Frage von LolloBlond, 74

Wie kann es sein dass, meine Werte beim Optiker nicht zu ermitteln sind?

Hallo Zusammen,

alles hat angefangen mit einer Brille ( -2 beidseitig), die ich mir vor knapp 2 Jahren zugelegt habe. Dies war meine 2. Brille, hatte eine erste Brille mit der ich super zurechtkam und wollte noch eine andere zum Wechseln. Diese kaufte ich damals beim Optiker. Als ich die Abholbenachrichtigung erhielt ging ich hin und wurde fast gar nicht beraten. Da ein Umzug und neuer Job anstand, beschloss ich, dieses Thema bei Zeiten anzugehen, da ich noch eine andere Brille hatte. Als ich dann Zeit fand und zum Optiker ging, da ich die Brille nicht aufziehen konnte ohne dass mir schwindelig wurde, stellte der Optiker fest, dass die Brille falsch zentriert war. Okay, dann wurden die Augen gemessen, und auf einmal hatte ich -3,5/-2,5. Trotzdem wurde die Brille mit -2, den alten Werten bestellt ( wohlgemerkt mit den Werten, von denen mir schwindelig wurde). Diese Brille holte ich dann ab und bat den Optiker die Werte noch einmal bei mir nachzumessen. Auf einmal waren es dann -2,5 beidseitig. Dann wurde die Brille wieder eingeschickt. Ihr seht schon, never ending story. Die Brille holte ich dann ab ( die mit -2,5) und zog sie an, stellte sofort fest, dass die Hornhautverkrümmung extrem war und sehr scharf. Die Verkäufer vor Ort beschwichtigten mich, dass dies ganz normal sei. Ich ging nach Hause und probierte das Tragen mit der Brille. An einem Tag ging ich zum Augenarzt und der Augenarzt stellte fest dass ich eigentlich -2.25 habe und meine Augen sehr trocken seien ( bedingt durch Bildschirmarbeit). Ich solle doch Tropfen nehmen, da die Trockenheit auch für die Schwankungen verantwortlich sein kann. Also ging ich mit der Brille auf der Nase zur Arbeit und war soweit okay, bis ich am Abend Kopfschmerzen bekam. Und jedes Mal wenn ich die Brille anzog stellten sich leichte Kopfschmerzen ein. Also ging ich wieder zum Optiker ( diesen Samstag), diesmal wurde wieder gemessen und ich hatte -2,5/-2 Werte. Dabei stellte der Optiker fest, dass die Zylinderwerte krass abweichen von den Angaben auf dem bisherigen Brillenpass. Jetzt wurde mir gesagt, ich solle übers WE keine Brille oder Kontaktlinsen tragen ( die Kontaktlinsen sind auf -2,25, auch beim Optiker so gemessen und empfohlen) und ich gehe heute wieder hin ( gleiche Zeit wie am Samstag)

Da ich mit meiner ersten, alten Brille toll zurechtkam und auch keine Kopfschmerzen oder Ähnliches hatte, meine Frage: Hat jemand schon solche Erfahrungen gemacht? Ich wusste nicht, dass das so ein Krampf ist, die richtigen Werte zu ermitteln.

Danke für eure Rückmeldungen!

Antwort
von Zakalwe, 29

da ich die Brille nicht aufziehen konnte ohne dass mir schwindelig wurde, stellte der Optiker fest, dass die Brille falsch zentriert war.

Das kann der Knackpunkt sein. Wurde das denn nun korrigiert oder nicht?

Ich hatte vor einigen Jahren auch Probleme damit, weil bei einer neuen Brille die Gläser wohl anders geschliffen wurden als früher. Angeblich werde das standardmäßig nun so gemacht und alle anderen Leute hätten wohl damit keine Probleme.

Obwohl an der Brille zweimal was geändert wurde, war es für mich auch einfach ein vollständig anderes Sehen als mit der alten Brille, in den Griff bekommen hat es der Optiker nicht. Seit ich den Optiker gewechselt habe, geht es aber nun (nach anfänglichen Schwierigkeiten mit der ersten Brille dort). Vielleicht solltest du das auch tun, dann aber am besten gleich auf deine Probleme hinweisen.

Schwankungen in der Sehstärke können durchaus auftreten, nach einem anstrengenden Tag merke ich das auch immer wieder. Wenn du mit der alten Brille gut siehst, dann sollte hier eigentlich nichts verändert werden.

Kommentar von LolloBlond ,

Hallo Zakalwe,

danke für die Rückmeldung. So ich bin zurück vom Optiker und siehe da, die Werte -2/-2,5 haben sich bestätigt und die Hornhautverkrümmung ist auch niedriger ( von 0,25/05) plus die Zentrierung ist auch leicht falsch gewesen. 

Nächste Woche ist die Brille fertig, also Daumen gedrückt :-)

Antwort
von user8787, 51

Aus dem Grund lasse ich meine Augen ausschließlich von einem Facharzt vermessen. Da bin ich durch und durch konsequent. 

Wo hier die Fehlerquelle liegt kann von außen nicht beurteilt werden,wichtig ist wie gut und umfangreich das Personal eines Optikers geschult ist . 

Das vor Ort als Laie zu beurteilen dürfte auch schwieig sein. 

Kommentar von IQvsLK001 ,

von einem Facharzt

für augenheilkunde .... der die brillenglasbestimmung in wochenendkursen gelernt hat ..... und das deshalb viiiiiiiiel besser kann als ein Bsc Optometrie

Kommentar von user8787 ,

Jeder wie er möchte....ich vetraue seit Jahren meinem Augenarzt, der Optiker überprüft traditionell und hatte nie etwas zu beanstanden. 

Andersrum wäre es umständlicher und auf eine schlecht angepasste Brille ( wenn auch nur zum lesen ) habe ich keine Lust. 

Antwort
von Hexe121967, 42

nein, solche erfahrungen habe ich noch nicht gemacht, bin kunde beim optiker mit F und werde dort immer gut beraten. schwindellig wird dir mit der brille?  naja, als ich noch eine reine lesebrille hatte, wurde mir damit auch schwindelig wenn ich sie auf hatte ohne das es nötig war.

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