Frage von PeCi06, 22

wie kann ich einen Ankauf PKW rückgängig machen?

Mir wurde der Ankauf meines PKW wegen Motorschaden angeboten. Zu einem für meine Vorstellung ordentlichen Preis. Ankauf zur Summe X wurde per email vereinbart. Nun sollte der PKW abgeholt werden und es wurden auf einmal vermeintliche Mängel aufgeführt, die jedoch im Vorfeld unter Zeugen besprochen und als nicht wichtig erachtet wurden. Der Preis betrug auf einmal nur noch 40% der ursprünglichen Summe. Dem habe ich nicht zugestimmt. Statt dessen wurde mir gedroht, wenn ich nicht aktzeptiere, werde man mich für Schadensersatz etc....in Höhe von ca. 3000 Eur heranziehen. Käufer will Preis massiv drücken wg.angbl. Mängel, ist das haltbar? Ich bin so nicht einverstanden.

Antwort
von PoisonArrow, 11

Übliche Masche von immer denselben Typen, erst am Telefon / in der mail mit ordentlich Kohle rumwedeln, und dann vor Ort anfangen zu handeln.

Der Vertrag kommt nur durch 2 übereinstimmede Willenserklärungen zustande. In Eurem Fall also NICHT, weil Eure "Willen" nicht übereinstimmen.

Solche Kasper jage ich eigentlich immer vom Hof. Keine Diskussionen, entweder legst Du jetzt da die Scheine hin, oder Du machst jetzt den langen Schuh.

Meistens "weinen" sie dann noch eine Runde rum und machen sich dann vom Acker.

Wenn der Preis absolut nicht passt, dann lass Dich auf keine Schwafeleien ein und sag, die Sache hat sich erledigt.

DEIN äußerster Preis ist xy, darunter läuft nichts.

Tipp: schreib nächstes Mal gleich in die Annonce rein, dass Nachverhandlungen vor Ort nicht erwünscht sind, und dass sich Anrufer mit der Frage "Was geht, was ist letzte Preis?" sich die Mühe sparen können.

Grüße, ----->

Antwort
von peterobm, 13

ihr habt Preis X ausgehandelt; das ist rechtsgültig. Käufer will Preis drücken - du bist nicht einverstanden - bestehe auf den Preis. 

Käufer hat absolut keine Handhabe. Auch mit Anwalt kommt er nicht durch

Antwort
von teutonix1, 16

Drohe ihm mit der Polizei, diese Masche ist bekannt.

Antwort
von Nayes2020, 14

also die genannten Mängel waren IM VORFELD bekannt? also bevor der Preis X in der Mail vereinbart wurde?

DANN begeht er ja Vertragsbruch xD. damit sieht die Lage genau anders rum aus

Kommentar von PeCi06 ,

Sehe ich auch so, aber er sagt, was ein Mitarbeiter am Telefon sagt, ist egal...Er ist der Chef und kauft den Wagen an und es gelte nur was auf dem Papier steht. Bin wirklich ratlos...Diese Firma arbeitet anscheinend mit dieser Masche und wahrscheinlich sehr erfolgreich. Seltsamerweise war bisher nirgends ersichtlich wer der tatsächliche Chef ist. Hab ich überhaupt einen greifbaren Grund zur Anzeige? Für mich ist es gefühlter versuchter Betrug!

Kommentar von peterobm ,

Preis per Telefon - das kannst nicht beweisen. 

Chef bietet Preis X du bist nicht einverstanden - kein Kaufvertrag - Ende

Kommentar von Nayes2020 ,

Also erstmal schuldest du ihn garnix. selbst nach seiner Logik. Wenn der inkompentente Mitarbeiter hat, ist das sein Problem. wenn er die Preise bestmmt hätte der Sack gleich mit dir reden sollen.

dementsprechend kann er dir die Eier kraulen wenn er Geld sehen will.

Ich dachte es wurde per Mail verainbart?

auch ein müdlicher Vertrag ist rechtgültig. durch die Mail kannst du ja beweisen das der Betrag so abgemacht war.

also sieht die Sache so aus das du theoretisch auf dieses Geld bestehen kannst. Immerhin wurde mündlich ein Kaufvertrag abgeschlossen.

das man im nachhinein ein schriftlichen Vertrag macht dient nur dazu den Kauf bei Dritter zu belegen die eben beim mündlichen aushandeln nicht dabei waren.

aber ich sag mal so... das ist viel Arbeit und muss auch in Relation zum Betrag stehen.

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