Frage von anubarak, 15

Wie kann ich am schnellsten 2 Kommando Befehle nach dem Booten ausführen lassen?

Hallo an alle :D Ich weiß die Frage ist ziemlich seltsam, aber ich weiß ehrlich gesagt nicht wirklich wie ich sie ansonsten gut stellen könnte^^"

Folgende Sache: Ich möchte einen Bootfahigen USB stick erstellen mit einer Linux Distribution darauf, da ich denke damit geht es am schnellsten. Die Distribution braucht absolut nichts außer einen Terminal und eine schnittstelle zum lesen der Festplatte, die sich auf dem PC befindet. Ich könnte natürlich jetzt ein Ubuntu nehmen und ein kleines Script als Autostart setzen, dann müsste ich aber jedes mal warten, bis alles gebootet ist, mir gehts wirklich primär um die Geschwindigkeit. Am liebsten wäre es mir, wenn das ganze in 5-10 Sekunden abgewickelt sein könnte.

Kann mir jemand einen Rat geben wie ich das am besten realisiere mit welcher Distribution? Oder gibts dafür vielleicht sogar schon ein anderes fertiges tool welches einfach nur einen Terminal aufruft? Im Grunde genommen reicht mit ein Stick der einfach nur die cmd.exe in Windows enthält und startet, allerdings wird das wohl wegen fehlenden Schnittstellen nicht so einfach möglich sein^^"

Vielen Dank für eure Antworten

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Linuxhase, Community-Experte für PC, 10

Hallo

Die Distribution braucht absolut nichts außer einen Terminal und eine schnittstelle zum lesen der Festplatte, die sich auf dem PC befindet.

Dann nimm Vector-Linux, AntiX, Linux-Console oder gleich Hal91 letzteres kommt mit genügsamen 1.44mb aus. Schneller wäre nur noch ein LFS das explizit an die Hardware abgestimmt ist und in dessen Kernel nur noch das ist was tatsächlich benötigt wird. Damit wären dann auch Startzeiten von 3-5 Sekunden zu machen. Selbst das BIOS dauert länger.

Linuxhase

Antwort
von WillyWanker, 15

Die Geschwindigkeit ist ja primär vom Medium und der Schnittstelle abhängig. Derzeit wäre ein USB 3.0-Stick das schnellste, oder vielleicht noch ne externe SSD. Letzteres ist aber für deine Zwecke einfach mal zu teuer... Also Stick. Die Engstelle ist der Port. Hier verlierst du die meiste Zeit, was ein Booten innerhalb der vorgegebenen Zeit erschwert, aber gewiss nicht unmöglich macht.
Als Distribution mit reinem Terminal fällt mir jetzt spontan Ubuntu Server ein. Da könntest du deine Scripte z.B. mit nano in die rc.local schreiben.

Ich habe das mit Ubuntu Desktop 15.04 erfolgreich getestet. Bei 15.10 gab es Probleme (nichtssagende Fehlermeldung und keine Ausführung des eingegeben Befehls).

Teste das einfach mal aus. Viel Erfolg.
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