Frage von Cuckfresh, 75

Wie kann ich diesem Freund helfen?

Er ist Ende 20, arbeitslos, übergewichtig und wohnt noch bei seinen Eltern. Er ist zwar schon einmal ausgezogen und hat gearbeitet aber mit Mitte 20 ist er wieder bei seinen Eltern eingezogen. Er verlässt das Haus nur etwa 2 mal die Woche um Bier zu kaufen und 2 mal im Monat geht er zum Therapeuten. Dem erzählt er irgendwelche Märchen damit er an pharmazeutische Drogen rankommt: SSRI, Benzodiazepine und Amphetamin und noch etliche andere. Er hat keine Krankheit, dieser Arzt ist mehr ein Dealer als Therapeut meiner Meinung. 2 mal in der Woche macht er macht er das was er "Party" nennt. Dann pumpt er sich zuerst mit Amphetamin voll damit er es bis zur Tanke schafft dort kauft er Bier. Dann zuhause trinkt er ca 13 Bier und nimmt Benzodiazepine dazu. Dann telefoniere ich immer mit ihm und er gröhlt herum obwohl seine Eltern Im Nebenzimmer schlafen. Zwischen seinen "Partytagen" hat er einen kater. Dann liegt er im Bett oder spielt spiele von Blizzard (Diablo etc.) Und schaut nebenbei Filme. Ich würde ihm gerne helfen aber ich weiss nicht wie. Ich hab ihm sogar angeboten dass ich eine Bewerbung für ihn schreiben aber er will nicht arbeiten oder sein Leben verändern. Was tun?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Guessbiatch, 19

Hey Chuckfresh :O

ach du meine Güte, was ist da loosss.. das habe ich noch nie bis jetzt in meinem LEBEN gehört..

Ich bin geschockt.. ich werde ihn ganz Besonders ins Gebet miteinbeziehen. :(

Sag ihm deine Meinung, sag ihm dass er so nichts erreicht, und das er sich bewusst werden soll was er zu sich nimmt. Das dass alles nur irgendwelche scheiss schädlichen Stoffe sind die ihm Nichts bringen und das er sich zusammenreissen soll und sich selber im Spiegel anschauen soll.

DU seist von ihm enttäuscht und kennst ihn nicht so..

Sag ihm das er früher ein guter Junge war und jetzt auch wieder werden soll ! Du vermisst den Alten Freund und er soll sich anständig ne Arbeit suchen, denn seine Eltern können ihn auch nicht für immer unterstützen die werden auch mal sterben,

nicht böse gemeint aber er soll sich auf das Leben vorbereiten, nicht nur Zuhause rumhängen, zocken, und sauffen..das ist nicht der Sinn des Lebens..

sondern ne vernünftige Ausbildung, Ne Familie gründen und nach Gotteswillen leben.. meine Güte

Du musst ihn versuchen auf die Gute ART zu bringen, wie jeder normale Mensch, geh mit ihm ins Fitness oder sag ihm wen er so weiter macht, wird er erkranken denn das Gewicht ist für seinen Körper sehr anstrengend wie für Herz, Leber und andere Organe.

Viel Glück & reichen Gottessegen :D

Kommentar von Guessbiatch ,

Danke für die hilfreichste Antwort :$

Gottessegen..

Antwort
von maikaefer77, 23

Er muss zu allererst seine Sucht bekämpfen, bevor er sich ein geregeltes Leben mit Arbeit etc. aufbauen kann.

Dazu muss er aber selbst was ändern wollen. Wenn ihm sein Leben so gefällt und er sich auch nicht unbedingt als süchtig betrachtet, wird er keine Suchtberatungsstelle aufsuchen.

Bei vielen muss leider erst ein größerer Einbruch im Leben passieren, damit sie aufwachen und Hilfe wollen.

Ruf doch mal beim Sorgentelefon vom DRK an. Da können sich auch Angehörige von Suchtkranken telefonisch Rat abholen.

Antwort
von DerTroll, 12

Ich weiß nicht, warum du ihm helfen willst. So wie er sich benimmt, will er doch gar keine Hilfe. Er ist für sich allein verantwortlich. Wenn er er sich nicht mal selbst anstrengt, warum solltest du ihm dann noch helfen?

dieser Arzt ist mehr ein Dealer als Therapeut meiner Meinung

Vorsicht mit solchen Äußerungen. Solche Behauptungen nur aufstellen, wenn du es auch darlegen kannst, warum du zu der Meinung gelangst. Ich nehme an, du warst nie dabei, wenn er beim Psychater ist. Du kannst gar nicht wissen, wie die Untersuchung verläuft und und warum der Arzt etwas verschreibt bzw. ob das nicht Teil einer Therapie ist usw. Erhält der Arzt denn einen finanziellen Vorteil, wenn er ihm das verschreibt? Macht er das bei anderen Patienten auch? Wenn du das nachweisen kannst, solltest du ihn auch anzeigen. Ansonsten deine Formulierungen vorsichtiger verwenden.

Antwort
von rolfmartin, 5

Um diesem Teufelskreis zu entrinnen, muss er sich eingestehen, "ich bin nicht krank, ich bin einfach nur faul, träge, ohne Zielsetzung. Als Freund kann man da wenig ausrichten. Im Grunde genommen müsste hier ein Psychiater tätig werden, um dem an den Tag gelegten Verhalten auf die Spur zu kommen. Deine Sorgen um ihn sind lobenswert, aber im Endeffekt nicht von Erfolg. Und wenn die Sucht, wie von dir beschrieben, sich in einem ausweglosen Stadium befindet, wär es vonnöten, sich einer Entziehungskur zu unterziehen. Verständlich, dass es sich hier um eine subjektive Meinungsaüßerung handelt   

Antwort
von Norina78, 39

Wenn er es nicht will, hast Du wohl nicht so viele Möglichkeiten. Du könntest natürlich versuchen, seine Sicht zu ändern und ihm Anreize geben, damit er selber etwas ändern möchte. Dann kann man Schritt für Schritt vorgehen und langsam anfangen. Die meisten Menschen ändern nichts, weil sie denken, sie könnten so viel auf einmal nicht schaffen.

Aber langsam ernährt sich das Eichhörnchen ;-)

Antwort
von BellAnna89, 11

Dass seine Eltern ihn nicht auf die Straße setzen ist schonmal das erste Problem. Als nächstes muss dieser Therapeut gemeldet werden, ich weiß nicht wo, aber die Polizei hilft da sicher weiter. Und erst wenn das Kartenhaus um diesen Menschen herum zusammen bricht, kommt er überhaupt auf die Idee, etwas zu verändern. Es ist leider wahr: man muss komplett fallen gelassen werden, um selbst aufzustehen.

Antwort
von brido, 12

Warum tut er Dir leid? Das will er so. Wenn nur das Übergewicht wäre würde ich vorschlagen, geh mit ihm zum Sport. Obwohl das auf keinen Fall schaden kann, wenn er so lange nüchtern ist. 

Antwort
von Annelein69, 13

Nichts!!

Du kannst da nichts machen.Er ganz alleine ist für sich verantwortlich,alt genug ist er.

Dann sind da noch die Eltern.Wenn die so etwas auch noch unterstützen...?

Wäre das mein Sohn würde ich ihn vor die Wahl stellen.Entweder arbeiten und das Leben in den Griff bekommen,oder ihn rauswerfen!Er will das ja offensichtlich so und für dich ist es vergebene Liebsmüh!

Antwort
von Pauli1965, 24

Da kannst du nichts tun. Er muss selber merken, dass er sich dadurch umbringt.

Antwort
von DjangoFrauchen, 29

Wenn er nicht will, hast du keine Chance.

Lass' ihn machen.

Antwort
von lolcrafting, 16

Dem ist nicht mehr zu helfen sry

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