Hallo zusammen,
ein guter Freund von mir hat ein Alkoholproblem und er weiß es auch. Er sieht ein das er zu viel trinkt und das falsch ist, jetzt meine Frage, wie kann ich ihm helfen sein Trinkverhalten zu ändern? Kontrolle? Gut zureden? ...???
Wäre dankbar wenn mir jemand helfen könnte!
LG! Hexe
AM besten wäre es er würde sich einer stationären Entzugsstation anschliessen. "Kalte Entzüge" können zu schweren krampfanfällen führen. Motivierende Gespräche führen hilft teilweise

Pass auf dass du in keine Ko-abhängigkeit gerätst. (Das passoert oft wenn geliebte Menschen ein Suchtproblem haben, weil man sie liebt wird man Teil des Systems und hilft ihnen dann am Ende an den Stoff oder Alkohol zu kommen, selbst wenn man am Anfang andere Pläne hatte...) Wieviel bzw. Wie oft trinkt er denn? Ich an deiner Stelle würde im klar machen dass es so nicht weiter geht, dass du aber gerne bereit bist ihm dabei zu helfen. Eine Therapie kann helfen. Wenn ihm das Geld dazu fehlt gibt es auch gratis Therapeuten, da kannst du dir zwar nicht aussuchen zu wem du kommst, aber die schaffens meistens dich dem richtigen zu zuteilen. Habe jetzt leider nur eine Nummer für Österreich, aber so etwas gibt es sicher auch in Deutschland. Ansonsten, darf absolut KEIN Alkohol in seiner Nähe, sprich in seiner Wohnung oder so, sein. Er sollte viel Bewegung machen und gut in ein soziales Netzwerk integriert werden. Sport, Sport, Sport, Leute, Leute, Leute und eben Therapie. Gerade bei einem Alkoholproblem kann es helfen mit gleichgesinnten darüber zu reden, das geht sehr gut in dem geschützten Rahmen einer Gruppentherapie. Hoffe ich konnte helfen! Lg Lucretia
Danke für deine Antwort. Er trinkt leider sehr viel, schläft dadurch auch nicht mehr richtig... eins kommt zum anderen... letzten hat er bei mir übernachtet und steht morgens auf und trink jacky-cola, ich hab ihm dann das glas weg genommen und ausgeschüttet... das mit der co-abhängigkeit ist ein guter rat von dir, da muss ich echt aufpassen, danke!
Lucretia am 24. März 2009 12:46 Gerne, ok das ist dann schon heftig wenn er gleich in der Früh damit anfängt... Das ist dann nicht mehr ein rein psychische, sondern auch physische Abhängigkeit. Vielleicht wäre ein stationärer Aufenthalt das richtige. Ich würde dir empfehlen einfach mal einen Arzt oder Psychologen (oder irgendein Zentrum, weiß leider nicht welche ihr in Deutschland habt...) anzurufen und das mit denen zu besprechen. Er brauchtu nbedingt professionelle Hilfe, schließlich kannst du ja nicht jedes Mal da sein und das Glas ausschütten...Viel Glück!
da hast du leider recht! traurig ist nur das seine freundin in der drogenberatung also gelernte kraft arbeitet und das total runter spielt und ignoriert... werd mich im internet mal schlau machen wo man bei uns eine solche therapie machen kann... DANKE!!!

http://www.palverlag.de/alkohol-test.php - und dann entscheiden, was nötig ist

Ich würde der Sache erst mal auf den Grund gehen. Warum Trinkt er??. Es muß einen Grund dafür geben, wie z.B. Arbeitslos, Finanzielle Probleme u.s.w. Da mußt du dann den Hebel ansetzen. Ich hatte vor einigen Jahren das selbe Problem. Es ist nicht einfach.
Der Grund liegt an der Situiation die in der Familie herscht...
Damian04 am 25. März 2009 14:56 Wenn es ein wirklich guter Freund ist, mußt du tiefer in das Problem eintauchen. Wenn du die Wurzel hast und viel Geduld und Konsequenz hast, kannst du ihm helfen, wenn er es auch will. Ich hatte das Problem vor acht Jahren auch. Du solltest aber bedenken, dass es für dich nicht einfach wird.
hallo hexe, wenn er wirklich ein alkoholproblem hat dann kann ihm nur professionelle hilfe (arzt, anonyme alkoholiker, beratungsstelle der suchtberatung) wirklich helfen - leider kannst du nichts für ihn tun außer für ihn da zu sein
hilfe muss er sich selber und aus eigenem antrieb holen, denn sonst wird es nichts (spreche da aus erfahrung, ein freund war 1 jahr lang trocken weil sein leben am seidenen faden hing, inzwischen trinkt er wieder ... :-( da hilft kein reden, kein hilfeangebot und gar nix leider
Eveline am 24. März 2009 12:34 leider ist es wirklich so!
ich empfehle in diesem fall professionelle hilfe. sei es bei den anonymen alkoholikerInnen, sei es bei einer lebensberatung über caristas oder das diakonische werk, wahrscheinlich wäre letzteres sehr gut, sich einmal grundlegend zu informieren, welche möglichkeiten es gibt,
Das sind gute Vorschläge, ich werde mich da mal kundig machen, danke!
Ich hatte mir überlegt das er mal aufschreiben soll was und wieviel er trinkt, findet ihr das für hilfreich? wie kann ich ihm bei der suche nach einer geeigneten therapie helfen? worauf muss man da achten?

hart gesagt, aber meiner Meinung nach gar nicht!! Entweder er will es selber und tut auch alles dafür oder du wirst ihm ewig eine Krücke sein. Da kann nur professionelle Hilfe die richtige sein!!
gut zureden hilft bestimmt nicht er muss einen entzug machen,wenn er nicht von selbst will sieht es schlecht aus.

er muss die therapie (entzug) wollen, am besten stationär, sonst geht es gar nicht

Wende dich da an die anonymen Alkoholiker. Die haben da auch eine Angehörigenberatung.

Er muss selber eine Therapie wollen sonst rennst du gegen Windmühlen.
er ist sicher schüchtern,ich kenn das. ich find alkohol nicht so schlimm, wenn es nicht so übertrieben ist. wenn er wieder irgendwas gutes findet, hört das wieder auf.