Frage von Liayololol, 50

Wie kann ich etwas gut verarbeiten?

Mein Papa ist vor 2 Jahren gestorben und ich gehe meiner Mutter sobald sie mit mir darüber reden will aus dem Weg, sie weint sobald ich ihr sage dass sie seit dem er tot ist ist sie total anders was ja auch irgendwie verständlich ist. Ich will sie einfach nicht belasten. Mama ist wegen ihrem Job ganz wenig da auf Klassenfahrt oder Kongress... Für mehrere Tage. Ich will aber auch nicht zum Psychologen... Ich kann mir nicht vorstellen einer Wildfremden Person alles zu offenbaren. Mindestens einmal in der Woche muss ich stärker über meinen Papa nachdenken. (Ich bin 12)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Anonymusxxxxx, 26

Mein Bruder ist ebenfalls gestorben es ist jetzt schon 5 Jahre her aber es ist wie als wäre es gestern gewesen sogar jetzt wo ich es schreibe bricht wieder alles zusammen ich schätze Trauer kann man im Alltag unterdrücken und durch Ablenkungen für eine kurze Zeit vergessen aber man wird niemals wirklich damit klar kommen er ist ein Teil von ihrem Leben glaub mir meine Mutter ist auch am Ende trägt immer noch schwarz und ist total ängstlich geworden noch jemanden zu verlieren gib ihr etwas Zeit es braucht sicher noch 1-3 Jahre wo sie sich etwas verändert. Ich wünsche euch allen viel Kraft  es ist schwer jemanden aus de Familie zu verlieren. Mein Beileid! Gruß Anonymus

Kommentar von Anonymusxxxxx ,

Ich bin 16 und war 11 als mein bruder gestorben ist auch du musst dir selbst Zeit geben es wird hart aber du wirst Ablenkung finden mit der Zeit! 

Kommentar von Liayololol ,

Meine Mutter trägt auch nur schwarz was sich etwas verändert hat

Kommentar von Liayololol ,

Danke

Antwort
von Liquidchild, 27

Es ist ganz normal, dass du oft an ihn denken musst. Ist bei mir und meinem Vater genauso, der ist vor einigen Jahren auch verstorben. Ein Verlust ist ziemlich schmerzhaft...und 2 Jahre ist eine nicht allzu lange Zeit. Mach dir einfach keine Vorwürfe deswegen...Vielleicht hast du ja verwandte oder Freunde mit denen du reden kannst wenn du es nötig hast, denn wenn du nicht zum Psychologen willst musst du das nicht, eine Therapie funktioniert nur wenn du dich darauf einlässt. 

Antwort
von user023948, 6

Du musst mit jemandem Reden! Wie sagt man so schön? Geteiltes Leid ist halbes Leid! Sprich mit einer Freundin, einer Vertrauenslehrerin oder so! Muss ja nicht mit deiner Familie sein! Ich hoffe du kannst irgendwann wieder lachen! Du kannst nicht ewig im Loch der Trauer sitzen! Das hätte dein Vater nicht gewollt! Melde dich in einem Sportverein an, engagiere dich sozial (im Tierheim oder so) irgendwo! Da lenkst du dich ab! Am besten du erzählst dort niemandem was darüber! Dann kann dich niemand bemitleiden und darauf ansprechen! Du kannst dort über etwas anderes nachdenken! Du kannst ja auch mal joggen gehen! Vielen hilft das, weil man in der Freien Natur ist und unter sich und da kann man eben drüber nachdenken!

Antwort
von Coolnuss, 22

In solchen Fällen ist es immer vernünftig mit jemanden zu reden, den du vertraust und der dich versteht. Da es anscheinend keinen gibt, der für dich diese Rolle übernehmen kann, würde ich professionelle Hilfe aufsuchen, da dieses Leben im negativen Sinne prägend und schlecht für dich sein kann. Halt die Ohren steif! ;)

Antwort
von Aleqasina, 21

Du brauchst wirklich jemanden zum darüber Reden!

Warum genau gehst du deiner Mutter aus dem Weg?

Ihr solltet beide zusammen darüber reden. Jeder von euch beiden über sich selbst.

Es macht nichts, wenn ihr dabei weint. Weinen entlastet. Das ist gut.

Hast du einen Ort, an dem du trauern kannst? Das Grab auf dem Friedhof vielleicht?

Da kannst dir auch ein Erinnerungskästchen mit Erinnerungsstücken an deinen Vater machen. Und dir dann ab und zu Zeit nehmen und an deinen Vater denken. Aber dann auch das Kästchen wieder zuklappen und wegstellen. So als kleines Trauerritual. Vielleicht hilft das schon mal.

Kommentar von Liayololol ,

Frage 2 und zwar weil meine Mutti denn immer gleich weinen muss und ich dass nicht gerne sehe

Kommentar von Aleqasina ,

Versuche das Auszuhalten. Du musst dann ja nichts sagen. Sei einfach nur bei ihr.

Vielleicht braucht ihr beide Hilfe. Es gibt in manchen Kirchengemeinden Trauergruppen oder richtige Trauerseelsorger, die euch vielleicht helfen können. Fragt mal danach.

Antwort
von wilees, 10

Ich weiss nicht wo Du lebst. Je größer ein Ort, desto eher eine Möglichkeit Unterstützung zu finden.

So wie es für Dich schwierig ist, ohne den Papa Deinen Weg zu finden, so ist es auch für Deine Mutter schwer. Sie macht sich auch Sorgen um Dich. Ich weiss wovon Du sprichst. Meine Töchter waren 10 und 13 Jahre alt, als ihr Papa tödlich verunglückte.

Hast Du schon einmal von der Organisation " Kinder auf Schmetterlingsflügeln " gehört. Dort geht es darum, dass Kinder sich auch untereinander austauschen können. Vielleicht würde Dir eine vergleichbare Gruppe helfen, Dich mit Kindern auszutauschen.

Kommentar von Liayololol ,

Ich weiß nicht... Ich wohne in einer kleinen Stadt. Und ich würde am liebsten mich mit keiner Person unterhalten einfach für mich alleine... das Grab?? dann sagen die Freunde von Mama ihr das und Mama weiß das ich am Grab war ... toll (Gärtnerei Besitzer am Friedhof)

Kommentar von wilees ,

Vielleicht hast Du den Mut, diesen Menschen zu sagen, dass sie weder Dir noch Deiner Mutter nutzen wenn sie so indiskret sind. Lass Dich bitte nicht, durch solche in meinen Augen dumme Menschen, davon abhalten zu Deinem  Papa ans Grab zu gehen und stumme Zwiesprache zu halten.

Antwort
von MortishaWallace, 8

Geh zum Psychologen. Gerade weil es jemand fremdes ist. Zumal er laut gesetzt verpflichtet ist über alles stillschweigen zu bewahren. Da kannst du alles raus lassen weil es ganz egal ist was er denkt und er würde auch niemals schlecht oder komisch über dixh denken da er dir ja helfen möchte.

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