Frage von Rel4x, 65

Wie kann ich Gefühle zulassen?

Hallo zusammen! Ich (m/25) kann nichts empfinden. D.h. ich bin Gefühlskalt und resistent gegen Liebe und Trauer... Ich raste sehr schnell aus und bin unheimlich direkt! Was viele Leute extrem stört, da ich auch schon viele zum weinen gebracht habe. Ich weiß auch den Grund wieso, es liegt an meinen Eltern. Deshalb bin ich auch der geborene Lüger. Ich Lüge um mich anzupassen, um am Gesellschaftlichen Leben Teil zunehem. Allerdings sind mir meine "Freunde" vollkommen egal. Andere Dinge haben bei mir Priorität, zum Beispiel mein Beruf. Ich hab schon 3 mal die Stadt gewechselt ohne mich von meinen Leuten zu verabschieden und auch von meinen Freundinen. Von einem auf den anderen Tag. Heute war wieder so ein Tag. Gerade bin ich zuhause bei meinen Eltern, um meinen Kram zu Bunkern, bis ich wieder einen Job in Branche hab. Sie machen mir starke Vorwürfe weil ich meine "geliebten" ohne Worte zurückgelassen habe. Obwohl sie die Schuld tragen, an meinem Verhalten. Wenn ich wieder eine Stelle als Informatiker gefunden habe, werde ich sie verlassen. Ich glaube für immer. Das sentimentale Gewäsch geht mir gewaltig gegen Strich. Meine Mutter meinte ich wäre eine Schande, ein Abtreibungskandidat der zu spät entdeckt wurde und dass ich mein Höllenticket schon in meiner Kinheit gebucht hab. Meine Eltern sind mir im Prinzip egal. Wie kann ich Gefühle empfinden ? Wie werde ich normal ? Geld ist nicht alles, wenn ich jeden Tag diese Glücklichen Menschen sehe. Suizidgefährdete Gedanken machen sich in mir breit, nicht weil es mir um diese Menschen leid tut. Sondern weil ich es satt bin jemanden vorzugaukeln der ich nicht bin und nie sein werde.

Antwort
von KillerFerkel, 43

1. Es ist ein Widerspruch an sich wenn du sagst du kannst nichts empfinden und dann um die Ecke kommst mit ich raste sehr schnell aus ;) Emotionen beziehen sich nicht nur auf das Positive sonder auch auf das Negative.

2. Solltest du dir schnellstmöglich professionelle Hilfe suchen wenn du schon an Suizid denkst. 

3. Finde heraus wer du bist und was dich ausmacht. 

4. Mach dir Gedanken über das was du willst und was nicht, meiner Wegen leg eine Tabelle an mit Pro und Kontra.

5. Fang an mit kleinen Zielen und gehe Schritt für Schritt deinen Weg 

Ich bin geschockt über die Reaktion/ Aussagen deiner Mutter Oo

Aber ich wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg und Glück für die Zukunft

(P.s mit Hilfe wird es einfacher auch wenn es anfangs schwer fällt, also lass ab und zu einfach mal jemanden an dich heran) 

Kommentar von Rel4x ,

Ich weiß wer ich bin und was mich ausmacht. Nur empfinde ich keine Empathie, kein Mitgefühl oder Gefühl, außer Zorn und nutzen, gegenüber Mitmenschen. Warum es so ist, daran sind definitiv meine Eltern schuld. Auch wenn's schon angeprangert wurde. Mit der "Hilfe" habe ich es schon versucht, erfolglos. Weil mir die Methoden, nach gewisser Zeit zu wieder geworden sind und keinen Erfolg erzielt haben. Ich hab keinen an der Klatsche, damit bin ich einverstanden. Allerdings wäge ich ab, dass viele Psychiater auch einen an der Klatsche haben. Bereits mit 17 Jahren, habe ich eine 3 Monatige Therapie abgeschlossen. Anscheinend leide ich unter manischen Depressionen, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann und als ein Fehlurteil einschätze. Da die Hochkonjunktur nie eingetreten ist, wenn dann durch lügen. und wenn ein Psychiater nicht zwischen Wahrheit und Lüge unterscheiden kann, ist er für mich fehl am Platz. Habe es selber getestet. Deshalb halte ich nicht viel von diesen kontroversen "Hilfen"

Kommentar von KillerFerkel ,

Du hast keinen an der Klatsche sondern bist vom Leben gezeichnet, es ist nun mal da und man kann es nicht wegradieren wie bei einer Zeichnung auf einem Stück Papier. 

Es geht auch nicht darum ob ein Psychologe oder sonstiges Lügendetektor spielen kann oder nicht sondern es geht darum das du dich vollkommen darauf einlässt, das du verstehst wie du deine, ich bezeichne sie nun mal liebevoll als Eigenarten, unter Kontrolle bringen kannst. Offensichtlich stört dich dein Verhalten ja sonst hättest du nicht um Rat gefragt, dennoch bedenke bitte das wir wahrscheinlich alles nur Leien sind und einzig aus alleiniger Erfahrung berichten, wir sind kein Fachpersonal und du wirst hier höchstwahrscheinlich nicht die Antwort erhalten die du dir zu erhoffen scheinst. Im übrigen solltest du versuchen deine Vergangenheit zu verarbeiten und abzuschließen, nicht vergessen!, sondern damit abschließen. Sofern dies nicht passiert ist wird deine Vergangenheit immer ein Teil deiner Zukunft sein....

Kommentar von Rel4x ,

einen

Kommentar von Rel4x ,

wahre Worte. Danke dir! Ich werde schauen was sich machen lässt

Kommentar von KillerFerkel ,

Wie ich bemerke hast du dich ab geregt ;) Immer wieder gerne :) ich bin mal so frei und send dir ne FA rüber 

Antwort
von blauerbaron, 21

Du bist ein bisschen wie the dexter

Antwort
von dafee01, 34

Ich weiß auch den Grund wieso, es liegt an meinen Eltern.

Schön, dass du den Grund bei Anderen suchst!

Kommentar von Rel4x ,

Ja, mein Eltern waren oder sind beide Alkoholiker. Mein Vater hat mich regelmäßig verprügelt in meiner Jugend und meine Mutter hat kommentarlos zugeschaut. Tolle Eltern!

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