dass sie immer wieder an folgendes denken muss: (sie ist sich nicht sicher, ob es ein Traum war oder nicht) Eines Nachts ist sie wach geworden, war unten herum nackt und eine Unterhose ihres Vaters lag bei ihr im Bett. Was mache ich nun??? Ich lebe seit Mai 08 getrennt und seitdem fühlen wir uns alle hier viel wohler, weil mein (ex)Mann uns ziemlich terrorisiert hat. Meine Tochter hatte auch im 10. Schuljahr das Problem, dass sie nicht mehr zur Schule ging. Jetzt wo er ausgezogen ist, hat sie eine Abendrealschule angefangen und es lief auch sehr gut. Jetzt hat sie zwischendurch wieder Probleme hinzugehen. Kann jemand helfen?

Bohre nicht in Deine Tocher Loecher sondern gebe ihr den Rat, sich an einen Fachmann ihres Vertrauens zu wenden. Meistens kann dies in erster Linie mal ihr Frauenarzt sein.
curafe am 3. Dezember 2008 15:35 ganz meiner meinung! DH
eventuell lässt sich der Hergang mit Hypnose herleiten
ferdl am 3. Dezember 2008 22:26 Herleiten wohl kaum, aber suggerieren lässt sich so etwas bestimmt, auch wenn es nicht so war.

Da hilft nur ein Analytiker, der im "Unterbewußtsein gräbt".
Maximus40 am 3. Dezember 2008 15:35 Vielleicht lässt sich etwas mit Hypnose herausfinden.
ferdl am 3. Dezember 2008 22:24 Bei uns haben Hypnotiseure Narrenfreiheit. In Amerika wurden schon etliche zu hohen Geldußen verurteilt, weil sie solche Dinge suggeriert haben, die sich im Nachhinein als unwahr herausstellten.
Garnicht, sie weis es nicht, und er wirds nicht sagen.

am 3. Dezember 2008 15:32 Mit Hilfe einer Psychologin kann deine Tochter versuchen, sich zu erinnern.
Ihr könnt euch auch bei Wildwasser informieren:
http://www.wildwasser.de/

Hallo michaluna41
zuerst mal muss ich sagen, dass ich es ganz toll finde und dass es hoch anzurechnen ist, dass Deine Tochter Dir das erzählt hat. Das kann noch lange nicht jede Mutter sagen.
Und so sehe ich kein Problem darin, wenn Du sie von Dir aus nochmal ansprichst, behutsam, und ihr sagst, dass es besser wäre, einen Psychologen/eine Psychologin aufzusuchen. Denn wenn da was war, dann ist es ganz wichtig, dass ihr geholfen wird, denn das wird sie ein Leben lang nicht in Ruhe lassen.
Schon allein wenn es "nur" ein Traum gewesen wäre, ist höchst bedenklich.
Ich habe den Eindruck, Du nimmst sie wirklich ernst und das hat wohl Deine Tochter auch gespürt, als sie Dir das sagte. Biete ihr an, mit ihr zu einem Termin zu gehen, damit dieser erste Schritt nicht all zu schwer wird. Aber vielleicht ist das nicht notwendig und es klappt so. Therapie, ob aus dem oder dem Grund, kann nur wertvoll, hilfreich und sogar Lebensrettend sein.
Ich wünsch Dir und Deiner Tochter viel Glück und hoffe, dass es sich nur als "böser Traum" entpuppt.
Alles Gute, Bea26

Da bleibt nur Hypnose und - gegebenenfalls - Traumatherapie.

Ist Deine Tochter bereit, sich dem zu stellen, was da wahrscheinlich passiert ist? Das ist der ausschlaggebende Punkt, denn sonst bringt keine Therapie etwas. Aber Du solltest sie ermutigen - die Dinge anzugehen kann zwar sehr schmerzhaft sein, aber es nicht zu tun, ist auf Dauer viel schmerzhafter.

Mit voreiligen Anschuldigungen wäre ich vorsichtig, da das sehr glaubwürdig klingt würde ich mit der Tochter zu einem Spezialisten (Psychologen) gehen, die können so etwas besser beurteilen. Vieleicht kann auch ein Hypnotiseur helfen.

Ich denke, dass hier ein guter und spezialisierter Kiminal-Psychologe weiterhelfen kann. Vermutlich wird dann ggf. bei einem wirklich begründeten Verdacht auch seitens der Behörden eine Befragung des Vaters stattfinden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er als Gelegenheitstäter (hoffentlich!) der Befragung von geschulten Leuten standhält. Du solltest das jetzt angehen!
Du kannst nur mit deiner Tochter darüber reden. Wieso suchst du für so logische Fragen eine Antwort...

Wenn sie nicht weiß ob es ein Traum oder Realität war, kannst du garnichts machen oder beweisen
Der einem sowas gezielt einredet. Dann hat er wieder einen Stammkunden.