Frage von medmonk, 48

Wie kann Hyper-V und VMware Workstation parallel nutzen?

Kann mir jemand verraten, ob und wenn ich wie ich parallel neben aktiviertem Hyper-V auch VMware Workstation nutzen kann? Diverse Windows Versionen sowie einige Linux Derivate werden bereits unter Hyper-V genutzt.

Da ich auf einer Workstation gelegentlich macOS benötige, jetzt nach einem kleinen Workaround suche. Denn ständiges De- und wieder Aktivieren ziemlich nervend ist. Ich arbeite zwar parallel am Mac, aber gerne weiterhin meine über einen NAS bereitgestellte VMs nutzen würde.

Jemand ne Lösung parrat?

Antwort
von wolfgang1956, 37

Ich arbeite an meinem Mac mit Parallels. Deine von dir erwähnten VMs sind mir nicht bekannt.

Ich weiss nur, dass ich mit „meinem“ Parallels im Prinzip hunderte VMs laufen lassen könnte, würde dies nicht an dem einen eingebauten Prozessor scheitern, der dann ja auch pro System vielleicht sogar 1000e Tasks switchen müsste.

Wenn man dazu bedenkt, dass jedes zusätzliche Betriebssystem auf der Festplatte ca. 50 GB Speicherplatz braucht, ist das mit den „hunderten“ VMs vielleicht etwas übertrieben, aber bis zu 10 parallelen Systemen traue ich da Parallels schon zu.

Je nach Betriebssystem bietet Parallels einen „Kohärenz-Modus“ an, sodaß man beinahe gar nicht bemerkt, ob ein Windows-, Linux- oder Macprogramm im Vordergrund werkelt …

Außerdem kann man den Festplattenspeicher jederzeit einfach „erweitern“, wenn der zugeteilte Speicher nicht ausreicht …

Und nicht zu vergessen kann man sehr einfach Dateien vom Finder in den Windows-Explorer oder entsprechende Linux-Directories und zurück kopieren … :-)

Kommentar von medmonk ,

Hallo Wolfgang, 

erst einmal Danke für deine ausführliche Antwort. Aber nicht wirklich etwas mit meiner Frage zutun hat respektive diese beantwortet. Auf meinem Mac nutze ich ebenfalls Parallels zur Virtualisierung. 

Wenn man dazu bedenkt, dass jedes zusätzliche Betriebssystem auf der Festplatte ca. 50 GB Speicherplatz braucht, ist das mit den „hunderten“ VMs 

Dem ist nicht so. Beim Aufsetzen einer VM sollte man zwar um die 50GB freigeben, tatsächlich wird jedoch nur das genutzt, was auch benötigt wird. Sei es für das OS sowie für installierte Programme und hinterlegte Dateien. Meine VMs liegen fast alle auf (m)einem NAS mit 12 TeraByte Speicherplatz. Seien es diversen Windows Distributionen (2000, XP, 7, 8 und 10), macOS (SnowLeopard, Yosemite, El Capitan und Sierra) und einige Linux Derivate (Ubuntu GNOME, Mint, Fedora, openSUSE, Kali, Arch und Android). 

Alle zusammen gerade mal knapp 120GB belegen. Jedoch dazu sagen muss, das eigene Dateien außerhalb der VMs liegen und in diesen lediglich gemountet werden. Jetzt aber zurück zur eigentlich Frage. ;)Hyper-V ist eine Hypervisor-basierte Virtualisierung-Technologie die unter anderem bei Windows 10 Pro mit an Bord ist. An und für sich ist Hyper-V nicht schlecht. Nur leider ist die Unterstützung für andere Plattformen eher schlecht als recht oder gar nicht vorhanden. Daher unter Windows VMware Workstation zur Virtualisierung von macOS und Linux nutze. 

Genau bei letzterem habe ich Probleme. Wenn Hyper-V aktiviert ist, kann Workstation nicht genutzt werden. Ich muss also jedes mal Hyper-V deaktivieren und neu starten. Daher gerne wüsste, ob es dafür einen akzeptablen Workaround gibt. Wie gesagt, es geht um die Virtualisierung unter Windows

Deine von dir erwähnten VMs sind mir nicht bekannt.

Wurde von mir selbst aufgesetzt. SnowLeopard habe ich noch als DVD gekauft. Yosemite, El Capitan und Sierra hingegen mit meinem Mac aus dem AppStore heruntergeladen und anschließend über die Images als VM unter Windows installiert. 

Und nicht zu vergessen kann man sehr einfach Dateien vom Finder in den Windows-Explorer oder entsprechende Linux-Directories und zurück kopieren … 

Ja, Parallel ist eigentlich ein Must-have Tool unter macOS. Vor allem die nahtlose Einbindung top ist. Gibt es so leider nicht auf anderen Plattformen. Aber auch dort einfach per drag&drop Dateien hin und her schubsen kann. Alternativ die Zwischenablage nutze. 

Mir mit deiner Antwort zwar nichts neues erzählst, trotzdem Danke dafür. 

LG medmonk 

Kommentar von wolfgang1956 ,

Immerhin hast du eine Antwort. Bei deinem mehr als gewöhnungsbedürftigen Schreibstil ist das schon mal was.

Allerdings frage ich mich, was man abgesehen vom befriedigten Sammeltrieb davon hat, wenn man jeweils zig Versionen von Windows, OS X, UNIX und zig Linux-Distributionen sammelt?

Während ich Windows auf dem Mac für meine speziellen Schachprogramme, die es in der Form nicht für OS X gibt, tatsächlich nutze, kann ich mir nicht vorstellen, dass es in jedem der genannten Systeme ein Superprogramm gibt, dass man unbedingt benötigt. Abgesehen davon, dass dann die VM's wirklich langsam werden.

Wenn Hyper-V aktiviert ist, kann Workstation nicht genutzt werden.

Muss das denn unbedingt gleichzeitig laufen? Wenn man dies weiss, kann man sich doch sein „Workaround“ so aufbauen, dass die Workstation läuft, ohne das Hyper-V aktiviert ist.

Meine VMs liegen fast alle auf (m)einem NAS mit 12 TeraByte Speicherplatz.

Angeber! Findest du nicht, das 12 TB unbedingt durch 12 ExaByte ersetzt werden müssten?

An und für sich ist Hyper-V nicht schlecht. Nur leider ist die
Unterstützung für andere Plattformen eher schlecht als recht oder gar nicht vorhanden.

Dann würde ich es einfach entfernen, wenn es so besch… funktioniert …

Dem ist nicht so. Beim Aufsetzen einer VM sollte man zwar um die 50GB freigeben, tatsächlich wird jedoch nur das genutzt, was auch benötigt wird.

Könntest du wirklich verstehen, was du liest, hättest du bemerkt, dass meine Zahlenangaben als Beispiel zu verstehen sind. Dann lass' die Systeme von mir aus auf 10, 15 oder 20 GB schrumpfen.

Das ändert doch nichts an der Tatsache, dass ein System wie OS X oder Windows oder Linux zunächst auf einem einzigen Prozessor läuft. Zu diesem lädt man mit einem Virtualisierungsprogramm wie Parallels, Hyper-V oder was auch immer weitere Systeme. Wenn dann der RAM ausgereizt ist, kann man vielleicht sein OS X oder Windows plus vielleicht bis zu 8 weitere Systeme laden. Dann wird das gesamte System aber so langsam, dass man sie gerne wieder beendet, weil die Kaffee-, Tee-, Bier- oder Limopausen zu lang werden!

M.a.W. dieses ganze VM-Gedöhns bringt echt nur was, wenn man das auch Nutzen kann. Und den sehe ich bei dir eher nicht … :-)

Kommentar von medmonk ,

Immerhin hast du eine Antwort. Bei deinem mehr als gewöhnungsbedürftigen Schreibstil ist das schon mal was.

Ich weiß selber nur zu gut das mein Schreibstil an Joda aus StarWars erinnert. ;) Mir mangels Schlaf nicht immer auffällt. Daher verzeih meinen eigenwilligen Schreibstil. 

Allerdings frage ich mich, was man abgesehen vom befriedigten Sammeltrieb davon hat, wenn man jeweils zig Versionen von Windows, OS X, UNIX und zig Linux-Distributionen sammelt?

Mit sammeln hat es wenig bis gar nichts zutun. Ich nutze unter anderem Branchen-spezifische Applikationen die nicht für alle Plattformen angeboten werden oder deren Nutzungslizenz auf ein System beschränkt ist. Sei es Programme aus der Adobe CS oder CC sowie von Maxon und Autodesk. 

Neben diversen Programmen auch eigene Entwicklungen in VM's »on-the-fly« teste. Den aktuellen Stand für andere Plattformen kompiliere, anschließend über die Zwischenablage aufs jeweilige System verschiebe und dort ausführe. 

Angeber! Findest du nicht, das 12 TB unbedingt durch 12 ExaByte ersetzt werden müssten?

Gewiss nicht angeben will oder wollte. Zumal die im NAS verbauten Platten im RAID-Verbund laufen. Da sind 12TB nicht besonders viel. Erst recht nicht wenn darauf neben Dateien die übers Netzwerk bereitgestellt werden auch diverse Backups unterschiedlicher Geräte gespeichert sind. 

LG medmonk 

Kommentar von wolfgang1956 ,

Gewiss nicht angeben will oder wollte. Zumal die im NAS verbauten Platten im RAID-Verbund laufen. Da sind 12TB nicht besonders viel. Erst recht nicht wenn darauf neben Dateien die übers Netzwerk bereitgestellt werden auch diverse Backups unterschiedlicher Geräte gespeichert sind.

Abgesehen von den vielen Systemen, die du gleichzeitig laufen lassen willst, wie kommst dein Rechner damit zu recht? Selbst wenn mehrere CPUs laufen und du deinen Hauptspeicher auf 128 GB ausgebaut hast, kann man in der Praxis seinen Fokus nur auf ein Programm richten.

Mir sind auch Online-Börsianer bekannt die zuhause eine ganze Batterie von bis zu 36 Bildschirmen vor einer Wand haben und davon überzeugt sind, sie könnten mit Gewalt Reichtümer scheffeln. Aber wenn man auf einen Bildschirm konzentriert ist und Gewinne scheffelt, kann man auch auf dem anderen Bildschirm nicht weiter arbeiten … :-)

Kommentar von medmonk ,

wie kommst dein Rechner damit zu recht?

Meine primäre Workstation keine Probleme damit hat. Es laufen ja auch nicht permanent mehre Systeme gleichzeitig. Sondern lediglich eine Host und maximal zwei VM. Das funktioniert dank genügend Ressourcen seitens der Hardware auch ganz gut. 

kann man in der Praxis seinen Fokus nur auf ein Programm richten.

Auch das ist kein Problem. Als Tastatur-Ninja eh mit vielen Shortcuts von A nach B jumpe. Auch mehre Monitore kein Problem sind. Mir letztendlich ständiges öffnen und schließen von Fenstern erspart. Auf einem permanent meine IDE geöffnet ist, auf einem weiteren Browser zwecks vorschau und auf dem letzten Photoshop, Illustrator und Co. Je nach dem an was gerade gearbeitet wird. Klar, ich habe nicht alle permanent im Blick. Ist wie du schon richtig sagtest nicht wirklich möglich. Trotzdem die erweiterten Flächen nicht mehr missen möchte. 

Kommentar von wolfgang1956 ,

Auch das ist kein Problem. Als Tastatur-Ninja eh mit vielen Shortcuts von A nach B jumpe.

Dann fragt sich doch der einfache Fragant, was die ganze Frage soll? Viel Qualm und Dampf um nichts?! … :-)

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