Wenn man ein Programm löscht oder deinstalliert findet man trotzdem ab und zu noch irgendwelche Dateien oder Icons die zu dem eigentlich gelöschten Programm gehören. Wie kann man denn ein Programm restlos deinstallieren ?
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Leider sind viele Antworten hier sachlich nicht ganz richtig.
Wie die Komponenten eines Programms unter Windows entfernt werden, hängt davon ab, wie sauber der Deinstaller geschrieben wurde.
Korrekte Deinstaller lassen die Finger von Anwender-erzeugten Daten im Programm-Ordner. Daher wird der Programm-Ordner selbst bestehen bleiben, wenn man dort eigene Dateien erzeugt hat oder benutzerspezifische Daten vom Programm dort abgelegt wurden und man im Idealfalle vom Deinstaller gefragt wurde, ob man die behalten will.
Weiter können Deinstaller ggf. von anderen Programmen auch benötigte DLLs bestehen lassen. Dadurch bleiben Registry-Einträge für DLLs oftmals bestehen und die Registry weist dann immer noch "Spuren" des anscheinend gelöschten Programms auf.
Das Deinstallieren von Programmen über "Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Software" ist nichts anderes, als einen Deinstaller des Programms aufzurufen. Er muss sich im System ordentlich angemeldet haben, dann wird er unter "Software" eben auch sichtbar und aufrufbar. Aber mit "Software" hat es nichts zu tun, wie der Deinstaller funktioniert.
Ob Programm-spezifische Icons weiter bestehen bleiben, ist ebenfalls Sache des Deinstallers. Wenn z.B. ein Dateiformat von einem bestimmten Programm originär erzeugt wird (z.B. xls von MS Excel), wird der Programmierer des Deinstallers ggf. absichtlich die entsprechenden Registry-Einträge bestehen lassen, damit auch nach dem Deinstallieren vorhandene *.xls-Dateien als Dateien von Excel erkannt werden -- und der User damit versucht ist, sein Excel doch erneut zu installieren und zu benutzen.
Zudem gibt es viele User, die vom Installer im Startmenü eingetragene Programm-Links in Unterordner im Startmenü verschieben, z.B. alle möglichen MS-Produkte in einen Ordner "MS Office" oder alle möglichen Browser in einen Ordner "Internet".
Solche Veränderungen des Startmenüs kann ein Deinstaller nicht mitbekommen und wird daher in aller Regel solche verschobenen Programm-Einträge ebenfalls nicht entfernen.
Dies sind nur einige Gründe, warum Programme nicht immer absolut rückstandsfrei entfernt werden.

mittels TuneUp und dessen Modul der Registry-Reinigung
Wenn du ein Programm mithilfe der Systemsteuerung oder mit dem programmeigenen Deinstaller entfernst ist es korrekt entfernt.
Was du dann davon noch finden solltest kannst du dann ganz einfach löschen. Wichtig bei der Deinstallation ist in erster Linie, dass das Programm in der Registry gelöscht ist.
darüber hinaus, wenn dich z.B. zurückgebliebene Icons stören, kannst Du den Namen des Programms nochmal suchen auf deinem rechner, da fndest sich meistens noch kleinkram den man löschen kann. ABer wie oben bereits erwähnt: die Registry ist das wichtigste.
Es gibt auch Programme auf dem Markt, mit welchen man einen Systemprüfpunkt setzen kann. Nach der Installation der jeweiligen User/Anwendungs-Programme wird erneut geprüft und verglichen, was sich geändert hat (auch in der Registry). Damit können die Programme restlos (bis auf die von UlfDunkel beschriebenen verschobenen Programm-Links) wieder entfernt werden. Allerdings recht zeitaufwendig <- ich hasse die neue deutsche Rechtschreibung - und auch diese Programme sind nicht immer sauber geschrieben.