Frage von kirbydance, 103

Wie kann es sein, dass wir in der schule von Erderwärmung sprechen und es draußen schneit? Lügen meine Lehrer? Lügen die Fakten?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von realfacepalm, Community-Experte für Klimawandel, 10

Da hast Du zwei Denkfehler drin:

Zum einen geht es um die globale Erderwärmung - also um die durchschnittlichen Temperaturen über die gesamte Welt, und nicht um die Temperaturen vor genau Deiner Haustüre. Selbst Deutschland hat gerade mal ca. 0,07 % der Erdoberfläche!

Zum andern geht es um den Unterschied zwischen Wetter und Klima - Klima ist der langjährige Durschnitt aus üblicherweise 30 Jahren Wetter. Und eine Erwärmung dieses Durschnittswetters setzt dabei nicht eben dieses ganz normale Wetter wie den Schneefall gerade ausser Kraft.

https://www.klimafakten.de/behauptungen/behauptung-der-letzte-winter-war-echt-ka...

Kommentar von realfacepalm ,

Danke für den Stern! :-)

Antwort
von universal1997, 27

Die Klimaerwärmung, wenn es sie überhaupt existiert, ist ein Phänomen, was sich langfristig auswirkt. Das bedeutet, dass es immer noch Jahre geben kann, in denen es im Winter kalt ist und schneit und im Sommer kühl ist und häufig regnet. Wenn man die letzten 100 Jahre betrachtet, hat sich das Klima im MITTEL um etwa 2 Grad Celsius erhöht. Somit werden kalte Winter und kühle Sommer immer seltener, können aber wie gesagt immer noch auftreten. Das nennt man Klima. Unter Wetter versteht man den kurzfristigen Zustand des Wetters, welcher nur bedingt mit dem Klima zusammenhängt.

Grüße

Antwort
von littleapple98, 46

Die Treibhausgase zerstören mit der Zeit die Schutzhülle ( auch Ozonschicht gennant )

Somit kann mehr Sonnenlicht wie normal durchdringen und den Planeten aufheizen :)
Wetter und Jahreszeiten gibt es trotzdem ganz normal :)

Kommentar von bobbelkopp ,

Treibhausgase bewirken aber auch das die gespeicherte Wärme der Erde viel schlechter wieder abgegeben werden kann. Wie in einem Treibhaus halt.

Kommentar von littleapple98 ,

Sie geht aber nicht verlohten sondern bleibt in der Atmosphäre :)

Antwort
von FIPSR, 22

Wärmer werden heißt nicht über 0*C im Winter.

Antwort
von Beeven, 57

Es gibt verschiedene Theorien dazu. Eventuell rutschen wir auch gerade in die nächste kleine "Eiszeit" und die Erderwärmung ist doch schwächer als erwartet. Lügen würde ich es jetzt nicht unbedingt nennen. Es herrscht immer noch ein ziemlich starker Konflikt zwischen Wissenschaftlern

Kommentar von realfacepalm ,

Die Wissenschaft ist sich über die Grundlagen der globalen Erwämung und des daraus folgenden Klimawandels aber sowas von sicher!

Es gibt jetzt noch größere Sicherheit (>95%), dass der Mensch die dominante Ursache der globalen Erwärmung ist. Natürliche interne Schwankungen und natürliche äußere Antriebe (z.B. die Sonne) haben zur Erwärmung seit 1950 praktisch nichts beigetragen – den Anteil dieser Faktoren kann IPCC auf ± 0,1 Grad eingrenzen.

http://www.scilogs.de/klimalounge/der-neue-ipcc-klimabericht/

Lediglich in der Gesellschft gibt es noch, befeuert von Propaganda-Aktionen der Öllobby und libertärer/ konservativer Kreise, eine Scheindebatte.

https://www.gutefrage.net/frage/warum-leugnen-manche-den-klimawandel?foundIn=lis...

Antwort
von Kuhlmann26, 9

Große Temperaturschwankungen auf der Erde laufen über Jahrhunderte ab. Moderne Wetterbeobachtung gibt es aber erst seit etwa 300 Jahren. Ob man von einer langfristigen Erderwärmung sprechen kann, ist somit ungewiss.

Die letzte Eiszeit währte mehr als 100.000 Jahre und endete etwa vor 10.000 Jahren. Dabei, so wurde festgestellt, gab es Temperaturschwankungen von 10°. Heute wird gesagt, dass ein Temperaturanstieg von 2 bis 4° zu Klimakatastrophen führen wird. Die Frage ist, was eine Klimakatastrophe ist? Zählen schmelzende Polkappen und damit ein Ansteigen des Meeresspiegels oder Überflutungen zu einer Katastrophe oder sind es normale Wetterphänomene, die es schon immer auf der Erde gab?

Das ihr in der Schule über eine Erderwärmung sprecht, ist zunächst nicht falsch. Über die letzten Jahrzehnte sind die Temperaturen, laut Aussagen der Wetterfrösche, ja wirklich gestiegen. Und dazu muss man sich nur die Statistiken der Wetteraufzeichnung anschauen. Die Frage ist nur, was man Euch als die Ursache(n) dieser Erwärmung verkauft und was man aus der Erwärmung für Schlussfolgerungen zieht.

Gruß Matti

Antwort
von versus00, 25

Und wenn, wem würde das nützen?

Antwort
von YuyuKnows, 24

Sorry, aber:

Das ist so, als würdest du mit einem Lineal auf dem Boden liegen und schreien "Was heißt hier die Erde ist rund?!?! Das Lineal liegt FLACH auf dem Boden!!! Lüggeeeeen!". Genauso stelle ich mir das vor.

Es gibt Fakten.

Es gibt Berichte.

Es gibt Menschen, die gaaaanz lange geforscht haben, damit sie dir die traurige Wahrheit sagen können.

Ja, wir gehen unter. Ja, Amerika und China werden die Schuld tragen.

Antwort
von Wolle1305, 20
Antwort
von napo01, 11

Fakten können nicht falsch sein.

Denn wenn Sie falsch wären wären es keine Fakten

Antwort
von Bestie10, 28

welche Fakten

seit 14 Jahren, so NASA Meßergebnisse, hat sich die Temperatur auf der Erde nicht erhöht

es wird gerade diskutiert woran das liegen könnte

Kommentar von realfacepalm ,

Da die Daten des NASA GISS auch in den letzten 14 Jahren eine deutliche Erwärmung zeigen, liegt das wahrscheinlich daran, dass Deine Quelle Mist erzählt hat.

http://www.woodfortrees.org/plot/gistemp/from:2002/to:2016/plot/gistemp/from:200...

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