Ich habe eine VM als LAMP-System eingerichtet und möchte sie nun weitergeben. Der User soll auf den Webserver der Maschine zugreifen, ohne sich jedoch auf dem System einloggen zu müssen, ifconfig o. Ä. zu bemühen. Die Netzwerkkonfiguration beim Benutzer ist nicht bekannt, die VM wird beim Start per DHCP konfiguriert, sofern vorhanden.
Optimal wäre eine Anzeige, wie sie bei den vorkonfigurierten JumpBox-VMs stattfindet: Die Maschine bootet und zeigt statt einer Shell automatisch ihre Konfiguration (s. Screenshot).
Bild/er:

Das ist overkill, du hättest ein solches System unter Windows auch aufsetzen können.
Je nach verwendetem VM Interface kann der User die Maschine erreichen oder auch nicht, wenn er sie erreichen kann, dann kannst du ein Init Script umbiegen, dass die ein Fenster der Netzwerkkonfiguratino "ifconfig eth0" zeigt.

Leider schreibst Du nicht, welche Virtualisierungslösung Du verwendest bzw. welche Distribution. Meine Antwort sollte mit den meisten Linux-Distris klappen:
In /etc/init.d/ kommt ein Script, das die IP-Adresse ausgibt, da sollte anfangs ein reines ifconfig reichen.
In /etc/rc2.d/ wird dieses Script analog zu den bestehenden mit einem Symlink referenziert. Die "2" im Pfad kann auch eine andere Zahl sein, ggf "runlevel" eingeben, die zweite Stelle sollte es sein
Ergebnis sollte sein, dass am Ende des Bootens der VM die Ausgabe von ifconfig auf dem Schirm erscheint
Bei Ubuntu (und vrmtl. auch Debian) kannst Du Dir Schritt 1 & 2 sparen und einfach "ifconfig" in /etc/rc.local aufrufen, bei anderen Distris könnte es auch solche Vereinfachungen geben
Wenn das klappt, kann man auch die IP-Adresse aus der ifconfig-Ausgabe herausschneiden und prominenter anzeigen.
Hervorragend, so funktioniert's! Danke!
Es ist übrigens Ubuntu 8.04.1 in VMware (Fusion/Workstation). Ich habe inzwischen "dialog" gefunden, das ich mit --ok-label "Aktualisieren" innerhalb einer Endlosschleife aufrufe. Jetzt muss ich noch das Ergebnis in die Box bekommen; ich nehme an, das wird mit xargs gehen? Und ich bräuchte noch ein wenig Verzögerung, da die startenden Dienste das eine oder andere "[OK]" ausspucken, während mein Skript schon läuft. Gibt's dafür etwas passendes?
mju13 am 9. Januar 2009 20:38 die ip-adresse bekommst Du mit
> ip=ifconfig eth0|grep 'inet addr'|cut -f2 -d:|cut -f1 -d' '
in die Shell-Variable $ip (ggf. statt eth0 das benutzte Interface angeben).
sleep 3 wartet zB 3 Sekunden, wobei es m.M. besser ist, die Aufrufsequenz so hinzubekommen, dass die IP-Ausgabe wirklich zum Schluss kommt.
larX42 am 9. Januar 2009 17:27 Wow. Vorbildlich beantwortet :) Wenn's ginge würde ich dafür sogar mehr als nur einen DH verteilen ;)

Ich hab im VMWare Player Ethernet auf NAT. Da brauche ich nichts mehr einstellen, er benutzt dieselbe IP wie Windows...
OK, aber wie erreichst du die VM von Windows aus?
tomknopf am 8. Januar 2009 03:50 Das läuft doch in einem Fenster. Lade Dir am besten mal die aktuelle Version runter: http://www.vmware.com/de/products/player/
Oder meinst Du was anderes?

Keine Ahnung ob Ihnen das hilft- http://www.wieistmeineip.de/ Hab Sie liep. ^^
Versuch: Windows--> ipconfig /all Linux ---> ifconfig
Ja, genau so etwas suche ich! Am besten soll gar keine Shell auftauchen, sondern bloß die IP mitten auf dem Bildschirm. :)