Frage von psvitabesitzer, 104

Wie kann ich an den "Glauben", bzw. Gott glauben?

Ich bin deutlicher- richtig deutlicher Atheist. Ich kann einfach nicht anders. Im Religionsunterricht ist mein Gehirn am dauer-aggressiv-Sein, weil ich einfach nur denke, Lügen zuzuhören. Ich glaube nicht an irgendwelche Wesen, welche alles erschaffen haben blablabla... Es gibt genug Gegenargumente gegen JEDEN Satz, welchen man mit Religion in Verbindung bringen kann. Ich glaube auch nicht an ein Leben nach dem Tod, denn jeder Mensch mit Augen kann einem Körper beim Verwesen zusehen. Neulich im Religionsunterricht sagte mein, haha "LEHRER", "Es braucht doch sicher mehr als nur die Biologie, Hormone und Nervenreize, um beispielsweise Liebe zu empfinden". Auch das ist meiner Meinung nach kompletter Blödsinn. Im Körper ist alles nachweißbar, und mehr als den Urinstinkt des Fortpflanzungswillens braucht es auch für "Liebe" nicht. "Seele"... Was soll das sein? Ein weiteres Etwas welches noch niemand gesehen hat, aber trotzdem auch nicht nachgewiesene Eigenschaften hat? So viel zum Religionsunterricht...

Nun zum Glauben und meiner Hauptfrage: Ich bin durch mein kritisches und logisches Denkverhalten meiner Meinung nach benachteiligt. Ich kann kein erfülltes Leben führen. Sollten meine Verwandten sterben, kann ich nicht im Gedanken an den "Himmel" oder einen "besseren Ort" für die Seele glauben, welche noch da ist. Ich werde wahrscheinlich nie die Antwort auf die Frage "Wieso sind wir hier?" bekommen, da ich der Ansicht bin, dass der Mensch einfach zu dumm ist, das jemals verstehen zu können. (Beispiel: Ich lege einem Reh ein Smartphone hin. Egal wie viel das Reh dran lecken wird (der wahrscheinlich beste Sinn den das Reh zur Untersuchung hat, ist der Tastsinn), es wird nie Ahnung haben, wie es funktioniert, wieso da Licht rauskommt, oder dass da einfach nur sehr viele Stromkreise miteinander arbeiten.). Das deprimiert mich. Wenn ich sehe, wie erfüllt das Leben eines Gläubigen ist, bin ich natürlich einerseits wieder extrem aggressiv, wie dumm man nicht sein kann an sowas zu glauben, andererseits wieder extrem neidisch, weil ich mich nie so verhalten werden kann.

Wie kann ich nun auch ein Leben wie Gläubige führen, wenn mir dauernd meine Logik dazwischenfunkt? Mit meinem Religionslehrer kann man ja sowieso nicht sprechen, weil der Antworten gibt mit weniger Sinn als Antworten von Politikern auf Interviews. Da kann man gleich "Weils so ist" sagen.

Nun, solange diese Frage nicht gelöscht wird, weil sich jemand wieder in seiner Religion beleidigt fühlt, danke ich schoneinmal für die kommenden Antworten. Danke.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von kalippo314, 100

Wie kann ich nun auch ein Leben wie Gläubige führen, wenn mir dauernd meine Logik dazwischenfunkt?

Alle sehr gläubigen Menschen bescheinigen mir, ob gewollt oder indirekt immer wieder aufs Neue, dass man erst den Verstand ausschalten muss, damit Gott in diesem Platz findet. Sie erklären sich die Welt mit Emotion und dass Emotion nicht weltbestimmend sein kann, kann man nur als rational denkender Mensch sehen. Du siehst das Problem.

Kommentar von Fantho ,

Sie erklären sich die Welt mit Emotion und dass Emotion nicht weltbestimmend sein kann, kann man nur als rational denkender Mensch sehen. Du siehst das Problem.

Oouh Vorsicht, begehe keine Polemik!

Das würde ja auch bedeuten, dass Du als rational denkender Mensch Emotionen ausblendest/unterdrückst...

Wenn Du zB Bauchkribbeln verspürst, weil Du Dich verliebt hast, dann ist dies eine Erfahrung auf der emotionalen Ebene, die zwar auf der physischen Ebene spürbar wird, jedoch eine Emotion bleibt. Bekanntlich schaltet sich ja dabei auch häufig der Verstand aus ;-)

Und diese Emotion wirst Du auch mit klarem und rationalem Verstand nicht vermittlen können, da dieses Empfindung nur auf der emotionalen Ebene erfahrbar ist....

Liebe ist ebenso eine emotionale Eigenschaft, die jedoch sehr wohl weltbestimmend sein kann...

Gruß Fantho

Kommentar von kalippo314 ,

Das würde ja auch bedeuten, dass Du als rational denkender Mensch Emotionen ausblendest/unterdrückst...


Man kann alles aus verschiedenen Winkeln betrachten. Den grundlegenden Pfeiler, auf dem alle Ansichten angelehnt sind, ist der naturwissenschaftliche Pfeiler. Bei diesem ist es sogar Bedingung, Emotion rauszuhalten. Da braucht man Emotion auch nicht zu unterdrücken, Emotion ist menschlich, das naturwissenschaftliche Bild ist lediglich für uns Menschen verständlich gemacht durch uns Menschen, aber nicht menschenbedingt.

Antwort
von Hamburger02, 104

Im Religionsunterricht ist mein Gehirn am dauer-aggressiv-Sein, weil ich einfach nur denke, Lügen zuzuhören.

Das legt sich von alleine. Irgendwann kommt man dazu, das ganze Theater als Realsatire zu sehen und dann wirds amüsant.

"Es braucht doch sicher mehr als nur die Biologie, Hormone und Nervenreize, um beispielsweise Liebe zu empfinden"

Da hat er Recht. Man braucht auch noch die Physik, insbesondere die Theorie Dissipativer Strukturen die zeigt, wie Qualia (qualitative Empfindungen und Eindrücke wie Gefühle, Farben etc.) aus der Hirntätigkeit emergieren.

Ich bin durch mein kritisches und logisches Denkverhalten meiner Meinung nach benachteiligt. Ich kann kein erfülltes Leben führen.

Oh doch, als Atheist kann man ein sehr erfülltes Leben führen. Untersuchungen haben ergeben, dass es zwei Gruppen gibt, die mit sich selbst im Reinen sind und daraus Wohlbefinden generieren: Überzeugte Atheisten und fundamental Religiöse. Dagegen fühlen sich normale "Gläubige" unwohler, da sie von ständigen Zweifeln und Ängsten geplagt werden.

"Wieso sind wir hier?"

Dafür gibt es keinen Grund außer "Der Weg ist das Ziel". Das gesamte Universum unterliegt einer Weiterentwicklung um ihrer selbst willen. Die Entwicklung hat kein Ziel, ist also nich teleologisch, sie hat aber eine Richtung: zu immer höheren Ordnungsstrukturen. Freu dich, dass du an so einem gewaltigen Projekt teilnehmen darfst.

Wenn ich sehe, wie erfüllt das Leben eines Gläubigen ist

Lass dich nicht von der Oberfläche einer schönen Scheinwelt blenden, die irgendwann bei der Konfrontation mit der Realität in sich zusammenfällt und plötzlich die Frage auftauchen lässt: "Wo war da Gott?". So wird z.B. berichtet, dass viele Juden in den KZs vom Glauben abgefallen sind, weil sie erkannten, dass es keinen allgütigen und allmächtigen Gott gibt. Diese Erkenntnis ist für einen ehemals Gläubigen enorm schmerzhaft, weil man eine Lebenslüge zugeben muss und als Preis zu hoch für die scheinbare Erkenntnis der Wahrheit zuvor.

Wie kann ich nun auch ein Leben wie Gläubige führen, wenn mir dauernd meine Logik dazwischenfunkt?

Das funktioniert nicht, entweder oder. Übrigens: Wer Erkenntnis gewinnt, gewinnt auch Sorgen oder in der Formulierung von Jesus: "Seelig sind die Bekloppten".

Kommentar von psvitabesitzer ,

Ich danke dir vielmals. Danke für den Aufwand hinter der Frage... Du bekommst nach der Zeitsperre sicher "Beste Antwort" oder "Hilfreichste Antwort" oder wie das heißt.

Kommentar von Hamburger02 ,

Danke, die Sternchen sammle ich ;-)

Antwort
von Schwoaze, 65

Ob Du glaubst oder nicht, ist Deine Privatangelegenheit. Meiner Meinung nach hat jeder Religion, die dem Frieden verpflichtet ist, eine Daseinsberechtigung. Religionen geben uns moralische Anhaltspunkte (ich sage absichtlich nicht Regeln), wie wir unser Leben anständig leben sollen. Außerdem schätze ich, dass man sich um unsere Kulturgüter kümmert, die es gar nicht geben würde, ohne gläubige Menschen, die unsagbar große Taten und Werke für ihren Gott geschaffen haben. Ich liebe alte Kirchen und Klöster. Von den Kunstschätzen im Vatikan ganz zu schweigen.

Ich kann mit Jungfrauengeburt etc.  auch nichts anfangen. Aber die Kirche tut heute viel Gutes. Eigentlich sollten wir uns in Zeiten wie diesen um sie scharen. Denn sie ist ein Bollwerk gegen alle möglichen Einflüsse, wie es sie noch nie gegeben hat.

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 81

Ich bin Buddhist und gebe mal meinen Senf ab.

Persönlich glaube ich weder an einen personifizierten Gott, noch an ein Leben nach dem Tod, oder göttliche Botschaften.

Dennoch führe ich ein glückliches Leben.

Wenn du der Meinung bist, das Leben sei an sich sinnlos und beruhe nur auf biologischen Instinkten, dann steht es dir frei, deinem Leben selbst einen Sinn zu geben - denn nichts anderes machen Gläubige auch.

Ein Angehöriger einer bestimmten Religion beschließt, die jeweiligen Lehren als wahr anzuerkennen und als Richtlinien für sein Leben zu akzeptieren.

Natürlich drücken sie es oft lieber poetischer aus -

  • "ich hatte eine Offenbarung, dass..." 
  • "plötzlich kam mir die Erkenntnis..."
  • "einer spontanen Eingebung folgend..."

Wenn man das übernatürliche Element von "Offenbarung", "Erkenntnis" und "Eingebung" weglässt, bleibt es dabei, dass man eine Religion bewusst als den eigenen "Lebenssinn" wählt.

Wenn man bereits als Kind religiös vorgeprägt wird, ist diese Entscheidung natürlich nicht freiwillig - man wird in einem religiösen Rahmen erzogen und kann dies entweder beibehalten, oder aber verwerfen und eigene Antworten suchen.

Du kannst genau so bewusst deinem Leben einen Sinn geben und das unabhängig von jeder Religion.

Es gibt beispielsweise auch Menschen, die sozial aktiv sind, sich gesellschaftlich engagieren, oder für politische Ideale tätig werden. Andere beschließen einfach, freundlich zu ihren Mitmenschen zu sein.

Zum Zeitpunkt des Todes kann der Mensch dann sagen:

"Ich weiß nicht, ob etwas nach dem Tod kommt, aber ich habe mein Leben so vollständig gelebt wie möglich, habe wann immer möglich mein bestes gegeben und mich bemüht, Anderen nicht unnötig auf die Zehen zu treten...was kann man mehr von einem Menschen verlangen?"

Auch diese Menschen können mit sich im Reinen sein, wenn sie sterben - zwar ohne Versprechen eines Paradieses, aber dafür mit dem Bewusstsein, ein erfülltes Leben geführt zu haben - und ohne Angst vor Höllenstrafen.

Das ist schon eine Menge Wert finde ich. :-)

Antwort
von iam10, 38

Es gibt keine Argumente gegen Gott, bzw keiner kann seine nicht-Existenz beweisen. Wie entstand der Urknall? (Quran erwähnt und befürwortet dies) Wie das Universum ? Wie kann es sein, dass der Mensch das einzige Lebewesen ist der logisch denken kann, kritisiert und so weiter. Zu denken das alles ein Zufall ist hört sich finde ich nicht richtig an. Wie kann aus nichts etwas entstehen? Es ist nicht möglich. Deswegen muss da eine höhere Macht dahinter sein. Etwas das wir Menschen durch die begrenzte Kapazität  unseres Verstandes nicht begreifen können. Unsere Existenz ist nicht ohne Grund. Warum erwähnt Gott vor 1400 Jahren neben dem Urknall und mehr, die Expansion des Universums?

Sure 51, Vers 47:
„Den Himmel erbauten Wir mit (Unserer) Kraft, und seht, wie Wir ihn (ständig) ausdehnen

Urknall
Sure 21, Vers 30
„Sehen die Ungläubigen denn nicht, dass die Himmel und die Erde eine einzige dichte Masse
waren, die Wir spalteten…“

Kommentar von Hamburger02 ,

Also da standen diese Sätze mindestens 1300 Jahre  im Koran, ohne dass auch nur ein einziger Korangelehrter dahinter gekommen wäre, dass damit der Urknall beschrieben wird.

Dann kommt vor rund 100 Jahren der Wisssenschaftler Edwin Hubble durch Beobachtung dahinter, dass es außerhalb der Milchstraße noch andere Galaxien gibt und dass sich das Universum ausdehnt....und siehe da, plötzlich wissen alle Moslems, dass der Koran den Urknall berschreibt.

Das ist primitivste Trittbrettfahrerei und ein Religion, die mit solch billigen Tricks arbeiten muss, kann man eh nicht ernst nehmen.

Kommentar von iam10 ,

Woher hast du die Information, das kein einziger Korangelehrter es wusste? Vor etwa 1400 JAHREN wusste man bereits so etwas, nur wurde es vielleicht nicht nach dem Namen "Urknall" genannt, trotzdem wusste man sowas schon vor der Entdeckung von Wissenschaftlern, auch widerspricht sich da nichts. Eine sehr schlechte Ausrede von dir.. Am Ende erkennt es ja sowieso jeder. Und natürlich ist es ein Wunder da so etwas vor so vielen Jahren niemand wissen konnte. Es ist ein Fakt das es erwähnt wurde, daher sollte man es nicht ignorieren!

Antwort
von Philipp59, 33

Hallo psvitabesitzer,

ich kann Deinen inneren Konflikt sehr gut verstehen! Was Religionen im Allgemeinen betrifft, so gibt es dort einige Aussagen, die im Widerspruch zu bewiesenen Tatsachen stehen. Doch das trifft allerdings nicht auf den Glauben an Gott an sich zu. Man muss nicht zwangsläufig wissenschaftliche Tatsachen ignorieren oder anfangen, unlogisch zu denken, wenn man an einen Schöpfer glauben will. Religiöses Gedankengut und Glaubensinhalte sollte man jedoch genau prüfen und sie nicht einfach blind von anderen übernehmen.

Man muss allerdings zugeben, dass es heutzutage einem jungen Menschen nicht leicht gemacht wird, an Gott zu glauben. Im Biologieunterricht lernt er die Evolutionstheorie kennen, die behauptet, alles Leben habe sich ohne einen schöpferischen Akt, allein aufgrund der Naturgesetze entwickelt, im Religionsunterricht wird dann von einem Gott gesprochen. Was soll er nun glauben? Schließt nicht das eine das andere aus?

Wenn Wissenschaftler behaupten, dass alles Leben ohne eine intelligente Macht von selbst entstehen konnte, dann verlassen sie den Boden der Tatsachen. Seit den Tagen Louis Pasteur gibt es einen bis heute unwiderlegten Lehrsatz: "Leben kommt nur aus vorhandenem Leben". Jahrzehntelange Experimente, bei denen in Labors angenommene Bedingungen eines Urozeans (Stichtwort Ursuppe) nachgestellt wurden, brachten die Wissenschaft in der Frage nach dem Ursprung des Lebens in keiner Weise weiter.

So kann also von wissenschaftlicher Seite niemand mit Recht behaupten, ein Schöpfer als Urheber allen Lebens sei überflüssig geworden. Auch durch die Evolutionstheorie ist keineswegs Gottes Existenz widerlegt worden. Diese Theorie beschreibt und deutet zwar die Veränderungen der verschiedenen Spezies, doch vermag sie nicht zu erklären, wie die verschiedenen Baupläne, nach denen die Lebewesen gestaltet sind, entstanden sind. Mutationen beispielsweise greifen in bereits vorhandene Baupläne ein und verändern diese, sie erklären jedoch nicht deren Entstehungsursache. Diese liegt nach wie vor im Dunkeln.

Die Frage nach Gott hat also nichts damit zu tun, ob ich Tatsachen anerkenne oder nicht. Es gibt eine Vielzahl von Wissenschaftlern, die erst aufgrund ihrer Forschungen in verschiedenen Wissenschaftszweigen zu der Überzeugung gelangt sind, dass hinter der komplexen Welt belebter und unbelebter Dinge ein intelligenter Designer und genialer Konstrukteur stehen muss. Aus ihrer Sicht ist es einfach unlogisch anzunehmen, dass alles sei gleichsam aus dem Nichts heraus entstanden.

Denke nur einmal an dem molekularen Aufbau innerhalb einer lebenden Zelle. Auf Nanoebene sind hier zahlreiche "molekulare Maschinen" am Werk, die für geordnete Abläufe bei den Lebensprozessen in der Zelle sorgen. Diese "Maschinen" weisen hochkomplexe Strukturen auf. Wie logisch ist es denn, zu glauben, dass dieses "Universum des Lebens" das Ergebnis einer langen Reihe von Zufallsentwicklungen ist?

Berücksichtige bitte auch, dass Wissenschaftler in ihren Überlegungen und Schlussfolgerungen nicht immer unvoreingenommen sind. Warum sollten sie sonst von vornherein davon ausgehen, dass es keinen Schöpfer gibt, obwohl rein faktisch nichts dagegen spricht? Auch ein Wissenschaftler hat eine bestimmte Weltanschauung, und aus dieser Sicht heraus beurteilt und wertet er die ihm zur Verfügung stehenden Daten. Wenn er nicht bereit ist, auch eine andere Sicht der Dinge zuzulassen, dann nimmt er nichts anderes als eine dogmatische Haltung ein. Gehört jedoch Dogmatismus wirklich in den Bereich der Wissenschaft, die doch eigentlich immer auf der Suche nach der Wahrheit sein sollte? Gerade dieser Dogmatismus hat mit dazu beigetragen, dass heute viele eine atheistische Haltung einnehmen, da ihnen weisgemacht wird, diese sei durch die Wissenschaft gut begründet. Dies ist jedoch, wie meine Darlegungen zeigen sollten, keineswegs der Fall.

LG Philipp

Antwort
von Fantho, 68

Bitte nimm nicht den Begriff 'Logik' oder die Begriffe 'logisches Denken' in den Mund, denn schon hier hast Du es betreffend des Themas Glaube/Gott etc. bereits mit der Logik vertan...

Es geht doch schon damit los, dass Du nicht an ein Leben nach dem Tod glaubst, aber dennoch an Gott glauben möchtest. Doch beide sind unzertrennlich: Das Eine geht nicht ohne das Andere, und andersherum...

Nehmen wir mal das Sterben: Was stirbt, ist das Materielle, sprich Fleisch, Organismus. Was geschieht jedoch mit den gespeicherten immateriellen Dingen wie zB Erinnerungen, Gefühle, Erkenntnisse, Erfahrungen, Ideen etc? Mit der Persönlichkeit, mit Bewusstsein und Geist?

Hast Du Dich zB

  • schon mal mit den wissenschaftlichen Studien betreffend Nahtod beschäftigt,
  • oder über die Erfahrungen von Kindern, die klinisch tot gewesen waren, gelesen,
  • oder Dir die Studie eines Reanimationsmediziners zu Gemüte geführt,
  • oder Dich mal näher mit der Quantenphysik und Quantentheorie beschäftigt
  • oder nur mal eine Autobiografie eines Neurochirurgen, welcher ein Nahtoderlebnis erfahren hatte und dadurch sein zuvor wissenschaftliches und mechanistisches Weltbild erschüttert wurde
  • und, und,und...

Es gibt so viele Hinweise, welche auf eine andere 'Realität' hinweisen, als jene, welche wir mit unseren gewöhnlichen Sinnen erfassen können...

Aber wenn ich mir Deine Interessengebiete zu Gemüte führe, so stelle ich fest, dass Du über all die Themen wenig Ahnung zu besitzen scheinst, aber umso mehr in der Technologie medialer Geräte (was auch seine Vorteile hat)...

Was die Liebe und den Fortpflanzungstrieb betreffen, da scheinst Du mir noch ein wenig zu jung zu sein, um darüber Dir schon ein Urteil bilden zu können, denn dies hat auch etwas mit (immateriellem) Bewusstsein zu tun, weshalb dies bei den Menschen (und wenigen Tierarten) etwas anders verläuft ;-)

Gruß Fantho

Kommentar von Hamburger02 ,

Bitte nimm nicht den Begriff 'Logik' oder die Begriffe 'logisches Denken' in den Mund, denn schon hier hast Du es betreffend des Themas Glaube/Gott etc. bereits mit der Logik vertan...

Also wer behauptet, es gäbe seit 12 Milliarden Jahren Menschen auf der Erde, sollte erstmal  bei sich selber anfangen...

Kommentar von Fantho ,

Du solltest meine Ausführungen zu Gemüte führen. Des Weiteren hat dies nichts mit Logik oder Nicht-Logik zu tun, sondern mit dem Glauben an bestimmte (Un-)Wahrheiten, und in einem atheistischen Weltbild wie auch dem Deinen hat bekanntlich der Glaube ja nichts mit der Ratio zu tun...

Hier scheinst Du irgendwas zu verwwechseln...

Gruß Fantho

Kommentar von Hamburger02 ,

Bislang konnte mir niemand zeigen, dass Religion logisch wäre. Für mich ist sie, einschließlich deiner Behauptungen, eine Beleidigung für den Verstand.

Kommentar von Fantho ,

Bitte benutze dann auch Deinen Verstand, sonst wirst Du nie verstehen, was ich geschrieben habe:

Ich schrieb nichts von Religion, sondern von einem GottesGLAUBE...

Des Weiteren kann es mitunter sogar vorkommen, dass der Verstand bei bestimmten Themen nicht mehr nachkommt, weil diese ausserhalb des Verstandes dann nur zu begreifen sind...

Das trifft zB ua auch dann zu, wenn man eines Tages die Erkenntnis gewonnen hat, das aus Glaube WISSEN wurde...

...denn WISSEN entsteht aus GLAUBE!

Das wiederum glauben sehr viele nicht, und was noch schlimmer ist: Sie besitzen über diese Erkenntnis kein Wissen...

Zu guter Letzt: Es ist eher eine Beleidigung für den Verstand, wenn Menschen sich an Aussagen klammern, welche auf Hypothesen und Annahmen sich stützen...

...nur weil sie wissenschaftlich klingen und man einfach gerne 'Rasiermesser' benutzt...

Ich hoffe, Du gehörst nicht zu diesen Menschen...

Gruß Fantho

Kommentar von kalippo314 ,

Erinnerungen, Gefühle, Erkenntnisse, Erfahrungen, Ideen etc

Wenn man eine Festplatte verschrottet, kommen die darauf gespeicherten Daten auch in den Himmel?

Kommentar von Fantho ,

Wo bleiben Deiner Meinung nach dann diese Informationen? Sie gehen ja nicht verloren, da sie nicht stofflich sind...

Und wie kommst Du auf Himmel?

Gruß Fantho

Kommentar von psvitabesitzer ,

Haha. Redest da von "immateriellen Dingen". Sag du mir mal ein Speichermedium, welches nicht auf Basis materieller Speicherung funktioniert... Wieso kann ich dann, wenn ich mir den Kopf stoße, oder Alzheimer bekomme, diese laut dir "immateriellen" Dinge verlieren? Ich habe selten davon gehört, dass nicht existierende Dinge beschädigt werden können. Nun zu deinem "Nahtoderlebnis" Punkt. Jeder Pfosten mit starker Hirnerschütterung oder Drogeneinfluss hat haluziniert. Warum sollte es bei einem Nahtoderlebnis durch beispielsweise Sauerstoffunterversorgung nicht auch passieren können? Ich von meiner Seite aus habe auch schonmal haluziniert (AUFGRUND EINER GEHIRNERSCHÜTTERUNG), mit richtig starken Farbschauspielen die ich gesehen habe. Aber muss ich, nur weil ich sowas sehe, sofort in die Kriche rennen, weil ich denke dass das so unglaublich war, dass das nur von Gott stammen kann (oder deiner zweiten Realität)? Nicht alles was spektakulär ist, muss man gleich als unerklärbar abstempeln, nur weil man zu dumm/faul ist, sein Hirn einzuschalten.

Kommentar von Fantho ,

Beschäftige Dich erst einmal intensiver mit den medizinischen Studien und Berichten: Pim van Lommel, Eben Alexander, Sam Parnia, Jean-Jacques Charbonier, Dieter Broers, Ulrich Warnke usw. usf. (alles Wissenschaftler)...

...darüber kannst Du eine Menge zum Nahtod, Bewusstsein, Nahtoderlebnissen erfahren etc...

Sag du mir mal ein Speichermedium, welches nicht auf Basis materieller Speicherung funktioniert

Das Gedächtnis

Avancierte Physiker kamen zu der Erkenntnis, dass unsere geistigen Tätigkeiten und im Besonderen das Gedächtnis primär nicht im Gehirn gespeichert sind, sondern dass das Gehrin lediglich als eine Art Antenne fungiert (siehe Broers, 'Gedanken erschaffen Realität').

Wieso kann ich dann, wenn ich mir den Kopf stoße, oder Alzheimer bekomme, diese laut dir "immateriellen" Dinge verlieren?

Man verliert sie nicht, sondern man kann nicht mehr darauf zugreifen. Wenn man zB stockbesoffen ist, verliert man auch nicht seine Erinnerungen, Informationen, Wissen usw. Der Unterschied besteht darin, dass man wieder nüchtern werden kann und die Funktionen wieder sich normaliesieren. Alzheimer dagegen nicht...

Es gibt sogar Berichte von diesen erkrankten Menschen, welche kurz vor dem Ableben noch einmal ganz klar werden, als hätten sie nie Alzheimer gehabt, und danach wieder in diesen erkrankten Zustand verfallen...

Man hat sogar mit Elektroden diese Menschen zur vollen geistigen Klarheit und Wissen verhelfen können. Nach Abnahme dieser verfielen sie wieder in ihren Zustand...

Jeder Pfosten mit starker Hirnerschütterung oder Drogeneinfluss hat haluziniert. Warum sollte es bei einem Nahtoderlebnis durch beispielsweise Sauerstoffunterversorgung nicht auch passieren können?

Weil Menschen mit Nahtoderlebnissen von Dingen erzählen, welche sie a) unter Drogeneinfluss und b) als 'toter' Patient nie hätten wahrnehmen und 'sehen' können, wie zB:

  • Operation in einem Nachbarstrakt, die Kleidung und das Verhalten von Personen im Warteraum (Jean Blum)
  • Anzahl der Fahrräder, welche im Park des Krankenhauses abgestellt waren (J. Morzelle)
  • Beschreibung einer bestimmten Situation  in einer Wohnung mehrere Kilometer entfernt (J.-J.Charbonier)
  • Das 'Sehen' des Ablegen eines Gebisses in eine Schublade während der Besitzer im Koma sich befand (P. v. Lommel)
  • und, und, und...

und zumeist danach ihr bisheriges Leben komplett umstellen und zumeist keine Angst mehr vor dem Tod haben und eine ganz andere Einstellung zum Leben per se besitzen. Dies kommt bei Drogenabhängigen so gut wie gar nicht vor...

Warum sollte es bei einem Nahtoderlebnis durch beispielsweise Sauerstoffunterversorgung nicht auch passieren können?

Was passiert bei einer Sauerstoffunterversorgung, sprich Hypoxie und Hyperkapnie (Kohlenstoffdioxidüberschuss), die häufigste Ursache bei Hirnschädigungen? Es findet eine Verlangsamung des Gedankenflusses statt, Reizbarkeit, Konzentrationsschwäche und Gedächtnisstörungen werden hervor gerufen, also eine Befindlichkeit, die absolut gegensätzlich zur Wahrnehmung von geistiger Klarheit der Menschen, die eine NTE erlebt haben (J.-J. Charbonier)

Es gibt sogar ein Experiment, bei der bei einem Herzstillstandpatienten die Gaskonzentration im Blut analysiert wurde und die Werte sich als völlig normal heraus gestellt haben: Weder Hypoxie noch Hyperkapnie wurden festgestellt. Die Untersuchung fand im Augenblick des NTE statt, denn der Patient konnte dieses Experiment (Nadeleinführung in die Oberschenkelarterie) trotz vollkommener Bewusstlosigkeit beobachten. Zudem zeigte sich, dass NTE weder eine Folgeerscheinung einer Hypoxie noch eines Hyperkapnie sein kann (Pim van Lommel)

nur weil man zu dumm/faul ist, sein Hirn einzuschalten.

Ich glaube eher, dass Du zu faul bist, Dich anderweitigen wissenschaftlichen Studien und Berichten zuzuwenden...

Angst vor einem möglichen Zusammenbruch des Kartenhauses, oder lebst Du nach dem Prinzip: Es kann nicht sein, was nicht sein darf?

Gruß Fantho

Antwort
von Dummie42, 68

ich kann kein erfülltes Leben führen. [...] Wenn ich sehe, wie erfüllt das Leben eines Gläubigen ist [...]

Man muss nicht religiös sei, um ein erfülltes Leben zu führen und bei weitem nicht alle Gläubigen haben ein erfülltes Leben. Es gibt auch ganz viele religiöse Menschen, die dadurch ein Leben in Angst führen, weil sie das Bild eines richtenden und strafenden Gottes im Hinterkopf und deshalb Angst vor Höllenstrafen bei geringsten Fehlern haben.

„Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“ ist ein Grundsatz, der einem auch ohne religiösen Firlefanz zu einem erfüllten Leben verhelfen kann. Das Leben im Diesseits ist wichtig. Um Jenseitsvorstellungen musst du dir keine Sorgen machen. Liebe Verstorbene trägt man lebenslang in seinem Herzen, mir genügt das.

Kommentar von Hamburger02 ,

Darf ich das nochmal dick unterstreichen?

„Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“

Im Übrigen bin ich ebenfalls der Meinung: Es gibt ein Leben vor dem Tod.

Kommentar von Dummie42 ,

:) Das ist sozusagen die positiv ausgedrückte Version von "Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu." Bedeutet dasselbe, klingt aber einfach besser ohne Verneinung.

Kommentar von Fantho ,

Im Übrigen bin ich ebenfalls der Meinung: Es gibt ein Leben vor dem Tod.

Da in der atheistischen Sichtweise man vor dem Leben angeblich tot gewesen sei, widerspricht sich dies natürlich in eklatantem Maße...

„Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“

Sagte der Masochist und schlug mit der Peitsche zu...

Auch Du scheinst vieles nachzuplappern, ohne darüber nachzudenken

Gruß Fantho

Kommentar von Enzylexikon ,

Das sehe ich genau so. :-)

Ich bin zwar religiös, aber absolut davon überzeugt, dass es keiner organisierten Religion bedarf, um glücklich zu sein.

Für mich ist definitiv das Leben vor dem Tod entscheidend, denn was danach kommt weiß ohnehin niemand.

Antwort
von Flo834, 101

Zunächst solltest du vielleicht anfangen dich zu fragen, warum du solche aggressiven Gefühle gegenüber dem Glauben hast. Aber sag mal, warum gehst du eigentlich in den Religionsunterricht und nicht in Ethik? Religionsunterricht bringt  in den meisten Fällen nicht gerade die Erleuchtung in Sachen glauben, da würde ich lieber mit christlichen Freunden/Bekannten/Verwandten diskutieren. Anders, als es die meisten Atheisten sehen, kann man übrigens auch ein sehr gutes logisches Denkvermögen haben und trotzdem glauben, schließlich sind Glauben und Wissenschaft nicht unbedingt gegensätzlich. Wenn du etwas in deinem Leben ändern möchtest, solltest du dir vielleicht erstmal klarmachen, was du eigentlich genau willst und dich mit diversen Möglichkeiten und Auffassungen beschäftigen, schließlich gibt es nicht nur "Gott" und "Religionshass". Ich wünsche dir viel Glück und auf jeden Fall Gottes Segen, ob du dich nun für ihn entscheidest oder nicht:) 

Kommentar von psvitabesitzer ,

Danke auch für deine ausführliche Antwort :D.

Nun wieder: "[...] schließlich sind Glauben und Wissenschaft nicht unbedingt gegensätzlich." Eigentlich schon. In jedem Punkt. Ich erinnere dich nur daran, dass die Kenntnis, Blitze kämen als Bestrafung von Gott auf uns nieder, sicher nicht von Wissenschaftern stammt. Auch wenn das sicher hauptsächlich als Machtwerkzeug verwendet wurde, hält sich der Gedanke in Form von "Alles ist mit Gott verbunden" immer noch in der Gesellschaft. 

Kommentar von Flo834 ,

Nun, du kannst den Aberglauben des Mittelalters sicherlich nicht mit dem Glauben gleichsetzen, Blitze als Bestrafung von Gott sind genau so Schwachsinn wie dass schwarze Katzen Unglück bringen. Im übrigen steht sogar in der Bibel, dass die Erde rund ist, soviel dazu. Es gibt kein wissenschaftliches Gesetz, dass die existenz eines Gottes ausschließt.

Kommentar von Hamburger02 ,

Das stimmt, genauso wie jeglicher wissenschaftliche oder religiöse Beweis fehlt, dass es das fliegende Spaghettimonster (FSM) nicht gibt.

Übrigens haben die Pastafaris, also die Jünger des FSM, notariell festgelegt:
"Wir sind bereit, jedem 250.000 US-Dollar zu zahlen, der empirische Beweise erbringen kann, dass Jesus nicht der Sohn des Fliegenden Spaghettimonsters ist."

Da bislang kein Beweis kam, wurde die Prämie inzwischen auf 1 Million aufgestockt. Hat bislang aber auch nichts gebracht. Daher gehe ich inzwischen davon aus, dass Jesus doch der Sohn des FSM ist.

Kommentar von Fantho ,

Da bislang kein Beweis kam, wurde die Prämie inzwischen auf 1 Million aufgestockt.

Wie könnte man dieses Argumentum jetzt wohl nennen, denn hierfür müsste man ein neues kreieren - vielleicht: Argumentum ad stulti ?

Gruß Fantho

Kommentar von Hamburger02 ,

Das Argument bzw. die Argumenationsweise könnte man typisch religös nennen. Es wird verlangt, etwas zu beweisen, was prinzipiell nicht beweisbar ist und wenn dieser Beweis nicht gelingt, wird behauptet, dann muss das Gegenteil wahr sein.

Und mit dieser Argumentationsweise kann eben auch bewiesen werden, dass Jesus der Sohn des Fliegenden Spaghettimonsters ist.

Kommentar von Flo834 ,

Ich habe nicht gesagt, dass mit dem fehlenden Beweis der Nichtexistenz Gottes Existenz bewiesen ist, deshalb habe ich ja auf die verschiedenen Möglichkeiten und Auffassungen verwiesen.

Kommentar von Fantho ,

Es wird verlangt, etwas zu beweisen, was prinzipiell nicht beweisbar ist

Du verlangst das, ich nicht...

Es gibt auch viele Gottglaubende, die ebenso wissen, dass Gott nicht mit den wissenschaftlichen Kriterien zu beweisen ist...

...aber auch nicht zu widerlegen ist...

Und mit dieser Argumentationsweise kann eben auch bewiesen werden, dass Jesus der Sohn des Fliegenden Spaghettimonsters ist.

Nur tut dies keiner...Nur Du - erstaunlicherweise...

A) Die Erschaffer des FSM haben nie von einem Sohn namens Jesus, gescheige denn überhaupt von einem Jesus erwähnt....

B) Jesus wird in der Bibel und im Koran erwähnt:; im ersteren sogar als Sohn Gottes...

Jetzt darfst Du das Rasiermesser herausholen und das naheliegendere Argument eines Gottes Sohnes namens Jesus aus den beiden Thesen herausschneiden...

Was ich damit sagen will: Du solltest mit Verstand plausiblere Gegenargumente liefern; nicht einmal die Fundamentalisten würden solch einen Unsinn argumentieren...

Gruß Fantho

Antwort
von nowka20, 18

du sprichst die wahrheit, da du nicht anders kannst.

hier ist der grund:

Wer den Vater[gott] nicht findet, der ist in irgendeiner Weise mit mangelnden Anlagen geboren, der ist nicht gesund. Atheist sein heißt, in einer gewissen Weise körperlich krank sein, und alle Atheisten sind in einer gewissen Weise körperlich krank, da ihnen der vatergott verlorengegangen ist. (R. Steiner, GA 220: Seite 177)


aber damit kannst du gut leben!

Antwort
von comhb3mpqy, 45

Logik und Religion schließen sich nicht gegenseitig aus, viele Wissenschaftler sind religiös.
Wenn du wissen willst, warum ich glaube kannst du das auf meinem Profil nachlesen.

Kommentar von Hamburger02 ,

Da hat mich Harald Lesch mal beeindruckt, Physiker und bekennender Protestant. Auf die Frage ob denn Wissenschaft und Glauben nicht ein Widerspruch seien, antwortet er sinngemäß:
"Das stimmt schon, dass es ein Widerspruch ist. Auf den Glauben möchte ich aber nicht verzichten und muss dann halt damit leben."

Kommentar von Fantho ,

Darauf wärst Du ja nicht gekommen ;-)

Gruß Fantho

Antwort
von Michelf927, 73

Du sagst, es gibt kein Leben nach dem Tod, schließlich findet ein offentsichtlicher Verwesungsprozess statt.

Hier liegt der Fehler. Du beschreibst den Menschen als Körper. Aber was ist mit seinem Bewusstsein, seinem Ich (im Endeffekt ist das vergleichbar mit der "Seele")? Dass der menschliche Körper nach dem Tod nicht weiterlebt, ist klar, biologisch auch genaustens erklärbar. Aber was ist mit seinem Wesen, seinem Ich, seinem Bewusstsein? Niemand weiß, was damit passiert.

Es gibt genug Argumente gegen irgendwelche Wesen, die die Welt erschaffen haben sollen. Man kann das auch beweisen, sagst du. Klar ist der Urknall ein logischer Grund für unsere heutige "Welt". Aber warum soll es den Urknall gegeben haben? Welche logische Erklärung hast du dafür? Richtig, keine. Kannst du beweisen, dass NICHT ein Gott dahinter steckt?

Nein, kannst du nicht. Also ist die Möglichkeit eines Schöpfers gegeben. Niemand sagt, dass das die absolute Wahrheit ist. Dagegen kannst du keine Argumente finden.

Ich möchte dich nicht zum Christ erziehen, oder ähnliches. Lediglich zeigen, dass der Christ Dinge zu erklären versucht, die der normale Menschenverstand nicht begreifen kann. Dein Religionslehrer betrachtet das nicht objektiv, sondern sehr subjektiv. Ich weiß, dass solche Menschen schwierig sind. Aber ich denke, du stehst dir selbst im Weg. Sei nicht so stur. Gläubige führen dieses Leben so, weil sie Hoffnung haben. Hoffung auf etwas, was nach dem Tod kommt. Wenn ich an meinen toten Kadaber denke, bin ich auch schlecht gelaunt und kann nicht glücklich sein. Wenn ich aber denke, das war nicht das Ende, danach kommt etwas viel Schöneres, gibt es keinen Grund schlecht gelaunt zu sein. Hör auf, Dinge zwanghaft erklären zu wollen, die der Menschenverstand nicht begreifen kann. Dann wirst du auch ein Leben führen können wie ein Gläubiger. Auch die Logik ist begrenzt. Liebe Grüße, Michelf927

Kommentar von psvitabesitzer ,

Siehst du? Du schreibst schonwieder von "SEELE", seinem "ICH"... Wieso denkst du, braucht es mehr für ein Bewusstsein, als ein Hirn? Was wäre eine Seele? Wo würde sie liegen, und vor allem, da sie ja laut deiner Theorie in unsere Handlungen eingreift, WIE GREIFT SIE EIN? 

"Kannst du beweisen, dass NICHT ein Gott dahinter steckt?", Kannst du beweisen, dass nicht das Spagetthimonster dahinter steckt? Was ist das für eine Frage. Ich meine, natürlich könnte es sein dass ein Wesen mit Bewusstsein die Welt erschaffen hat, aus dem nichts, mit NICHTS. NATÜRLICH. Nur wie würde dieses Wesen denken? Wer hätte es erschaffen? Mit deiner Lösung kommst du zu nichts. Nur weil wir noch nicht sicher wissen, woher wir kommen, ist es noch lange kein Grund dazu, die unwahrscheinlichsten Theorien aufeinanderzustapeln, welche nur noch mehr Fragen aufwerfen, als sie Beantworten. So beantwortet man keine Fragen. Wie ich schon vorher irgendwo geschrieben habe: Deine Theorie stammt von den selben Leuten, welche auch erfunden haben, dass Blitze nur "GOTTES BESTRAFUNG" sein sollten. Und? Wer glaubt da noch dran... 

Kommentar von Michelf927 ,

Ich habe die Seele lediglich mit dem Bewusstsein verglichen. Ja, es braucht für Bewusstsein mehr als nur ein Gehirn. Weil das Gehirn nur ein Organ ist. Kannst du durch ein Organ etwas empfinden? Kann mir meine Haut z.B. sagen, dass ich traurig bin?

"Wie würde dieses Wesen denken? Wer hätte es erschaffen?" Genau das ist doch meine Rede! Das sind Dinge, die der Mensch nicht verstehen kann. Das sind bloße Spekulationen. Jeder muss für sich entscheiden, ob er das glaubt oder nicht. Um dir zu sagen, wie und mit was dieses Wesen die Welt erschaffen hat, müsste ich dieses Wesen kennen und erst einmal begreifen. Und genau das kann ich nicht. Du willst von mir hören, wie dieses Wesen denkt - aber ich weiß nicht einmal ob es dieses Wesen gibt. Und das wie kann der Mensch nicht begreifen!

Du redest immer über meine Theorie. Was für eine Theorie habe ich denn genau aufgestellt?

Kommentar von psvitabesitzer ,

Ich vergleiche ja recht gerne mit Smartphones, welche ja recht einfach zu verstehen sind. Würde ich jetzt genau so allgeimein das Gehirn als Organ ohne Reizaufnahme abstempeln, könnte ich auch sagen "Wie soll mein Handy wissen, wo es gerade liegt, wenn es doch nur aus Stromkreisen besteht?" GPS Sensor? Wo sind deine Nervenbahnen, welche mit dem Gehirn verknüpft sind? Wo sind die "Hormonrezeptoren" in deinem Kommentar?

Kommentar von Michelf927 ,

Du darfst mir immer noch verraten, was für eine Theorie ich denn genau aufgstellt habe.

Kommentar von Fantho ,

Es erschaudert mich, solch einen dermaßen hinkenden Vergleich lesen zu müssen!

Wie soll mein Handy wissen, wo es gerade liegt, wenn es doch nur aus Stromkreisen besteht - GPS Sensor?

Trotz GPS-Sensors weiß das Handy immer noch nicht, wo es liegt.

Dieser Sensor ist nur eine Hilfsmaßnahme für einen, der damit was anfangen kann, sprich die notwendige Intelligenz besitzt...Wusste nicht, dass es bereits Handys mit Intelligenz gibt...

Trotz meiner Nervenbahnen, bin ich immer noch nicht in der Lage, meiner Person bewusst zu sein. Auch die Transmitter helfen mir da nicht, mich als ICH wahrzunehmen...

Gruß Fantho

Kommentar von psvitabesitzer ,

Nein, man braucht nicht mehr dazu. Dieses "mehr", was du da 'beschreibst', existiert nicht in materieller Form. In unserem Universum muss eine eingreifende (mir fällt kein besseres Wort dafür ein:) Energieform allerdings ersteimal existieren, um eingreifen zu können. In unserem Körper gibt es laut Forschung aber keine so großen unerklärbaren Lücken im System, (Die wir nicht durch genauere Forschung widerum erklären könnten), welche wir auf eine höhere, unbegreifliche Seele zurückführen müssten. Würdest du mir Intelligenz genauer definieren, könnte ich auch das Thema behandeln.

Kommentar von Fantho ,

Dir ist hoffentlich mittlerweile klar, dass stets eine bewusste Intelligenz vonnöten ist, Materie zu beeinflussen, sprich In-FORM-ation weiter zu leiten und aus den Wahrscheinlichkeiten etwas 'Festes', etwas 'Materielles' zu mani-FEST-ieren...

So gesehen muss auch eine bewusste Intelligenz (Geist) hinter der Materie, besser hinter der Materialisation/ManiFESTation 'Universum' vorhanden (gewesen) sein....

Als Beispiel...

Gruß Fantho

Kommentar von psvitabesitzer ,

Auf diesen Kommentar muss ich fast den selben Text nochmal kopieren... NICHTS kann NICHTS bewirken. Dein Geist besteht aus NICHTS. Das heißt er ist NICHTS.

Antwort
von webschamane, 88

Ich würde es allgemein mit der Bibelstelle in Psalm 82:6 halten "Ihr seid Götter". Das würde ich durchaus wörtlich verstehen, modernere Forschung deutet daraufhin, dass unser Bewusstsein nur ein Wurmfortsatz unseres Unterbewusstseins ist. Logik in allen Ehren, weiter wird Logik einen allerdings nicht bringen. Das manche Religionsgemeinschaft hauptsächlich an der Einnahme von Mitgliedsbeiträgen orientiert ist, würde ich einräumen. So gut wie jede Religion hat sich einen mystischen Zweig zugelegt. Am bekanntesten ist wahrscheinlich die jüdische Kabbala, gibt es aber mit dem Sufismus im Islam oder der Gnostik im Christentum genau so. Das ist eine Spielart die sich hauptsächlich am Unterbewusstsein orientiert und deshalb auf Bilder und Symbole setzt. Eine Unzufriedenheit würde ich darauf zurück führen, dass mit Logik hauptsächlich der bewusste Geist bedient wird, während das Unterbewusstsein auf der Strecke bleibt und sich langweilt. Ich würde mir also Ersatz suchen der mein Unterbewusstsein stimuliert. Das muss in erster Linie nicht Religion sondern einfach nur kreativ und bildlich sein, damit wird das Leben erfüllter. 

Antwort
von Emma60, 23

Es gab einen Atheisten, der sein Motto "God is nowhere" (Gott ist nirgendwo) im Zimmer hängen hatte. Als er im Sterben lag, kam ein kleines Kind in das Zimmer und las: "G-o-d i-s n-o-w h-e-r-e, God is now here" (Gott ist jetzt da). (Und der Atheist sagte:) "Ja, mein Kind, ich se­he eine Kraft, die mich lenkt." Das kann man also erkennen, wenn man sich über das Körperbewusstsein erhebt zum Zeitpunkt des Todes oder auch jetzt. Man wird sich bewusst: Eine Kraft bestimmt über uns.

by the way:

Der höchste Zweck des menschlichen Lebens ist, Selbsterkenntnis und Gotterkenntnis zu erlangen; alles andere ist lediglich Zerstreuung. 

-Sant Kirpal Singh

Kommentar von psvitabesitzer ,

Und der Osterhase kam, und kackte die Eier ins Nest. Solche Geschichten kann jeder erfinden. Außerdem kann jeder Depp im Suff oder unter Drogeneinfluss haluzinieren. "Ja mein Kind, ich sehe eine Kraft (Wenn schon dann 'spüre'), die mich lenkt (Vielleicht aber auch eigentlich nur Schwindelgefühl? Ist doch jedem schonmal so gegangen. Ich beziehe das darauf, dass er sich beispielsweise einbildet, seine Seele würde aus seinem Körper gehoben werden, falls das nicht wörtlich gemeint war)"

Kommentar von Emma60 ,

Kaum hast du das Wort Atheist in Wiki nachgeschlagen, scheinst du ein Sport daraus du machen,..versäumte Zeit hier mit dir, sorry.

"Einen Esel, den du mit hundert Engelsflügeln ausstattest, fliegt doch nur wieder zum Stall." *Rumi

Kommentar von Fantho ,

"Einen Esel, den du mit hundert Engelsflügeln ausstattest, fliegt doch nur wieder zum Stall." *Rumi

Sehr schön...

...wenn es nicht traurig wäre!

Gruß Fantho

Antwort
von LuluAz, 36

Entweder du fühlst, oder nicht.
Entweder du spürst Gott in dir, oder nicht.
Entweder bist du gläubig, oder nicht.

Macht kein großes Ding drauß!

Antwort
von Whitekliffs, 33

Du scheinst irgendwie zu merken, dass dir etwas fehlt. Verstehe ich das richtig?

Du scheinst Christen in deiner näheren Umgebung zu haben, von denen du den Eindruck hast, dass sie mehr haben als du. Wenn ich dich richtig verstehe.

Du willst das auch, aber du willst Logik und Verstand nicht "aufgeben". Richtig?

Ist es nicht so, dass Menschen immer denken, Christen haben halt einen Glauben? Und der Glaube gibt ihnen halt irgendwas. Der Glaube. Ein leeres Wort, das Jeder wieder anders füllt.

Der Unterschied zwischen Christen und Nichtchristen ist aber nicht, dass die Christen halt irgendeinen Glauben haben. Nein, der Unterschied ist, dass Christen CHRISTUS haben. 

Es geht nicht um irgendeinen Glauben oder eine Weltanschauung, sondern um die Person JESUS CHRISTUS.

Ja, da steht einem der Verstand und die Logik im Weg. Das ist klar. Aber sobald du eine 'Begegnung' mit Christus gehabt hast, wirst du verstehen, dass 'mit Jesus leben' und Logik und Verstand sich nicht ausschliessen, sondern sogar besonders ergänzen.

Die Tatsache, dass du dir um diese Dinge Gedanken machst, dass du die Leere erkennst, ist sowieso ein Zeichen davon, dass Jesus genau dir begegnen will. Dass du ihm wichtig bist und dass er sich von dir finden lassen will. Er klopft an!

Antwort
von Ichthys1009, 31

Deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen, da ich sie aus eigener Erfahrung kenne: Was man nicht beweisen kann, was man nicht sehen kann, das gibt es auch nicht.

Zu derselben Erfahrung oder auf ähnliche Gedankengänge sind auch schon vor mehreren Jahrhunderten einige bekannte Philosophen gekommen, die man heute die Scholastiker nennt. Sie haben gegenseitig versucht, Beweise für und gegen Gott zu finden.

Wie man heute zu diesen sogenannten Beweisen steht, das hängt in erster Linie davon ab, was man denn nun als einen Beweis gelten lassen möchte und was nicht. Und da fängt es schon an, schwierig zu werden.

Wir haben heute soviele technische Möglichkeiten, wie nie zuvor, um die Existenz von Dingen zu beweisen, die für unsere menschlichen Sinne unsichtbar sind. Gleichzeitig tauchen aber auch immer neue Fragen auf.

Für mich sind einige dieser Fragen, die man mit naturwissenschaftlichen Erklärungen nicht zufriedenstellend erklären kann:

+ Warum gibt es überhaupt etwas und nicht nichts?

+ Warum kann tote Materie sich vervielfachen oder sich willentlich wo hinbewegen?

+ Warum kann aus Materie Leben entstehen?

+ Warum gibt es Individuen?

+ Kann ein totes Etwas (die Natur, ein System) etwas hervorbringen, das höher als es selbst ist, nämlich zum Beispiel Menschen, die Verstand, Gefühle, Wahrnehmungen, Phantasie haben? Genügt die Hypothese, dass die Natur dafür ja milliarden Jahre und Versuche hatte, bis zufällig mal was rechtes bei rauskam? Und woher kommt eigentlich die Möglichkeit, dass aus bloßer Materie überhaupt etwas Bestimmtes rauskommen kann?

+ Kann man Gedanken wahrnehmen und nachweisen? Hirnströme kann man messen, die von der Denkarbeit zeugen, aber den Inhalt der Gedanken kann man wissenschaftlich nicht auffinden.

+ Wie kann man erklären, dass die Natur nicht nur nützlich für das Leben ist, sondern dass die Menschen in der Natur sogar eine Harmonie oder Schönheit entdecken, wie zum Beispiel bei einer Blume oder die Atmosphäre einer idyllischen Landschaft?

+ Wie kann man erklären, dass die Menschen ähnliche Wertvorstellungen oder Grundüberzeugungen haben, wie zum Beispiel, dass man nicht morden soll oder dass Lügen unerträglich anzuhören sind?

+ Wie können Menschen gut sein und ohne Eigennutz heroische Taten tun, zum Beispiel das Leben eines anderen retten, wenn sie genau wissen, dass sie damit ihr eigenes Leben und Gesundheit auf´s Spiel setzen?

...und letztlich dann auch noch die Sinnfrage:

+ Was sollen wir hier, für diese kurze Zeit, hier auf der Erde?

+ Und wenn wir dann nicht mehr dasein werden, wo bleibt unser Individuelles? Hatte es jemals einen Wert, wenn es nicht wert war, ewig da zu sein?

+ Woher kommen die Sehnsüchte im Menschen (nicht nur im Einzelnen, sondern in der ganzen Menschheit), dass es noch mehr geben möge, als was wir hier sehen und erleben? Im Sinne der Evolutionstheorie wäre so eine Sehnsucht unsinnig, wenn es für diese keine Entsprechung, keine Erfüllung, keine Wirklichkeit, nichts Wahres gäbe ...

Kommentar von psvitabesitzer ,

All diese Fragen kann man aber genau so wenig zufriedenstellend mit der Religion beantworten. "Warum kann aus Materie Leben entstehen?" Das kann man erklären. Es gibt das Universum nun schon lange genug, dass irgendwo durch "Zufall" mal Atome aufeinandergetroffen sind, damit Zellen entstehen. "Woher kommt die Möglichkeit, dass aus bloßer Materie etwas Bestimmtes rauskommt?" Atomphysik. Les da mal Texte dazu. "Kann man Gedanken nachweisen?" Kannst du, nur indem du auf einen Computerchip starrst, wissen, welches Betriebssystem drauf läuft? Das scheitert hauptsächlich am Fehlen einer Schnittstelle, und dem Endcodierungscode, um die Hirnströme in für uns verstehbare Sprache umzuwandeln. Muss deswegen gleich ein Gott her, weil es noch keine bessere Erklärung gibt? Das ist das faulste Denken, das ich kenne. "Wie kann man erklären, dass Natur nicht nur..." Schau mal in ein Biologiebuch. Es hat Gründe, die leicht erklärbar sind. Blumen sind Lebewesen, und wenn sie auffällig sind, fliegen mehr Bienen zu Ihnen. Sie können sich besser Fortpflanzen. "Wie kann man erklären, dass die Menschen ähnliche..." Morden lässt sich auf den Überlebenswillen zurückführen. So, ich hab gerade keine Zeit mehr, weiterzuschreiben. Trotzdem danke für deine Antwort.

Antwort
von adri18, 13

Ich fühle mich genauso,aber lass die andren selbst entscheiden wenn du das nicht glauben willst du muss nicht agressiv werden vielleicht manche haben angst und deswegen glauben das vielleicht nach dem tod kann was werden das wissen wir nicht.. 

Antwort
von Spuky7, 61

Lies die vier Evangelien. Lies über Jesus Christus in den Evangelien. Es gibt nicht nur die Logik, es gibt noch das Herz.

Kommentar von psvitabesitzer ,

Erstmal danke für diese Antwort. Aber genau das meine Ich: "Es gibt auch noch das Herz". Das würde ich ja gerne glauben, aber es gibt halt nur Hirn. Was soll das "HERZ" sein?

Kommentar von Spuky7 ,

Wast du schon mal verliebt? Das fühlst du im Herzen und in der Seele. 

Antwort
von Alibaboking, 23

Beschäftig dich mal mit Islam von jeder deine Frage gibt's eine Antwort ;)

Antwort
von diarhhea123, 24

Oh mann das was du geschrieben hast könnte von mir kommen. Ich glaube auch nur was ich sehe insbesondere an die Wissenschaft. Aber was ich nicht verstehe ist warum willst du christ sein wenn du nicht an Gott glaubst?

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