Frage von vogel21, 150

wie kann ich als unbedeutende Bürger Bundespräsident werden?

Antwort
von tryanswer, 92

Zumindest für Deutschland gilt: Du mußt min. 40 Jahre alt sein, die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen und das Wahlrecht zum Bundestag besitzen. - Wenn du dann noch genügend Stimmen bekommst, steht dem nichts mehr im Wege.

Antwort
von Wurzelstock, 82

Wende dich an die örtliche Niederlassung der Partei deiner Wahl. Äußere dort diesen Wunsch. Von allem, was Du zur Antwort bekommst, ist nur eins wichtig: Werde dort Mitglied.

Ab diesem Zeitpunkt behält man dich sorgfältig im Auge, ohne dass Du es merkst. Auf diese Weise prüft man kontinuierlich, ob Du als Kandidat für dieses Amt eine Eignung hast. Zug um Zug wird man dir Aufgaben stellen - ebenfalls, ohne dass Du es merkst. Bist Du diesen Aufgaben gewachsen, kommst Du weiter. Bist Du es nicht, stagniert deine Karriere, oder Du scheidest aus der Kandidatenliste aus.

Von diesen Vorgängen wirst Du sehr lange nichts merken - weder ob Du noch im Rennen bist, noch, ob Du ausgeschieden bist. Der Vorgang ist nicht gekoppelt mit einer beruflichen Karriere, oder gar einem Zuwachs an Autorität. Über kurz oder lang musst Du aber beruflich in der Administration, in der Politik, oder im öffentlichen Dienst tätig werden, sonst kennt dich keiner, wenn Du zu einer Wahl nominiert wirst - und wer sollte dich dann wählen?

Jeder BundesbürgerIn kann PräsidentIn werden. Als ich Johannes Rau kennenlernte, war er LKW-Fahrer.

Antwort
von SebRmR, 48

Du musst von der Bundesversammlung gewählt werden.
Um überhaupt zur Wahl zu stehen, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein:
- "Wählbar ist jeder Deutsche, der das Wahlrecht  zum Bundestage besitzt und das vierzigste Lebensjahr vollendet hat." Artikel 54, Abs. 1 Satz 2 GG.
- "Wahlvorschläge für die Wahl des Bundespräsidenten kann jedes Mitglied der Bundesversammlung beim Präsidenten des Bundestages schriftlich einreichen. ... die schriftliche Zustimmungserklärung des Vorgeschlagenen ist beizufügen." § 9, Abs. 1 Gesetz über die Wahl des Bundespräsidenten durch die Bundesversammlung.

Als unbedeutender Bürger wird dich niemand für die Wahl vorschlagen, außer ein ebenso unbedeutendes Mitglied der Bundesversammlung. Ohne die Unterstützung einer großen Partei sind deine Chancen äußerst gering.

Antwort
von quantthomas, 67

In Österreich kein Problem! Du brauchst nur ein paar Tausend Unterschriften sammeln und dann kann es los gehen. Am Beispiel von Herrn Lugner kann man sehen, daß auch ein hohes Alter nicht davor schützt , eine solche Strapaze auf sich zu nehmen.

Kommentar von waldfrosch64 ,

Strapaze ? 

Strapazen auf sich......nehmen : Bauarbeiter über 60 und Putzfrauen und Krankenschwestern über 60 Jahren .Denen man auch noch die Rente gestrichen hat .

Auf einen Stuhl hocken und Agendas  der Eliten durch zu Peitschen,gegen das eigene Volk ,auf Steuerzahlers Kosten , für welche du Angstelt wirst  ,ist   gewiss keine Strapaze !Und wenn man den Karren in den Dreck geritten hat ,bekommt man einen netten Posten in der Privatwirtschaft oder hat ausgesorgt .Wie gerade in Österreich passiert ...


Kommentar von quantthomas ,

Na ja! Meine Formulierung ist wohl etwas missverständlich ausgefallen. Die Frage war doch, wie man als unbedeutender  Bürger Bundespräsident werden kann, und das wollte ich das österreichische Model zur Sprache bringen. Mit 6000 Unterschriften ist man dabei und da kann sich wirklich jeder dran beteiligen, der sich dazu berufen fühlt. Einige haben daraus ein Hobby gemacht und scheitern ebenso regelmäßig. 

Antwort
von AHepburn, 85

Du musst eine Mehrheit in der Bundesversammlung hinter dir vereinen, schon hast du es geschafft.

Antwort
von MarliesMarina12, 79

in solch hohe Ämter kommt mna als normlaer Bürger nicht

da braucht man schon Geld und Beziehungen und muss Karriere in der Politik machen

Kommentar von waldfrosch64 ,

Und den einschlägigeren think tanks gewogen und dort auch  Mitglied sein .

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