Hallo!
Ich habe da mal eine Frage ;)
Meine gleichgeschlechtliche Partnerin hatte vor mir eine 5jährige Beziehung zu einem Mann, mit dem es absolut vorbei ist. Ich habe keine Angst, dass sie mir fremdgeht oder doch noch irgendwelche Gefühle für ihn hat. Mein Problem besteht lediglich darin, dass in meinem Kopf oft Bilder von meiner partnerin und ihm auftauchen, von gemeinsamen Aktivitaeten der beiden, von denen sie mir mal erzählt hat, oder auch von sexuellen Details, die sie mir mal erzählt hat. Ich weiß, dass sie mich liebt und unsere Beziehung läuft gut, etc etc, aber diese Bilder tauchen immer wieder vor meinem inneren Auge auf und lassen mir keine Ruhe. Der Gedanke daran, dass sie schon einmal jemand anderen geliebt hat - und nicht mich (weil wir uns da noch nicht kannten ;)) und mit jemand anderem geschlafen hat... gut, vielleicht bin ich da sehr konservativ, aber ich denke nunmal so... Wenn ihr eine Idee für mich habt, wie ich diese Bilder loswerden und Frieden mit dem Gedanken schließen könnte, dass sie vor mir jemand anderen geliebt und mit jemand anderem geschlafen hat, würde ich mich freuen.
Liebe Grüße
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Hattest Du denn vorher keinen Sex??? Ist doch total normal; freu Dich, dass sie jetzt weiß was sie nicht will und vor allem weiß, was sie will - nämlich Dich!!!

Powerfrau, ich glaube, dass das weniger eine Frage von Konservatismus ist, sondern mehr eine Frage mangelnden Selbstwertgefühls und eventuell auch des Wunsches, Deine Partnerin zu kontrollieren - und ihre Vergangenheit kannst Du nicht kontrollieren und mit ihre auch nicht konkurrieren. Es könnte Dir helfen, am Aufbau Deines Selbstwertgefühls zu arbeiten.
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Außerdem könntest Du Dir klarmachen, dass erwachsene Menschen nun mal keine ungeschriebenen Blätter sind, sondern schon allerhand Kapitel in ihrem Lebensbuch gefüllt - DU AUCH. Mach Dir bewusst, dass Du auch schon vieles erlebt hast, ehe Du Deine Freundin kennengelernt hast.
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Dann könnte es sein, dass Du eine diffuse Angst hast, weil Du als Frau mit einem Mann nicht konkurrieren kannst - anders als mit einer anderen Frau. Ich kann verstehen, dass das eine verunsichernde Situation ist, aber offenbar hat Deine Freundin sich von der heterosexuellen zur homosexuellen Orientierung entwickelt, also solltest Du versuchen, vorwärts zu blicken und das Gewesene als "been there, done that, won't go back"-Lerneffekt zu betrachten und abzuhaken.
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Was ich mir aber - unabhängig vom Geschlecht der Lebenspartner - unbedingt verbitten würde, sind Detailerzählungen aus dem bisherigen Liebesleben. So etwas hat m.E. überhaupt keinen Nutzen für eine Beziehung und ist allenfalls schmerzhaft für den neuen Lebenspartner. Außerdem ist es indiskret. Ob der Ex es so toll findet, dass Deine Freundin Dich mit Details über seine sexuellen Fertigkeiten unterhält, das wage ich doch zu bezweifeln.
wuschel55 am 24. September 2008 21:05 Tolle reife Antwort - Mein DH!
Da hast du recht, ich neige dazu, andere kontrollieren zu wollen... was meistens auch funktioniert hat ;) trotzdem, eigentlich finde ich es ja gut, dass sie es mit einem mann "ausprobiert" hat, darum geht es gar nicht. einzig und allein darum, dass er ihr damals enorm viel bedeutet hat, er ihre große liebe war, ihr ein und alles. wie kann es sein, dass jemand, der das bereits empfunden hat, noch einmal so stark liebt? so viele erste male sind doch dann schon mit dem ex erlebt worden, dass sie mit mir nichts besonderes mehr sind
Urbanessa am 24. September 2008 22:22 Liebe Powerfrau, wenn Du tatsächlich diesen Kontrolldrang verspürst, dann hat das vermutlich wirklich mit mangelndem Selbstwertgefühl und mit mangelnder Vertrauensfähigkeit zu tun. Vertraue in Deine Partnerin! Vertrauen ist doch die Basis einer entspannten und respektvollen Beziehung.
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Und: Ich verstehe schon, dass es Dir um die emotionale Seite geht, aber da spielen in der Regel viele Dinge hinein. Wenn wir den Aspekt "kann nicht mit einem Mann konkurrieren" mal außer Acht lassen, dann bleibt der Versuch, es auch in den Emotionen mal mit Logik und Vernunft zu versuchen. Fünf Jahre sind zwar eine stattliche Zeit, aber wenn die Beziehung dennoch gescheitert ist, wie groß kann die Liebe dann faktisch gewesen sein? Würde man nicht für seine ganz große Liebe alles daran setzen, die Beziehung zu erhalten und an der Beziehung arbeiten wie verrückt? (Ich setze mal voraus, dass der Mann nicht verstorben ist, sondern das Beziehungsende durch eine reguläre Trennung zustande kam.) Und: Eine große Liebe zu einem bestimmten Zeitpunkt des eigenen Lebens hätte zu einem anderen Zeitpunkt des eigenen Lebens oft nicht einmal den Hauch einer Chance, weil sich Ansichten und Bedürfnisse geändert haben. Vielleicht war der Mann also wirklich die große Liebe Deiner Freundin - zu dem Zeitpunkt damals. Aber jener Zeitpunkt ist vorbei - und jene Liebe offenbar auch. Und damit ist Deine Freundin offen für eine neue - und vielleicht noch größere - Liebe.
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Außerdem könntest Du versuchen Dir bewusst zu machen, dass es ja nun nicht so ist, dass jeder Mensch ein begrenztes Liebeskontingent hätte, das irgendwann erschöpft sein könnte. :-)
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Es ist doch wunderbar, dass Deine Freundin schon einmal geliebt hat - das zeigt, dass sie zur Liebe fähig ist. Viele Menschen sind das nicht. Und was scheren Dich die verblühten Rosen vom vergangenen Jahr? Schau nach vorn und sieh, was dort Knospen zeigt und konzentriere Dich darauf, das Aktuelle zu hegen, damit es künftig noch schöner wird. Halte Dir vor Augen, welche schönen Augenblicke Ihr beide zusammen erlebt. Schafft Erinnerungen, indem Ihr besondere Dinge unternehmt, die sie eben noch nicht (mit ihrem Ex) unternommen hat. Und sage Dir: "Ich muss nicht deine erste Liebe sein. Es reicht, wenn ich deine letzte Liebe bin." :-))
an dieser stelle schon mal vielen dank für deine antwort, wirklich lieb, dass du darüber nachdenkst :) und -wow-, wenn du das tatsächlich selbst so hinkriegst wie du schreibst, respekt! rein logisch gesehen sage ich mir immer wieder, es ist vorbei und sie hat sich schließlich bewusst gegen ihn entschieden, auch nach 5 Jahren. Vielleicht besteht meine Angst auch darin, dass sie sich "schon ein mal" getäuscht hat und es nicht die Liebe ihres Lebens war, obwohl sie ihn geliebt hat. Wer "garantiert" mir dann, dass unsere Beziehung nicht auch wieder auseinander gehen kann? Antwort: es gibt nie die ultimative Sicherheit und damit muss ich auch klarkommen, das weiß ich. Ich weiß auch, dass ich ohne sie leben koennte, es wäre nur nicht so schön ;). rein rational gesehen weiß ich das alles, aber die Bilder - oft von ihren gemeinsamen Urlauben oder wie gesagt sexuellen Details- tauchen eben doch des öfteren auf. Eine Zeit lang war das sogar so schlimm, dass schon das Wort Spanien (wo sie gemeinsam in Urlaub waren) Griesgrämigkeit in mir ausgelöst hat. Mittlerweile hat sich das gebessert, aber ich möchte endlich, dass diese Bilder verschwinden.
Mit dem unternehmen... das tun wir schon, aber viele Dinge, die ich für etwas Besonderes halte, hat sie dann schon mit ihrem ex getan, was ich meist in dem Moment erfahre oder wenn wir eine Sache planen/besprechen. Und dann vergeht mir auch die Lust das zu tun, weil ich in dem moment ständig an den ex denken müsste und wie die beiden ein paar waren und in der situation "ausgesehen" (siehe innere bilder) haben...
Da stimme ich mit dir überein, dass viele Menschen nicht zu Liebe fähig sind. Traurig. Ich habe auch erst jetzt wirklich gespürt was Liebe bedeuten kann :)
DH!DH!DH!

Ist es denn deine erste Beziehung???
nein, davor hatte ich eine andere beziehung, allerdings habe ich sie nicht "geliebt" in dem sinne...
WilliWinzig am 24. September 2008 20:54 Dann hat sich deine Frage doch eigentlich schon erledigt. Du hattest doch früher sicherlich auch Sex mit deiner Ex

Liebe powerfrau. Wie heißt es so schön? Wir leben in der Zukunft, denken über die Vergangenheit nach und vergessen dabei ganz die Gegenwart. Du musst lernen, im Hier und jetzt zu leben. Ich persönlich erkundige mich gar nicht erst nach der Expartnerin. Soetwas interessiert mich nicht. Sei ein bisschen egoistisch und denke an dich. Du bist jetzt ihr Stern am Himmel. Der Kerl davor - ist Geschichte :)
BELLA64 am 24. September 2008 20:59 Du sagst es. Dickes DH! die Vergangenheit ist vergangen.

Ja nun,jeder Mensch hat nun mal eine Vergangenheit;das gehört zum Leben dazu.Fakt ist doch,dass deine Partnerin jetzt mit dir zusammen ist und dich liebt,was vorher war ist doch völlig egal und geht dich im Grunde garnicht`s an!Was zählt,ist das Hier und Jetzt,mach dir das mal klar!Alles andere ist Selbstzerfleischung!!!Liebe Grüße!
eltenjohn am 24. September 2008 21:28 D'accord ! würde ich auch sagen !
Arrangiere dich mit dem Gedanke, dass das Leben jetzt im Moment stattfindet ;-) Sowohl das Gestern als auch das Morgen sind nur Konstrukte in unserem Hirn, sonst nichts. Nicht mehr real. Abgesehen davon ist es klar, dass jeder eine Vergangenheit hat, sofern er nicht eben erst zur Welt kam ;-) Desweiteren wäre es sicher hilfreich, wenn du das Problem bei dir suchen würdest- Eifersucht auf die Vergangenheit deutet evtl. auf übermäßiges Besitzergreifen hin und das wiederum auf übergroße Verlustangst. Wäre vielleicht hilfreich, an diesem Punkt anzusetzen, um die Sache an der Wurzel zu packen! Aber dennoch: genieße das Jetzt und lass die Toten ruhen ;-)
Das mit der Verlustangst stimmt auf jeden Fall... ach ja. Was mich verwundert ist, dass ich normalerweise in der Zukunft lebe, in diesem Punkt aber ständig durch irgendwas an ihre Vergangenheit erinnert werde... sei es auf alten familienfotos ihrer familie, auf denen er mit drauf ist, oder einfach dadurch, dass er anruft oder in einem nebensatz sein name fällt. ab und an aber auch durch irgendwelche erzählungen von ihr über details aus ihrem intimleben... :S

Für jeden kommt irgend wann mal die "Große Liebe". Das merkt man erst, wenn man sie erlebt. Dann geniesse sie jetzt und mach sie nicht mit deinen wirren Gedanken, an der anderen ihrer Vergangenheit , kaputt. Geniesse das JETZT.

Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?
Ich finde es erstmal bedenklicher, dass Du vorher noch NICHT geliebt hast, wenn Du schon mehrere Beziehungen hinter Dir hast.
Oh je, wenn man nur einmal im Leben jemanden treffen würde, den man lieben kann, würden wir alle ganz schön alt aussehen.
22. diese andere beziehung dauerte gerade mal 2 monate und war wohl eher eine art "test"

Hallo powerfrau!
Ich würde Dich gerne fragen, vor was genau Du Angst hast. Du hast von Verlustangst geschrieben und von Kontrolle (die eine Folge der Verlustangst sein könnte?). Gibt es da noch etwas?
Wie war es denn, als ihr Euch kennen gelernt habt? Da hast Du ja zunächst mal nichts von Ihrer Vergangenheit gewusst. Was war da anders in Eurer Beziehung? Und wie kam es dazu, dass Du heute so viel über ihren Ex weißt?
Vielleicht hilft es auch, wenn Du Dir mal vorstellst, wie es sein würde, wenn Du Dein Ziel erreicht hättest, einfach mal so als Phantasie. Wie würdet Ihr miteinander umgehen? Wie würdest Du Dich ihr gegenüber anders verhalten als heute?
Wahrscheinlich willst Du die Antworten und Gedanken nicht alle hier aufschreiben, aber es könnte hilfreich sein, es für Dich durchzudenken. Und falls doch, antworte ich gerne!
Hallo, danke für deine Antwort :)
Tja, die Sache ist, dass ich nicht anders mit ihr umgehen würde als jetzt, zumindest nicht im Alltag. Wenn ich jedoch weiß, dass sie eine bestimmte Sache oder Unternehmung schon mit dem Exfreund gemacht hat, würde ich dies nicht auch mit ihr tun wollen, da mich in dem Moment alles an ihn erinnern würde und daran, dass sie eben jemand anderen geliebt hatte und tatsächlich auch mit jemand anderem geschlafen hat. Und dieses Bild vor Augen, das Bild, wie sie mit jemand anderem schläft, macht mich traurig, auch wenn ich rational weiß, es ist Vergangenheit, es ist aus und vorbei, ich weiß, sie will mich, etc. Und ich vertraue ihr auch. Ich vertraue ihr, dass sie mir niemals fremdgehen würde oder ähnliches. Trotzdem... die Bilder der Vergangenheit gibt es noch. Ich möchte nicht mehr bei jedem Wort Spanien als erstes an ihren gemeinsamen Urlaub dort denken. Es ärgert mich sogar, dass ich zuerst daran denke und nicht beispielsweise daran, dass ich selbst bestimmt 10mal dort war, die sprache spreche, etc. Das ärgert mich sehr, denn normalerweise bin ich ein sehr selbstbewusster, möglicherweise egoistisch selbstverliebter ;) Mensch und nun auf einmal denke ich nicht mal mehr zuerst an MEINE Erfahrung sondern zuerst an ihre mit dem Exfreund. Wie paradox ist das eigentlich?
Hinzu kommt, dass er sie noch liebt und zurückhaben will und sie relativ harmonisch ihm gegenüber reagiert und ihm meiner Meinung nach nicht hart genug gesagt hat, was Sache ist. Aber ich weiß, dass sie ihn nicht mehr liebt. Wenigstens etwas weiß ich :)
Hallo, danke für deine Antwort :)
Tja, die Sache ist, dass ich nicht anders mit ihr umgehen würde als jetzt, zumindest nicht im Alltag. Wenn ich jedoch weiß, dass sie eine bestimmte Sache oder Unternehmung schon mit dem Exfreund gemacht hat, würde ich dies nicht auch mit ihr tun wollen, da mich in dem Moment alles an ihn erinnern würde und daran, dass sie eben jemand anderen geliebt hatte und tatsächlich auch mit jemand anderem geschlafen hat. Und dieses Bild vor Augen, das Bild, wie sie mit jemand anderem schläft, macht mich traurig, auch wenn ich rational weiß, es ist Vergangenheit, es ist aus und vorbei, ich weiß, sie will mich, etc. Und ich vertraue ihr auch. Ich vertraue ihr, dass sie mir niemals fremdgehen würde oder ähnliches. Trotzdem... die Bilder der Vergangenheit gibt es noch. Ich möchte nicht mehr bei jedem Wort Spanien als erstes an ihren gemeinsamen Urlaub dort denken. Es ärgert mich sogar, dass ich zuerst daran denke und nicht beispielsweise daran, dass ich selbst bestimmt 10mal dort war, die sprache spreche, etc. Das ärgert mich sehr, denn normalerweise bin ich ein sehr selbstbewusster, möglicherweise egoistisch selbstverliebter ;) Mensch und nun auf einmal denke ich nicht mal mehr zuerst an MEINE Erfahrung sondern zuerst an ihre mit dem Exfreund. Wie paradox ist das eigentlich?
Hinzu kommt, dass er sie noch liebt und zurückhaben will und sie relativ harmonisch ihm gegenüber reagiert und ihm meiner Meinung nach nicht hart genug gesagt hat, was Sache ist. Aber ich weiß, dass sie ihn nicht mehr liebt. Wenigstens etwas weiß ich :)
ps: ich wusste schon bevor wir uns getroffen hatten von ihrer beziehung. wir haben vorher emails geschrieben und da hatte sie es erzählt. allerdings habe ich erst nach und nach details aus ihrer beziehung erfahren und auch das ausmaß bis zu welchem sie ihn geliebt hat. das war mir, bevor sie mir das gesagt hatte, natürlich nicht so bewusst und jedes mal, wenn sie so etwas erzählt hat, habe ich eine art stich in meinem herz gespürt, jedes mal hat es wieder weh getan und mit der zeit hat sich eine art konditionierte antipathie gegen den exfreund eingeschlichen...
pruloe am 25. September 2008 00:39 Wie paradox das ist? Tja, so sind wir Menschen halt … zwei Seelen schlagen – ach – in unserer Brust … oder noch ein paar mehr vielleicht? Mir hilft es, die einzelnen, oft widersprüchlichen Gedanken und Gefühle auseinanderzuklabüsern.
Laß mich also mal zusammenfassen, so wie ich das verstanden habe: Ein Teil von Dir vertraut Deiner Freundin und weiß, dass sie niemals fremdgehen würde und auch, dass sie ihren Ex nicht mehr liebt.
Ein anderer Teil – ich denke mal, dass es ein anderer ist – hat das Problem, dass er sich nicht von dem Bild der früheren Beziehung frei machen kann. Der Teil ist es möglicherweise auch, der bei den Erzählungen Deiner Freundin immer eine Art Stich im Herz gespürt hat und der die konditionierte Antipathie (Studierst Du Psychologie? ;))…) gegen den Exfreund entwickelt hat.
Dann gibt es vielleicht noch einen Teil, der traurig wird, wenn er sich das Bild, wie Deine Freundin mit jemand anderem geschlafen hat (oder schläft?), vergegenwärtigt.
Sicherlich gibt es dann auch noch den Teil von Dir, der sich über Dich ärgert, und der weiß, dass Du ein sehr selbstbewusster Mensch bist und das eigentlich gar nicht brauchst oder willst.
Gibt es eventuell noch einen Teil, der sich auch ärgert, und zwar darüber, dass Deine Freundin ihrem Ex gegenüber harmonisch reagiert und ihm nicht hart genug gesagt hat, was Sache ist?
Wenn Du Lust hast und denkst, dass es helfen könnte (oder wenigstens ein bisschen Spaß macht), überleg Dir doch mal, was die einzelnen Teile der powerfrau denn für Absichten haben und was sie bräuchten, um sich besser zu fühlen bei der Sache. Und natürlich, welche Teile ich vergessen oder falsch definiert habe ;)) Vielleicht findest Du dabei das eine oder andere, was das scheinbar Paradoxe etwas auflöst.
Ich würde mich natürlich freuen zu hören, was dabei herauskommt, kann aber auch verstehen, wenn Du das nicht öffentlich machen wolltest … ;)
Schlimm, nicht wahr? So viele Widersprüche in nur einer einzigen Person. Und - ja, ich studiere tatsächlich Psychologie ;). Vielleicht hat es auch wirklich mit meinem Selbstwertgefühl zu tun - und damit, dass sie exakt das ist, was ich mir immer gewünscht hatte. Ich dachte immer, ich hätte unerreichbar hohe Ansprüche an meine Partnerin gestellt, aber inzwischen würde ich jedem raten, es bei dieser hohen messlatte zu belassen, denn anscheinend gibt es sie wirklich :) Einziger Haken ist eben der Exfreund. Nun, ich fürchte, ich werde mich auf Dauer damit arrangieren müssen und hoffe, dass es sich mit der Zeit von selbst erledigt, z.b. indem wir zusammen ganz viele neue dinge erleben, etc. Stellt sich manchmal eben als schwierig heraus, da sie wie gesagt schon sehr viel mit ihm erlebt hat, aber es hilft wohl nichts. Ich will es ja auch akzeptieren, denn schließlich hat er wohl mit zu dem beigetragen, was sie jetzt ist. es fällt mir nur schwer. vor einigen monaten hat es das erste mal klick gemacht und von einem tag auf den anderen fiel es mir plötzlich leichter, aber die endgültige Stufe habe ich noch nicht erreicht. Zu deiner Frage, was die einzelnen Teile bräuchten um sich "besser zu fühlen": zum einen hilft es schon, wenn sie Kommentare fallen lässt, die irgendwas negatives über ihn aussagen, dass sie seine art nicht mehr mag, etc. zum anderen hilft es, wenn sie keinen kontakt mit ihm hat. und was es noch verbessern würde, wäre, wenn sie ihm gegenüber härter wäre (sie ist allgemein ein sehr netter, "lieber" mensch, der niemandem gegenüber hart ist und sie hat ihn als mensch eben noch "lieb", liebt ihn aber nicht als partner). das stört mich auch... sie soll ihn am besten komplett ignorieren, auch nicht gern haben. und dann stören mich noch dinge, für die sie persönlich gar nicht so viel kann: auf familienfotos im elternhaus ist er noch mit drauf und die stehen im wohnzimmer und in der küche gut sichtbar, im familientelefonbuch ist er weiterhin eingespeichert, sie wohnen in der nähe, so dass sie sich immer mal wieder zufällig über den weg laufen, im zimmer der schwester, die noch zuhause wohnt, hänen ganz viele bilder von den beiden als paar, er kam an weihnachten einfach bei ihnen vorbei, etc. er ist, meiner meinung nach, zu präsent für einen EXfreund und ich würde mir wünschen, dass er nirgendwo mehr auftaucht. weder sein name, noch ein gegenstand aus dem gemeinsamen urlaub, ein kommentar der familie, etc. ich fände es schön, wenn sie im guten auseinander gehen und wenn sie sich zufällig sehen ein paar minuten oberflächlich reden und gut ist es. aber das vielleicht 1mal im jahr und das reicht ;) leider taucht irgendwas im zusammenhang mit ihm fast jeden tag auf, mindestens aber jeden zweiten. das kann schon sein name in einem nebensatz sein, aber irgendwie kommt es auf...
pruloe am 26. September 2008 00:45 Ohne Widersprüche wären wir Menschen ja langweilig, und Du als angehende Psychologin später arbeitslos, oder? ;)) Du hast eine Partnerin, wie Du sie Dir immer gewünscht hast. Und ja, ich finde auch, man sollte die Messlatte da oben lassen, wo sie ist! Du schreibst „…denn schließlich hat er wohl mit zu dem beigetragen, was sie jetzt ist.“ – das finde ich eine super Einstellung. Vielleicht brauchst Du einfach noch etwas mehr Zeit, um mit Deinem „Problem“ klarzukommen. Die „Ressourcen“ dafür hast Du bestimmt.
Lies Dir mal durch, was Du geschrieben hast, was Deine „Teile“ brauchen, damit es ihnen besser geht. Fällt Dir dabei was auf?
Stell Dir vor, Du könntest selbst etwas tun, damit es den einzelnen Teilen besser geht – was könnte das denn sein? Und gesetzt den Fall, dass die einzelnen „Seelen in Deiner Brust“ vielleicht unterschiedliche Dinge brauchen könnten – welche unterschiedlichen Ideen hättest Du dann?
Bin gespannt, was Dir dazu so einfällt ;))
Hallo entschuldige die Verspaetung und danke fuer deine Antwort! Habe mir jetzt, eine Woche spaeter, meine Antwort noch einmal durchgelesen und es hoert sich fast so an, als wuerde ich verdraengen wollen, dass er existiert, was ich natuerlich nicht kann und was auch gar nicht das richtige waere, denn dann haette ich vermutlich bedenken, ob sie es nicht doch irgendwann mal mit einem mann ausprobieren moechte... wie es also waere ist es verkehrt und das ist schwierig zu akzeptieren. normalerweise bin ich ein recht optimistischer mensch, aber in dieser hinsicht erscheint jede perspektive unangenehm... Ich wuesste nicht wirklich, was ich selbst dazu beitragen koennte ausser, meinen Blickwinkel zu veraendern, woran ich ja bereits arbeite. Mein Verhalten beeinflusst natuerlich auch ihres, so dass ich dadurch moeglicherweise die reaktionen ihrerseits erreiche, die ich gerne haette, aber eigentlich moechte ich ja, dass das von ihr aus passiert und nicht auf meinen wunsch hin. das dumme in einer beziehung ist, dass 2 menschen mit je 50% beteiligt sind/sein sollten und ich die anderen 50% nicht kontrollieren kann. ich glaube, es gibt vielleicht tatsaechlich verschiedene bereiche von selbstwert. an sich bin ich was z.b. beruf, freundschaft, lebensplanung, etc angeht sehr selbstbewusst. im bereich beziehung moeglicherweise aber weniger. hast du eine idee, wie ich daran arbeiten koennte? und was ich direkt tun koennte, um ihn besser zu akzeptieren? liebe gruesse
pruloe am 5. Oktober 2008 19:34 Du hast vielleicht schon gemerkt, dass ich eine Frage nicht gerne direkt beantworte, sondern eher nach Hintergründen forsche und versuche, Impulse zu geben, mit denen der Fragesteller (also Du in diesem Falle) vielleicht selbst auf neue Ideen kommt ;) Vielleicht hilft es ja trotzdem, ich finde es jedenfalls sehr interessant.
Du schreibst „Ich wuesste nicht wirklich, was ich selbst dazu beitragen koennte ausser, meinen Blickwinkel zu veraendern, woran ich ja bereits arbeite.“ Den Blickwinkel zu ändern, oder besser, alternative Perspektiven zu entdecken, um mehr Handlungsmöglichkeiten zu haben, könnte doch schon mal ein entscheidender Schritt sein, oder was meinst Du? Ich welche Richtung versuchst Du denn ganz konkret, Deinen Blickwinkel zu verändern?
Wichtig finde ich auch Deinen Satz „das Dumme in einer Beziehung ist, dass 2 Menschen mit je 50% beteiligt sind/sein sollten und ich die anderen 50% nicht kontrollieren kann“ Weiter oben hast Du ja auch schon geschrieben „ich neige dazu, andere kontrollieren zu wollen“ … Wie erlebst Du Dich dabei? Stört es Dich, dass Du so denkst und fühlst, oder ist das OK? Ist es etwas, dass Du ändern möchtest, oder soll es bleiben? Und warum willst Du es ändern bzw. nicht ändern?
Wenn Du sagt, „normalerweise bin ich ein recht optimistischer Mensch, aber in dieser Hinsicht erscheint jede Perspektive unangenehm“ oder „an sich bin ich was z.B. Beruf, Freundschaft, Lebensplanung, etc angeht sehr selbstbewusst. im Bereich Beziehung möglicherweise aber weniger“, dann frage ich mich, worin der Unterschied zwischen diesen Bereichen liegt? Kannst Du Freundschaft, Lebensplanung und Beziehung als getrennte Bereiche sehen? Was macht die Beziehung so viel schwieriger? War das bei Deiner ersten Beziehung auch so (wenn sie auch nur kurz war?)?
OK, Deine eigentliche Frage war ja, ob ich eine Idee hätte, wie Du daran arbeiten könntest und was Du direkt tun könntest, um ihn besser zu akzeptieren? Ja, ich hab vielleicht die eine oder andere Idee, was ich tun würde, aber ich hab keine Ahnung, ob das für Dich passen könnte. Ich schreib mal zu zwei Gedanken was:
Zum einen - Hast Du schon mal mit Deiner Partnerin darüber gesprochen? Ich meine nicht einfach darüber, dass Dich die „Anwesenheit“ des Ex in Eurer Beziehung stört (was möglicherweise auch immer einen von ihr verstandenen Vorwurf beinhaltet, egal ob von Dir beabsichtigt oder nicht), sondern darüber, wie Du Dich in der Situation fühlst, welche Gedanken Dir durch den Kopf gehen usw. Weiß Deine Freundin, was die Sache für Dich bedeutet?
Zum anderen - Du schreibst „Mein Verhalten beeinflusst natürlich auch ihres, so dass ich dadurch möglicherweise die Reaktionen ihrerseits erreiche, die ich gerne hätte“ … könnte sein, ja, aber könnte es nicht auch sein, dass Du dadurch bei Ihr irgendwann genau das Gegenteil erreichst? Du schreibst weiter „aber eigentlich möchte ich ja, dass das von ihr aus passiert und nicht auf meinen Wunsch hin“ – ich denke dass ist die EINZIGE Möglichkeit, dass sie sich ändert. Ich frage mich aber, ob Du wirklich willst, dass sie sich ändert? Was würde sich denn dann ändern? Welche anderen Folgen hätte es vielleicht noch? Oder wenn ich mal ganz provokativ sein darf: Wenn Du sie so sehr liebst, wie kannst Du dann wünschen, dass sie sich ändert? (Entschuldige die Direktheit, aber ich denke, Du verträgst es, oder?)
So, so viel wollte ich gar nicht schreiben, aber ich übe mich gerade ein wenig in Beratung, wie Du sicher gemerkt hast ;) Vor allem aber finde ich es immer spannend, sich mit Leuten auszutauschen über Dinge, die wirklich wichtig sind, nicht nur blabla. Also freue ich mich auf Antwort!
Hallo, danke fuer deine Antwort... ich glaube, da teilen wir ein gemeinsames Interesse (weshalb wir wohl auch beide Psychologie studiert haben/studieren...). Ich beschaeftige mich auch gerne mit den meiner Meinung nach wichtigen Dingen im Leben: wie und warum Menschen denken und handeln. :)
Inzwischen ist ja wieder etwas Zeit vergangen... der Ex hat sich noch ein paar mal gemeldet, zuletzt eine Karte geschrieben, dass er sie noch liebt, etc. Netterweise hat ihre Schwester ihm ihre neue Adresse gegeben und langsam werde ich mir immer sicherer, dass sie mich nicht als ihre neue Partnerin akzeptiert, sondern sich vermutlich in die "guten alten Zeiten" zurueckwuenscht, als sie noch mit ihm zusammen war und zuhause gewohnt hat. Aber die Zeiten sind seit 1.5 Jahren vorbei...
Mittlerweile fuehle ich kein Stechen mehr, wenn er sich meldet. Eher eine Art Genervtsein, Aerger... es traegt nicht gerade zu meiner guten Laune bei. Aber es hat sich schon einiges gebessert. Trotzdem scheint sie es ihm ja nicht richtig klar gemacht zu haben, sonst wuerde er doch nicht staendig wieder mit irgendwas ankommen...
Zu meinem Wunsch nach Kontrolle... eigentlich stoert es mich ueberhaupt nicht. Im Gegenteil, ich glaube, das ist das Resultat vieler Erfolgserlebnisse... Wenn ich etwas nicht selbst in die Hand genommen habe (sei es z.B. ein Gruppenprojekt, das ausnahmsweise nicht ich gefuehrt habe), ist der Erfolg meist spaerlicher ausgefallen. Wenn ich etwas selbst in die Hand genommen habe, habe ich eigentlich immer das erreicht, was ich wollte. Das ist bei zwischenmenschlichen Angelegenheiten natuerlich schwieriger, aber bisher hat es immer gut funktioniert. Sehr oft habe ich z.B. auch Freunden einen Vorschlag gemacht, wie sie ihr Leben strukturieren sollen und hinterher wurde mir dafuer gedankt. Auch sie war mir schon in manchen Situationen dankbar, dass ich etwas "verlangt" habe, was sich hinterher als gut herausgestellt hat. Daran liegt es wohl: ich bin bisher immer gut gefahren mit dieser Schiene.
Warum der Bereich Beziehung fuer mich etwas anderes ist als Karriere oder Freundschaft... hhm, ich glaube das ist der Bereich, in dem ich am wenigsten "Erfahrung" habe und somit auch am wenigsten Erfolgserlebnisse. Moeglicherweise bin ich in der Beziehungssparte etwas "hinterher" im vergleich zu anderen in meinem Alter, dafuer aber in der Karrieresparte anderen voraus. Ich meine jetzt mehr in Bezug auf die emotionale Entwicklung, die damit einher geht. Dementsprechend ist in punkto Beziehung wohl am wenigsten Selbstbewusstsein da, in punkto Karriere wohl eher sehr viel. Mit anderen Worten, es faellt mir schwieriger zu glauben, dass es klappen wird, mein Leben lang mit ihr zusammen zu sein, als zu glauben, dass ich meinen perfekten Wunschjob bekomme.
Zu deinen Ideen: Ja, ich habe bereits oft mit ihr darueber gesprochen, ihr genauestens meine Gefuehle beschrieben, all das. Eigentlich habe ich mich ihr emotional ziemlich ausgeliefert... ihr gesagt, dass sie sehr viel Macht ueber mich hat, sehr viel Einfluss, wenn irgendwas zwischen uns waere, dass mich das wohl komplett treffen wuerde und ich nicht in der Lage waere irgendetwas anderes zu tun (fuer eine gewisse Zeit natuerlich). Schwierig, normalerweise war ich immer sehr unabhaengig von allem und jedem, aber seit ich mit ihr zusammen bin eben nicht mehr. Das ist wieder ein neues Thema... die Abhaengigkeit. Auf der einen Seite gut und wichtig, sonst wuerde es einem sicher nicht so viel geben in der Beziehung zu sein, aber eben nur gut bis zu einem gewissen Punkt. Und dass ich mich nicht mehr ueber einen riesigen karrieretechnischen Erfolg freue, nur weil sie etwas Versprochenes nicht einhaelt, finde ich absolut zu viel. Daran will ich also arbeiten. Aber zurueck zum Thema... sie konnte sogar nachvollziehen, wie ich mich fuehlen muss. An sich ist das geklaert, aber trotzdem kann und will sie ihre Vergangenheit natuerlich nicht rueckgaengig machen und ich finde es weiterhin nicht so prickelnd. Wenn er mal aufhoeren wuerde, sich staendig zu melden, und etwas Gras ueber die Sache gewachsen ist, wir mehr zusammen erlebt haben und das Gefuehl der Sicherheit zwischen uns gestiegen ist, wird es denke ich besser. Das habe ich in letzter Zeit ebenso festgestellt... das Gefuehl von Sicherheit ist nicht sehr hoch. Oft kommt es vor, dass wir uns sehr stark wegen Dingen streiten, die ich z.b. als nicht soo essentiell aufgefasst haette, wir uns sehr schnell wieder vertragen und gut ist es. Aber allein die Tatsache, dass wegen solchen Kleinigkeiten so ein starker Streit in der Luft liegt, laesst natuerlich andeuten, dass ich mir nicht wirklich sicher sein kann, ob sie sich nicht doch gegen mich entscheidet eines Tages. Wenn ich mehr Liebe von ihrer Seite aus spueren wuerde, mehr Abhaengigkeit auch von ihrer Seite, wuerde sich das vielleicht geben.
Ja, ich vertrage Direktheit ;) Das ist ein bisschen ein Konflikt, eigentlich liebe ich sie ja so wie sie ist, aber wenn wir uns in manchen Punkten beide aendern wuerden, wuerden wir vermutlich weniger oft streiten, was dann ja wieder positive Einfluesse auf die Beziehung haette. Ich wuerde niemals das aendern, was mich ausmacht, aber wenn Kleinigkeiten sie stoeren z.b. herumliegende Socken, ist das ja etwas, was man locker aus dem Weg schaffen kann ;)
Was sich aendern wuerde, wenn sie sich aendert... uhm, ich haette gerne, dass sie ihm gegenueber haerter ist, ihm mal ganz hart und klar die Meinung sagt, ihn absolut ignoriert. Dass ich mehr spuere, dass sie mich liebt, z.b. durch kleinere Aeusserungen als auch durch Gesten. Dass sie sich mir gegenueber mehr oeffnet und mir noch ausfuehrlicher von ihren Gedanken und Problemen erzaehlt. Dass sie mich nach dem Studium als ihre Prioritaet im Leben ansieht. Im Grossen und Ganzen ist das ja ok so, wenn mir etwas extrem fehlen wuerde, waere ich nicht mehr mit ihr zusammen, aber manchmal ist es eben so wie oben beschrieben. Sie ist gerade in eine neue Stadt gezogen, alleine, "weit weg" von allem vertrauten, noch dazu sehr viel Arbeit fuer die Uni (Medizin), neue Leute, keine Familie (sie ist ein sehr ausgepraegter Familienmensch im Gegensatz zu mir)... nun ja, wahrscheinlich ist es auch schwierig all das unter einen Hut zu bekommen emotional... und sich das aber nicht einzugestehen.
Ach ja, bald kennst du "uns" schon ganz gut :) Danke fuer deine Antworten. Wenn ich dir bei irgendwas weiterhelfen kann... sag Bescheid :)
pruloe am 16. November 2008 23:57 Ja, ich lerne "Euch" so langsam kennen, freilich mit Deinen Augen gesehen ... aber ich muß erst mal meinen Respekt ausdrücken für Deine Offenheit und die Selbstreflexion! Mal schauen, ob mir noch etwas einfällt, aber ich glaube Du hast Dich schon ziemlich gut selbst beraten, oder?
Wenn ich Dich richtig verstanden habe, bist Du sozusagen "vom Fach". Ich bin das auch, allerdings ohne Psychologie-Studium, sondern als Quereinsteiger auf der Heilpraktiker-Psychotherapie-Schiene mit Beraterausbildung. Auf das Angebot mit dem weiterhelfen komme ich gerne zurück, vielen Dank!
du nennst die lösung selbst: frieden schliessen mit ihrer vergangenheit! ihr könnt friedlich koexistieren, du und ihre vergangenheit. wenn die bilder kommen, lächle, sag, ah hallo, da seid ihr wieder, und ersetze sie durch schöne bilder von euch zweien! probiers aus, es funktioniert!

ich sage dir mal das was... ich lebe selber in einer beziehung mit einem mann hatte vorher allerdings auch mal eine halbjährige affäire mit einer frau. Das mein freund auch weis. und dieser macht sich auch keine gedanken er weiß genau wie du was ich mit ihr gemacht habe und was nicht und das gibt ihm das gefuehl das ich ihm vertraue so wie er mir also vom prinzip die selbe situation. versuch doch einfach nicht dran zudenken und gib es auf. wenn dir das nicht in den kram passt das sie vor dir mit einem mann zusammen war dann ist das dein problem da kann dir keiner helfen ausza du selber du sagst sie liebt dich wo sind dann also deine probleme es sollten eig. keine meha da sein denn ihr seid zusammen und glücklich und was vorher war zählt nicht mehr sondern das einzige was zählt ist das was jetzt ist
DH!