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Wie kann ich es schaffen daß sich mein Sohn (12Jahre) und sein "Stiefvater" wieder versöhnen?

gefragt von KesskoKessko am 16.03.2009 um 9:52 Uhr

Mein Sohn (12) und mein Lebensgefährte, der seit 6 Jahren bei uns wohnt, streiten zur Zeit täglich miteinander. Er motzt meinen Sohn bei jeder Gelegenheit an, mein Sohn sagt dann: "Du hast mir gar nichts zu sagen, du bist nicht mein Vater!" Es ist schrecklich, ich halte das bald nicht mehr aus. Meine beiden älteren Söhne kommen ganz gut mit ihm zurecht (15 u.18) und der kleine fängt jetzt immer das motzen an. Dabei kümmert sich sein Vater überhaupt nicht um seine 3 Kinder. Sie sind ihm völlig egal und er will auch kein Kind sehen. Mein Lebensgefährte kauft für uns ein und macht alles was er kann. Er hat es nicht verdient so von meinem Sohn behandelt zu werden. Was könnte ich tun, um die beiden wieder zu versöhnen? Ich kann schon nicht mehr schlafen, weil mir das alles so zu schaffen macht. Was soll ich denn nur tun?


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anonym
beantwortet von tergenna am 16. März 2009 09:55
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Familienkonferenz einberufen, mit ALLEN Familienmitgliedern und deine Sorgen und Nöte klar und deutlich darlegen. Wenn die beiden "Großen" gut mit ihm klar kommen, werden sie dir helfen und dem "Kleinen" auf sein Fehlverhalten hinweisen und das er damit nicht seinen Stiefvater ärgert sondern dich nervlich kaputt macht. Und das will er garantiert nicht, hat es aber evtl. noch gar nicht bemerkt. Offen und klar über deine Probleme reden


babsi89
beantwortet von babsi89 am 16. März 2009 09:53
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....das nennt man Pubertät.... würde er wohl mit seinem leiblichen Vater auch mit/durchmachen....hier hilft nur Ruhe und Gelassenheit.....umso schneller gehts vorbei.


mandelhoernchen
beantwortet von mandelhoernchen am 16. März 2009 09:55
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Ich würde das Gespräch mit dem Lebensgefährten und dem Sohn zusammen suchen. Praktisch als Schiedsrichter. Vereinbaren, dass nicht gestritten wird, sondern sachlich diskutiert. Keine Anklagen, sondern jeder soll offen sagen, was stört oder nicht passt. Du fungierst als Schiedsrichter ohne partei zu ergreifen. Hat bei uns wunderbar geklappt. Heute sind mein Mann und mein Sohn dicke Freunde


Tigger14
beantwortet von Tigger14 am 16. März 2009 09:54
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setzt euch alle zusammen mal an einem tisch und führt ein klärendes gespräch und sage auch, das du so mit der situation nicht mehr klar kommst und das es dir zu schaffen macht....


anonym
beantwortet von tanjalars06 am 16. März 2009 09:54
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Es kommt ja auch darauf an warum dein sohn so zu ihm ist...das würde ich erstmal hinterfragen...Ich habe mit den kids von meiner freundin keine probleme auch wenn die kleine versucht mich zu provozieren aber das kann ich gut einstecken und habe da keine probleme mit.... Aber frage deinen sohn warum er so ist oder was sein problem ist


anonym
beantwortet von orangemama am 16. März 2009 09:55
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also wenn mich jemand bei jeder Gelegenheit anmotzt wurde ich mich auch ärgern. Rede mit deinem Partner, er soll deinen Sohn auch loben nicht nur anmotzen. Schlißlich ist er erst 12.


JackBauerCTU
beantwortet von JackBauerCTU am 16. März 2009 09:56
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Kinder denken nicht in den Bahnen wie "er hat es eigentlich verdient".

Für ihn ist es unfair, dass du dir einfach jemanden ausgesucht hast, der sich jetzt wie sein Vater benimmt.

Stiefväter haben es immer schwer. Damit muss man klarkommen. Besonders in dem Alter, in dem sich der Junge klarzumachen versucht, wer er ist.

Irgendwann - also wenn dein Mann sich dennoch um ihn kümmert und für ihn da ist, wenn er ihn braucht - wird sich dein Sohn irgendwann bei ihm bedanken. Ist das nicht der Fall, wird es so kommen, wie bei mindestens 70% der Familien, die ich kenne: aufgrund der Existenz der Stiefeltern besuchen die Kiddies ihre Eltern im Erwachsenenalter so gut wie gar nicht mehr (wenn überhaupt).


bafti14
beantwortet von bafti14 am 16. März 2009 09:57
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Möglicherweise sollte dein Lebensgefährte seinen Tonfall gegenüber deines Sohnes wechseln oder willst du den ganzen Tag angemotzt werden.Der ist doch erwachsen und sollte sich doch besser im Griff haben.Verständnis ist die beste Lösung.


grashuepfer
beantwortet von grashuepfer am 16. März 2009 09:57
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Das gleiche Problem,hatte ich mit meiner Tochter auch.Ist die Pubertät.Ich bin damals hingegangen und hab 1 x in der Woche was mit ihr allein gemacht,wie z.b.schwimmen,Eis essen.Das hat ihr sehr gut getan.So spricht er auch mehr mit dir,über seine Sorgen.


anonym
beantwortet von Peli86 am 16. März 2009 09:57
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vermitteln,immer wieder das offene gespräch suchen,warten bis die pupertät vorbei ist,aber am besten:RAUSHALTEN!wenn ein junge in dem alter meint im recht zu sein kann man ihn nicht vom gegenteil überzeugen,nur auf seine vernunft und einsicht hoffen.GEDULD ist das schlüsselwort und nie die nerven verlieren.leicht gesagt,klar,aber es bringt keinem der beteiligten etwas wenn eine solche sache eskaliert.gruß,peli.


anonym
beantwortet von sam08 am 16. März 2009 09:56
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Wie wäre es wenn die beiden mal einen Tag was gemeinsam verbringen z.B. schönen Ausflug machen,ansonsten die Tipps von oben sind gut


frastaft
beantwortet von frastaft am 16. März 2009 09:56
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Gebe dein Sohn ins Heim. Das war natürlich nur ein Scherz, aber babsi89 hat Recht, es wird die Pubertät sein.


auchmama
beantwortet von auchmama am 16. März 2009 10:00
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Sprich doch mal mit Deinem Sohn, was er über seinen "richtigen" Vater so denkt. Vieleicht wird ihm die Verletzung gar nicht so bewusst und er projeziert seinen Hass auf seinen Stiefvater...evtl. könnte Euch auch eine Familientherapie helfen...LG


patricia96
beantwortet von patricia96 am 16. März 2009 10:15
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ich denke offene und ehrliche Gespräche sind eine Lösung, erst mit jedem einzeln, dann zusammen, für Pupertät ist er noch zu jung, oder es fängt zumindest erst an. Ich denke er kommt nicht damit klar dass sein leibl. Vater sich nicht um ihn kümmert. Die Großen haben das schon hinter sich und kommen sicher besser damit klar, denken ganz anders. besonders wichtig ist dem "Kleinen" zu vermitteln das ihr für ihn da seit und er sich 100%ig auf euch verlassen kann, gegenseitige Rücksichtnahme und immer wieder Gespräche sind wichtig - und ggf.könnten auch Unternehmungen nur zu dritt hilfreich sein, das er merkt er ist euch wichtig


anonym
beantwortet von Vogelmiere am 16. März 2009 10:24
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Die erwachsene Person in dem Spiel ist Dein Freund.
Warum motzt er ungefragt herum - hat ihn Dein Sohn nach seiner Meinung gefragt? Ich denke, Dein Sohn "r e a g i e r t" nur.

Das Gleichgewicht zwischen Lob und Tadel scheint hier aus der Balance gekommen zu sein.

  • Das Verhalten, das man haben will muß man beachten, loben/unterstützen.
  • das Verhalten, das stört sollte man eher ignorieren. Keinen fruchtlosen Streit.

Erst eine Basis dafür schaffen, dass Kritik angenommen werden kann. "Erst lieben und dann schlagen."

Ist es die Regel, dass sich jemand dafür bedankt und erfreut ist, klein gemacht zu werden? Oder aus dem Hinterhalt plötzlich kritisiert zu werden.

Also, es wurden oben schon gute Ideen gegeben,
1. viel gemeinsame Kumpel-Aktivitäten,
2. gemeinsame Interessen finden
3. vielleicht mal den Sohn bei was um Rat fragen
4. etwas suchen, das man ehrlich anerkennen kann
5. auch mal Widerspruch dulden, ihn mal so sein lassen wie er ist.

Vielleicht ist im Grunde, gar keine Gegnerschaft Deines Sohnes da, sondern nur eine "Reaktion".


anonym
beantwortet von kleinerkobold am 16. März 2009 12:22
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vielleicht sollte dein partner nicht wegen jeder kleinigkeit gleich meckern dein sohn kommt langsam in die pubertät da muss man ein wenig verständnisvoller sein und nicht immer sofoert motzen die beiden sollten sich mal zusammen setzen und bespreechen was sie gegenseitig an einander stört ohne aussprache kommt ihr nicht weiter


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