Da ich noch ein sehr geringes Einkommen habe und trotzdem Geld zur Seite legen möchte, überlege ich nun, wie ich 50 Euro monatlich am Besten anlegen könnte. Sollte ich es auf ein Sparbuch einzahlen und oder in irgendeine Geldanlage investieren? Bei 50 Euro monatlich sind meine Möglichkeiten bestimmt begrenzt, oder?
Hi! Es gibt verschiedene Arten sein Geld anzulegen. In deinem Fall wäre wohl ein Tagesgeldkonto ratsam. Aber es gibt auch noch andere Möglichkeiten.. schau doch einfach mal auf www.321finanzcheck.de, da kannst du dir mal einen Überblick verschaffen. Schöne Grüße! K.
Die Frage ist was willst Du mit dem sparen erreichen?
Hohe Rendite dann soll es wohl ein Fondssparplan sein
Hohe staatliche Förderung (Rentenversicherung oder Bausparvertrag)
Maximale Flexibilität bleibt ein Festgeld/Tagesgeldkonto
etc.etc. Ist halt die Frage was willst Du mit dem sparen erreichen?

Wenn du es als langfristiges Sparen betrachtest, ist ine der besten Möglichkeiten einen Sparplan mit Investmentfonds einzurichten. Vorzugsweise Aktienfonds. Mindesteinzahlung 50 € pro Monat nach oben keine Grenze. Jederzeit erhöhbar, reduzierbar (nicht unter 50 €) und kündbar. Über das Kapital kann jederzeit verfügt werden. Keine feste Laufzeit, keine Stornokosten. Aktien bzw. Aktienfonds haben nachweislich alle anderen Anlageformen in Bezug auf Rendite und Sicherheit weit übertroffen. Die Anlage ist inflationsgeschützt, da Aktien Sachwerte sind. Diese Art des Ansparens ist meines Erachtens, und als Profi weiß ich wovon ich rede, die beste Art des Sparens. Selbst Kursschwankungen sind hier nicht von Nachteil. Denn durch den Cost-Average-Effect erhält man bei gesunkenen Anteilen natürlich mehr Anteile. Dies führt über die gesamte Laufzeit des Sparplanes zu einer zusätzlichen Rendite. Die Auswahl des Fonds ist natürlich sehr sorgfältig zu treffen. Wenn du das bei einer Bank machst, erhältst du immer nur die bankeigenen Produkte. Ein unabhängiger Finanzberater hat in der Regel ein viel größerer Auswahl und meist auch die bessere Kenntnis.
Alles andere ist Geldvernichtung nicht Vermehrung.
Grundsätzlich stimme ich dem zu. Gerade im Hinblick auf den Cost-Average-Effekt ist ein Fondssparplan sehr gut. Achte allerdings darauf, dass du trotzdem einen gewissen Geldbetrag frei zu Verfügung hast. Denn wenn eine Aktienanlage im Kurs gesunken ist und du Geld brauchst, dann tut es natürlich weh, wenn du gerade dann die Fondsanteile verkaufen musst. Daher wäre es ratsam einen gewissen Geldbetrag auch noch zusätzlich im Geldmarkt (also Tagesgeld oder Geldmarktfonds) zu "parken". Ich stimme allerdings überhaupt nicht damit überein, dass "unabhängige" Finanzberater die besseren Kenntnisse haben. Außerdem leben diese "Fachleute" von den Provisionen, die du denen zahlst. Also suchen sie dir nicht die besten Produkte raus, sondern die, die ihnen die meiste Provision bringt. Banken verkaufen auch beileibe nicht nur ihre eigenen Produkte. Ich selbst habe in einer sehr großen deutschen Bank (gelb, gerade etwas grün geworden) eine Ausbildung gemacht. Diese Bank hat ein TÜV-Zertifikat für die Fondsauswahl. Die Bank kooperiert mit vielen Fondsanbietern und verkauft jeweils nur die objektiv besten, auch wenn es nicht unbedingt eigene Produkte sind. ALso musst du selber wissen, wem du mehr traust. Einer Bank oder einem "unabhängigen" Finanzmakler.
Niklaus am 14. September 2008 15:56 Also jetzt bin ich doch ziemlich baff angesichts dieser Meinung. Wenn du in einer Bank gearbeitet hast, dann müsstest du wissen, dass die Ausgabeaufschläge zu 95% aller Aktienfonds ca. 5 % betragen. Wie kannst du dann behaupten, eine Finanzmakler, verkauft nur diese Fonds,die die meiste Provision beinhalten. Jeder Finanzmakler erhält von dem Ausgabaufschlag einen Teil als Provision. Ein Banker verkauft das, was er von oberen Geschäftsführung mitgeteilt bekommt. Dann noch was zum TÜV. Der TÜV kann zwar die ISO 9000 einer Bank aber das war es auch. Fondswissen ist dabei nicht gefragt.
Außerdem erhält ein Banker ein Festgehalt und es ist ihm egal welche Ladenhüter er seinen Kunden verkauft. Eine Finanzmakler ist selbständig und muss von der Provision und der Kundenempfehlung leben. Warum sollte ein Finanzmakler einen schlechteren Fonds vermitteln, wenn er die gleiche Provision wie für einen sehr guten Fonds erhält. Das wäre nicht nur unlogisch sondern auch geschäftsschädlich und dumm.
Meine Meinung über Banker kannst du hier nachlesen.
http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/bankberater-packen-aus-ich-habe-sie-betrogen-264071/

Auf einem Tagesgeld-Konto bekommst du höhere Zinsen als auf dem Sparbuch. Du könntest aber auch einen Bausparvertrag oder ähnliches abschließen. Bei 50 Euro sind die Möglichkeiten viel vielfältiger als du glaubst. Vielleicht lohnt ein Gespräch mit der Bank, oder mit deinen Eltern, die werden ja auch einige erfahrung mit Geldanlagen haben

Am besten per Dauerauftrag auf ein Tagesgeldkonto überweisen lassen. Da gibts im Moment je nach Bank bis zu 4% Zinsen und das Geld ist für Notfälle täglich verfügbar. Vom Sparbuch würde ich abraten.
Warum denn das? Ein Sparbuch auf zwei oder drei Jahre gebunden ist doch eine schöne Sache. Für regelmäßige Einzahlungen eignet sich besonders ein Kapitalsparbuch. Für Notfälle ist übrigens das Geld auch bei Bindungsfristen immer verfügbar, nur fällt man dann halt um die hohen Zinsen um.
Man kann sich auch ne Karte für sein Sparbuch machen lassen.
JoWaKu am 12. September 2008 14:04 Sparbuch bringt fast keine Zinsen.
dock69 am 12. September 2008 14:56 @maganz: Jemand, der gerademal 50 EUR pro Monat zur Seite legen kann, hat in der Regel kein großes Vermögen. Wenn man knapp bei Kasse ist, wäre es fatal, wenn man sein Geld längerfristig bindet. In Notfällen schaut man dann in die Röhre.
Ein Sparbuch erzielt derzeit zwischen 0,4-3,2% Zinsen - Tagesgeld zwischen 2,5-6,0%. Was bitte spricht dann für ein Sparbuch bzw. eine längerfristige Bindung!?

das kommt drauf an wie lange du das Festlegen willst oder ob du zum Beispiel auch mal an das Geld ran kommen musst

Tages geldkonto kleine anleitung gibts hier http://www.hau-tu.de/index.php5/Geldanlegenundliquidebleiben
Du kannst dir per Sparplan Bundeswertpapiere kaufen: http://kuerzer.de/HkkZArzzM

Du brauchst in jedem Fall eine Reserve, an die du sofort rankommst, Die Höhe richtet sich in etwa nach deinem Monatseinkommen.
Was drüber hinausgeht, würde ich in einen Fondssparplan investieren, z.B. Ökovision
Willst Du flexibel bleiben und nur kurzfristig anlegen ist das tagesgeldkonto die beste Wahl. Für mittel bis langfristige Anlagen solltest Du das Geld in einen Aktienfond einzahlen.

ich empfehle Dir über meine HP das Konto. Du kannst bei Bedarf immer verfügen.
Erst wenn Du Reserve hast und weiter regelmäßig sparen über einen Zeitraum von ca. 5 Jahren sparen kannst, würde ich Dich gerne in Richtung Fondssparen beraten.

Noch geringes Einkommen weist auf den Start im Berufsleben hin. Dann solltest Du folgende Sparmöglichkeiten mit staatlicher Förderung in Betracht ziehen:
VL II 18% Zulage (es gelten Einkommengrenzen) ANlage auf ein VL-Fondsparplan 6 Jahre max. 32 EURO im Monat sparen im 7. Jahr ausbezahlen Falls der Arbeitgeber vL zahlz kannst Du diese dort anlegen
Riester-Fondssparen 24% Zulage 4% des Einkommen minus Förderung Beispiel 20.000 x 4% = 800 - 154 EUR= 644 EUR /54 EUR im Monat. Für Junge Leute gibt es auch eine Einmalprämie von 200 EUR.
Für 50 Euro monatliches sparen empfiehlt sich ein Tagesgeldkonto, dass parallel zum Girokonto eine ideale Ergänzung ist. Warum und wieso steht auf http://www.kostenlose-girokonten.com/tagesgeldkonto-warum-gruende.html zusammengefasst. Da 50 Euro mtl. noch nicht die Masse an Zinsen bringen und wahrsch. auch noch kein weiteres Guthaben vorhanden ist, kannst Du es auch die erste Zeit auf einem Sparbuch einlagern. Erst später, wenn sich ein Sümmchen angesammelt hat, kann man über weitere längerfristigere Anlagen reden.
Da stimme ich kellykelly voll zu. In jedem Fall ist es unratsam, sein Geld auf ein Sparbuch einzuzahlen. Da könntest du das Geld auch gleich unter der Matratze verstauen. Ich würde auch eher zu einem Tagesgeldkonto tendieren da du hier einen guten Zins bekommst (auch bei geringeren Einzahlungsbeträgen), ständig an dein Geld herankommst und es auch bei den Direktbanken die Einlagensicherung gibt. Hab mal geschaut, auf der 321finanzcheck.de gibt es einige gebührenfreie Konten, es dürfte sich also lohnen da mal reinzuschauen.
ein Tagesgeldkonto erscheint mir auch am sinnvollsten. Vom Sparbuch würd ich bis auf weiteres abraten, weil die Zinsen komplett von der Inflation aufgefressen werden und du sogar Minus machst. Auf der erwähnten Seite kannst du das wichtigste nachlesen, ansonsten Google mal :) mfg der Michl