Frage von selectionfan, 61

Wie kann ich besser und schneller Englischvokabeln lernen?

Expertenantwort
von AstridDerPu, Community-Experte für Englisch & Vokabeln, 13

    Hallo,

    Vokabeln auswendig zu lernen ist wenig effizient, weil man sie nur für kurze Zeit abrufen und nicht wirklich anwenden kann.

    Vokabeln sollten regelmäßig (jeden Tag 10 - 15 Min) in kleinen Portionen gelernt werden - Qualität statt Quantität - bringt mehr, als

    Marathonsitzungen. Spätestens nach 1 Stunde macht das Hirnkastl nämlich dicht!

    Vokabeln schnell zu lernen bringt nur kurzfristigen Erfolg. Um Vokabeln effizient zu lernen, d. h. so, dass man sie auch abrufen und anwenden kann,

    sollte man sie nicht nur stur auswendig lernen, sondern

    •Wortfamilien damit bilden: (Themen; Gegenteil; Nomen mit passendem Verb + Adjektiv; etc.)

    •Beispielsätze bilden

    •Redewendungen aufschreiben

    •Phrasal Verbs lernen: (Verben mit unterschiedlichen Bedeutungen, je nachdem, welche Präposition danach folgt: look (schauen), aber look for /

    After / forward to (+ Gerund) = suchen / s. um jdn. kümmern / s. freuen auf)

    •Vokabeln mit ihren (grammatikalischen) Besonderheiten aufschreiben und lernen, z. B. folgt Gerund oder to-Infinitiv, welche Präposition, unregelmäßiger

    Plural, Verb, Adjektiv, Adverb, usw.

    •Du kannst auch Haftnotizen mit dem jeweiligen englischen Wort auf alle Gegenstände, Haushaltsgeräte, etc. oder anderen Vokabeln in die ganze Wohnung

    kleben und Vokabeln sozusagen im Vorbeigehen lernen.

    Dabei ist es egal, ob du mit dem guten, alten Vokabelheft, einem
Karteikasten oder einem elektronischen Vokabeltrainer arbeitest.

    Die meisten Schulen in Bayern empfehlen phase6 als Vokabeltrainer.

    •Kostenlose Vokabeltrainer findest du bei pons.com, navendo.de, vokker.net, vocabulix.com, vokabel.org, teachmaster.de

    Egal für welches System du dich entscheidest, wichtig ist die Regelmäßigkeit (s.o.).

    •Vokabeln sollten auch mit allen Sinnen (sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen / anfassen) gelernt und am besten auch noch gesprochen,

    gesungen, gerappt, rhythmisch, in Versen und geturnt werden (typische Handbewegung).

    Denk nur mal an das Lied 'Head and shoulders, knees and toes', das
die Kinder - du vielleicht auch - heute schon im Kindergarten oder in
der Grundschule lernen.

    •Vokabeln kann man auch spielen(d lernen) Stadt, Land, Fluß auf Engl., wer kennt die meisten englischen Tiere usw.?, Teekesselchen, Taboo,

    Memory, Bingo, Scrabble uvm. indem man

    •englisches Fernsehen schaut

    •englisches Radio hört (BBC im Internet, mit Podcast Download)

    •englische Podcasts hört- Englisch ganz leicht

    - Der neue Hörkurs, Hueber- BBC Podcast 6 Minute Englisch

    - Podcastarchiv: Business Spotlight Podcast- podcast.de/podcast/2756/archiv/?seite=11

    - Randall's ESL Cyber Listening Lab

    •Vokabeln als MP3 aufnimmt und immer wieder anhört, dabei mit- oder in eine Sprechlücke spricht

    •englische Bücher liest:

    •Lernkrimis: für verschiedene Lernjahre, mit Grammatikübungen

    •penguinreaders.de (Level Easystarts – Adv) englische Bücher für verschiedene Lernstufen

    •Reading A-Z.com: The online leveled reading program, mit Büchern für verschiedene Lernstufen

    •Krimis/Thriller: H. MacInnes, C. Forbes, K. Follet, S. Sheldon, J. Fielding, E. George, R. Ludlum usw.

    •Liebesromane z. B. R. Pilcher usw.

    Diese sind meist auch auf Deutsch erhältlich, so dass du dort auch
mal nachschauen kannst, wenn du gar nicht mehr weiter weißt.

    Tipp zum Lesen englischer Bücher:

    Nicht jedes neue oder unbekannte Wort nachschlagen und
rausschreiben. Das wird schnell zu viel und man blättert mehr im
Wörterbuch, als dass man liest. So

    verliert man schnell den Spaß am Lesen.

    Nur Wörter nachschlagen, aufschreiben und lernen, die du für
wirklich notwendig erachtest und wenn sich dir ansonsten der Sinn einer
Passage nicht erschließt.

    Viele Wörter erklären sich ja auch bereits durch den Kontext.

    • englische Zeitungen, Zeitschriften und Comics liest, z.B.

    • Spot on Das Magazin für Jugendliche, Hueber Verlag

    • (Business) Spotlight (mit Worterklärung)

    • World + Press vom Schuenemann Verlag (Original-Artikel aus englischsprachigen Tageszeitungen mit Vokabular)

    • DVDs auch mal auf Englisch schaut (v. a. wenn man den Lieblingsfilm auf Deutsch eh schon in- und auswendig kennt.)

    • sich einen englischen Sprach- oder Konversationskurs (z. B. VHS), Theatergruppe, Lesezirkel oder Stammtisch sucht.

    - Auch privat, mit Freunden, Familie usw. Englisch spricht und
Alltagssituationen nachstellt: Tagesablauf, Kochen, Einkaufen, Arzt,
Kino, Theater, Krankenhaus,

    Bäcker, Museum, Bahnhof, Flughafen, Hotel, Restaurant usw.

    - Beim Spazierengehen, auf dem Schulweg, beim Einkaufen usw.
überlegt, wie die Dinge, die man sieht auf Englisch heißen. Wörter, die
man nicht kannte, daheim

    im Wörterbuch nachschaut

    • sich Skype einrichtet und englische Muttersprachler als Gesprächspartner sucht

    • englische Brief / Email / Chat/Tandempartner sucht

    • englisches Tagebuch schreibt

    Da eine Sprache aber nicht nur eine Aneinanderreihung von Vokabeln
ist, sondern diese auch noch möglichst sinnvoll zu Sätzen verbunden
werden sollen, ist es

    genauso wichtig, regelmäßig 10 - 15 Min Grammatik zu üben: ego4u.de + englisch-hilfen.de.

    :-) AstridDerPu

 

Antwort
von JennyNimmerlein, 12

Kommt drauf an, wie du das bisher machst.

Am besten funktioniert bei den meisten ein Karteikartenkasten. Da immer die neuen Vokabeln auf Karteikarten schreiben (auf eine Seite das neue Wort/den neuen Satz, auf die andere die deutsche Übersetzung). Manchen hilft es auch wenn Bilder dabei sind, also vielleicht eine kleine Skizze dazu malen oder ein Symbol - das prägt sich schneller ein. Manche Leute schwören auch auf das laute vorlesen beim lernen, weil sie durch das Gehörte besser lernen. Da musst du rausfinden, was dir am meisten liegt.

Die Vokabelkarten dann immer in 5-10er Packs lernen. Also 5-10 Karten rausnehmen und lernen (anschauen, einprägen, nächste Karte, wenn du wieder bei der ersten ankommst erinnern). Solange bis du da alle kannst.

Dann den nächstens Pack nehmen und wieder so lernen. Wenn die Vokabeln sitzen, wandern sie im Karteikasten weiter nach hinten und werden erstmal eine Woche später wieder angeschaut. Wenn sie noch älter sind, erst in einem Monat wieder, irgendwann gar nicht mehr. Wenn nicht, bleiben sie vorne und werden täglich (oder wie's halt passt) nachgeschaut.

Es ist erwiesen, dass man sich neue Wörter schneller in kleinen Mengen einprägt, deshalb immer nur 5-10 Stück und dann wiederholen bis die sitzen. Erst dann die nächsten.

Ein weiterer Vorteil von Karteikarten ist, dass man sie überall hin mitnehmen kann. Ich habe z.B. immer an der Bushaltestelle Vokabeln gelernt, da hatte ich sonst nix zu tun. Sonst sind sie gut für's Warten an der Kasse im Supermarkt, am Bahnschalter, überall wo man halt in der Schlange steht. Die vertreiben die Zeit, ohne dass man wirklich Zeit verliert. Auch im Bus geht das Lernen - vorausgesetzt dir wird's beim Lesen nicht schlecht.

Antwort
von lana1212, 16

Bei den Vokabeln ist Phase 6 mobile ganz gut

Antwort
von Dino2001, 11

 Urlaub, ich kenne jemanden der das Stroh dumm und war in jedem Schulfach richtig schlecht hat dann aber einen Monat lang Schülertauschprojekt gemacht und konnte plötzlich fließend Englisch hatte dort in der Schule nur noch Einsen und anstatt  aus dem Flughafen zu kommen hat sie eine Nachricht per Facebook geschickt dass sie verlobt ist. 

Antwort
von liane91, 18

Mit Karteikarten konnte ich immer am Besten lernen. Auf der einen Seite das deutsche,auf der anderen das englische Wort schreiben.:)

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