Frage von Salukimix, 56

Wie kann ich das anspringen abgewöhnen?

Unsere 2 jährige Mix Hündin hat vor 1 1/2 Jahren bei der Hundestaffel gelernt Menschen zu suchen. Der Fund wurde natürlich mit großem Trara belohnt. Seitdem springt sie Spaziergänger an oder begrüßt sie stürmisch. Wie kann ich ihr auch ohne Schleppleine klar machen das dieses Verhalten unerwünscht ist? Sie weiß genau wann die Schleppi dran ist und wann nicht. Fuchtelnde Jogger und quietschende dutzi dutzi Hundebesitzer sind uns leider keine Hilfe sondern verstärken das Problem... :) Bei Familienmitgliedern springt sie nicht mehr. Aber jeder Fremde wird in ihren Augen eben "gefunden" und sie hat es als super positiv verknüpft. 

Bin um jeden Rat dankbar :)

Antwort
von FeeGoToCof, 56

Abwenden, Arme verschränken, wegdrehen, ignorieren. Den Hund anschließend sitzen lassen. Keine Zuwendung geben, beim Anspringen!!!

Kommentar von derDennis97 ,

genau so machen wir es auch - und hilft auch (also unsere macht das kaum noch) .. auch nicht schimpfen, runterdrücken oder NEIN! oder mit namen anreden, einfach wegdrehen und ignorieren.

Antwort
von FeeGoToCof, 24

Weshalb stellst Du die Frage erneut ein? Ein Trainingserfolg zeigt sich nicht nach 2 Tagen!!

Kommentar von Salukimix ,

Hallo das ist mir klar :) als ich die Frage reinstellte war bei mir nur sichtbar (wie kann ich das anspringen abgewöhnen) und nicht die Erklärung wie es zu der Problematik kam. Ich denke man sollte das beachten.

Kommentar von FeeGoToCof ,

Sie muss neu konditioniert werden. Möglichst eine Fixierung auf denjenigen, der mit ihr draussen unterwegs ist. Bei den meisten Hunden erreichst Du viel mit Futter. Der Hund muss neu eingestellt werden. Nur noch der Rudelführer ist das Objekt "der Begierde". Immer wieder Aufmerksamkeit herstellen. Öfter Folgsamkeit abrufen. Sitzen lassen. Pfote geben lassen. Loben. Ich kenne diese "Dutzi, Dutzi- Menschen" auch - leider. Von mir bekommen sie eine klare Ansage: "Sie verhindern, dass der Hund ein "guter Hund" wird." "Sie sind verantwortlich, wenn der Hund jetzt nicht weitergehen darf und sitzen bleiben muss".

Die "Dutzi-Fraktion" merkt sich das schon - sind ja meist die gleichen Leute, auf die man so trifft.

Lege Dir ein unbeirrbares Dickfell zu. Konzentriere Dich auf den Hund und nimm die Menschen nur noch als Trainingsobjekt wahr. Auf einer nicht emotionalen Ebene. Dadurch minimierst Du auch den Stress. Und der Hund merkt Deine Entspanntheit. Noch ein Tipp:

Wenn der Hund gerne was im Maul trägt, so wäre eine Möglichkeit, einen Kordelball IMMER mitzuführen. Der Hund hat Verantwortung für den Ball und projiziert dies nicht mehr auf die Umgebung.

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