Frage von SilentPainx3, 8

Wie kann ich diese Gedanken bloß beenden/vergessen?

Hey...ich bin w/16.. Ich habe schon relativ viel erleben müssen, klar gibt es welche die es schlimmer erwischt hat aber dennoch plagt mich seit einiger Zeit wieder soein schlechtes Gefühl und der Gedanke an den Tod. Ich habe mich bis vor paar Monaten noch geritzt, habe dann 3-4 Monate aufgehört und vor etwa einem Monat hatte ich es wieder getan und das so tief wie noch nie, dadurch habe ich jetzt auch glaube eine kleine Entzündung :/ aber meine Mutter hat mir geglaubt das es von der Katze war. Naja und ich bin zur zeit extrem überfordert mit der schule und allem.. ich habe die schule schon gewechselt und wiederhole gerade eine klasse, aber der Druck ist für mich so schlimm wenn ich nur eine Arbeit schreibe dann denke ich das ich nur sterben möchte und das Leben für mich keinen Sinn hat. Ich würde es wirklich so gerne tun. Nur damals beim "Versuch" waren die Schlaftabletten weg. Ich habe schon eine Therapie und bin da einmal die Woche, aber irgendwie Lüge ich da nur noch wie gut es mir gehen würde, ich denke einfach ich kann keinem vertrauen und suche somit die Hilfe bei euch im Internet.. Also wie kann ich meine Gedanken ändern/stoppen? Klar ich soll an positive dinge denken aber da gibt es nichts da ich dann an meine Kindheit denke und weiß ich kann nie mehr so Glücklich sein wie damals.. ich Danke euch schonmal im voraus und bitte nicht solche antworten wie "such dir hilfe, dein leben ist wertvoll" usw...die habe ich damals angenommen, heute traue ich keinem Menschen den ich so begegne. Ist halt mit der zeit so geworden.

Antwort
von Nidda64, 8

Hoila,

ganz drum rum um die "dummen" Sprüche wirst Du wohl nicht kommen. Und es allein schaffen zu wollen, erfordert wohl deutlich mehr Kraft als du im Moment aufzubringen vermagst...

Zudem steckst Du in einer Lebensphase, in der Du Dich selbst neu orientiertst, abnabelst und DEIN Ding finden musst. Offenbar gibt es keine Person in Deinem Umfeld, die Dir einfach zuhört, Dich ernst nimmt, bei der Du ein gutes Gefühl hast, die Dich nimmt, wie Du bist...

Ich hatte in Deinem Alter eine Tante, die zwar weit weg wohnte, aber sie war halt da...

Schau mal, ob es nicht doch so eine Person gibt - Schulkameraden, etwas entferntere Verwandte, manchmal auch ein Nachbar... Jemand, der Dir nicht ZU nahe steht, um durch Deinen bisherigen Weg zu sehr voreingenommen zu sein, aber auch nicht zu weit weg, dass Du alles erklären musst.

Seine Gewohnheiten zu ändern, dauert wenigstens 6 Wochen. Und selbst wenn Du sehr lange auf einem neuen Weg gehst, besteht immer wieder Rückfallgefahr - wie bei Rauchern, Spielern, Alkoholikern... Sie wird kleiner, aber ganz weg geht sie wohl nie... Das heißt für Dich durchhalten - oder komplett aufgeben. Bist Du bereit, Dich anzustrengen, dran zu bleiben auch bei Rückschlägen wie im Moment oder meinst Du wirklich, aufgeben und alles hinschmeißen zu müssen? In DEM Fall wäre zwar alles vorbei, aber Du würdest nie erfahren, ob das Leben für Dich nicht auch noch schöne Dinge in das Buch geschrieben hat... Freude trotz (oder wegen?) der Barikaden der letzten Jahre...

Vielleicht helfen Dir die Gedanken ein wenig weiter.

Ich wünsche Dir viel Kraft und dass schöne Dinge möglichst bald eintreten...

Lg.


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