Frage von Augenwischer, 145

Wie kann es sein, dass man eine MPU wegen Cannabis machen muss, obwohl man keinen Führerschein hatte, nie gefahren ist und schon vier Jahre vergangen sind?

Nach dieser Logik müssten doch auch alle ihren Führerschein abgeben, die jemals Alkohol getrunken haben.

Expertenantwort
von Crack, Community-Experte für Führerschein, 74

Muss man das?

Nein, muss man nicht - da verbreitest Du Falschinformationen.
In Frage kommt ein ärztliches Gutachten, das ist aber keine MPU.

Kommentar von Augenwischer ,

Wird mich trotzdem um die 500€ kosten...

Kommentar von mairse ,

Ein ärztliches Gutachten ist aber etwas ganz anderes als eine MPU?! 

Kommentar von Augenwischer ,

Dann ist es eben ein ärztlichen Gutachten... Trotzdem nicht besser!

Kommentar von Crack ,

Die Fahrerlaubnisbehörde will mit dem äG lediglich prüfen ob ein regelmäßiger Konsum stattfindet - mehr ist das nicht.

Bist Du clean ist alles gut.

Kommentar von Augenwischer ,

Sage ich etwas falsches kommt eine MPU auf mich zu und ich muss 500€ für das Gutachen bezahlen! Alles gut? Wohl kaum!

Kommentar von Spot1978 ,

Doch alles gut - wer konsumieren kann hat auch ein bisserl Geld für das ÄG übrig.

Antwort
von BellAnna89, 91

Krass, ja das wusste ich nicht, aber es überrascht mich nicht. Hauptsache der Staat kann Geld machen. Einen anderen Sinn haben ja auch die meisten Blitzer und Parkverbote nicht.

Kommentar von Crack ,

Warum kann man sich nicht damit abfinden das bestehende Gesetze einzuhalten sind?

Ständig diese sinnfreien Aussagen àla "Abzocke" usw.,
was hast Du an einer Gemeinschaft in der Regeln gelten nicht verstanden?

Kommentar von BellAnna89 ,

Ich habe die Regeln vollkommen verstanden und halte mich daran. Dennoch darf ich sie wohl kritisieren.

Kommentar von Crack ,

Und das muss dann immer mit dem Argument geschehen das Geld gemacht werden soll?

Das es Blitzer gibt bei denen sich dieser Verdacht förmlich aufdrängt wird niemand bestreiten, bei Parkverboten wäre mir das aber neu. Letztendlich kann man das aber sehen wie man will - der Staat setzt nur seine Gesetze durch und das ist zu akzeptieren. Wer das nicht will/kann muss mit den Folgen leben, ganz einfach...

Kommentar von BellAnna89 ,

Und darf das dann nicht hinterfragen oder was? 

Kommentar von Crack ,

Das hast Du doch nun ausführlich getan...

Antwort
von mairse, 98

Vier Jahre seit dem letzten Konsum?

So kann die Geschichte aber nicht stimmen.

Kommentar von Augenwischer ,

In meinem Wisch vom Landratsamt steht, dass ich 2012 wegen BtMG verurteilt bin und das der Richter erhöhten Konsum festgestellt hat.

Kommentar von BellAnna89 ,

Wer hat Konsum gesagt? Es geht sicher um Handel bzw Besitz mit Verdacht auf Handel

Kommentar von mairse ,

Das eine hat aber mit dem anderen nichts zu tun. Wer handel treibt aber nicht konsumiert muss auch keine MPU machen.

Kommentar von BellAnna89 ,

Dann verstehe ich nicht, wie es überhaupt in irgendeiner Akte landen konnte...

Kommentar von Augenwischer ,

Wenn über 10g sicher gestellt werden, wird automatisch auf Konsum geschlossen...

Kommentar von mairse ,

So ein Unsinn. Und vorher geht man nicht davon aus dass das Cannabis zum konsumieren gefacht ist, oder was? Es wird auf regelmäßigen Konsum geschlossen bei der Menge und deswegen hast du auch die MPU am Hals. Regelmäßige Cannabiskonsumenten geltenals ungeeignet ein Fahrzeug zu führen.

Trotzdem wird wohl erstmal ein ärztliches Gutachten gemacht.

Kommentar von BellAnna89 ,

Genau, also geht es in der Akte um den (Verdacht auf) Handel, und der Konsum wurde lediglich festgehalten... Naja das sind eben Schw***e.

Antwort
von aXXLJ, 25

Die Rechtslage ist eindeutig, deshalb musst Du ein ärztliches Gutachten vorlegen, anhand dessen man feststellen will, ob Du drogenfrei bist und verantwortlich genug mit einem Fahrzeug (vergleichbar mit einer Waffe) umgehen kannst.

Ob das - inbesondere im Vergleich mit Alkohol - richtig ist, spielt keine Rolle.

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