es war nicht mal kalt drausen und wir haben schon überall schimmel im Wohnung obwohl ich täglich gut lufte. Vermitter gibt es nicht zu das der schimmel hier schon zuvor war. wie kann ich beweisen das der schimmel in dem Wohnung schon zuvor war?
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Das brauchst Du gar nicht beweisen. Schimmel ist ein Mangel und der geht einzig allein den Vermieter etwas an. Der muß sich darum kümmern und es abstellen....ansonsten Mietminderung und evtl. ab zum Mieterbund.
richtig. wer den schimmel verschuldet hat ist erst mal zweitrangig. mieterhotline anrufen (in google nach mieterhotline suchen) oder mit dem vermieter reden und darauf bestehen, das der schimmel kostenlos beseitigt wird.

Den Vermieter den Mangel anzeigen und angemessene Frist zur Beseitigung einräumen; mit Konsequenzen einer Mietminderung druck machen. Der Tipp von sunpoint mit den Mieterbund ist gut.
Ich würde mal versuchen mich über das RICHTIGE Lüften zu informieren, ehe ich dem Vermieter pauschal die Schuld zuweise. Stosslüften !
Hier mal was aus dem Internet zum Schimmel: Lüftungsregeln
Luft enthält immer zu einem gewissen Teil nicht sichtbaren Wasserdampf.
Durch unsere Lebensweise gelangt dieser Wasserdampf in beträchtlichen Mengen in die Luft und muß in regelmäßigen Abständen wieder aus der Wohnung hinaus transportiert werden, da er ansonsten zu Feuchteschäden an den Baumaterialien und Schimmelbefall führen kann.
Wie aus der Tabelle 1 zu ersehen ist, können in einem 4-Personenhaushalt während eines Tages bis zu 10 Liter Wasser an die Raumluft abgegeben werden. Damit diese erheblichen Feuchtigkeitsmengen innerhalb der Wohnung keinen Schaden anrichten, in dem sie sich in Form von Tauwasser an den Wänden niederschlagen, müssen sie weg gelüftet werden.
In die Wohnung eingebrachte Wasserdampfmengen Feuchtigkeitsabgabe pro Tag ca. Mensch 1,0 - 1,5 Liter Kochen 0,5 - 1,0 Liter Duschen, Baden (pro Person) 0,5 - 1,0 Liter Wäschetrocknen (4,5 kg) geschleudert 1,0 - 1,5 Liter tropfnass 2,0 - 3,5 Liter Zimmerblumen, Topfpflanzen 0,5 - 1,0 Liter
Warme Luft kann eine höhere Feuchtigkeitsmenge aufnehmen als kalte Luft. Dieses hat zur Folge, daß die Luftfeuchtigkeit an kalten Stellen des Raumes z.B. Wänden, Fenstern und in den Raumecken bei zu hohem Wasserdampfgehalt der Luft kondensieren kann und als Tauwasser ausfällt. Derartige Erscheinungen werden bei Raumluftfeuchten von bis zu ca. 60 % sicher vermieden; darüber hinaus wird bei dieser Feuchte der Luft (+/- 10%) ein gesundes Wohnklima geschaffen.
Eintretende Frischluft senkt bei ihrer Erwärmung die Luftfeuchtigkeit im Raum beträchtlich, da die Wasserdampfmengen im Raum nach außen gebracht werden. Richtiges Lüften in der Wohnung ist unabdingbar, um Kondenswasserbildung und eine Schimmelpilzbildung wirksam zu vermeiden.
Wird in einem Raum eine größeren Feuchtigkeitsmenge freigesetzt, sollten Sie beispielsweise beim Kochen, schon während der Wasserdampf entsteht, lüften. Auch nach dem Duschen sollten Sie Spritzwasser mit einem Lappen aufnehmen. Da die Wände und Decken des Raumes sowie die Einrichtungsgegenstände auch bis zu einem gewissen Grade Feuchtigkeit aufnehmen können, muß nach dem erstmaligen Lüften die Raumluft wieder erwärmt werden. Denn nur so kann die erhöhte Materialfeuchtigkeit wieder an die Luft abgegeben werden. Nach einer gewissen Zeit (1/2 - 1 Stunde) wird es in den meisten Fällen deshalb erforderlich sein, nochmals kurz nachzulüften, um wieder normale Feuchtigkeitswerte im Raum zu erreichen. Gerade in Badezimmer und Küche, also Orten mit erhöhtem Wasserdampfanfall ist dieses Nachlüften wichtig.
Lüften zum Abtransport von Feuchtigkeit bedeutet demnach ein Austausch der warmen und feuchten Raumluft gegen kühlere und trockenere Außenluft. Ein solcher Luftaustausch sollte schnell vonstatten gehen, damit möglichst wenig Wärmeenergie verloren geht. Erreicht werden soll ja nur eine Feuchtigkeitsreduzierung, wohingegen die Wände und Einrichtungsgegenstände nicht durch langes Einwirken von Außenluft auskühlen sollen.
Ziel einer Lüftung ist es immer, einen völligen Luftaustausch im Raum mit der Außenluft herbeizuführen. Dieser dauert in Abhängigkeit von der Lüftungsart unterschiedlich lange. In nachfolgender Tabelle sind die verschiedenen Arten der Fensterlüftung und die dazugehörigen Lüftungszeiten aufgeführt. Hieraus ist auch zu ersehen, daß mit ganz geöffnetem Fenster (am besten noch mit „Durchzug“) ein völliger Luftaustausch schon nach etwa 3 Minuten erreicht werden kann, während bei der „Kipplüftung“ bei geschlossener Zimmertür der gleiche Effekt erst nach 45 Minuten eintritt.
Lüftungsarten
In dieser Zeit kühlen aber bestimmte Außenwandzonen (besonders der obere Fensterlaibungsbereich) sehr stark aus, so daß an diesen kalten Oberflächen nach Schließen des Fensters eine besonders große Gefahr der Tauwasserbildung besteht. Aus dem gleichen Grund ist von einer Dauer- Kipplüftung in der kalten Jahreszeit nachdrücklich abzuraten, da an derartig unterkühlten Wandstellen dann schnell eine Kondenswasserbildung entsteht.
Zum Abtransport der tagtäglich in unseren Wohnungen entstehenden Feuchtigkeitsmengen muß unbedingt mehrmals täglich gelüftet werden. Und das insbesondere, wenn moderne, isolierverglaste Fenster vorhanden sind, die auf Grund ihrer umlaufenden Lippendichtungen viel dichter schließen als alte Fensterkonstruktionen.
Durch die dicht schließenden, modernen Isolierglasfenster müssen auch die Feuchtigkeitsmengen die früher über die sogenannte Fugenlüftung infolge der Undichtigkeit der Fenster abtransportiert wurden, durch Öffnen der Fenster abtransportiert und unschädlich gemacht werden.

Ich würde bei der nächsten Wohnung empfehlen, vor Bezug mit dem Schimmelspürhund testen, ob Schimmel vorhanden war. Der Hund riecht auch überstrichenen Schimmel, oder unter dem Fußboden: www.schimmelspuerhund-naila.de