Wie kann ich der Tochter meiner Bekannten die Vorurteile abbauen helfen gegenüber einem Mann mit geistiger Behinderung?

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4 Antworten

Die Art von Vorurteilen, die die junge Frau hegt, zeugt davon, dass sie mit behinderten Menschen noch nie zutun hatte und diesbezüglich entweder einfach dumm ist (sorry) oder etwas paranoid. Man könnte versuchen, ihr als aller erstes einmal klar zu machen, dass es viele Formen von Behinderung gibt und dass diese sehr häufig anzutreffen sind. Vielleicht kann sie mit Statistiken etwas anfangen?
Man könnte auch versuchen, ihr aufzuzeigen, wie eine Behinderung entsteht, also welche Hirnareale oder Chromosomen in so einem Fall geschädigt sind und wie das passieren kann.
Es gibt wunderbare, liebevolle Aufklärungsvideos zu diesem Thema bei youtube. Auch dort kann man nach geeignetem Material suchen. 
Das alles setzt aber natürlich voraus, dass sie bereit ist, sich auf eine Aufklärung einzulassen. Wenn das nicht der Fall ist, gibt es bei ihr wenig, was man tun kann.
Mann könnte aber sehr wohl, um ihrer Mutter die Unsicherheit zu nehmen, dieser auch die Aufklärung zukommen lassen, damit sie sich nicht von ihrer Tochter beeinflussen und in Panik versetzen lässt. Und damit sie stichhaltige Argumente und klares Wissen gegen die grausamen Vorurteile hat.

Alles Liebe
Gwen

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Manche Menschen wollen ja ihre Vorurteile gar nicht abbauen, sondern lieber pflegen. Da kann man wenig tun. Ich hoffe, dass Deine Bekannte sich im Alter von 55 gegen ihre Tochter durchsetzen kann...

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Sag ihr,dass ihre Mutter mit 55 alt genug ist,um zu entscheiden,mit wem sie sich abgibt und dass es nicht okay ist,solche Vorurteile zu machen.

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Vorurteile kriegt man praktisch anerzogen! Deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass deine Bekannte durch ihre Erziehung ein Stück weit dazu beigetragen hat.

Nichstdestotrotz wird sich deine Bekannte ihre sogenannten "Freunde" in ihrem fortgeschrittenen Alter wohl selbst aussuchen dürfen. Du willst doch nicht ernsthaft behaupten, dass sie ihre Tochter fragen muss, wen sie zum Kaffeeklatsch einladen darf, und wen nicht.

Außerdem kann jeder von uns jederzeit ebenso plötzlich "Opfer" einer Behinderung werden.



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