Frage von Shinobiofmoon, 20

Wie kann ich das im Kollegenkreis klären?

Hallo,

ich arbeite in zwei Projekte und in diesen zwei Projekte gibt es jeweils ein Leiter. Nun ist es so das ich mit einer Leiterin seit Beginn arbeite.

Mit den anderen Leiter erst seit einem Jahr.

Der Leiter hat intern eine extreme Situation erschafft. Ich muss an 3 Tage für Projekt A (sein Projekt) arbeiten und am anderen Projekt B (Leiterin) 2 Tage.

An sich kein Problem für mich, nun sehen das aber die Kollegen anders.

Die Leiterin fragt mich nur noch per Mail, ob ich am Projekt A Tag ein Anruf von Sekunden tätigen könnte. Wenn sie persönlich kommt, dann meckert er rum.

Der Kunde (von Projekt B) musste sogar eines seiner Termine absagen, damit er mit mir an dem Tag wo ich für das Projekt B arbeite ein Termin abhalten kann.

Der Kollege der den Termin vereinbart hat, hat bezüglich der Situation eine Aussage gemacht, die für mich spricht.

Der Leiter möchte auch nicht, das ich Anrufe von Kunden von Projekt B entgegen nehme am Projekt A Tag.

Doch das krasseste ich soll in meiner Mittagszeit Arbeit für das Projekt B machen (laut Leiterin), weil wenn er sieht das ich was anderes mache...geht er zur ihr hin und beschwert sich.

An sich verstehe ich beide Seiten... aber sollte ich vielleicht das Gespräch suchen?

Das schlimmste er hat die Tage von meinem Projekten an die Tafel geschrieben, sodass andere Kollegen auch Bescheid wissen und das notieren. Ich werde wie ein Kind behandelt, der seine Aufgaben nicht macht.

Antwort
von PolluxHH, 10

Fassen wir zusammen: bottom up geht gar nicht, denn der Leiter des Projekts A stellt sich komplett quer. Auch die Leiterin von Projekt B, obwohl eigentlich Leiter A gleichrangig, kann nichts bewirken. Was soll da noch im Kollegenkreis zu klären sein? Um es ganz klar zu formulieren: sollte Leiter A nicht gleichzeitig Untenehmensinhaber sein, hat er sich mit seinem Verhalten mehrfach vertragswidrig hinsichtlich seines Arbeitsvertrags verhalten, denn als Nebenpflicht käme ihm zu, nichts zu unternehmen, was die Interessen des Unternehmens beeinträchtigen könnte.

Schließe Dich mit Leiterin B kurz, mit der Du dich gut verstehst, vielleicht findet ihr eine Lösung unterhalb der Chefetage, aber ich sehe kaum einen Weg, hier zu einer Lösung zu finden, ohne die Chefetage einzuschalten. Man könnte aber es darauf beschränken, hier wechselseitig Kompetenzen einzuräumen, die es ermöglichen, eine im Interesse des Unternehmens liegende, flexible Aufteilung Deiner Arbeitskraft zu ermöglichen.

Kundentermine hätten z.B. absoluten Vorrang zu haben.


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