Frage von smartshitter, 80

Hund greift Kuhherde an: Wie kann ich den Hund richtig bestrafen?

Ich bin momentan auf einem Bauernhof, der Bauer hat einen 1 Jahr alten Hund. Jeden Tag, zu unterschiedlichen Uhrzeiten, kommt eine Kuhherde (die des Nachbarn) auf die an das Grundstueck angrenzende Weide. Der Hund spielt daraufhin mit den Kuehen, indem er sie auf Hundeweise "angreift". Die Kuehe macht das nervoes und sie rennen wie wild umher. Der Hund reagiert nicht auf Stoppbefehle, zeigt aber ein Verhalten, das darauf hinweist, dass er weiss, dass das, was er gerade tut, nicht erlaubt ist (weicht Herrchen aus). Generell ist dazu zu sagen, dass der Hund keine Sprachbefehle versteht, nur Tonfaelle. Er macht das jeden Tag, und da die Kuehe zu untersch. Zeiten kommen, kann man ihn nicht praeventiv anleinen. Wie kann man ihn davon abhalten, auf die Kuehe loszugehen

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Antwort
von Viowow, 68

den hund zu bestrafen würde auch nichts bringen. das verhalten, welches du beschreibst(weicjt dem bauern aus,weis also das er mist gebaut hat) ist quatsch. bzw deine interpretation davon. der hund weicht nicht aus, weil er weis das das nicht erlaubt ist, er weicht aus, weil der bauer ihn ja wahrscheinlich anmotzt. heist für den hund nur: herrchen schimpft. heist aber für den hund nicht: herrchen schimpft weil ich kühe jage. die beste methode ist, alternativen anbieten: wenn die herde kommt, hund zum spielen animieren, futterbeutel suchen lassen, eine andere aufgabe geben etc. welche rasse ist der hund?

Antwort
von Chiarissima, 70

Der Hund "spielt" eher nicht mit den Kühen, vielmehr wecken sie wohl seinen natürlichen Jagdtrieb. 

Zu Bestrafen gibt es hier nichts. Die Frage ist eher: "Wie bringe ich dem Hund bei, dass er die Kühe nicht jagen soll?" 

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Hier müsste man sehen, wie und ob der Besitzer sich bisher grundsätzlich mit seinem Hund befasst hat. Dass der Hund keine Sprachbefehle versteht, lässt darauf schließen, dass hier nicht ausreichend trainiert wurde. 

Hier einen professionellen Hundetrainer einzusetzen, macht Sinn. Herrchen/Frauchen lernt da sehr viel ;)


Antwort
von procanis, 19

Der Hund "spielt" nicht, sondern - je nach Rasse/Individuum- jagt bzw. hütet die Kühe. Das ist Stress für die Kühe und ein fremder Hund hat da absolut nichts an den Tieren zu suchen. Das ist für beide Seiten gefährlich.

"Bestrafen" bringt da nichts. Entweder man managed die Situation, indem man den Hund anleint oder anderweitig sichert oder man erzieht ihn.

Dazu bringt man dem Hund einen Stoppbefehl (Platz, Sitz oder sonstwas bei) und trainiert das Abrufen. Wie man das macht, findet man in Erziehungsratgebern für Hunde und auch tausendfach im Netz. Vorzugsweise bringt man das dem Hund mit positiver Verstärkung bei und nicht mit Brachialgewalt. Bis der Hund sicher gehorcht gehört er definitiv an die Leine.

Antwort
von MiraAnui, 44

Der Hund weiß nicht, das er was falsches gemacht hat. Er weiß das sein Herrchen sauer ist und will da nicht hin. 

Vorallen was geht es euch an? Ist ja nicht euer Hund noch eure Kühe.

Aber als Tipp: erziehung soll helfen.

Antwort
von adventuredog, 77

Kühe können sich selber wehren und tun dies auch. "Spielen" aber auch gerne mal mit solch lebensmüden Hunden. Das bringt ihnen wenigstens etwas Abwechslung in ihren langweiligen Tagesablauf.

Halt dich da raus. Der Bauer wird, wenn ihm das Theater seines Hundes zuviel wird, die entsprechenden Massnahmen ergreifen.... 

Kommentar von procanis ,

Was bitte ist denn das für ein Rat? Ein Hund hat absolut nichts an anderer Leute Tiere zu schaffen. Ob die sich wehren könn(t)en oder nicht. Schlimmstenfalls geraten die Rinder in Panik oder töten den Hund durch einen gezielten Tritt oder Hornstoss. Aber selbst wenn nicht ist das Stress für die Rinder und keine tolle Abwechslung!

Kommentar von adventuredog ,

ach Gottchen

mach' dir mal 'nen Beruhigungstee und komm wieder runter ;-)

das Wort spielen steht extra in " ..."  also nicht alles so bierernst nehmen.

Aber gut, ich hätte mich präziser ausdrücken sollen ^^

das ein Hund Kühe nicht belästigen darf ist doch wohl klar! und muss nicht extra erwähnt werden - zumal aus der Fragestellung auch ersichtlich ist, das dies dem Fragesteller bewusst ist!

Es handelt sich hier ja nicht um einen, den Kühen fremden Hund, denn dort steht:

"Jeden Tag, zu unterschiedlichen Uhrzeiten, kommt eine Kuhherde (die des Nachbarn) auf die an das Grundstueck angrenzende Weide."

also geraten die Kühe auch nicht in Panik, da ihnen dieses Lebewesen bekannt ist und nicht plötzlich, wie zB. auf einer Alp, fremd und aus dem Nichts erscheint.

Bei uns auf der Hausstrecke gibt es verschiedene Weiden mit unterschiedlichsten Bewohnern. Da rennt schon mal die Herde über die ganze Weide wenn sie uns kommen sehen. >>>NEIN, meine Hunde befinden sich nie auf der Weide, bin doch nicht bekloppt! Die Kühe sind neugierig, verspielt, Scheinangriffe startend, den Kopf über den Zaun haltend zum kraulen lassen, je nachdem wie die Rindviecher drauf sind verhalten sie sich eben. Und ja! Auch Rinder lieben Abwechslung, haben Spass und auch mal Stress, das alles gehört zum Leben. Sie sind keine seelenlosen, dumpfen Maschinen die nur der Milch- und Fleischproduktion dienen! 

Zum Problem mit dem Hund: der Bauer wird's schon richten (schrieb ich bereits oben).



Kommentar von procanis ,

Der Beruhigungstee hat nichts gebracht. Wenn man selbst Weidevieh hat und mehrfach verletzte, tote oder wenigstens verstörte Tiere durch "spielende" Hunde hat, reagiert man eben etwas weniger belustigt auf solch flapsige Kommentare. Aber du hast natürlich Recht: Eventuell nimmt der Kuhhalter die Sache (in Form von Gewehr oder Mistgabel) selbst in die Hand und der Hund braucht dann auch keine Erziehung mehr. ;)

Kommentar von adventuredog ,

vielleicht lieber dann einen frischen dampfenden Kaffee? tassereiche 

tut mir leid, die Sache mit deinem Vieh  :-(((

ja, pro canis hin oder her, aber wenn die Toleranzgrenze überschritten ist, ist sie überschritten. Wenn zum wiederholten mal eine Horde Tut-nixe in meine, im Rehreichen Wald, angeleinten Grosshunde rennt, frage ich mich immer, wo sind unsere Jäger wenn man sie mal braucht? oder der Bauer mit dem schnellen Traktor....

Antwort
von CindyCandy7, 21

Wir haben 3 Hunde ,einen seit April aus der Tötung,aus Ungarn,auf dem Nebengrundstück sins auch öfter Kühe ,unsere Hunde ,lieben sie und würden sie auch beschützen. Strafen ist keine Lösung,da hilft nur Erziehung.Entweder - wenn er " spielen " will,etwas was Klappert nach ihn werfen-und ihn rufen,kommt er,loben und kleines Lekerli. Lange Leine -wenn der Hund Loslaufeh will - 2 nein" ranrufen loben,immer wiederholen.Letztes : Hundetrainer ,Frage vorher den Besitzer ,ob du Üben darfst ! Eigentlich ist es seine Aufgabe,den Hund zu erziehen-arbeite auch mit Handzeichen ,wie heranwinken.Jedes Kommando immer wieder üben ,Sitz ;Platz ...

Expertenantwort
von Certainty, Community-Experte für Hund, 40

Hunde erzieht man, Bestrafung ist in keinem Fall sinnvoll, der Hund wird es gar nicht erst verstehen und wenn es nicht deiner ist, steht es dir auch nicht zu.

Fakt ist, ein ungehorsamer Hund gehört an die Leine, gerade wenn er eine potentielle Gefahr für sein Umfeld ist.

Und dann heißt es, das Tier muss gewaltfrei erzogen werden.

Antwort
von marla80, 51

Abgesehen davon, dass DU ihn nicht zu bestrafen hast, hast du auch keine Ahnubg von Hundeerziehung. Bestrafung hat da keinen Platz...lediglich loben und belohnen, wenn er etwas richtig gemacht hat.
Wir haben unseren Hund stets durch positive Bestätigung erzogen und nicht erwünschtes Verhalten ignoriert.
Wir haben einen Traumhund, der uns immer vertraut. Durch Bestrafung leidet immer die Bindung und das Vertrauen zu deinem Menschen!!!

Antwort
von wotan0000, 63

Was geht Dich die Erziehung eines fremden Hundes an?

Antwort
von Undsonstso, 80

Auf wessen Stoppbefehle reagiert der Hund nicht?

Und warum willst du den Hund bestrafen


Antwort
von LiselotteHerz, 71

Ich bin momentan auf einem Bauernhof - also lebst Du da nicht. Das geht Dich überhaupt nichts an, der Bauer muss seinen Hund erziehen und Du hältst Dich da am besten raus. Es ist nicht Dein Hund, also kannst Du ihn auch nicht erziehen und von Bestrafungen wollen wir hier mal ganz absehen.


Kommentar von ponter ,

Jo, 👍

Antwort
von Shany, 66

Frag den Bauern selber oder er soll es tun um sie zusammen zu halten

Antwort
von Essensausgabe, 80

Unter die Kuhherde einfach mal einen Bullen mischen. Der kümmert sich dann schon um den Flegel. 

Kommentar von Georg63 ,

Klar - dann geht die ganze Herde durch, trampelt Zäune und sonst nochwas nieder. Den Hund kriegen die nicht.

Antwort
von violatedsoul, 51

Was geht dich der Hund an?

Wer diese Frage sperren lässt, möge bitte eine Erklärung hinterlassen.

Kommentar von smartshitter ,

Ich arbeite da und bekomme, wenns dumm làuft, den Aerger des Nachbarsbauern ab.

Kommentar von violatedsoul ,

Es ist aber nicht dein Hund. Also kann sich dein Nachbar auch an den Besitzer, nämlich den Bauern selbst, wenden.

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