Frage von puppi2228, 32

Wie kann ich eine soziale Phobie behandeln lassen ohne meinen Job zu verlieren ,und wie habt ihr sie behandelt?

Antwort
von Starjuice, 21

In dem du dich nebenbei selbst therapierst. Mittels Büchern und dich viel mit dem thema beschäftigst und dir die Richtigen Fragebn stellst, welche dir zu mehr Selbsterkenntnissen verhelfen. Mein Bruder hatte das, er hat mit Antidepressiva angefangen welche er von seiner psychologin vershrieben bekam. Die halfen zwar (wenn auch unter Nebenwirkungen) letzendlich musste er für mehrere Wochen in eine Klinik. Dort hat er an vielen Gruppenarbeiten mitgewirkt, was ihm auch u.a. sehr half. Beim Abschlussgespräch war ich dabei und die Psychologin (übrigens eine 1A Psychologin) sagte, das er sich niemals anfangen soll abzuschotten, das ist nämlich der größte Fehler den man tun kann wenn man unter solch einer Sozialphobie leidet.

Davor hab ich meinem Bruder viel versucht zu helfen, leider vergeblich. Es müssen Leute ran, die sich wirklich mit dem Thema auskennen.

Es wäre gut, wenn du es neben deiner Arbeit so regeln könntest, das du 1x die Woche zum Psychologen gehst (die Wartezeit bis zum ersten Termin kann mehrere Monate dauern, läuft dann aber regelmäßig ein mal die Woche. 45 Sitzungen bekommst du genehmigt von der Krankenkasse).

Zum anderen wäre es nicht verkehrt sich an eine Selbsthilfegruppe zu wenden. Wichtig ist, das du dich aktiv damit auseinander setzt und dich nicht isolierst.

Ich hoffe, konnte dir etwas helfen in dem ich dir einige Dinge aufgezeigt habe.

lg

Antwort
von Gast41, 16

Ist die Diagnose denn durch einen Arzt gesichert oder ist das eine Vermutung, weil Dir Menschen in deinem beruflichen oder privaten Umfeld als Hobbypsychologen einreden, es stimmt was nicht mit Dir?

Wie sehr schränkt Dich das bei der Ausübung deines Jobs ein?

Nicht gerne Menschen um sich zu haben und eher "still" zu sein, im Sinne von nicht gerne reden, heißt noch lange nicht, an einer Phobie zu leiden. 

Wenn es Dich selbst stark belastet, natürlich unbedingt mit einem Arzt darüber reden, gerade wenn der Job gefährdet sein könnte. 

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