Frage von Bhhgbmhbmjh, 117

Wie kann ich den Anfang meiner Bewerbung verbessern?

Wie kann ich den Anfang verbessern also nicht die Standard Sätze # sehr geehrter xxx über die Jobbörse der.......# usw.

Antwort
von Him6eere, 83

Sie suchen laut Stellenanzeige „…“ Jugendliche, die sowohl „…“ als auch „…“ sind. Die von Ihnen beschriebenen Eigenschaften treffen auf mich zu und da ich sehr an einer praxisorientierten Ausbildung interessiert bin, bewerbe ich mich gern um einen Ausbildungsplatz als „…“.

In Ihrer Anzeige suchen Sie Schulabgänger, die an einer Ausbildung mit vielfältigen „…“aufgaben interessiert sind. Die beschriebenen Tätigkeiten und das berufliche Umfeld stelle ich mir sehr reizvoll vor und deshalb bewerbe ich mich gerne um einen Ausbildungsplatz als „…“.

Ich bewerbe mich mit großem Interesse um einen Ausbildungsplatz als „…“, weil mir die Aussicht gefällt, einen Beruf zu erlernen, in dem andere Menschen im Mittelpunkt stehen und mit Kompetenz sowie Engagement betreut werden.

…das Programmieren und die IT-Branche im Gesamten interessiert mich sehr, da ich selbst zur Generation der Digital Natives gehöre und mit diesen Technologien quasi groß geworden bin. Jetzt möchte ich auch beruflich in diesem Bereich Fuß fassen
und eine Ausbildung zum Fachinformatiker in ihrem Hause ab beginnen.

Antwort
von ChristianLE, 69

Lass einfach den selbstverständlichen Teil weg und steige unvermittelt in die Absicht deiner Bewerbung ein.

Folglich sollte es in der Einleitung nicht darum gehen, dass Du dich bewirbst, sondern warum Du dich bewirbst. Hier kannst Du auf ein persönliches Interesse oder ein Hobby Bezug nehmen.

Wo Du die Anzeige gelesen hast, ist unerheblich. Die Tatsache, dass Du dich bewirbst, muss auch nicht separat erwähnt werden.

Ansonsten ist es auch wichtig, spezifische Wortgruppen zu vermeiden. Bewerbungen, die mit Phrasen, wie "mit großem Interesse" beginnen, wandern bei mir gleich in den "Papierkorb".

Antwort
von sennewald, 15

Den Textbaustein für den Bewerbungsanfang auf http://www.designbewerbung.de/musterbewerbung-vorlagen/ habe ich für mein Anschreiben verwendet. 

Antwort
von Welfenfee, 46

Sehr geehrter Herr ....,
mir ist durchaus bewusst, dass Sie jeden Tag Standardbewerbungen vorgelegt bekommen und natürlich weiß ich, wie man diese verfasst. Darum mache ich einfach mal ein wenig anders, weil ich Sie nicht langweilen möchte.

Ich suche händeringend eine Arbeitsstelle und habe mich darum selbständig auf die Suche begeben und wurde nicht vom Arbeitsamt dazu genötigt!

Bei meiner Suche ist mir Ihr Unternehmen aufgefallen und Sie suchen einen Mitarbeiter in dem Bereich ... Ich habe das gelernt oder ich kann entsprechende Erfahrungen mitbringen oder ich würde gerne...

Ganz toll fände ich, wenn Sie mich kennenlernen möchten, um sich persönlich ein Bild von mir zu machen. Sie würden damit meinen Tag verschönern und ich werde mit einem breiten Grinsen durch die Gegend laufen.

Bitte geben Sie mir eine Chance und Sie werden es nicht bereuen.

Kommentar von labertasche01 ,

Das ist ja mal Klasse. 👍 Fällt bestimmt auf.

Kommentar von ChristianLE ,

Die Einleitung ist schon mal interessant.

Wäre ich der Leser, würden mich aber die ganzen Konjunktive (hätte, fände, würde, möchte...) in dem Anschreiben stören, die auch jeder Bewerber verwendet, die aber in einem Anschreiben nichts verloren haben. ;-)

Ich suche händeringend eine Arbeitsstelle und habe mich darum selbständig auf die Suche begeben und wurde nicht vom Arbeitsamt dazu genötigt!

Das wäre dann aber eine glatte Lüge. Wenn der Job tatsächlich durch das Jobcenter vermittelt wurde, dann erfährt das auch das Unternehmen. Wenn die Stelle nur über das Jobcenter ausgeschrieben wurde, dann fällt das sowieso auf.

Kommentar von Welfenfee ,

Sicherlich kann man das noch viel besser formulieren, doch ich habe mir das mal eben aus dem Ärmel geschüttelt und es soll doch nur ein Denkanstoß sein und sicherlich nicht 1 zu 1 übernommen werden.

Kommentar von Etter ,

"Ich suche händeringend eine Arbeitsstelle und habe mich darum
selbständig auf die Suche begeben und wurde nicht vom Arbeitsamt dazu genötigt!"

Was für mich als Arbeitgeber dabei rumkommen würde: "Keiner will den/die". Dazu zeigt es deutliche Verzweiflung, was für Vertragsgespräche schlecht ist. Eigentlich sogar miserabel.

Für mich würde dieser Satz halt zeigen, dass keiner diesen Bewerber will, er also unqualifiziert, in welcher Weise auch immer, ist. Selbst falls man dann zum Praktikum geladen wird und angenommen wird: Warum sollte man mehr als Mindestlohn und Mindesturlaubstage geben? Der Bewerber ist ja verzweifelt ;)

Also: Bitte bitte BITTE nicht machen. Ich sehe keinen positiven Aspekt.

Durch die ganzen Konjunktive wirkt es auch nicht sonderlich selbstbewusst, wodurch das ganze Bewerbungsschreiben im starken Gegensatz zum ersten Absatz steht. Das macht es dann noch seltsamer, als es eh ist.

Aber das ist nur meine Meinung.

Kommentar von Welfenfee ,

Ansichtssache, so viele Menschen werden wirklich dazu gedrängt, sich zu bewerben, ob sie es denn wollen oder nicht. Der Rest ist doch Quatsch, denn jeder Bewerber, der keine Arbeit innehat, der ist in einer Notlage und Personalchefs oder Mitarbeiter der Abteilung können da schon differenzieren. Wenn es sich eh um ein Unternehmen handelt, bei denen nicht viele mitarbeiten, dann wird meistens auch nicht gut bezahlt.

Kommentar von Etter ,

"der keine Arbeit innehat, der ist in einer Notlage"

Ich weiß ja nicht wie andere das machen, aber ich gehe eher mit der Attitüde rein, dass ich auch wo anders anfangen kann. Bisweilen klappt das doch ganz gut.

Selbst wenn ich keine Arbeit habe, kann es halt sein, dass ich schon ein Jobangebot habe (ob es so ist oder nicht weiß ja mein Gegenüber nicht). Dementsprechend hoch setze ich halt meinen Gehaltswunsch an.

Und selbst wenn du in einer Notlage bist: Nimmste eher den Typen der selbstbewusst auftritt oder den, der so wirkt, als würde er vor allem und jedem kuschen? Im Büro ohne Kundenkontakt vll. sogar ganz nützlich, aber bei allem anderen ist es doch eher kontraproduktiv.

Kommentar von ChristianLE ,

So ist es! Man sollte dem potentiellen Arbeitgeber immer auf Augenhöhe begegnen. Letztendlich ist das eine Win-Win-Situation: Der Arbeitgeber sucht einen fähigen Angestellten, der das Unternehmen voran bringt, der Arbeitnehmer sucht einen gut bezahlten Job und (im Idealfall) die persönliche Erfüllung.

Traurigerweise sind viele Bewerber der Meinung, sie müssten sich im Bewerbungsgespräch oder innerhalb der Bewerbung schon unterwerfen.

Es kommt nicht selten vor, dass wir solche Bewerber wieder abtraben lassen.

Ansonsten ist es völlig normal, dass der Arbeitgeber in Sachen Gehalt und Urlaub schon zurücksteckt. Warum soll ich ein großzügiges Gehalt zahlen, wenn der Arbeitnehmer verzweifelt ist?

Expertenantwort
von judgehotfudge, Community-Experte für Bewerbung, 32

Hallo Bhhgbmhbmjh,

der gleiche Rat wie immer in solchen Fällen: schreib einen Entwurf und stell ihn hier zwecks Verbesserungsvorschlägen ein (bitte vollständig und anonymisiert)!

Anregungen findest Du in der einschlägigen Ratgeberliteratur oder z. B. auch hier: karrierebibel.de/dossier-bewerbungsschreiben-das-gehort-ins-anschreiben/

bzw., falls es um eine Ausbildung geht, hier: karrierebibel.de/bewerbung-fuer-ausbildung/

und speziell zum Thema Einleitung hier: karrierebibel.de/einleitungssatze-bessere-anschreiben-formulieren-beispiele-fur-die-bewerbung/

Antwort
von Etter, 44

Also ich hatte es damals so gemacht, dass ich mich erstmal vorgestellt habe. Was mache ich aktuell bzw. habe ich bisher gemacht, warum möchte ich bei der Firma anfangen. Alles nur kurz angerissen. Anschließend noch eine Schlussformel, die auf den Rest verweist.

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