Eine gute Freundin von mir hat eine Dogge. Es ist ein superliebes Tier. Meine Freundin kann sich aber da nicht durchsetzen. Mittlerweile wird sie bei Spaziergängen kaum noch Herr über den Hund. Ich habe es versucht und bei mir läuft der Hund tadellos an der Leine und hört auch sehr gut. Ich habe meiner Freundin etliche male vorgeschlagen mit dem Hund doch in eine Hundeschule zu gehen, was sie aber absolut ablehnt, weil sie bei einem früheren Hund damit sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat. Und heute morgen taucht sie mit einem Stachelwürger auf. Da bin ich echt sauer geworden, weil ich das als Tierquälerei empfinde. Das kanns ja nicht sein. Wie kriege ich sie zu einer Hundeschule?

Weiter auf sie einreden und weiter sauer sein wegen des Würgehalsbandes. Wer sein Tier wirklich liebt, der kauft nicht solch einen Mist, sondern geht in die Hundeschule. Kannst Du ihr nicht zum Geburtstag einen Gutschein dafür schenken?

..jetzt bell sie mal tüchtig an, ab in die Hundeschule und zwar sofort! Eine Dogge ist doch kein Schosshündchen...........trotzdem schöne Ostertage an Katzentatze..
Bell ja schon. Aber sie hört einfach nicht. Vielleicht sollte ich mal einen Urbell rauslassen um sie wach zu rütteln? Mal schauen. :-)
marialuisa am 22. März 2008 12:50 vielleicht findest Du hier noch ein paar welche mitbellen, ich tu es schon.. Wir hatten als ich Kind war auch eine Dogge, es ist sehr sehr wichtig, dass so ein "Kalb" von einem Hund sofort folgt. Du weisst, ja ich meine das ja bei jedem Hund, aber wenn da so ein Traktor dann losrennt und muss erst ein Kind umgerannt werden, oder was, es muss ja gar nicht zum Beissen kommen..............Sag ihr einen schönen Gruss von mir und - verzeih, es ist Deine Freundin - bevor sie sich einen solchen Hund zulegt, würde ich sie zuerst in die Lebensschule schicken.........Nicht bös gemeint...
Sie hatte früher mal einen Goldie. Aber der war, sagen wir mal, ein troff von Hund. Mit dem konnte man alles machen und er hörte aufs Wort. An der leine Ziehen hätte für ihn ja Arbeit bedeutet. Und sie dachte wohl, so wäre jeder Hund. Tja, manche menschen und ihr denken. ;-)

Wenn Du das Ordnungsamt nicht einschalten willst,nur mit reden.Sie soll sich mal ,auch für´s Training ein leichtes Schultergeschirr zulegen,damit kann sie den Hund auf jedenfall besser halten.Aber Hundeschule wär schon gut.
Geschirre hat sie ohne Ende. Auch Halti, etc. Und das beste Geschirr hilft nicht, wenn so ein Koloß nicht hören will. Werde es weiter versuchen.
Schenk ihr einen Gutschein für die Hundeschule, oder besorge ihr Unterlagen mit Bewertungen und Test von Hundeschulen! Sie sollte begreifen, dass ihre schlechte Erfahrung ein Einzelfall war!
Das habe ich ihr ja schon veruscht zu erklären. habe ihr vorgeschlagen zu der Schule zu gehen, in der wir mit unserem Husky waren. Die Schule hat es ja auch geschafft, dass wir unsere maus ordendlich an der leine führen können, was bei Huskys ja angeblich nicht geht. Aber sie ist da sehr, sehr skeptisch. Werde aber dem Hund zuliebe dran bleiben.
Es gibt im TV auch einige Sendungen, die sich mit Hunderziehung befassen, die sollte sich Deine Freundin mal ansehen.Sehr lehrreich.Im übrigen erreicht sie mit dem Stachelwürger am Ende nicht den gewünschten Erfolg und es ist Quälerei.
Das habe ich ihr zum Stachelwürger auch gesagt, aber sie ist fest davon überzeugt, dass er hilft. Mit den TV-Sendungen ist keine schlechte Idee. ich schau mal wann sowas wo läuft. Vielleicht hilft es ihr ja. Danke.
VOX Hund,Katze,Maus zum Beispiel.

Wie wäre es mit einem Gutschein für eine Hundeschule??? Oder ein paar neue Turnschuhe für sie, damit sie ihrem Hund besser hinterher laufen kann. Stell sie doch mal vor die Wahl!
Den Gutschein wird sie eher nicht nutzen. Da läuft sie lieber. :-)

Stachelwürger ist nicht gut, irgendwann läßt der Hund sich das Teil von ihr nicht mehr anlegen. Tut ja weh.
Sie muß lernen, sich durchzusetzen und konsequent zu sein.
Es gibt Bücher, Kassetten und Seiten im Internet, wo man lesen kann, wie man mit welcher Sorte Hund umhgehen sollte.
Die Rassen sind im Benehmen unterschiedlich, Doggen sind sehr lebhaft und brauchen viel Auslauf. Hunde sind auch nicht dazu da, dem Menschen in einer Wohnung Gesellschaft zu leisten, sondern sie wurden ursprünglich gezüchtet weil sie Aufgaben erfüllen sollten.
Das Mindeste ist, das der Hund ein Grundstück bewachen darf.
Wenn deine Freundin den Hund in der Wohnung hält, muß sie mehrmals am Tag mit ihm raus gehen, damit er nicht verblödet und Bewegung hat. Er braucht, genau wie wir, Sinneseindrücke. Gerüche, Spuren lesen.
Wenn er nicht ausgepowert wird, wird er unzufrieden. Es wäre sinnvoll, ihn ans Fahrrad zu gewöhnen. Von der Leine kann sie ihn ja sicher nicht lassen. Übrigens lernen Hunde viel besser, wenn sie mit einem Leckerli belohnt werden, falls sie alles richtig gemacht haben. http://www.deutsche-doggen.de/doggenerziehung.htm
Den Stachelwürger merkt der Hund irgendwann gar nicht mehr und er wird weiter ziehen wie vorher. Sie hat zig Bücher und Unterlagen über die Doggenerziehung, aber sie kann es nicht umsetzen. Ihr fehlt die nötige Dominanz. Und da sie schon alles Mögliche versucht hat, mit Leckerchen, Haltie, Rütteldose, etc. hat sie den hund da schon gewaltig abgestumpft.
Sonst kümmert sie sich vorbildlich um das Tier. Ihr Hund spielt oft mit unserer und Nachbarhunden auf unserem Grundstück. Sie geht 5x am Tag mit dem Tier und beschäftig sich auch sonst viel mit dem Hund. Sie kann sich "nur" nicht druchsetzen. Und das könnte sie super in einer hundeschule lernen. bei mir kann der Hund auch ohne leine laufen, weil er bei mir hört. Das hilft ihr aber eher wenig.
anonym09 am 24. März 2008 20:27 Dann hat sie das falsche Haustier, eine Katze wäre besser gewesen. Ich kann sowieso nicht begreifen, warum Leute, die sich Hunde halten wollen, nicht vorher testen (mit einer Urlaubsbetreuung), ob sie geeignet sind. Natürlich solltest du auch nicht außer Acht lassen, das der Hund noch jung und dementsprechend ungestüm ist. Vielleicht wird er ruhiger mit der Zeit.
anonym09 am 24. März 2008 20:29 Oh, hab gerade gelesen, das sie vorher schon einen Hund hatte. Dann wunderts mich aber ehrlich, das sie nicht klar kommt.

Vielleicht würde es ihr schon helfen, ihr ein vernünftiges Buch zu schenken, in dem drin steht, wie man einen Hund dazu bekommt, zu gehorchen! So wie du das schilderst ist der Hund ja schon der Rudelchef, das kann es ja wohl nicht sein!!! Schenke ihr dieses Buch:
Hundeerziehung - von Matthew Hoffman
Trainingsmethoden und Verhaltensregeln
ISBN: 3-8331-1281-6 kostet €4,95 - denn tun muss sie etwas und ein Stachelwürger ist mit Sicherheit der falsche Weg!!!! Der arme Hund! - Denn wenn der Hund nicht hört, ist es nicht seine Schuld, sondern die Schuld deiner Freundin!!! Ganz davon abgesehen sind nicht alle Hundeschulen gleich gut oder gleich schlecht. Sie sollte sich einfach mal umhören, wer gut ist und dann dort hingehen - und zwar bevor irgendetwas passiert!
Theoretisch weiß sie es ja, aber sie kann es nicht umsetzen. Sie hat einige gute Bücher über Hundeerziehung, aber die helfen ihr so nicht weiter. Sie weiß auch, dass SIE was ändern muss, kriegt es aber nicht hin. Das es unterschiede bei den Hundeschulen gibt hab ich ihr schon gesagt, aber sie hat so schlechte Erfahrungen gemacht, dass sie denen nicht mehr traut. Aber ich werde nicht aufgeben.
wuschel55 am 23. März 2008 11:40 Schade, wenn sie es nicht umsetzen kann, hätte sie sich mal besser einen Zwerg - Yorkshire Terrier genommen und kein Kalb von einem Hund!! Bei der Sache ist dann nur schade, dass der Hund versaut wird und es schwer werden wird, den noch zu erziehen!
So sage ich es ja auch. Ich habe die Befürchtung, dass der Gutschein verfallen würde. hab ja auch schon vorgeschlagen nochmal mit unserer und die beiden gemeinsam zu gehen. Aber auch das will sie nicht. Aber ich werde hartnäckig bleiben.