Frage von Loeffelqualle, 222

wie kann ich an gott glauben ...?

  1. ich möchte keine gläubigen angreifen, sondern sie etwas fragen! mir geht es im moment nicht gut und manchmal fände ich es schon toll wenn ich fest davon überzeugt wäre wenn da ein gott wäre der mich liebt. ich möchte es glauben!! aber es fällt mir so schwer. ich würde ja so verdammt gerne daran glauben, aber ich kann einfach nicht. wie kann ich an etwas glauben dass ich nicht sehen oder spüren kann? ich möchte doch so gerne. wie kann ich an gott glauben? ich will doch! aber irgendwie kann ich es einfach nicht. bitte helft mir. wie kann ich mich selbst von der existens gottes überzeugen? ich brauche grad einfach irgendwie einen gott zu dem ich beten und mit ihm sprechen kann. aber wie schaff ich das? ich bin nicht mal getauft!
Antwort
von Patchouli, 81

Man merkt richtig, dass es dir schlecht geht. Aber du kannst auch von dir nichts erzwingen.

Gibt es vielleicht einen lieben Verstorbenen, bei dem du dir vorstellen könntest dass er dir zuhört? Ich weiss, dass hört sich verrückt an, aber das hilft mir momentan. Mein Vater ist kürzlich verstorben und wenn die Trauer mich auffrisst, dann schreibe ich ihm, danach geht es mir immer besser.

Vielleicht gibt es auch Jemanden in deinem Umfeld, dem du dein Herz ausschütten kannst.

Ansonsten könnte ich dir die Anlaufstellen der Diakonie und Caritas empfehlen, dort kannst du kostenfrei mit Sozialpädagogen sprechen.

Ich wünsche dir Alles Gute!

Antwort
von Philipp59, 46

Hallo Loeffelqualle,

es ist gar nicht so schwer, wie es Dir im Moment vorkommt! Da Du höchstwahrscheinlich ein logisch denkender Mensch bist, möchte ich Dir am Anfang eine äußerst logische Schlussfolgerung aus der Bibel präsentieren: "Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet, doch der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott." (Hebräer 3:4) Dieser Bibeltext bringt eine unumstößliche Wahrheit zum Ausdruck: Es gibt in unserer Welt keine Wirkung ohne eine Ursache! Ausgehend von diesem allseits bekannten Ursache-Wirkung-Prinzip könnte man sich fragen: Wie sind all die stofflichen Dinge, einschließlich aller bekannten Lebensformen, ins Dasein gekommen? Ist es logisch und vernünftig, den Zufall als den großen "Werkmeister" zu sehen? Ist je beobachtet oder nachgewiesen worden, dass der Zufall hoch komplexe Systeme, wie sie in allen Lebensformen vorkommen, hervorbringen kann?

Dazu ein Beispiel: Nehmen wir einmal die Gene einer "einfachen" Zelle. Die darin gespeicherten Baupläne enthalten eine solche Fülle an Informationen, dass, würde man sie aufschreiben, ca. 850 Buchbände von je 1.000 Seiten entstünden! Ist es vernünftig anzunehmen, eine solche umfangreiche "Büchersammlung" mit äußerst sinnvollen Informationen könne das Werk blinden Zufalls sein?

Ein einzelnes Gen enthält ca. 27.000 Buchstaben. Das Genom besitzt die gigantische Informationsfülle, die in etwa 3 Milliarden Basenpaaren abgespeichert sind. Um sich die Informationsdichte noch besser vorstellen zu können: Nur ein Gramm DNA enthält bereits so viele Informationen, wie auf einer Billion CD`s. Noch plastischer wird das Ganze, wenn man sich einmal klar macht, dass man auf einem einzigen Teelöffel die DNA der aktuellen Weltbevölkerung 350 mal unterbringen könnte! Welch ein gigantischer Informationsspeicher, nicht wahr?
Kein von Menschen entwickelter Datenträger kann auch nur annähernd eine solche Kapazität erreichen. Ist es logisch anzunehmen, dass eine einzelne CD einen intelligenten Konstrukteur benötigt, die gerade beschriebene hoch komplexe DNA jedoch nicht? Wenn man sich klar macht, welche Arten von Informationen in der DNA abgespeichert sein müssen, wird das Ganze noch beeindruckender. Sie enthält nämlich u. a. Informationen für den Bau, die Wartung und die Reparatur komplizierter "Maschinen".

Allein die DNA-Verpackung im Zellkern ist eine technische Meisterleistung. Dazu ein Vergleich: Man müsste einen 40 km langen, sehr dünnen Faden in einen einzigen Tennisball unterbringen, wobei dieser Faden in einer ganz bestimmten Weise angeordnet sein muss. Das wäre in etwa so, als ob in einem riesigen Shop mit Millionen von Artikeln alles derart sinnvoll angeordnet wäre, dass man alles sofort findet. Würde man wohl jemals auf die Idee kommen, dass sich ein solcher Shop selbst organisieren könnte?

Bleiben wir noch einen Moment bei der DNA. Diese muss sich ja zigmal replizieren, damit die Zellteilung stattfinden kann. Dieser Vorgang ist hoch komplex . Z. B. müssen komplizierte molekulare Maschinen die DNA kopieren, lesen und Fehler berichtigen. Das alles geschieht in Bruchteilen von Sekunden. Diese kurze Exkursion in die Genetik lässt mehr als deutlich klar werden, dass hier Intelligenz auf höchster Ebene im Spiel ist. So ist eine ganze Reihe von Naturwissenschaftlern durch ihr Forschen zu der Überzeugung gelangt, dass es jemanden geben muss, der das Leben ins Dasein gebracht hat.

Allerdings bringt Dich allein der Blick in die Natur Gott nicht viel näher. Es gibt viele, die zwar von Gottes Existenz überzeugt sind, sich ihm jedoch dennoch nicht sehr nah fühlen. Was kannst Du also tun? Nun, möchtest Du Gott näher kommen, dann wäre ein erster und wichtiger Schritt der, dass Du ihn kennenlernst. Wie ist das aber möglich? Natürlich kann man sich mit ihm nicht so unterhalten, wie das zwei Menschen miteinander tun können. Doch auch in der Beziehung zu Gott gibt es zwei Kommunikationswege: Gott kann zu Dir sprechen und Du mit ihm.

Bleiben wir zunächst bei dem ersten Kommunikationsweg. Wie kann Gott zu Dir sprechen? Ganz einfach: durch die Bibel, sein geschriebenes Wort! Jedes mal, wenn Du in der Bibel liest, entsteht eine Verbindung zu Gott. Frage Dich vor allem immer: Was will er mir durch diesen oder jenen Gedanken sagen? Oder: Was kann ich aus dem Erzählten über Gott lernen - über seine Eigenschaften, seine Einstellung oder seine Denkweise? Wenn Du so die Bibel liest und analysierst, dann ist das Lesen in ihr ein echter Gewinn für Dich und macht Dir auch zunehmend Freude. Auch wenn das Ganze nur wenige Minuten dauert, so ist diese kurze Zeit doch gut eingesetzt, meinst Du nicht auch? Wenn Du dann irgendwann wieder mehr Zeit hast und Dein Verlangen nach dem Wort Gottes größer geworden bist, dann kannst Du ja den Zeitrahmen etwas erweitern.

Die Bibel fordert uns alle dazu auf: "Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen" (Jakobus 4:8). Jedes Mal,wenn Du Dich bemühst in der Bibel zu lesen, machst Du einen Schritt auf Gott zu. Immer mehr wird er Dir zu einem Vertrauten und zu einem Freund, mit dem Du über alles sprechen kannst, selbst über die tiefsten innersten Gedanken und Gefühle. Das wiederum bringt Dich Gott noch viel näher. Im Laufe der Zeit wirst Du merken, dass Dir die Freundschaft zu Gott zu dem Wichtigsten im Leben wird! Und Du betrachtest Dein Leben mit ganz anderen Augen. In Dir entsteht das Gefühl der Freude und des Glücks in einem Maß, das Dir durch nichts sonst gegeben werden kann.

Um dahin zu gelangen, muss man einen Anfang setzten. Du musst Dich vielleicht erst einmal dazu durchringen, anzufangen, Dich mit der Bibel zu beschäftigen. Und wie sagt man so schön: "Der Appetit kommt beim Essen". Ist erst einmal das Herz beteiligt, dann entsteht aus dem "ich muss" ein "ich will". Wie sagte es doch Jesus einmal in den Glücklichpreisungen der Bergpredigt?: "Glücklich sind die, die sich ihrer geistigen Bedürfnisse bewußt sind" (Matthäus 5:3). Geistige Bedürfnisse hat jeder Mensch, doch die wenigsten sind sich dieser Bedürfnisse auch bewusst und unternehmen etwas. Stell Dir einmal vor, jemand hätte plötzlich überhaupt kein Hungergefühl mehr. Stände er nicht in der Gefahr, zu verhungern oder zumindest unterernährt zu werden? Wird der "geistige Appetit" angeregt, dann beginnt man auch zu "essen". Und das Ergebnis? Jesus sagte, dass man dadurch "glücklich" werden würde. Ist das nicht auch ein guter Grund, es einmal mit dem Bibellesen zu versuchen?

Man muss nicht unbedingt ganz vorn in der Bibel anfangen und sie komplett durchlesen, sie ist ja nicht wie ein Roman geschrieben. Nicht schlecht wäre es, z.B. mit den vier Evangelien zu beginnen und dann vielleicht mit den Psalmen weiterzumachen. Es kommt beim Lesen der Bibel auch nicht auf die Seitenzahlen an, sondern ob man das, was man gelesen hat, auch richtig verstanden und mit dem Herzen erfasst hat. Dazu ist es nötig, öfter mal innezuhalten und über das gerade Gelesene nachzudenken.

Nun zu dem zweiten Kommunikationsweg, dem Sprechen zu Gott, also dem Gebet. Stell Dir vor: Du kannst zu jeder Tages- und Nachtzeit mit dem Höchsten sprechen, ohne Wartezeit oder Voranmeldung! Ist das nicht etwas ganz Besonderes, was man sehr schätzen sollte? In der Bibel
wird Gott sogar der "Hörer des Gebets" genannt (Psalm 65:2). In den Psalmen finden wir auch eine Aufforderung, die an uns alle gerichtet ist: "Vertraut auf ihn zu allen Zeiten. Vor ihm schüttet euer Herz aus" (Psalm 62:8). Das kann doch niemand für einen anderen tun, oder? Nur persönliche, innige Gebete zu Gott bringen uns ihm näher! Ein Gebet ist die Zwiesprache mit Gott, betrifft also nur mich und Gott. Je öfter Du Dich Gott im Gebet völlig öffnest, ihm also Dein Herz ausschüttest, desto inniger wird Deine Beziehung zu ihm und desto realer wird er für Dich.

Da ist noch etwas, was Du beim Entwickeln einer Freundschaft zu Gott berücksichtigen solltest. Wenn ich jemanden als meinen Freund gewinnen will, dann tue ich sicher nicht ständig Dinge, die er nicht mag oder ihm sogar zuwider sind. Wenn Du also Gott näher kommen möchtest, dann solltest Du Dich vergewissern, was der Wille Gottes für Dein Leben ist und danach leben. Die Bibel drückt es an einer Stelle so aus: "Und dadurch wissen wir, daß wir ihn kennengelernt haben, nämlich wenn wir fortfahren, seine Gebote zu halten. Wer sagt: „Ich habe ihn kennengelernt“ und dennoch seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in diesem.  Wer aber sein Wort hält, in diesem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen gemacht worden" (1. Johannes 2:3-5). Ja, die Liebe zu Gott stellt man durch das Halten seiner Gebote unter Beweis. Wenn einem die Freundschaft zu Gott wirklich am Herzen liegt, dann fällt einem die Einhaltung der Gebote Gottes auch nicht allzu schwer. Im Gegenteil: Man macht immer öfter die Erfahrung, das Gottes Richtlinien uns nicht der Freude berauben, sondern uns vielmehr zum eigenen Nutzen dienen.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du einen Weg zu Gott findest und ihm, so wie es ja Dein Wunsch ist, näher kommst! Und dann wirst Du auch merken, dass beim Beten zu Gott auch ein Gefühl in Dir entsteht, ein Gefühl tiefer innerer Verbundenheit! Wenn Du dabei Hilfe brauchst, dann melde Dich einfach.

LG Philipp

Kommentar von Bernhard64 ,

Einfach genial, dem ist kaum mehr was hinzu zu fügen, außer ein Link zu einer Bibel.

Kommentar von Philipp59 ,

Vielen Dank!

Eine moderne Bibelübersetzung findest Du auf der Website jw.org - Publikationen - Bibel

Viel Freude beim Lesen!

Antwort
von RandyLadholz, 71

Es spielt keine Rolle ob du getauft wurdest oder nicht. Gott schaut auf dein Herz.

Ich schlage dir vor, du sprichst zu Gott und sagst ihm wie es dir geht. Gib ihm die Helegenheit dir seine Liebe zu beweisen. Ich habe sie erlebt und möchte dir Mut machen weiterzumachen. Es wird sich Lohnen, denn es gibt absolut nichts vergleichbares zu der Liebe die Gott schenkt.

Btrachte doch mal die Natur...die Blumen sind so wunderschön. Auch wenn sie nach kurzer Zeit wieder verwelken, macht Gott sie so schön. Wie viel schöner hat er dann dich geschaffen!!! Die Vögel säen nichts,ernten nichts und trotzdem versorgt Gott sie. Wie viel mehr versorgter dann dich, denn du bist unendlich viel wertvoller als ein Vogel.

Antwort
von Andrastor, 90

Glaube ist keine Entscheidungssache, sondern eine Überzugungssache. Wenn dich die Argumente die du bisher gehört hast, nicht von der Richtigkeit eines Glaubens überzeugen konnten, dann bezweifle ich dass es weitere Argumente zuwege brächten.

Es soll Leute geben, die nach einem persönlichen Erlebnis zum Glauben gefunden haben sollen, wie schwere Unfälle, Krankheiten, Notsituationen etc.etc. Vielleicht hilft dir das auch, aber ich denke nicht dass es gesund ist auf solche Ereignisse zu warten oder zu hoffen.

Mein persönlicher Rat: Lass es besser. So wie sich dein Beitrag anhört, willst du nicht das Gott dich liebt, du scheinst generell im Moment ein Defizit an Zärtlichkeit und Zuneigung zu haben und dieses Defizit kann dir auch kein Glaube füllen.

Ich würde dir raten dir lieber jemanden zum Knuddeln zu suchen und ein wenig zwischenmenschliche Nähe auszutauschen. Und ein paar gute Freunde mit denen du reden kannst, denn Gebete werden von Haushaltsgegenständen auf dieselbe Weise beantwortet wie von Gott (was ein Beweis gegen seine Existenz ist).

Antwort
von Viktor1, 65

Hallo,
Glauben kann man nicht erzwingen und der an Gott ist auch kein "Rezept" dafür, daß es einem besser geht.
Ich verstehe deine Befindlichkeit sehr wohl - und auch deine eventuelle momentane "Verzweiflung" ?. Doch so geht es nicht.
Vielleicht ersetzt du dein Verlangen zu "Glauben" mit Vertrauen, daß dir geholfen wird, von anderen (wenn du die an dich ran läßt) und Gott dir damit durch deine Mitmenschen begegnet.
Diese Sicht ist auch Teil der Botschaft Jesu. Vielleicht vertraust du dann -wenn du dich damit beschäftigst.
Gruß Viktor

Antwort
von nobytree2, 43

Der Glaube an Gott ist für die Allermeisten eine moralische Entscheidung, Gott anzunehmen. Es geht nicht darum, dass Du überzeugt bist, dass es Ihn gibt, sondern darum, dass Du Dich für Ihn entscheidest.

Antwort
von Eluveitos, 87

Du kannst dich nicht von seiner Existenz überzeugen. Du kannst nur deine Probleme, Wünsche und vieles mehr von dir legen und in einem Moment der Stille zur Ruhe kommen. Es muss keinen Gott geben, der dein Schicksal in der Hand hat und dir hilft. Es muss für dich nur die Möglichkeit geben mit deinem Seelenleben zurecht zukommen. Dabei kann dir der Gedanke an Gott helfen. Der Gedanke an etwas Ungreifbares und Allumfassendes, dem du alles anvertrauen kannst, da es sowieso bereits alles weiß, jedenfalls stellst du dir das vor. Fürs Reden braucht man nicht glauben.

Antwort
von ScharfeKritik, 70

Ich weiß nicht ob ein Gott als Notlösung sinnvoll ist. Du willst an etwas glauben, an etwas beten, aber es fällt dir schwer, dass verstehe ich. Das ist fast schon eine ambivalente Situation wenn du mich fragst. Mir wurde schon oft von sehr gottesfürchtigen Menschen beigebracht das Gott eine Art "Arznei" sein kann und Menschen sich nach einem Dialog mit ihm besser fühlen, deswegen begreife ich auch warum du unbedingt an eine Gottheit glauben möchtest.

Stell dir vor das nicht alles was existiert zu hören, spüren oder sehen ist. Es gibt viele Dinge die im Verborgenen liegen aber dennoch existent sind, und warum also sollte man einen Gott völlig ausschließen? Ich möchte jetzt keinesfalls beteuern dass Gott existiert, dass muss jeder für sich selbst entscheiden, aber verstehe es als eine Art Denkanstoß, Anregung, Impuls. 

Antwort
von pinkyitalycsb, 8

Wenn du wirklich an Gott glauben willst, dann kannst du das auch! Davon bin ich überzeugt, denn eigentlich glaubst du ja bereits, dass es Ihn gibt, möchtest dir aber sicher sein und Seine Nähe spüren.

Sprich einfach mit Ihm! Schütte Ihm dein Herz aus und teile Ihm all deine Sorgen und Nöte mit. Frag Ihn selbst, was du tun kannst, und Er wird dir die richtigen Gedanken eingeben und dir den richtigen Weg weisen.

Er ist dein Vater im Himmel und wartet nur darauf, dass du dich an Ihn wendest, denn er liebt dich!

Du fragst, wie du an etwas glauben kannst, das du nicht sehen oder spüren kannst. Nein, sehen kannst du Gott nicht, aber Er ist für dich da und du wirst Ihn spüren können!

Wenn du Ihn von ganzem Herzen um Hilfe bittest, wird Er dir antworten und dich durch den Heiligen Geist Seine Nähe und Seine Liebe spüren lassen!

Wende dich an Ihn als einen liebevollen Vater, danke Ihm für all das, was Er dir gegeben hat und bitte Ihn immer um alles im Namen Seines Sohnes Jesu Christi.

Jesus selbst hat mit dem Vaterunser gelehrt, uns an den Vater zu wenden und auch versprochen: „Was ihr vom Vater erbitten werdet, das wird er euch in meinem Namen geben“ (Johannes 16:23).

Um Gott überhaupt kennenzulernen und zu erfahren, was Er von dir erwartet und wie du Ihm näherkommen kannst, möchte ich dir aber auch raten, so schnell wie möglich damit zu beginnen, im Neuen Testament zu lesen!

Das gesamte Evangelium ist eine frohe Botschaft und wird dir helfen, dich besser zu fühlen und den Sinn deines Lebens zu erkennen.


Antwort
von Win32netsky, 91

Hallo

Lass es befasse Dich nicht mit dem Kram. Du bist Du wenn es Dir schlecht geht rede mit jemandem darüber, tausche Dich aus.

Da hast Du reale Hilfe, verrenne Dich nicht in irgendwas.

Gruß

Antwort
von aicas771, 5

Glauben kann man nicht erzwingen. Aber du kannst, wenn du willst, Gott suchen. Du kannst dich an ihn wenden, ihn ansprechen, ihm deine Lage schildern. Du kannst ihn beim Wort nehmen, das er gegeben hat: wer Gott ernsthaft sucht, der wird ihn finden (Jeremia 29,13-14). Du kannst dich an Jesus wenden, der gesagt hat: Kommt alle her zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erfrischen (Matthäus 11,28-30).

Wende dich an Gott bzw. Jesus und probiere es aus. Du wirst Gott erleben.

Bete zu Gott und sage ihm, dass du ihn jetzt beim Wort nehmen willst und erwartest, dass er jetzt auch seine Zusagen einhält. Da wirst du was erleben.

Antwort
von dadita, 17

Tu es nicht. Dich in Märchen und Realitätsverweigerung zu flüchten hilft nicht weiter, weder werden dadurch deine Probleme kleiner, noch wirst du besser mit ihnen fertig.

Wende dich an Menschen, echte Menschen keine Märchengestalten aus abstrusen Fabelbüchern wie Bibel und Co.

Götter gibt es nicht, weder Odin, noch Osiris, noch Zeus, noch Gott, noch Allah haben jemals existiert. 

Fall nicht auch auf diesen Unfug herein...es schadet wesentlich mehr als es bringt.

Antwort
von Netie, 43

Fang einfach an zu Danken, dass es Gott gibt.

Sag ihm, dass du ihn nicht sehen kannst und deswegen total verunsichert bist.

Sag ihm, du möchtest so gerne an ihn glauben und weißt nicht wie das geht.

Sag ihm auch, was dich traurig macht und dass du dich freust, dass er dir zuhört.

Sei gewiss, er ist da, auch wenn du ihn nicht spüren kannst.

Du kannst mit ihm reden wie zu einem Freund. Ganz normal, ohne vorgeformte Sätze.

Du kannst auch weinen und alle deine Not vor Gott ausbreiten.

Er sieht dich, kennt dich und versteht dich.

Auch bete ich für dich, dass du Gott und seine Nähe ganz reell erfährst.

Wenn du in der Bibel liest, wird sich dir Gott auch offenbaren. Er ist eine Gott der Liebe.

Bei ihm brauchst du nicht getauft, konformiert oder anderes sein. Er liebt dich so wie du bist.

Lg Netie

Antwort
von Gronkor, 21

Du musst keine Bedingungen erfüllen und auch nicht getauft sein, um beten zu können.

Ich glaube, Du musst einfach nur in die Stille horchen, um eine Ahnung von Gott zu bekommen. Vielleicht hilft Dir auch ein Gang in die Natur.

Kommentar von Gronkor ,

Wenn Du wirklich bereit bist für den "Sprung in den Glauben" solltest Du ihn auch schaffen. Vielleicht ist der Tipp, der hier so oft gegeben wurde, gar nicht so verkehrt: Dir einfach andere Gläubige zu suchen, die Dich sozusagen in den Glauben hineinlotsen können. Hast Du nicht eine Freundin oder einen freund, der/die an Gott glaubt und mit dem/der Du Dich austauschen kannst?

Ich glaube nämlich nicht, dass das mit einem kurzen Text auf GuteFrage so einfach geht. Ich weiß ja gar nicht, wo Du stehst, was Dich vom Glauben abhält und welche Art von Glauben überhaupt gut und richtig für Dich wäre.

Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn Du Dir eine tolerante, weltoffene und liebevolle Spielart des Glaubens aussuchst.

Antwort
von stoffband, 24

Wenn Gott dir erscheinen würde ginge es dir noch schlechter! Denn es hat Gründe wenn Gott sich dem Menschen zeigt! Ich spreche aus Erfahrung! Das einzige was schön ist das man dann weiß das Gott dich liebt!

Antwort
von logyguy, 52

Guten Tag,

wie wäre es, wenn du einfach mit dem Jammern aufhörst und nicht versuchst die Verantwortung auf ein Zauberwesen im Himmel abzuschieben.

Pack die Dinge, die dir nicht passen, selbst an. Dann ändert sich auch was.

Antwort
von tiergartennbg, 17
Antwort
von 666Phoenix, 24

ich möchte keine gläubigen angreifen, sondern sie etwas fragen! mir geht es im moment nicht gut und manchmal fände ich es schon toll wenn ich fest davon überzeugt wäre wenn da ein gott wäre der mich liebt. ich möchte es glauben!! aber es fällt mir so schwer. ich würde ja so verdammt gerne daran glauben, aber ich kann einfach nicht. wie kann ich an etwas glauben dass ich nicht sehen oder spüren kann? ich möchte doch so gerne. wie kann ich an gott glauben? ich will doch! aber irgendwie kann ich es einfach nicht. bitte helft mir. wie kann ich mich selbst von der existens gottes überzeugen? ich brauche grad einfach irgendwie einen gott zu dem ich beten und mit ihm sprechen kann. aber wie schaff ich das? ich bin nicht mal getauft!

Erster und allerwichtigster Tipp:

hör auf, das Zeug zu konsumieren bzw. dreh den Alkoholgehalt Deiner Getränke etwas zurück!

Antwort
von viktorus, 15

Gehe in dein "Kämmerlein" (Mt.6,6) und schütte Gott (unvoreingenommen und demütig) dein Herz aus.

So wird Er dir dann helfen (Hebr.2,18; Jak.5,15).

Antwort
von comhb3mpqy, 39

Ich kann ja mal Gründe hier nennen, warum ich an Gott glaube:

Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschaftliche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Die Berichte findet man im Internet, du kannst ja mal nach "Mensch Gott" suchen (kann für den Glauben echt hilfreich sein, dies zu sehen) oder "Mädchen begegnet Jesus". In der Bibel stehen erfüllte Prophezeiungen. Außerdem wurden viele Jünger Jesu  verfolgt, sie hatten also kein Interesse sich die Religion auszudenken. Auch habe ich Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben. Desweiteren glaube ich, dass diese durchdachte Welt nicht aus Zufall entstanden ist, sondern dass sie geplant wurde. Die Welt ist perfekt aufeinander abgestimmt. Wenn man glaubt, dass die Erde aus Zufall "einfach so" entstanden ist, dann kann man auch glauben, dass wenn alle Einzelteile eines Autos auf einer Wiese liegen und ein großer Sturm kommt, dass dann am Ende ein fahrtüchtiges Auto vorzufinden ist. Die Chance ist evt gleich niedrig. War das letzte verständlich oder habe ich mich da nicht so gut ausgedrückt?

Kommentar von realsausi2 ,

Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat.

Es berichten auch immer wieder Menschen davon, dass sie von Aliens entführt wurden. Welche Relevanz kann das haben?

Desweiteren glaube ich, dass diese durchdachte Welt nicht aus Zufall entstanden ist,

Doch, das tust Du. Denn der Schöpfungsbericht ist die Mutter des Zufalls. Wissenschaft kennt Regeln, Gesetze, Kausalitäten. Du hast nur ein lapidares "Gott war´s". Der Rest ist völlig vom Zufall bestimmt.

dass wenn alle Einzelteile eines Autos auf einer Wiese liegen und ein großer Sturm kommt, dass dann am Ende ein fahrtüchtiges Auto vorzufinden ist.

Was Dir bisher offensichtlich entgangen ist, ist der Umstand, das Lebewesen in jeder Zelle ihres Körpers einen kompletten Bauplan ihrerselbst tragen.

Bei einem Auto ist das nicht der Fall.

Lebewesen vermehren sich ohne zutun einer gestaltenden Macht durch Zeugung. Lebewesen wachsen aus einer ersten Zelle heraus. Bei Autos nicht der Fall.

Ergo: Nicht alles, was hinkt, ist ein Vergleich. Dieser Unsinn mit den Autoteilen im Sturm mag Ausdruck eines völlig fehlverstandenen Prinzips sein, dass Du für Evolution hältst. Aber mit der ET hat das nicht im Entferntesten etwas zu tun.

Was Du allerdings erst dann in der Lage wärest, zu erkennen, wenn Du wüsstest, wie Evolution funktioniert.

Dass Du glaubst, mit dem Auto einen adäquaten Vergleich vorzubringen ist Beleg dafür, dass das nicht der Fall ist.

Antwort
von joergbauer, 15

Warum willst du an Gott glauben? Was hast du davon? Ich frage nicht um dir das auszureden - im Gegenteil. Aber um sich Gott zu nähern, solltest du zuerst einmal versuchen dir diese Fragen zu beantworten. In der Bibel erhalten wir viele Informationen zum Thema Gott, Jesus Christus, Evangelium, Sünde, Kreuz und Glaube. Das alles hängt zusammen. Nur an Gott zu glauben, damit man sich irgendwie gut fühlt oder weil es ja nicht schaden kann, wäre die falsche Motivation. Der Mensch ist von Gott getrennt aufgrund seiner Sünde und des Unglaubens.

Aber wir können nicht einfach wann und wie wir wollen zu Gott kommen. Was wir aber tun können ist, uns mit der Bibel beschäftigen, mit Christen reden und (wenn wir an den Sinn des Lebens denken) über Jesus Christus uns Gedanken machen. ER ist der Urheber des Heils, also der Weg zu Gott und zur Vergebung unserer Sünden (Johannes 3,16 und 14,6). Wer daran glauben will, dem schenkt Gott auch den Glauben und seine Gnade und Liebe. Das ist der Anfang.

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