Frage von stenkerlappen, 48

Wie kann ich gegen haltlose Behauptungen bei Arbeit und Privat vorgehen?

Ich darf und kann wegen Schmerzen in der Hand nicht arbeiten.

Jetzt wurde ich von einem Vorgesetzten über die Behauptung ,ich wäre beim Holzarbeiten gesehen worden ,informiert.

Ich kann 100% versichern dies nicht getan zu haben.(zu starke Schmerzen und eine Bandage verhindern dies)

Eine Kollegin hat mich beim Tennisball aufheben und meinem Hund zu werfen (mit der gesunden Hand) gesehen . im Betrieb wurde dies oder das Holzmachen erzählt .Egal. Jedenfalls ging eine 2.Kollegin mit der Unterstellung Holz gemacht zu haben,zu einem Vorgesetzten.

Jetzt ist mein Arbeitsplatz in Gefahr.

Die 2. Kollegin gab mir gegenüber zu,beim Vorgesetzten deswegen gewesen zu sein. Die erste gibt zu Getrascht zu haben .

Kann ich die beiden Kolleginnen wegen Verleumdung ,übler Nachrede oder so in irgendeiner Form zur Rechenschaft ziehen?

Denn an meinem Ruf bleibt das Gerücht kleben.

Antwort
von alarm67, 33

Am besten zum Anwalt gehen und dich dort beraten lassen!

Oder erst einmal abwarten, ob der Arbeitgeber überhaupt irgendwas veranlasst und erst dann darauf reagieren!

Fakt ist ja, das der Arzt dich krankgeschrieben hat! Das machst Du ja nicht selbst! Hat der AG zweifel hieran, bist nicht Du sein Ansprechpartner, vielmehr dann der ärztliche Dienst, den er einschalten muss!

Kommentar von stenkerlappen ,

Danke für die Antwort. Nunja mein AG wartet nur bis ich wieder arbeite , dann muß ich zum "Gespräch"antreten .das ist schon sicher. Vlt noch interessant  zu wissen,in unserer Firma  wird nach einer Übernahme masiv gesiebt. Also tolle aussichten für mich ,nach dem Getratsche. 

Kommentar von alarm67 ,

Ich würde das gelassen auf mich zukommen lassen!

Was wollen die denn von Dir bzw. was können die Dir denn? -Gar nichts- Außer heiße Luft verschießen!

Sollte irgendwas kommen, zum Beispiel eine Abmahnung, fehlt denen doch, außer diese Gerüchte, jedweglicher Beweis! Dann schreibst Du eine Gegendarstellung, die mit in die Personalakte muss, und verlangst, dass die Abmahnung entfernt wird!

Kommen die dem nicht nach, würde ich erst mal nichts weiter machen, damit das Arbeitsverhältnis nicht weiter belastet wird. Erst wenn die aufbauend auf diese Abmahnung Dich später kündigen, wirst Du diese Punkte mit in das Verfahren einwerfen, das reicht!

PS: Eine Abmahnung musst Du nicht unterschreiben, das kannst Du ablehnen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community