angeldust88 am 05.11.2008 um 10:22 Uhr
Also, ich will erst mal sagen : Niemand soll sich hier angegriffen fühlen, ich will niemanden beleidigen, ich will nur dass mir jemand erklärt, wie man an solche sachen glauben kann... man weiß doch heute schon so viel über die entstehung des universum, über chemische vorgänge, über biologie, evolution...
adam und eva, die ersten menschen????
die welt ist 6000 jahre alt???
die pyramiden in ägypten wurden von dinosauriern gebaut???
ich kann es nicht verstehen, sind die menschen die daran glauben einfach nur dumm und ignogant? oder bin ich das??? bitte helft mir, das zu verstehen...
Weil das eine Glaubenssache ist, und keine Frage der Intelligenz.
"Weißt" Du z.B., daß die Erde wirklich x Milliarden Jahre alt ist (Augenzeuge?) oder glaubst Du das, aufgrund bestimmter Annahmen der Wissenschaft?
Die einzige Wissenschaft, die IMHO KEINE Glaubenssache ist, ist die Mathematik. Bei allem anderen stellen wir nur Beaobachtungen und Vermutungen an.

Kein Mensch kann Dir den Glauben erklären. Das hat nicht viel mit Intelligenz zu tun....LG

Die sind einfach nur ignorant. Ich bin auch gläubig, deswegen aber nicht weltfremd.
daddysdearest am 5. November 2008 10:31 Aber offensichtlich nicht in der Lage, das Denken anderer nachzuvollziehen. DAS finde ich ignorant.
angeldust88 am 5. November 2008 10:54 na dann erklär es doch bitte, ich möchte es ja verstehen,
angeldust88 am 5. November 2008 10:33 also wie jetzt? du glaubst an gott, aber nicht an die schwachsinnigen dinge, die in der bibel stehen?

Glauben kann man nicht erklären, das hat weder mit Dummheit noch mit Intelligenz etwas zu tun. Es ist vermutlich die Sehnsucht der Menschen nach einer höheren Macht, die ihnen Sorgen, Leid und Elend abnimmt und einen himmlichen Weg ebnet. Glaube an sich ist nichts verwerfliches, schlimm wird Glaube nur, wenn im Namen eines Glauben Fanatiker Unheil über die Menschen bringen.
angeldust88 am 5. November 2008 10:36 das ist doch aber krank, die menschen belügen sich doch selbst... ich geh z.b. nicht zum friedhof, weil ich mir vorstelle wie verwest die leiche meines kumpels wohl nach anderthalb jahren aussieht, aber die leute die an gott glauben, müssen doch das auch wissen, wenn sie nicht blöd sind, aber sie reden sich was anderes ein??? dass ihre verstorbenen leute vom himmel auf sie herab schauen????
Arwen45 am 5. November 2008 10:39 Das nennt man Hoffnung. Wenn Du jemanden unsterblich geliebt hast, und dieser verstirbt, möchtest Du doch wohl eher, dass es die Möglichkeit gibt, dass er/sie im Himmel ist, als diese morbiden Gedanken, die Du hast...
angeldust88 am 5. November 2008 10:46 ja, aber ich würde mich doch selbst damit belügen, wenn ich so denken würde, man weiß dass leichen nach dem tod anfangen sich zu zersetzen... natürlich würde oich mir das auch gern anders vorstellen, aber ich KANN das einfach nicht!
Sternenfee am 6. November 2008 23:09 Die Menschen die an Gott glauben wissen natürlich, das die Körper verwesen, aber im Himmel gibt es einen neuen Körper.
Solipsist am 5. November 2008 18:46 "Glauben kann man nicht erklären, das hat weder mit Dummheit noch mit Intelligenz etwas zu tun."
Doch:
http://en.wikipedia.org/wiki/Religiosityandintelligence#Studiescomparingreligiousbeliefand_I.Q.
Dann mal bitte auf deutsch, wenn Du es schon als Beweis anführen willst!
Solipsist am 6. November 2008 12:35 Nee doch nicht. Habe mir Deine Antworten mal durchgesehen. Bildung ist ja durchaus vorhanden bei Dir, Du kannst Englisch sicherlich gut genug.
"I'm not saying that believing in God makes you dumber. My hypothesis is that people with a low intelligence are more easily drawn toward religions, which give answers that are certain, while people with a high intelligence are more skeptical,"
Ich kann englisch, aber nicht so fließend, um einen so langen Text überfliegen und die wichtigsten Sachen raussuchen zu können. Bin eben kein Native Speaker.
Der zitierte Satz mag ja stimmen, aber zum Teil sind eben auch intelligente Menschen religiös, wenn auch nicht ganz so vorbehaltlos, und hinterfragend.
Glauben hat also nicht zwingend mit Dummheit zu tun.
Solipsist am 6. November 2008 15:28 Zwingend freilich nicht. Aber tendentiell. Was der Bericht ja auch genau so sagt.

Das hat viel mit Glauben zu tun!Man sollte jedem seinen Glauben lassen,dieses Thema eignet sich nicht für Spekulationen,oder die Einen für intelligenter zu halten als die Anderen!Über Glauben oder nicht,lässt sich nicht streiten,jedenfalls nicht durch Intelligent oder Dumm!
Die Wissenschaft als auch die Kirche haben immer auf ihre Art und Weise Dinge zu erklären versucht, für die es keine Belege gab. Diese Einstellung ändert sich jedoch im Laufe der Zeit. Das die Erde eine Scheibe ist wurde erst von Wissenschaftlern behauptet und dann von der Kirche übernommen! Die Kirche erkennt doch auch den Evolutionsgedanken an. Ich weiß jetzt nicht, wo das Problem liegt. Weiterhin ist der Glaube an einen Gott um so mehr nachzuvollziehen, je mehr man sich mit der Entstehung des Lebens beschäftigt. Nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft haben sich die Basen der DNA zufällig gefunden, haben zufällig eine Basensequenz ergeben, die für Proteine codiert; diese Proteine hatten zufällig eine sinnvolle Funktion und interagierten zufällig mit anderen Proteinen, welche genau so zufällig entstanden sind. Zufällig gab es solche Proteininteraktionen, daß Zellorganellen entstanden, welche zufällig eine sinnvolle Funktion hatten. Diese Zellogrganellen assemblierten zufällig zu intakten Zellen, welche sich zufällig zu Zellverbänden zusammenschlossen. Diese Zellverbände bildeten zufällig Organe... An dieser Stelle möchte ich das Ganze abkürzen und zum Ende kommen. Dann fragt zufällig jemand, ob der Schöpfungsgedanke gerechtfertigt ist??? Wahrscheinlich eher als die wissenschaftliche Erklärung. Ich bin übrigens Dipl. Biologe.
angeldust88 am 5. November 2008 11:08 ZUFÄLLIG ist vor anderthalb Jahren mein bester Freund gestorben... ZUFÄLLIG hatten vorgestern 2 Kumpels von mir einen tödlichen Autounfall... ZUFÄLLIG ist mein Opa vor einem halben Jahr an Krebs erkrankt... ZUFÄLLIG ist vor 4 Jahren ein sehr guter freund von mir gestorben...
OH GOTT, ICH DANKE DIR!!!
Und zufällig glauben Christen, daß es den Menschen im Himmel besser geht, als auf der Erde. Aber dafür müßte man sich mit den Leuten beschäftigen, statt ihren Glauben nur zu verdammen und als Irrsinn hinzustellen.
daddysdearest am 6. November 2008 09:52 Und ZUFÄLLIG lebst Du. ZUFÄLLIG in einem Teil der Welt, in dem Du keinen Hunger leidest und nicht täglich von Mord und Terror bedroht wirst, oder auf Grund von Geschlecht, Glaube oder ethnischer Zugehörigkeit um Dein Leben fürchten musst. ZUFÄLLIG gibt es eine Menge Gutes in Deinem Leben. Erwartest Du von Gott, dass Dein Leben perfekt ist? Dann wären wir alle Marionetten. Wäre Dir das recht?
angeldust88 am 5. November 2008 11:10 Ich frag mich, wie man als Wissenschaftler gegen die wissenschaftliche erklärung sein kann...
Wie kann man Wissenschafts-Gläubig sein, und bestimmte Thesen (wie die der Religion) von vornherein ausschließen? Das ist nicht Wissenschaft, das ist Vorurteil.
angeldust88 am 5. November 2008 11:41 das hat nichts mit vorurteilen zu tun, ich bin durch die ganzen antworten die ich jetzt hier gekriegt hab zu dem entschluss gekommen, dass ich beides an vielen stellen unlogisch finde... aber mehr aus der bibel
Wenn mir ein Wissenschaftler im Labor zeigt, wie man Leben schafft, werde ich das akteptieren.
Solipsist am 9. November 2008 23:19 Ich sprach von Leben, nicht von Molekülen der org. Chemie. Das ist kinderkram, den ich im Labor täglich mache. Und auf igendwelche billige Provokationen sofort zu reagieren ist doch wohl auch nicht angebracht, zumal ich das zunächst nicht mal als Provokation interpretiert habe.
"Ich frag mich, wie man als Wissenschaftler gegen die wissenschaftliche erklärung sein kann..." --> Wenn alle Wissenschaftler so loyal wären, wie Du erwartest, würde nie jemand Thesen hinterfragen. Irgendwann hat aber jemand daran gezweifelt, daß die Erde eine Scheibe ist... Er hat auch nicht an die bestehende Wissenschaftliche Lehrmeinung geglaubt!
Solipsist am 5. November 2008 19:06 @Rkaden:
Du bist kein Dipl. Biologe, oder wenn dann hast Du die Thematik nicht durchdrungen. Dein Umgang mit dem Wort "Zufall" ist falsch.
"Diese Zellverbände bildeten zufällig Organe" Solche Aussagen sind eines Dipl. Biologen nicht würdig.
Soli
Natürlich bedingt die Funktion die Zusammensetzung von Geweben. Das ist natürlich dei Folge der Evolution. Evolution ist aber ein ewiges Spiel zwischen Versuch und Irrtum. Die Entstehung des Lebens kann aber weder die Wissenschaft noch die Kirche beweisen.
Solipsist am 9. November 2008 23:18
Solipsist am 9. November 2008 23:23 Ach und noch was. Dir ins Gesicht zu sagen Du wärest entgegen deiner ursprünglichen Behauptung kein Dipl. Biologe, scheint Dir ja kein Anwurf zu sein. Auch ne Aussage.
Ich habe es für mein Ego nicht nötig, meinen Lebenslauf mit Abschlüssen zu schönen, welche ich nicht besitze, was sogar strafbar wäre. Andere haben da offensichtlich andere Erfahrungen...
Solipsist am 15. November 2008 15:42 Ist keine Antwort auf das von mir geschriebene. Beides nicht.

"Wie kann es sein, dass intelligente Menschen wirklich an die "göttliche Schöpfung"?" glauben... Das ist absolut nicht schwierig. Denn Intelligenz hilft ja dabei, die Genialität und Planung in der Schöpfung zu erkennen.
"Also, ich will erst mal sagen : Niemand soll sich hier angegriffen fühlen, ich will niemanden beleidigen," Gut. Das ist leider nicht selbstverständlich.
"man weiß doch heute schon so viel über die entstehung des universum, über chemische vorgänge, über biologie, evolution..." Sooo viel weiß man nun wieder auch nicht. Vieles muss man glauben. Die Evolutionstheorie z.B.
"adam und eva, die ersten menschen????" Das nicht unbedingt, obwohl ich es nicht ausschließen würde. Aber der Mensch als gewolltes, geplantes Geschöpf Gottes.
"die welt ist 6000 jahre alt???" Die Bibel sagt, dass Gottes Zeit nicht unsere Zeit ist. Seine Tage und Jahre sind nicht identisch mit unseren. Und schon ist da gar kein Widerspruch mehr.
"die pyramiden in ägypten wurden von dinosauriern gebaut???" Wie kommst Du bitte darauf, dass jemand so denken könnte?
"ich kann es nicht verstehen, sind die menschen die daran glauben einfach nur dumm und ignogant?" Nein.
"oder bin ich das???" Nein. Du stellst ja keine arroganten Behauptungen auf, sondern fragst, weil Du verstehen willst, wie andere denken.
angeldust88 am 5. November 2008 10:58 "Denn Intelligenz hilft ja dabei, die Genialität und Planung in der Schöpfung zu erkennen."...-soll das heißen, ich bin nicht intelligent genug, um das mit der schöpfung zu verstehen???
daddysdearest am 5. November 2008 11:56 Habe ich das behauptet? Nein. Nur dass Intelligenz dabei hilft, nicht dass JEDER intelligente Mensch das versteht.
angeldust88 am 5. November 2008 11:00 "Die Bibel sagt, dass Gottes Zeit nicht unsere Zeit ist. Seine Tage und Jahre sind nicht identisch mit unseren. Und schon ist da gar kein Widerspruch mehr."...-ähm, wieso steht dann in der bibel keine erklärung für die menschen drin??? das buch ist doch für die menschheit oder??? bnicht für gott.
daddysdearest am 5. November 2008 11:51 Vielleicht hat Gott ja erwartet, dass wir den Verstand, den er uns gegeben hat, auch benutzen, um sein Wort zu verstehen.
Solipsist am 5. November 2008 18:48 Die Evolutionstheorie muss man nicht glauben. Sie ist Fakt.
Ah, endlich! Ein Zeitzeuge... :)
Ich glaube sie ja auch, aber das heißt für mich nicht, daß mein "glaube" der Schlüssel aller Weisheit ist.
daddysdearest am 6. November 2008 09:49 Stimmt. Es ist Fakt, dass es diese Theorie gibt.
Wer glaubt, dass all das hier, die Erde, die Menschen, überhaupt das ganze Universum aus Zufall entstanden sein soll, muss schon einen sehr großen Glauben haben. Aber jedenfalls - es ist ein Glaube.
angeldust88 am 5. November 2008 11:12 Ich glaube nur an Fakten... Wir können halt mir den heutigen mitteln nicht alles wissen, aber ich habe den eindruck dass die bibel das mit lügengeschichten versucht, weil die menschen angst vor den dingen haben, die sie nicht erklären können...
Wo sind Deine Fakten? Wo sind Deine Beweise?
Du folgst genau so einem Glauben wie Bibelgläubige auch.
daddysdearest am 6. November 2008 09:56 Nur an Fakten? Also auch nicht an Theorien! Und natürlich auch nicht an Gefühle etc.
Complex am 5. November 2008 17:00 Wie das Universum entstanden ist wissen wir nicht und können wir mit heutigem Wissen und heutiger Technik nicht wissen. Deshalb lässt sich die Frage des Ursprungs schlichtweg nicht beantworten. Da es nun aber keinerlei Hinweise darauf gibt, dass hier ein Schöpfer am Werk war, gibt es keinen Grund dieses anzunehmen. Da die Annahme eines natürlichen Ursprungs (welcher Art auch immer) aber um einiges mehr an Erklärungspotential liefert als ein Schöpfergott, würde ich es als recht dumpf bezeichnen hier von einem Glauben an Zufall zu sprechen.
Solipsist am 5. November 2008 19:03 Wissenschaft ist kein Glaube Eddy. Du hast vom wissenschaftlichen Arbeiten und dessen herangehensweisen offensichtlich keinerlei Ahnung. Warum also stellst Du solche Behauptungen auf?
Wenn jemand behauptet, die Erde und die Menschheit sei aus Zufall entstanden, dann ist das eine Glaubensaussage. Es ist eine Frage der Weltanschauung. Solltest Du aber Beweise haben dafür, dass es ein Zufall war, so bitte ich Dich ganz wissenschaftlich darum, diese vorzulegen.
Solipsist am 6. November 2008 13:30 Carola, Ravenmuc, seht ihr? Da haben wir es wieder! Wieder der Blödsinn mit dem Zufall. Eddy, zum tausendsten mal:
Mit Zufall hat die Sache NICHTS zu tun! Bitte, bitte informier Dich erst mal darüber was Du nicht verstehst und komm dann wieder mit anständigen Fragen.
Solipsist am 6. November 2008 13:30 Carola, Ravenmuc, seht ihr? Da haben wir es wieder! Wieder der Blödsinn mit dem Zufall. Eddy, zum tausendsten mal:
Mit Zufall hat die Sache NICHTS zu tun! Bitte, bitte informier Dich erst mal darüber was Du nicht verstehst und komm dann wieder mit anständigen Fragen.
Siehe oben - wir sollten erstmal ne einheitliche Definition von Zufall haben
Ich bitte dich erneut: Lege Beweise für Deine Behauptung vor, die Erde und die Menschheit sei aus Zufall, also nicht zielgerichtet oder durch schöpferischen Willen entstanden. Solange du diese Beweise schuldig bleibst, gehe ich davon aus, dass Du lediglich vermutest, die Erde sei zufällig entstanden.
Solipsist am 7. November 2008 09:09 "Lege Beweise für Deine Behauptung vor, die Erde und die Menschheit sei aus Zufall..." Wo habe ich das behauptet? Eddy?
...
Sitzt Du auf Deinen Augen Eddy? Noch mal:
Formuliere eine intelligente Frage und ich gebe Dir Antwort. Du kannst ja Deinen antiken Götterglauben behalten, aber soviel Respekt, die Argumente der Gegenpartei nicht schon in der Frage falsch darzustellen, muss man voraussetzen können. Ich habe Eure Bibel gelesen um mit Euch argumentieren zu können; Beschäftige Du Dich bitte, nur etwas, mit den Kernaussagen der Astronomie und der Evolution bevor Du Dich an die Tastatur setzt. Solange Du "Zufall" bellst nehme ich Dich nicht ernst, solange wirst Du weiter von mir als unwissendes Kind behandelt.
Soli.
Ich warte weiter auf Deine Beweise. Vermutlich werde ich vergeblich warten :-)
Solipsist am 7. November 2008 19:58 Eddy. Hör mal genau zu.
Wirklich genau:
Ich habe nichts von Zufall je gesagt, also kann, will und werde ich nichts von Zufall belegen können, wollen und werden! Weil es darum nicht geht und nie ging. Geht Dir das in den Kopf?
Also:
WAS WILLST DU VON MIR HÖREN?
Sag mir das, dann bekommst Du Antwort!
Dein Problen ist offensichtlich, derart in Deinem Weltbild so festzustecken, dass Du nicht mal in der Lage bist Deine Frage anständig zu formulieren, weil Du sowieso all Deine dogmatischen Vorab-Antworten überall in Dir abgelegt hast und diese fest mit Dir verwachsen sind!
Wenn ich mal so richtig arrogant sein darf: Ravenmuc ist Theist, aber er hat Hirn. Er ist ein respektabler Gegner welchen ich gerne debattiere. Du hingegen bist nicht mal im Stande Deine Fragen zu plazieren und machst mir derzeit den Eindruck dass ich Dich in Nebensätzen spielend an die Wand drücken kann.
So, was jetzt? Aufgeben und beanstanden? Oder sagst Du endlich in zusammenhängenden Sätzen, welche das Wort ZUFALL nicht enthalten, was Du hören willst von mir?
Servus,
Soli
Du hast nichts von Zufall gesagt? Okay, dann sind wir uns ja einig, dass die Erde und die Menschheit nicht zufällig entstanden sind, sondern durch schöpferischen Willen. Mehr war es gar nicht, was ich hören wollte.
weil kein intelligenter Mensch beweisen kann, daß es keine gottliche Schöpfung gibt! Über die wahre Enstehung des Lebens und des Weltall weiß man im Grunde nichts!!!
angeldust88 am 5. November 2008 11:02 ach so und du kannst mir beweisen dass es göttliche schöpfung gibt??? intelligente menschen können aber immer mehr aussagen der bibel widerlegen,
So "intelligente" wie Du??? -lol-
angeldust88 am 5. November 2008 11:23 was willst du mir damit sagen??? dass ich nicht schlau bin??? kennst du mich?
War klar, daß die Frage kommt - Nein, aber kennst Du die Menschen, denen Du aufgrund ihrer Religion die Intelligenz absprichst?
angeldust88 am 5. November 2008 11:36 das mache ich ja nicht, ich will es ja verstehen, deshalb hab ich ja auch eigentlich nachgefragt, mich interessiert es auch, was andere da für auffassungen haben, aber es erscheint mir einfach alles so unlogisch, vieleicht bin ich ja wirklich zu blöd, aber ganz bestimmt nicht intolerant.
Nun, wenn Du wirklich Antworten willst und nicht intolerant bist dann bezeichne doch die Bibel nicht als Schwachsinn, denn es gibt immer noch Menschen die daran glauben, und die werden Dir dann sicher nicht antworten, und Du wirst diese Menschen nie verstehen.
eine göttliche Schöpfung kann man weder beweisen noch widerlegen

Ich kann dir leider auch nicht sagen, was es wirklich gibt, denn beweisen kann auch ich es nicht! Vieles was in der Bibel steht, steht leider so ungünstig drin, dass man es oftmals falsch interpretiert.. z.B. im 1.Buch des AT Genesis: Dort wird beschrieben dass die Welt in 6 Tagen erschaffen wurde. Doch der Ausdruck "Tag" hat eine andere Bedeutung wie unser Tag in 24 Std. sondern bedeutet dort eine Periode. Über viele Jahre. Wenn du dir die Zeit nehmen würdest und dir nochmal durchlesen würdest, wie Gott die Welt erschaffen haben soll, dann klingt es etwas logischer, als dass ZUFÄLLIG Leben entstanden sein soll, was physikalisch nicht möglich ist, denn es müssten viele Aminosäuren, Proteine, Sauerstoffverhältnisse etc.zueinander passen, dass es nicht ein Zufall sein konnte. Oder ist dieser Zufall nochmals geschehen?? Müßte doch eigentlich. Ich geb zu, vieles klingt oft utopisch was auch in der Bibel steht... Dann schreibst du über deine tragischen tödlichen Ereignisse in deinem Umfeld. Aber daran ist nicht Gott schuld. Wir können ihm doch nicht die Schuld für UNSER handeln geben. Das wäre wirklich etwas zu einfach! Wenn wir zurück zur Bibel kommen, dann versteh den Tod als Erbsünde durch Adam und Eva, denn eigentlich hat Gott uns absolut sündenfrei erschaffen. Sie beiden aber sündigten im Garten Eden. Klingt auch alles sehr kurios aber nicht viel besser als das was die Wissenschaftler uns versuchen zu vermitteln...
Zur Wissenschaft zurück: Eine Evolution bedeutet ja, dass sich immer etwas weiterentwickelt. Warum hat man noch nie Fossilien von Menschen entdeckt, deren Weiterbildung des Menschen zeigen? Waren wir von Anfang an so wie wir jetzt sind?? Du glaubst doch nicht dass wir zuvor Affen waren, oder? Dann frage ich mich, warum nur der Mensch sich als einzigartiges intelligentes Wesen weiterentwickelt haben soll? Es gibt noch Millionen andere Tiere die seit zig Jahren so sind wie sie sind. Es ist und bleibt dort alles eine THEORIE!
Schweres Thema, aber ich glaube, wenn man an etwas glaubt, dass man dann besser leben kann. Liebe Grüsse :)

Weder bist Du dumm oder ignorant, noch sind es die anderen. Wir Menschen sind Individualisten und so erkennen und bewerten wir auch unsere Umwelt und unsere Weltanschauung:
Es kommt immer darauf an, was für einen Standpunkt man hat, wieso man diesen hat, insbesondere im Zusammenhang mit der eigenen Lebensgeschichte...
Sammys am 5. November 2008 10:26 gute Antwort. Man muß aber auch eingestehen, daß hinter allem ein Wind weht, der nicht erklärbar ist.
Wissenschaftliches Denken hat seine Grenze bei der Frage: Woher komme ich - Wohin gehe ich?
angeldust88 am 5. November 2008 10:32 es geht doch dabei aber nicht um "MICH". es kommt mir so vor, als würden die "Gläubigen" Nur an sich denken, und die menschheit in den mittelpunkt des geschehens stellen
Den Fehler machen Gläubige jeder Art, egal ob sie an Monotheisten, Polytheisten oder Atheisten sind.
aleph am 5. November 2008 10:34 Eine Sache fehlt noch:
Die Bibel oder die Menschen, die daran glauben, sollte man nicht immer als einfach gestrickt betrachten.
Es kann durchaus was Wahres dran sein, nur darf man nicht alles wortwörtlich nehmen!
Was, wenn Gott die Welt in 7 symbolischen Tagen (wie lang ist ein Tag für einen Gott?) erschaffen hat?
Was, wenn die Dinosaurier auch unter der Schöpfung lebten, aber nicht weiter beschrieben wurden?
Ich bin nicht gläubig, aber ich nehme mir die Freiheit heraus, genug Spielraum für Deutung zuzulassen und die Möglichkeit, dass diese Dinge in ähnlicher Art und Weise sein können, in die Rechnung mit einzubeziehen.
Laß mich raten, Du hast "Schöpfung und Urknall" gelesen? ;)
Der Autor geht z.B. von einer veränderten Zeit (wie z.B. unter Lichtgeschwindigkeit theoretisch möglich) aus, so daß ein Tag (Schöpfung) wirklich Milliarden Jahren (Erdgeschichtlich) entsprechen könnte. ;)
aleph am 5. November 2008 11:25 Nein, aber naheliegend, dass jemand schon vor mir sich solche Gedanken gemacht hat =)

naja, selbst als intelligenter mensch hat man schon das recht, das leben an sich zu hinterfragen, was soll das alles, wo kommt es her, wo führt es hin. wer heutzutage wirklich noch an adam und eva glaubt ist allerdings schon etwas sonderlich.
angeldust88 am 5. November 2008 10:39 ja das sind aber philosophische fragen, die haben ja nix so wirklich mit schöpfung zu tun... es gibt aber so viele leute, die adam und eva geschichten für richtig haltenm, das ist echt erschreckend!
Schon mal was von einem Paradoxon gehört? Du begehst eines wenn du vornweg behauptest das Menschen welche an die göttliche Schöpfung glauben unintelligent sind. Dann kommt: "Niemand soll sich hier angegriffen fühlen, ich will niemanden beleidigen" Ts... ts.. ts..
DH! Wenn ich mir den Rest seiner Kommentare durchlese, gewinne ich den Eindruck auch.
angeldust88 am 5. November 2008 10:51 du solltest mal richtig lesen... ich habe es als frage formuliert, nicht als aussage, also ist das auch nicht paradox.
Aber der Rest Deiner Kommentare sagt das Gegenteil zu Deiner "Frage". Das sind alles nämlich Aussagen, die den Eindruck machen, Du hälst Religion für Irrsinn oder Lüge oder sonstwas... Und dass auch die "Wissenschaft" nur eine Glaubenssache ist, scheinst ja nicht verstehen zu wollen...
angeldust88 am 5. November 2008 11:04 DIE BIBEL IST EIN PARADOXON
daddysdearest am 5. November 2008 11:57 Nein - nur das, was manche herauslesen, weil sie den Zusammenhang außer Acht lassen.

Ich möchte auch den „intelligenten“ Menschen nicht zu nahe treten, aber ich finde es äußerst dumm, wenn man an die Evolution glaubt. Viele Wissenschaftler, die sich nur auf Tatsachen berufen, nehmen ganz einfach mal an, wie die Welt entstanden sein könnte. Das ist auch nur eine Theorie, trotzdem ist man bei vielen Interlektuellen der Meinung, es wäre die einzige Logische.
Man nimmt an, das eine Gesteinsform so und so viele Jahre alt ist und leitet von dieser These, die ja nur geschätzt ist, alle anderen Gesteinsformen ab, so nach dem Schema, was darunter liegt ist älter und darüber ist jünger. Das ist für mich ein reiner Widerspruch.
Darwin "löste" z.B. die Fragen über die Entstehung der Welt durch Zufall und eine Unmenge von Zeit. Mit ihm fing es an, dass Gott nicht mehr gebraucht wird. Aber schon so lange es Menschen gibt, haben sie sich Gedanken über Sonne, Mond, Sterne und Erde gemacht.
Aber die Wissenschaft liefert kein Glaubensbild, jedenfalls sofern sie ihre Grenzen nicht überschreitet. Daher kann die Wissenschaft nichts über Sinn, Ursprung und Bestimmung dieser Welt sagen, weil diese Fragen außerhalb des Gebietes wissenschaftlich verifizierbarer Experimente liegt.
Die Schöpfungsgeschichte finden wir im 1.Buch Mose. Das ist viel glaubwürdiger als dass wir und Affen gemeinsame Vorfahren hätten! Wie kann man nur annehmen, es braucht nur viel Zeit, dann entsteht Ordnung, dann entsteht ein höchst entwickelter Mensch, mehr als ein Affe, der nicht einmal die Sprache kann.
Nein, meine Erfahrung im alltäglichen Leben sagt mir, dass wenn ich meine Wohnung nur eine Woche nicht putze, es höchst unordentlich wird. Was wäre, wenn ich sie noch länger sich selbst überlassen würde? Würde sich da allein eine Ordnung bilden, vielleicht noch etwas Besseres als der vorherige Zustand? So argumentiert die Wissenschaft, dass alles in sehr viel Zeit von selbst entstanden ist- anstatt von einem denkenden Geist auszugehen, der alles ins Leben gerufen hat. Es kann nicht sein, dass höher entwickelte Wesen von gering entwickelten Wesen abstammen - eher umgekehrt.
Selektion kann doch nur von Vorhandenem geschehen. Mutationen haben immer gestörte, krankhafte Erbfolgen zur Folge. Es könnte durch Mutation und Selektion also nicht besser und spezifischer werden. Es ist bisher noch nicht gelungen anhand von Primatenfossilien die Evolution nachzuweisen. Es handelt sich um Affen, ausgestorbene Affen oder ausgestorbene Menschenrassen, wovon übrigens das 1.Buch Mose auch berichtet. Genauso wenig hat man Fossilien gefunden, die in den Übergangsformen von einer Art zur anderen, vorhanden gewesen sein sollen.
Diese ganze Evolutionstheorie ist mehr als fragwürdig und nicht bewiesen. Genauso unverständlich, dass sich gerade exakt und abstrakt denkende Wissenschaftler sich auf diese vage Annahme festlegen und darauf ihre Forschungen und Ergebnisse stellen. Was für eine wacklige Annahme die Evolution. Es ist allerhand, dass man das in der Schule lernen muss und alle heranwachsende junge Leute in diesem Irrglauben lässt. Ich stelle mich lieber auf das Wort Gottes, was sehr viel glaubwürdiger erscheint, schließlich
Übrigens wurden die Pyramiden in Ägypten von überwiegend Sklaven gebaut, das waren Menschen. Dinosaurier sind Tiere!
Solipsist am 6. November 2008 13:17 Grüß Dich Carola.
Gott, ist das viel Angriffsfläche!! Ich erlaube mir das mal einzeln abzuarbeiten im folgenden...
Solipsist am 6. November 2008 13:19 "Viele Wissenschaftler, die sich nur auf Tatsachen berufen"
:-) Süß! Ja stimmt, so machen die das im allgemeinen.
Solipsist am 6. November 2008 13:23 "Darwin "löste" z.B. die Fragen über die Entstehung der Welt durch Zufall und eine Unmenge von Zeit. Mit ihm fing es an, dass Gott nicht mehr gebraucht wird."
A) Da ist er wieder der "Zufall". Von dem HAT NIE WER GESPROCHEN Carola. Das ist Unkenntnis. Informier Dich bitte. Das mit dem Zufall ist Theistenlegende.
B) Impliziert dass Gott vorher gebraucht wurde. Belege bitte. Dem ist nämlich nicht so.
Solipsist am 6. November 2008 13:25 "Aber die Wissenschaft liefert kein Glaubensbild"
Wieder richtig! Das ist das Wesen der Wissenschaft, ohne Glauben auszukommen.
Solipsist am 6. November 2008 13:39 "Sinn, Ursprung und Bestimmung dieser Welt"
Ist hart, aber über "Sinn" braucht es keine Aussagen da diese nicht relevant sind, da kann ja die Religion weiter an Antworten mit Absolutheitsanspruch basteln.
Bei "Bestimmung" wird es noch schlimmer. Die Evolution, die Welt, sie hat kein Ziel. Ergo braucht es hier wieder keine Antwort aus Richtung der Wissenschaft. Ein Ziel würde einen Plan vorraussetzen. Diesen nimmst Du als gegeben hin. Das geht aber nicht. Erst müsstest Du diesen beweisführen.
Solipsist am 6. November 2008 13:57 "Die Schöpfungsgeschichte finden wir im 1.Buch Mose. Das ist viel glaubwürdiger als dass wir und Affen gemeinsame Vorfahren hätten!"
Schwer hier zu antworten ohne lakonisch zu klingen.
Erklärst Du mir bitte meine Weisheitszähne, meinen Blinddarm, mein Steißbein bitte? Weshalb gibt mir ein perfekter "Schöpfer" diese Unzulänglichkeiten mit auf den Weg? Designt er schlecht? Ich denke er ist unfehlbar?
Von derart Fragen hat es so unendlich viele!
Viren, Bakterien, etc.
Es ist nur ein Buch Carola. Du kannst das nicht einfach als gegeben hinnehmen und von dort an Deine Fragen stellen. Du musst früher ansetzen.
Solipsist am 6. November 2008 14:26 "Selektion kann doch nur von Vorhandenem geschehen. Mutationen haben immer gestörte, krankhafte Erbfolgen zur Folge. Es könnte durch Mutation und Selektion also nicht besser und spezifischer werden."
Also. Extra für Dich, Crashkurs in Evolution:
Raubtier frisst bevorzugt von den 100.000 Opfertieren.
Von den 100.000 überleben die 1000 welche die längsten Beine von den 100.000 hatten, weil die am besten weglaufen konnten.
Jene 1000 bleiben über und vermehren sich.
Bald sind es wieder 100.000 alle haben längere Beine, fast alle können vor Raubtier entkommen.
Weiter:
Von 100.000 Raubtier sind schon fast alle am verhungern weil sie schnelleres Opfertier nicht mehr erwischen.
1000 Raubtier kommt aber durch weil sie weniger im rennen gejagt als mehr aus dem Versteck heraus Erfolg hatten.
Aus 1000 Versteckjäger Raubtier werden wieder 100.000
100.000 Versteckräuber die besser und strategischer arbeiten.
USW.USW.USW. Ein ständiges Nischen besetzen, ein ständiges Aufrüsten, ein ständiges Anpassen an eine sich ständig verändernde Umwelt. ES IST SO DERART EINFACH ZU VERSTEHEN DAS PRINZIP.
...
Ich habe sogar ein aktuelles Beispiel. Ich habe davon im Radio gehört, und kann mich leider nicht mehr an die Gattung erinnern. Aber hör mal.
In England hatte es schon immer eine spezielle Art von nachtaktiven Motten welche Tagsüber auf den Stämmen der Bäume schlief. Vor Vögeln waren sie durch Mimikri geschützt, das heißt Ihre Flügel waren farblich der Rind des Baumes angepasst, sie waren sozusagen unsichtbar. Das hat als Schutz gereicht.
So. Nun kommt im 19. Jahrhundert die Industrialisierung! Was passiert? Die Luft wird schlechter die Bäume werden dreckig färben sich schwarz.
So. Wie weiter? Genau! Die hellen Motten sind nun auf den dunklen Stämmen viel leichter zu sehen und werden gefressen.
Welche kamen durch? Alle die zufällig etwas dunkler waren, und deren Nachkommen wurden wieder dunkler als die davor, bzw. waren wieder die welche am ehesten durchkamen.
Ende vom Lied: Die Motten hat es heute noch. Nur noch dunkle keine hellen mehr.
Das. DAS ist Evolution.
Das Leben bahnt sich seinen Weg.
ferdl am 3. Dezember 2008 21:57 Hallo Soli, genau das ist - nicht - Darwins Evolutionstheorie! Nur eine gewöhnliche Anpassung der Arten, wie sie seit Jahrtausenden bekannt ist und worüber es auch genügend Theorien(seit 2600 Jahren) und Zuchterfolge gibt. Solche Beobachtungen findet man auch in Texten aus biblischer Zeit, die gehen noch viel weiter als Du. Besonders langbeinige Tiere bekommen meistens keine so langbeinigen Nachkommen, aber egal, nichts davon widerspricht dem Schöpfungsgedanken.
Nur Darwin widerspricht ihm, ohne das beweisen oder auch nur belegen zu können. Denn Darwins Behauptungen gehen viel weiter als Deine. Nicht nur die einzelnen Arten passen sich demnach an und diversifizieren sich. Darwin behauptet, die Arten selbst seinen so entstanden. Es gibt aber Grenzen zwischen den Arten, die nach den Erkenntnissen der letzten 150 Jahre Evolutionsforschung nie überschritten wurden. Also Evolution, aber "jedes nach seiner Art" wie es in der Bibel steht. Das ist zwar noch kein Gegenbeweis zu Darwin, allenfalls gewichtiger als alle angeblichen Pseudobeweise. Wahrscheinlicher wurde Darwins Behauptung seitdem nicht, nur wird sie immer polemischer. Im Grunde hat er nur eine logisch unzulässige Verallgemeinerung einiger winziger Veränderungen gemacht. Ein Geistesblitz und schon weiss man alles was seit Anbeginn der Welt passiert ist, lach. Und sowas nennt sich Wissenschaftler.
Solipsist am 3. Dezember 2008 22:13 Weisheitszähne, Gänsehaut, Steißbein, Binddarm.
Und im Auge rudimentäre Reste der Haut für ein inneres Lied wie es bei den Echsen der Fall ist. Der kleine Punkt welcher dem Nasenbein am Nächsten ist. Da ich den Namen dessen aber nicht parat habe, bist du davon befreit. Mir reichen die oberen vier Begriffe.
Erklär mal.
ferdl am 5. Dezember 2008 11:52 Hallo Soli,
Weisheitszähne: Die Ernährung der Menschen hat sich immer dem Angebot angepasst. Weisheitszähne mögen meistens wertlos sein, können aber eine Art dritte Zähne ersetzt haben als es noch keinen Zahnarzt gab. Lieber unvollkommene als gar keine Zähne mehr. Sie werden wohl kaum von einem Wolf herkommen, sondern sind eine Eigenart oder Entwicklung des Menschen.
Gänsehaut: Aufstellen der Haare schützt vor Kälte und bildet ein isolierendes Luftpolster. Das funktioniert bei Menschen gewöhnlich ganz gut. Wenn einige gar keine Haare mehr haben dann mag das eine Fehlentwicklung sein, die mit dem Tragen von Kleidung zusammenhängt. Auch hier eine ganz normale Abweichung von menschlicher Norm aber kein Beleg für tierisches Abstammen, obwohl das bei Tieren effektiver sein mag als bei Menschen mit wenigen Haaren.
Blinddarm: Ist überflüssig in der Wohlstandsgesellschaft. Zum Zerlegen besonders harter Nahrung wird er aber nützlich gewesen sein. Als arme Leute nicht viel mehr als Baumrinden zu essen fanden, da entwickelt sich sowas und wenn es nicht mehr gebraucht wird verkümmert es eben wieder.
Steissbein: Ist das Ende der Wirbelsäule, stört in keiner Weise da wo es ist. Wenn es nicht da wäre würde man schon anders sitzen. Da ohne zwingenden Grund einen Schwanz zu vermuten ist weit hergeholt.
Echsenaugen: Wie auch immer, es mag sogar für Menschen vorteilhaft sein, eine gute Eigenschaft anderer Tiere nachzuahmen. Beim Zusammenleben mit oder Essen von Tieren gibt es einen Transfer von Genmaterial, das durchaus übernommen werden kann ohne dass irgend eine Verwandtschaft mit dem Tier besteht. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass nicht einmal die Evolutionstheorie eine nähere Verwandtschaft mit Echsen ernsthaft in Erwägung zieht.
Nun, diese vagen Vermutungen sind also das Ergebnis von 150 Jahren Evolutionsforschung. lach
Solipsist am 6. November 2008 14:48 "Es ist bisher noch nicht gelungen anhand von Primatenfossilien die Evolution nachzuweisen."
Eine Primatenfossilie ist es nicht, aber ich biete Dir mal folgende Übergangsform an:
http://de.wikipedia.org/wiki/Acanthostega
Wenn Du darauf bestehst bekommst Du das mit einem Menschenaffen auch noch von mir.
Solipsist am 6. November 2008 14:51 Mehr Morgen.
carola111 am 7. November 2008 09:29 Guten Morgen, Solipsist. Danke für deine ausführliche Information über die Evolutionstheorie. Du hast dir da echt Mühe gemacht, mir alles zu erklären. Vieles davon hatte ich in der Schule gelernt und war damals echt davon überzeugt.
Dann aber kam Gott in mein Leben (ein Ereignis, an dem ich allein im Raum war - nur mein kleiner 1 jähriger Sohn schlief im anderen Zimmer). Ich betete laut und es geschah tatsächlich, dass ich von Seiner Gegenwart und Majestät überzeugt war. Das war keine Einbildung, sondern ein reales Erlebnis, dass ich dir nicht beweisen kann.
Bitte habe Verständnis, dass ich nicht mit dir unter dieser Frage diskutiere möchte, sonst wird es eine Frage mit den meisten und längsten Antworten. Dir brennt deine Überzeugung genauso unter den Nägeln wie mein überzeugter Glaube. Wir werden somit immer unseren Standpunkt vertreten und es droht endlos zu werden.
Ich habe alles gesagt wie ich es geschrieben habe und nehme nichts zurück, denn es ist wahr, dass Gott der Schöpfer allen Seins ist. Der Glaube liefert nun mal keine Beweise wie du sie forderst, weil viel in der unsichtbaren Welt passiert. Das kann man nicht belegen.
Ich akzeptiere deine Entscheidung an die Evolution zu glauben und wünsche dir einen guten und gelungenen Tag. Wir werden uns ja bestimmt bald wieder hier bei den Antworten treffen.
Solipsist am 7. November 2008 11:03 Ich bin mal in Spanien auf der Autobahn mit dem Auto nach ca 16 Stunden fahrt, nachts ins Schleudern und von der Fahrbahn abgekommen, weil ich eine Vollbremsung hingelegt habe. Passiert ist zum Glück nichts. Was war? Ich habe mitten auf der Fahrbahn das Haus meiner Eltern hingebaut gesehen. Nicht plötzlich. Nein, schon von weitem. Immer näher kommend wie man es von Autobahnbrücken kennst. Derart real dass ich mit aufgerissenen Augen laut Sch... rief. Mehrmals! Denn ich hatte sogar die Zeit dazu. Ich wusste um die Einbildung und den Streich den mir mein ermüdetes Hirn spielt, aber selbst dieses Wissen, blinzeln, Kopfschütteln half nicht. Ich war mir sicher das geht gleich weg. Tat es aber nicht. Und als es dann schon zu nahe war und ich immer noch dies Haus (Nur das Haus selbst, ohne Garten) in all seinem Detailreichtum, Farbe, Fenster, Jalousien, ca. 50 Meter vor mir hatte, musste ich voll in die Eisen steigen. Ich konnte tatsächlich nicht mehr die Fahrbahn dahinter sehen, nur das Haus.
Du glaubst ja nicht wie Real das war Carola! Beängstigend!
Ich akzeptiere auch Deine Entscheidung an Gott zu glauben und wünsche Dir auch einen guten und gelungenen Tag. Aber was ich nicht akzeptieren kann, ist dass Du Deine unbeweisbaren Erfahrungen welche auf reinem Glauben beruhen über die Arbeit von hunderttausenden Menschen stellst, welche ihre Lebensleistung in unendlich harter Arbeit, vom Studium bis zur Proffessur der Menschheit zur Verfügung stellen und sich herrgottnochmal was dabei gedacht haben.
"Es ist allerhand, dass man das in der Schule lernen muss und alle heranwachsende junge Leute in diesem Irrglauben lässt."
Es ist kein Irrglaube Carola. Es ist das Ergebnis des Menschen welcher von Neugier getrieben durch viel nachdenken und forschen zu Resultaten kommt. Der Computer vor Dir ist auch ein solches Resultat. Und dem wirst Du seine Existenz ja wohl nicht absprechen wollen, oder?
Auf der einen Seite stehen viele Menschen welche durch harte belegbare und nachvollziehbare Arbeit alle zum gleichen Schluss kommen und auf der anderen Seite stehen Menschen welche nichts als ein einzelnes Buch und ihren unbewiesenen Glauben in der Hand halten.
Du bist ein wirklich netter Mensch, das meine ich auch ernst, aber ich habe echt Angst um den Lebensweg Deiner Kinder die Du offensichtlich ohne anständige Bildung in diese Welt zu entlassen gedenkst.
Ich will Dich nicht verletzen, ich sage nur meine Meinung, aber damit tust Du ihnen keinen gefallen.
Belächelte Sonderlinge könntest Du dabei produzieren.
Bis bald.
carola111 am 20. Februar 2009 09:07 Soli. du kennst den Text ja, aber da ich gestern ein Pünktchen erhielt, kann es immer noch sein, dass der Text gelesen wird. Darum antwortete ich öffentlich zu meinen Kindern.
Du schriebst „aber ich habe echt Angst um den Lebensweg Deiner Kinder die Du offensichtlich ohne anständige Bildung in diese Welt zu entlassen gedenkst.“ Du würdest jetzt mit der Frage antworten „Kannst du mir das beweisen, dass ich meine Kinder ohne anständige Bildung in diese Welt entlasse?“
Du brauchst dir da keine Sorgen zu machen. Ich zwinge meinen Kindern meinen Glauben nicht auf. Sie entscheiden, ob sie am Sonntagmorgen in die Kirche mitgehen oder nicht. Sie haben sich entschieden auszuschlafen und ihrem Vergnügen nachzugehen. Das wird von mir nicht zensiert, obwohl ich es natürlich lieber hätte, sie kämen mit.:-)
Aber du meinst ja die Bildung. Sie bekommen in einer normalen Schule das volle Programm der Evolution, Genetik, usw. gelehrt (Der Älteste ist seit Juni dieses Jahres 2008 mit der Schule fertig). Sie hören zwar meine Meinung, aber es gehört sehr viel mehr dazu als durch Beeinflussung, Christ zu werden. Genauso wenig wie ich dich durch bloße Argumentation überzeugen könnte, könnte ich meine Kinder überzeugen, Christ zu werden. Das geht gar nicht. Vielleicht werden sie Christ, vielleicht auch nicht.
Wiedergeborener Christ zu sein ist eines der größten Wunder, denn es ist das Werk des Heiligen Geistes.
Sie nehmen auch freiwillig am Religionsunterricht teil, obwohl sie die Option hätten, lieber eine Freistunde zu bekommen. Das Fach Religion finde ich an den Schulen meiner Kinder nicht gerade gut unterrichtet, weil es nicht auf christlichen Glauben basiert, sondern nur auf die reine Information über die Religionen, verbunden mit Ausflügen. (Die moslemischen Kinder machen trotzdem kein Religionsunterricht mit.)
Ich bin nicht religiös, sondern gläubig. Das ist ein großer Unterschied! Schon gar nicht sind meine Kinder belächelte Sonderlinge! Von ihren Freunden werden sie als cool bezeichnet. Und so benehmen sie sich auch. Die beiden Älteren gelten als Vorbilder; gern machen die anderen ihnen sich die Art zu kleiden oder zu argumentieren nach. Der Älteste ist momentan auf einer Schulung. Es war für alle Teilnehmer neu, aber bereits nach kürzester Zeit war er der beliebteste und bekannteste unter ihnen. Selbst auf dem Gymnasium wird jetzt noch über ihn geredet, hat er gehört. Er hat einfach eine sympathische und authentische Art, die ankommt.
Mich würde es interessieren, ob du damals auf der Autobahnfahrt in Spanien tatsächlich vor einem Hindernis gebremst hattest oder ob alles nur ein Trugbild war und du ins Leere geschleudert wurdest. Da ich selbst oft lange Autobahnfahrten nach Italien und zurück, bis zu 22 Stunden an einem Stück, gefahren bin (mein Mann hat keinen Führerschein), weiß ich wie das ist. Es macht auch Spass in der Anstrengung, aber so etwas wie du habe ich noch nie erlebt.
Übrigens fühle ich mich von dir nicht verletzt. Du hast einfach deine Gedanken aufgeschrieben, so wie ich meine aufschreibe. Sie sind nun mal so unterschiedlich wie der Osten dem Westen (als Himmelsrichtung). Es ist auch normal, dass man in einer Diskussion durch seine Gefühle zum Thema übermannt wird und dementsprechend sich äußert. Ich nehme so etwas grundsätzlich nicht persönlich. Ich weiß auch, dass ich in diesen Antworten einigen Zündstoff geliefert habe, obwohl ich ihn nicht erkenne, weil es für mich normal ist.
Solipsist am 20. Februar 2009 09:32 Nun, ich hatte ihn Dir ja damals beantwortet.
Groß antworten muss ich hier also nicht mehr.

So wie manche Menschen halt glauben, Alkohol würde Probleme lösen, so glaube manche Menschen halt an solche Dinge. Abhängigkeit an den Glauben nenn ich das. Kommt ner Sekte gleich.
daddysdearest am 5. November 2008 10:33 Deine Vorstellung vom Glauben und von gläubigen Menschen ist von jeder Sachkenntnis ungetrübt.
Mariposa68 am 5. November 2008 10:48 Gläubige Menschen lassen sich leider schlecht vom Gegenteil belehren und glaube halt an die Dinge, die ihnen gepredigt werden. Siehe Zeugen Jehovas oder solche
Früher galt es auch als "wissenschaftlich", daß die Erde ne Scheibe ist, denn durch die Bibel ist das nicht belegt. ;)
angeldust88 am 5. November 2008 11:19 "Im Mittelalter glaubte man noch, die Erde sei eine Scheibe. Wissenschaftler, die etwas Gegenteiliges behaupteten, kamen mit der Kirche in Konflikt" der wissenschaftler GALILEO war der meinung, die kirche ist im unrecht, und die erde kann keine scheibe sein
Siehst Du, auch damals gab es schon Wissenschaftler mit verschiedenen Meinungen. Eben Meinungen! Galilei (Galileo war nur sein Vorname) hatte recht, aber wer sagt, welcher Wissenschaftler heute mit welcher Theorie recht hat?
daddysdearest am 5. November 2008 11:57 Es geht halt nichts über ein gepflegtes Vorurteil...
Solipsist am 5. November 2008 18:55 Ob Du das Wort VORURTEIL in den Mund nehmen solltest Daddy? "Islam ist eine Botschaft des Hasses!" Zitat von dir.
daddysdearest am 6. November 2008 09:54 Etwas, dass durch eingehende Lektüre des betreffenden Buches UND globale Beobachtung gestützt wird, kann man wohl kaum so einfach als Vorurteil abtun. Selbst dann nicht, wenn es nicht "politisch korrekt" ist.
Solipsist am 6. November 2008 10:32 Nicht "politisch korrekt", Menschenverachtend ist das Wort der Wahl.
daddysdearest am 6. November 2008 11:07 Und das von jemandem, der auf andere herabsieht, weil sie anders denken als er...
Solipsist am 6. November 2008 12:01 Nicht auf andere. Nur auf Dich.
daddysdearest am 6. November 2008 13:35 Damit sagst Du nichts über mich aus. Nur über Dich...
Solipsist am 6. November 2008 22:12 Noch mal: "Islam ist eine Botschaft des Hasses!" Zitat von dir.
Mehr muss man über Dich nicht wissen. Reaktionär, verblendet, ungebildet.
angeldust88 am 5. November 2008 10:40 ja genau, sekte! das mein ich aber auch!
Die selbe Bibel, die von der Schöpfung in 6 Tagen berichtet, sagt auch, dass für Gott "ein Tag wie tausend Jahre und tausend Jahre wie ein Tag sind". Ich habe kein Problem mit dem Glauben, dass Gott die Welt geschaffen hat. Die zeitliche Abfolge von 6 Tagen ist demnach nicht eine Woche wie wir sie verstehen. Aber es hilft, z.B. die Reihenfolge zu erkennen. - Menschen zuletzt- Das glauben ja sogar die Evolutionstheoretiker. (Wieso denkt eigentlich jeder, dass eine Theorie bestätigte Wissenschaft ist?) Viel absurder als die Schöpfungsgeschichte finde ich die Idee mit dem Urknall. Schau dich doch einfach mal um. - Das soll durch einen Knall entstanden sein. - Hier werden wir veräppelt von Leuten, die nicht an Gott glauben aber dennoch irgendeine Erklärung für die Schöpfung brauchen.
DH!
Complex am 5. November 2008 17:29 Warum jeder denkt, dass eine Theorie bestätigte Wissenschaft ist ? Na ganz einfach weil eine wissenschaftliche Theorie so definiert ist! An der Idee mit dem Urknall ist außerdem keineswegs etwas absurd, denn es deutet alles darauf hin, dass es diesen "Knall" (wie du sagst) tatsächlich gegeben hat. D.h. ob Schöpfung oder nicht ist völlig egal, den "Knall" gab es in beiden Fällen. Deinem Beitrag entnehme ich auch, dass du nicht so recht eine Ahnung davon hast, was "Urknall" überhaupt bedeutet. Und solange das der Fall ist sollte man sehr vorsichtig sein mit Kommentaren wie "wir werden hier veräppelt"! Du kannst das so denken, aber dann kennzeichne es bitte als deine persönliche Meinung!
Eben, es deutet alles darauf hin. Aber schlußendlich bewiesen ist es nicht. Auch wenn die Mehrheit (auch ich) daran glaubt. Und den ersten Teil von canbycans Beitrag hast Du überhaupt nicht beantwortet, sondern Dich nur auf den letzten Teil gestürzt. Auch typisch für viele Vertreter eines Glaubens - religiöse und nicht religiöse.
Solipsist am 5. November 2008 19:16 @canbycan: Langsam und genau lesen:
Du schmeißt Theorie und Hypothese durcheinander.
Es heißt auch GRAVITATIONSTHEORIE! Bezweifelst Du die Gravitation?
Es ist so lachhaft! Das Wort Theorie ist in der Wissenschaft höchste Adelung. Mit dem umgangssprachlichen Theorie hat das nichts zu tun. Das wäre dann wie gesagt die Hypothese. Informier Dich mal bitte bei Wiki oder wo auch immer über solche Dinge.
Du schmeißt auch zwei Sachen durcheinander. Daß Gravitation existiert ist der Fakt. Aber wie sie entsteht versucht man immer noch rauszufinden. Z.B. durch die aktuellen Versuche im LHC, mit denen man das Higgs-Teilchen finden will, von dem man annimmt, daß es existiert und allen Teilchen Masse verleiht.
Also, wenn es einen Gott gibt spielt er dann Verstecken mit uns oder warum "zeigt" er sich uns nicht!?
Ehrlich gesagt kann ich nicht an etwas glauben, was ich nicht "verstehen" kann. Wenn manche Menschen halt an eine übernatürliche Schöpfungskraft glauben und sich vorstellen, sie kommen nach ihrem Erleben in den Himmel, dann freut mich das für diejenigen sehr, denn sie sind bestimmt glücklich damit. Ich glaube an nichts und muss dazu auch sagen, dass ich nicht glücklich damit bin.
Ich glaube nicht einmal an meiner eigenen übernatürlichen Existenz. "ICH" bin ein von der Natur geformter Materiehaufen, der mit körperlichen Sinnen ausgesattet auf die Materieumwelt reagiert. Ein Stein reagiert auch, wenn man ihn tritt und ebenso reagieren meine Ohren auf Schallwellen und meine Nase auf alle möglichen Materiepartikel die in der Luft daherschweben.
Ich frage mich, ob ein Taubstummer in der Lage ist, an überhaut irgendetwas zu glauben? - Ich denke nicht! Und darum komme ich zu der Auffassung selbst "taubstumm" zu sein, denn ich habe mir so viel von anderen Menschen angehört, sooooooo viele unterschiedliche Ansichten, Vorstellungen und Glaubensrichtungen, dass mir am Ende nichts anderes übrig geblieben ist, als auf taubstumm zu schalten. Ich verstehe das alles nicht und darum lebe ich einfach mein Leben und genieße es bis es vorbei ist und sollte es wirklich ein Danach geben, dann ist das ein anderes Kapitel, mit welches ich mich im Leben nicht (mehr) auseinandersetze. Wenn es so weit ist (oder auch nicht), dann werde ich es erfahren (oder auch nicht).
LG Mario
Auszug:.....Die Kluft zwischen Vögeln und Reptilien wird noch durch weitere Merkmale vertieft. Eines ist die Sehschärfe. Vom Adler bis hin zur Grasmücke gibt es Augen, die wie ein Teleskop, und andere, die wie ein Vergrößerungsglas funktionieren. Die Vögel haben auf ihrer Netzhaut mehr Sehzellen als andere Lebewesen. Auch die Füße der Vögel sind etwas Besonderes. Wenn sie sich auf einem Zweig niederlassen, werden die Zehen von den Sehnen automatisch zusammengezogen. Außerdem haben sie nur vier Zehen im Gegensatz zum Reptil, das fünf hat. Der Gesang der Vögel, wie der der Nachtigallen und der Spottdrosseln, wird nicht über Stimmbänder erzeugt, sondern mit Hilfe der Syrinx. Ferner hat das Herz der Reptilien drei Kammern, aber das der Vögel vier. Die Vögel unterscheiden sich von den Reptilien auch durch ihre Schnäbel. So gibt es zum Beispiel Schnäbel, mit denen sie Nüsse knacken, Nahrung aus schlammigem Wasser filtern oder Löcher in Bäume hämmern, und auch Kreuzschnäbel, mit denen sie Kiefernzapfen öffnen — die Mannigfaltigkeit scheint unendlich zu sein. Und doch wird von solch hochspezialisierten Schnäbeln gesagt, sie hätten sich zufällig aus der Nase eines Reptils entwickelt. Ist das eine glaubwürdige Erklärung? ... Zwischen Reptilien und Säugetieren bestehen große Unterschiede. Schon die Bezeichnung „Säugetier“ weist auf e i n e n riesigen Unterschied hin: das Vorhandensein von Milchdrüsen, der Nahrungsquelle für lebend geborene Junge. Theodosius Dobzhansky sagte, daß die Milchdrüsen „wahrscheinlich umgewandelte Schweißdrüsen sind“.13 Allerdings haben die Reptilien nicht einmal Schweißdrüsen. Außerdem werden über die Schweißdrüsen Abfallprodukte ausgeschieden, keine Nährstoffe. Ferner haben die Jungen der Säugetiere im Unterschied zu denen der Reptilien sowohl den Instinkt, bei der Mutter zu saugen, als auch die Muskeln, die ihnen das ermöglichen. ... Die Säugetiere besitzen noch weitere Merkmale, die sie von den Reptilien unterscheiden. Weibliche Säugetiere verfügen über eine äußerst komplexe Plazenta, die der Nahrungsversorgung und der Entwicklung ihrer ungeborenen Jungen dient. Reptilien haben keine. Säugetiere haben ein Zwerchfell, das den Brustkorb vom Unterleib trennt, Reptilien nicht. In den Ohren der Reptilien findet sich nicht wie im Innenohr der Säugetiere das Cortische Organ. Dieses winzige, komplizierte Organ hat 20 000 Hörhärchen und 30 000 Nervenendungen. Säugetiere erhalten ihre Körpertemperatur aufrecht, Reptilien nicht. ... Um die Unterschiede zwischen den Fischen und den Amphibien zu überbrücken, wären außerdem radikale Änderungen am Gehörsinn erforderlich gewesen. Im allgemeinen nehmen die Fische Geräusche über ihren Körper wahr, die meisten Kröten und Frösche haben im Gegensatz dazu ein Trommelfell. Auch die Zunge hätte sich ändern müssen. Kein Fisch hat eine Zunge, die hervorschnellen kann, wie das bei Amphibien, zum Beispiel bei der Kröte, der Fall ist. Die Amphibien sind außerdem in der Lage, mit ihren Augen zu blinzeln, und zwar mit Hilfe einer Haut, die sie über ihren Augapfel streifen können, um ihn sauberzuhalten. ... Nur Vögel haben Federn. Es wird blindlings angenommen, die Schuppen der Reptilien hätten sich in diese erstaunlich strukturierten Gebilde verwandelt. Der Federschaft trägt eine Reihe von sogenannten Fahnen. Jede Fahne hat viele Strahlen oder Seitenäste, und jeder Seitenast hat Hunderte von Wimperchen und Häkchen. Bei der mikroskopischen Untersuchung einer Taubenfeder wurde festgestellt, daß sie „mehrere hunderttausend Äste und Millionen von Wimperchen und Häkchen“ hat.10 Alle Teile einer Feder werden von diesen Haken zusammengehalten, so daß eine glatte Oberfläche oder ein Flügel entsteht. Die Feder ist als Tragfläche unübertroffen, und nur wenige Stoffe sind ebenso gute Isolatoren. Ein Vogel von der Größe eines Schwans hat etwa 25 000 Federn. ... Somit bestehen zwischen den größeren Organismengruppen enorme Unterschiede. Zahlreiche Instinkte und Eigenschaften grenzen sie voneinander ab. Ist es vernünftig, anzunehmen, sie wären aufgrund von Zufallsereignissen entstanden? Wie wir gesehen haben, wird eine solche Ansicht durch den Fossilbericht nicht gestützt. Fossilien, mit deren Hilfe man die Gegensätze überbrücken kann, sind nicht zu finden. Hoyle und Wickramasinghe sagen treffend: „Wir hatten . . . festgestellt, daß es in der Chronik der Versteinerungen keine Zwischenformen gibt. Jetzt wissen wir auch, warum: vor allem deshalb, weil Zwischenformen nie existiert haben.“17 Für denjenigen, dessen Ohren nicht verschlossen sind, sagt der Fossilbericht: „Schöpfung.“
Bis heute sind weltweit etwa 200 Millionen große Fossilien und unzählige Mikrofossilien ausgegraben und katalogisiert worden. Viele Forscher sind sich einig, dass dieses riesige detaillierte Zeugnis zeigt, dass alle wesentlichen Gruppen der Tiere plötzlich aufgetreten und praktisch unverändert geblieben sind, wobei viele Arten so plötzlich verschwanden, wie sie erschienen sind. Nach Durchsicht der Beweise, die sich auf das Zeugnis der Fossilien stützen, schrieb der Biologe Jonathan Wells: „Auf der Ebene des Reichs, des Stamms und der Klassen ist die Abstammung mit Modifikationen von gemeinsamen Vorfahren offensichtlich keine erwiesene Tatsache. Nach dem Zeugnis der Fossilien und den Beweisen auf molekularer Ebene zu urteilen ist es nicht einmal eine gut abgesicherte Theorie.“
Wenn dem Zufall die Hauptrolle bei der Steuerung der Evolution zugeschrieben wird, erhebt sich wieder die unangenehme Frage der Planung: „Wie kann der Zufall die komplizierten und erstaunlichen Baupläne zustande bringen, die überall zu finden sind?“ Darwin sagte, das Auge lasse ihn vor Ehrfurcht schaudern. Solche Wunder an Planung mußte der Zufall aber nicht nur einmal vollbringen, sondern immer wieder, und zwar bei Arten, die gar nicht miteinander verwandt sind.
Zum Beispiel ist der Krake kein Verwandter des Menschen, aber sein Auge ist erstaunlich „menschlich“. Aale und andere Fische, die nicht miteinander verwandt sind, können Stromschläge austeilen. Insekten, Würmer, Bakterien und Fische, die nicht miteinander verwandt sind, haben Leuchtorgane, die kaltes Licht abgeben. Lampreten, Mücken und Blutegel, die nicht miteinander verwandt sind, verfügen über gerinnungshemmende Stoffe, um zu verhindern, daß das Blut ihrer Opfer gerinnt. Es gibt Fische und Insekten, die Bifokalaugen haben, um in der Luft und unter Wasser sehen zu können. Viele nicht verwandte Tiere haben als Wandertiere die gleichen erstaunlichen Fähigkeiten.
Darüber hinaus wollen uns Evolutionisten glauben machen, bei drei verschiedenen Gelegenheiten hätten sich warmblütige Tiere aus kaltblütigen Reptilien entwickelt; dreimal hätte sich unabhängig voneinander das Farbsehvermögen entwickelt; fünfmal hätten sich bei nicht miteinander verwandten Fischen, Insekten, Flugechsen, Vögeln und Säugetieren sowohl Flügel als auch das Flugvermögen entwickelt.
Hätte der Zufall diese Merkmale wiederholt hervorbringen können? Die Wahrscheinlichkeitstheorie beantwortet dies eindeutig mit Nein!
INSTINKTIV WEISE NAVIGATOREN Viele Tiere sind „instinktiv weise“, was die Art betrifft, wie sie sich auf dem Land und in der Luft zurechtfinden (Sprüche 30:24, 25). Betrachten wir zwei Beispiele.
Verkehrsregelung der Ameisen Wie finden nahrungssuchende Ameisen zu ihrer Behausung zurück? Wie britische Forscher entdeckten, setzen Ameisen nicht nur Duftmarken, sondern bauen ihre Straßen in einer geometrischen Anordnung, die das Zurückfinden erleichtert. Die Pharaoameisen zum Beispiel „legen Wege an, die strahlenförmig von ihrem Nest ausgehen und sich in Winkeln zwischen 50 und 60 Grad verzweigen“, heißt es im New Scientist. Was ist daran bemerkenswert? Wenn eine Ameise auf dem Rückweg zu ihrem Nest an eine Gabelung kommt, wählt sie den Weg, der von der bisherigen Richtung am wenigsten abweicht, was unweigerlich zum Nest führt. „Die Geometrie der Gabelungen“, so der Artikel, „optimiert den Ameisenverkehr auf dem Straßennetz, vor allem bei Gegenverkehr. Außerdem werden Irrwege vermieden, und so wird die individuelle Kraftvergeudung minimiert.“
Vogelkompasse Viele Vögel navigieren über weite Strecken und bei jedem Wetter absolut genau. Wie gelingt ihnen das? Man weiß, dass sich die Vögel nach dem Erdmagnetfeld ausrichten. Allerdings verlaufen „die Magnetfeldlinien überall etwas anders und nicht immer genau in Nord-Süd-Richtung“, schreibt die Zeitschrift Science. Warum kommen die Zugvögel dennoch nicht vom Kurs ab? Offensichtlich eichen die Vögel ihren inneren Kompass allabendlich anhand der Sonne. Da der Stand der Abendsonne vom Breitengrad und der Jahreszeit abhängt, vermutet man, dass Zugvögel diese Veränderungen mithilfe „einer biologischen Uhr korrigieren, die ihnen die Jahreszeit anzeigt“, heißt es in Science.
Woher hat die Ameise ihr Geometrieprogramm? Woher haben die Vögel einen Kompass, eine biologische Uhr und ein Gehirn, das die Messwerte verarbeiten kann? Von der intelligenzlosen Evolution oder von einem intelligenten Schöpfer?
Abschließend muss nach dem gesunden Menschenverstand gefragt werden. In einem allgemeinen Kommentar über die Stichhaltigkeit verschiedener wissenschaftlicher Theorien empfahl der Wissenschaftsautor John Horgan: „Stehen die Beweise noch aus, ist es keine Schande, dem gesunden Menschenverstand zu folgen.“
Ist es wirklich einleuchtend, dass das Leben einfach zufällig oder durch ungelenkte Kräfte entstanden sein soll? Trotz des großen Bekanntheitsgrades der Evolutionstheorie sind viele nicht ungebildete Menschen, auch Naturwissenschaftler, überzeugt, dass es einen intelligenten Schöpfer gibt. Ein Naturwissenschaftler bemerkt, dass die allgemeine Öffentlichkeit „überwiegend vernunftgemäß glaubt, dass die Lebewesen durchdacht geplant worden sind“. Warum? Den meisten leuchtet ein, was der Apostel Paulus sagte: „Natürlich wird jedes Haus von jemandem errichtet“ (Hebräer 3:4). Dann zieht Paulus den logischen Schluss: „Der, der alle Dinge errichtet hat, ist Gott.“ Aus biblischer Sicht ist es absurd, einerseits anzuerkennen, dass ein Haus einen Designer oder Erbauer benötigt, und andererseits zu behaupten, dass so etwas Kompliziertes wie eine lebende Zelle rein zufällig ins Dasein gekommen sei.
Bild/er:

SUPPORT!! Warum wurde diese Antwort kommentarlos gelöscht? Dies ist eine wissenschaftliche Studie. Blos weil sich einer am Ergebnis stört wird zensiert? Was soll das?
Nochmal:
http://en.wikipedia.org/wiki/Religiosityandintelligence#Studiescomparingreligiou....Q.
Lieber solipsist,
es wurde nichts gelöscht. Vielleicht wurde Deine Antwort vom System nicht angenommen. Bitte frag doch lieber erst mal nach, bevor Du haltlose Anschuldigen äußerst.
Lieben Gruß
Christian vom gutefrage.net-Support
Solipsist am 6. November 2008 11:52 Danke für die Antwort. Aber die "verlorenen" Antworten (Es waren sogar zwei) standen schon lange drin und wurden sogar schon bewertet. (Bewertung ist mir Wurst, ich will nur zeigen, das es schon verankert war) Eingestellt hatte ich sie um 18:53 und 19:00.
Bei kontroversen Themen bin ich dazu übergegangen die Seite zu speichern, deshalb habe ich die genaue Zeit parat. Es wäre ja nämlich nicht das erste mal das hier was wegkommt. Ich glaube ein Vorwurf der nicht nur von mir hier bei GF schon aufkam. Also bleibt er bestehen.
Gruß,
soli
Naturwissenschaft und biblische Mythen beissen einander nicht; sie haben einander nichts zu beweisen.
Und machen experimente um unsere thesen zu beweisen...
Ja, aber spätestens die These, wie alt die Erde ist, kannst Du nicht "beweisen", nur Thesen nachvollziehen, und hoffen das sie richtig sind. Ich glaube zwar auch an diese These, daß die Erde 4 Mrd Jahre alt ist, aber nüchtern betrachtet, ist es nun mal nur eine These.
geologen sind doch heute schon befähigt anhand von bodenproben das alter zu bestimmen
Ja, weil sie "glauben", daß Ihre Theorien stimmen, daß ein Ergebnis x ein Alter y bedeutet.
Das hat mit Glaube überhaupt nichts zu tun, sondern mit überprüfbaren Gesetzen, die durch harte Arbeit formuliert wurden. D.h. wenn unter den Bedingungen A ein Ergebnis x vorliegt, von dem man durch Laborversuche und bestätigenden Untersuchungen weiß, dass daraus ein Alter y folgt, dann kann man sehr wohl davon ausgehen, dass ein Ermitteltes Alter y durch ein Ergebnis x, welches die Bedingungen A erfüllt, im Rahmen der zugrundeliegenden Theorie korrekt ist. Moderne Datierungsmethoden sind dabei bereits so detailiert ausgearbeitet, dass diverse Teilgebiete der Wissenschaft (Chemie, Kernphysik, Geologie, Biologie, etc.) ein Ergebnis x derart bestätigen, dass daraus y folgt. D.h. im Klartext: Wenn Datierungen mit modernen Methoden falsch sind, dann wurde entweder bei den Messungen gepfuscht, oder weite Teile sämtlicher wissenschaftlicher Disziplinen sind falsch. Ich denke daher nicht, dass es hier angebracht ist von "glauben" zu sprechen ...
Genau so ist es. Und wer anderer Meinung ist gibt sich, so Leid mir das tut, der intellektuellen Lächerlichkeit preis.
@Soli Genau, wir verurteilen mal pauschal alle, die nicht unserer Meinung sind, dann werden wir schon recht haben. Tolle Beweisführung, und sehr intelligent.
"Tolle Beweisführung, und sehr intelligent."? Ja, das was Complex geschrieben hat ist es und ich habe mich darauf bezogen. Nennt sich Kontext.
Aha, Deine Antwort im Kontext besteht also in pauschaler Beleidigung aller religiösen Menschen? Super, und wie gesagt, sehr intelligent! So intelligent, daß ich hiermit meinen letzten Kommentar erklären mußte.
Kapierst Du es nicht? Nochmal: Lies bitte die Antwort von Complex durch. Diese Antwort bestätige ich. Fertig.
Weiterhin:
Ich beleidige weniger Gläubige, als mehr den Glauben selbst. Nur fühlen sich Gläubige dadurch trotzdem beleidigt.
Dein englisch ist nicht gut genug? Also gut, dann spring mal dorthin....
So, nochmal zur Erklärung...
"Genau so ist es." - Bestätigung
"Und wer anderer Meinung ist gibt sich," ... "der intellektuellen Lächerlichkeit preis." - Beleidigung
Freut mich das Du es endlich begriffen hast.
Hoffe Du auch, den zweiten Stichpunkt
Ob das als Beleidigung aufgefasst wird interessiert mich nicht. Das ich mich dadurch beleidigt fühle aus einem Verein erst austreten zu müssen in den ich niemals eingetreten bin, oder ich mich wegen Nichtbeachtung religiöser Gefühle verklagen lassen darf, oder das mir der gleiche Verein mit allem Selbstverständnis in meine Steuergelder langt, das interessiert den Gläubigen ja auch nicht.
Nunja, das macht ja der Verein, nicht der einzelne Gläubige, vor allem nicht der, der gar nicht in dem Verein ist.
O.K. In Teilen genehmigt. Aber nur in Teilen, ich hab nämlich nicht alles aufgeführt.
Nunja, aber Deine Abneigung gegen den Verein muß ja nicht gleich in Abneigung gegen Religion an sich (es gibt noch mehr Christen als die Kirche, und noch mehr Relis als das Christentum) münden. Den Verein mag ich auch nicht, grad weil ich hinterfragend glaube. Oder glaubend hinterfrage.
Ich habe letztens verschiedene Podcasts zum Dunkle Materie, Entstehung des Weltalls, etc. gehört, die alle aus der Spektrum-Redaktion stammten. In einem davon wurde gesagt, daß man bis heute nicht erklären kann, was beim oder kurz nach dem Urknall passierte. Bis wenige Sekunden oder Minuten danach kann man das, alles davor nicht. Nun erzähle mir nicht, daß das nichts mit glauben zu tun hat. Die einzige Wissenschaft, die meiner Meinung nach keinen Spielraum für Theorien und Gegentheorien läßt ist immer noch die Mathematik. Aber sowohl bei der Evolutions-Biologie, als auch in der Physik gibt es immer noch Phänomene, die verschiedene Wissenschaftler verschieden erklären. Und ganz ehrlich, ich erinnere nur an die berühmten Gräser an der Autobahn, die nach C14-Methode mehrere Tausend Jahre alt wären. Hier hat man den Fehler gefunden. Wer sagt aber, daß das Alter anderer Fossilien oder Lebewesen stimmt? Du kannst es berechnen unter bestimmten Maßgaben und Annahmen (z.B. Zerfallszeit des C14-Isotops) aber wirklich beweisen(!) kannst Du die gängige Lehrmeinung nicht. Und auch wenn das auch meine Meinung ist, und ich kein Anhänger der "Die Erde ist 6000 Jahre alt"-Theorie bin, lasse ich doch gedanklich den Spielraum, daß mein "Wissen" falsch ist.
Endlich mal eine wirklich vernünftige Antwort! DH!!
Je näher man der Sekunde Null ist um so mehr verbiegen sich alle Naturgesetze die Physik und auch die Mathematik.
Deine Manie nur "Zeitzeugen" gelten zu lassen lese ich bei Dir öfters. Auf der Basis bleibt Dir freilich nur glauben. Einfach mal alles ablehnen was man nicht versteht. Den gedanklichen Spielraum dass Dein "Wissen" falsch ist, solltest Du beibehalten. Damit fährst Du sicher gut.
Genau, und wenn Du meine Beiträge mal genau gelesen hättest, und Deine Manie der prompten Gegenrede ohne Nachdenken beiseite lassen würdest, hättest Du bemerkt, daß ich schreibe, daß ich an diese Theorien auch glaube. Aber wenn ich an etwas glaube, interpretiere ich das noch lange nicht als Wissen, wie es viele Gläubige tun.
Ach, die Naturgesetze verbiegen sich? Sind also doch nicht so festgemeißelt, wie? Na gut, dann erzähl mir mal, wie Du auf dieser Grundlage wirklich von "Wissen" reden kannst.
Dass Du die ET akzeptierst, weiß ich seit Monaten (!) Ravenmuc. Von wegen genau lesen.
Wissenschaft ist eben nichtin diesem Sinne wie Du es formulierst in Stein gemeisselt. Aufgrund neuer Erkenntnisse wird jeder seriöse Wissenschaftler seine Ergebnisse neu justieren. Erzähl mir nicht dass Du das nicht weißt. Sieh Dir dieses Bild an:
http://img388.imageshack.us/img388/232/religionkv0.png
Ist das für Dich nachvollziehbar? Stimmst Du zu?
Dem linken Teil ja, so würde ich es auch handhaben - dem rechten Teil nein, den auch Religion ist für mich ein fließender Prozess. Wie gesagt, wenn man Einsteins Erkenntnisse über Zeit und Raum mal einfließen läßt, ebenso wie die hier schon erwähnten Sätze aus der Bibel, die sinngemäß sagen, daß für Gott die Zeit anders ist als für Menschen, und dann noch bedenkt, daß immer noch nicht die Antwort auf das "Warum" des Urknalls oder allein der Entstehung von Leben, von DNS gefunden ist, auf den Auslöser, ist mir der Gedanke an eine Schöpfende Kraft (sei es Gott, sei es wie im Abspann von Men in Black diese komischen Wesen, die mit Universen Ball spielen ;) ) lieber als der Gedanke bloßen Zufalls.
Von Zufall redet doch auch keiner Herrgottnochmal! Wo habt ihr Gläubigen denn immer nur diese dämliche Nummer mit dem Zufall her? Das hat nie einer behauptet und ist nur die Wiedergabe aus Theistenmund von Sachverhalten die nicht begriffen wurden!
Singularität. Da geht es lang. Da fehlen noch die Erkenntnisse, mehr nicht. Mit Zufall hat das nichts zu tun, Mann! Das müsste Dich als alten Mathematiker doch auch begeistern.
Sonst:
Schön dass Du dem linken Teil wenigstens zustimmst.
Nun, wenn niemand einen Anstoß gibt, also Einfluß nimmt, und etwas passiert trotzdem, wie nennst Du das, wenn nicht Zufall? Was war z.B. die Ursache, daß aus der Singularität Materie und Raum entstanden? Oder wie fanden sich die Aminosäuren um DNS zu bilden und aus chemischen Zutaten ein sich fortpflanzendes Leben zu bilden?
Zu A) Keine Ahnung. Darum geht es ja. Das ist das nächste große Ding.
Zu B) http://nzzonline.ch/nachrichten/wissenschaft/schoepferimlabor_1.1131188.html
Nur zum Beispiel. Das Erklärt noch nicht alles. Aber, Du scheinst wie schon erwähnt etwas Bildung zu haben...
Sag Du mir: Wird die Antwort irgendwas sein was man wissenschaftlich halt noch finden wird, so wie Jahr um Jahr eh schon dauernd neue Erklärungen hinzukommen? Oder war es einfach die Hand in den Wolken?
Ravenmuc, ich geb mich mit der dämlichen Hand nicht zufrieden. Ist mir intellektuell zu billig.
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Und Du?
Mal abgesehen davon, daß ich nicht an Wolken und Hand denke, halte ich mir alle Optionen offen. Habe übrigens zwei Buchtips für Dich.
"Schöpfung und Urknall" (Autor weiß ich grad nicht) und "Die Physik der Unsterblichkeit" (F.J.Tipler)
Nzz schau ich mir später an. Übrigens, langsam wirds durch die Begrenzung nach rechts eng hier. Woanders fortsetzen?
Mit Dir kann man ja direkt auch reden. Sehr schön.
Woanders?
Wird sich schon ergeben denke ich mir, oder?
Bin gerade mit Carola ganz unten beschäftigt.
Servus.
Hast Du das Gegenteil vermutet?
Na da streiten sich ja die richtigen. Bin gespannt, wer überlebt... ;)
Der mit den besseren Argumenten.
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Und ich bin nicht in der Fraktion die mit einer unbelegbaren Ausgangsaussage über einen Schöpfer aufwartet. Es ist also per se schwerer Deine Position zu haben.
Meine? Du streitest da unten mit Carola, nicht mit mir. Ich dachte Du hättest mit bekommen, wie meine Ausgangsaussage ist.
Agnostiker?
Wikipedia sagt u.a. dazu: Während ein schwacher Agnostiker auf die Frage, ob es einen Gott gibt, mit „Ich weiß es nicht“ antworten würde, würde ein starker Agnostiker mit „Ich kann es nicht wissen” (bzw. „das kann niemand wissen und wird auch nie jemand wissen können”) antworten. Insofern ja.
Jedoch, auch wenn ich es nicht beweisen/wissen kann, glaube ich, daß es Gott oder eine übergeordnete Kraft gibt, ob sie nun Vater, Jahwe, Wishnu oder sonstwie heißt. Zwar mit Tendenz zum christlichen Glauben, aber nur bis dahin, wo ich mir vorstellen soll, daß alle Anhänger aller anderen Religionen, die vielleicht noch nie vom Neuen Testament gehört haben, automatisch verdammt sein sollen, weil nicht daran glaubend. Ich glaube einfach, daß diese höhere Kraft sich unter verschiedenen Namen "anbeten läßt". Aber das weicht jetzt zu sehr ab.
Also schreibst Du dieser Kraft ein Bewusstsein zu? (Der Höflichkeit halber als Frage formuliert)
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Mal schauen ob mehr Platz kommt wenn ich das gleich noch mal unter Deinen ersten Beitrag stelle....
Also schreibst Du dieser Kraft ein Bewusstsein zu? (Der Höflichkeit halber als Frage formuliert)
Jep, jetzt ist wieder mehr Platz! Ich glaub wir knallen die Frage hier ganz schön zu, irgendwann schließen se se uns... ;)
Warum der Höflichkeit halber?
Natürlich könnte es auch ne Kraft sein, die kein Bewußtsein hat. Aber eigentlich denke ich schon, wobei ich Tiplers Ansatz mit der Omegapunkt-Theorie gar nicht mal so abwegig finde. (Kann Dir gern mal ausführlicher schreiben, was ich noch aus der Erinnerung zusammenbekomme.) Gut, er spielt mit der Umkehr von Ursache und Wirkung (begründet, soweit ich noch mich erinnere mit einer von Einsteins Theorien), was Astrophysiker wie Harald Lesch wiederum für unmöglich halten, aber das ist so ein Thema, an dem sich scheinbar die Geister scheiden und außerdem ich nicht Physiker genug bin, um zu sagen stimmt oder stimmt nicht.
Tipler ist eine Art intelligenter Erich von Däniken und betreibt mit seiner Omegapunkt Hypothese letztendlich auch nur eine Art Quasi-Religion die sich versucht den Rücken durch Wissenschaft freizuhalten. Recht lustig der Mann. Charlton Heston als Moses in der Matrix.
Das Lesch da nicht mitmacht wundert mich nicht.
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"Höflichkeitshalber" sage ich weil ich es für ziemlich unintelligent halte (sorry) einer eventuell vorhandenen Schöpferkraft, vulgo Gott, ein Bewusstsein zuzuschreiben. Ich erlaube mir mal aus Schreibfaulheit eine, nein zwei, meiner eigenen Antworten an Pitimas hier bei GF, aus einer anderen Frage hier einzustellen:
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Rätsel des Lebens und des Universums sind eben keine Rätsel sondern ganz simpel Wissenslücken. Und ich meine man macht es sich zu einfach in jene Lücken bei denen man nicht weiter weiß, einfach Gott reinzuschmieren. Gott ist in der Hinsicht natürlich perfekt. Wie richtig guter Bauschaum. Quillt schön auf, bleibt formbar, dichtet bis zum Rand ab. Wasserdicht ist er sogar auch. Glatt schleifen, fertig, Problem gelöst. Wo sind die nächsten Risse im Weltbild? Weiter gehts.
Ich meine früher wurden die Blitze ja auch von Zeus geschleudert bevor man es besser wusste. Nun also, Zeus raus, Elektrodynamik rein. Neu verschleifen, fertig.
Nur hält das jetzt eben auch und ist kein Provisorium mehr.
Früher waren es Blitze, bald sind es Schwarze Löcher, oder das Doppelspaltexperiment. Auch die werden eines Tages vom Intellekt niedergerungen werden. Neutronensterne rotieren mehrere tausend mal in der SEKUNDE um die eigene Achse! Gib Dir das mal! Da platzt einem der Schädel, oder? Ein Stern! Vierstellige Rotation in einem Wimpernschlag! Da fühle ich mich in schwachen Momenten auch danach auf die Knie zu fallen, glaub mir. Nur bin ich mir sicher dass es eine plausible kausale Erklärung hierfür gibt. Für dies und für alles andere.
Wobei ich aber keineswegs behaupten will der Mensch werde eines Tages mit Bestimmtheit bis zum Ende der Fragenkette gelangen. War es der Urknall? Überwindung des Urknalls? Ich weiß es nicht.
Ich sage ja nicht wir finden alle Antworten. Ich sage „nur“ es sind alle Antworten vorhanden.
Und das ist so meine ich ein wichtiger Punkt: "Ich weiß es nicht" ist für den Menschen eine völlig legitime Antwort. Warum sich das Nicht-Wissen nicht eingestehen?
Warum muss überall dort wo man nicht weiter weiß, wieder der Bauschaum rein?
Wozu?
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Und weiter unten:
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Und gänzlich verweigere ich mich aller Personalisierung in Bezug auf einen Schöpfergott. Erhörung von Gebeten, einen Sohn haben, Babylon vernichten, sich um Sexualität kümmern, in Lourdes ein Bier trinken, Katastrophen schicken, schlicht gesagt ein Bewusstsein haben. Ausgemachter Schwachfug!
Ich schaffe doch kein Universum von 100 Milliarden Lichtjahren Durchmesser (Zahl korrigiert) mit Billiarden von Galaxien darin und interessiere mich dann dafür, ob Humanoiden auf einem dieser idiotischen Rotationsellipsoiden namens Terra, mir kleine steinerne Häuschen die nach Weihrauch riechen bauen und schicke dann noch ein paar Plagen hinterher, damit diese Affen beim beten gefälligst noch tiefer auf die Knie sinken! Was soll das? Wer kommt auf solche Ideen?
Darf ich mal weitermachen? Wisst Ihr warum der christliche Gott so ein fieser rachsüchtiger übelgelaunter Kerl ist der sich permanent huldigen lassen möchte?? Er hat keine Eltern! Ja! Er kennt es nicht anders! Keinerlei Erziehung wurde ihm zuteil, keine führende Hand. Da kann aus einem schon ein launischer selbstsüchtiger Charakter werden.
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Ravenmuc. Bei Deiner nächsten Antwort will ich jetzt was sehen. Gruß,
Soli
Du bist leider nicht näher drauf eingegangen, ob Du das Buch schon gelesen hast, oder nicht. Und welche Meinung Du zu einem eventuellen Schöpfer-Gott hast, wußte ich ja schon - nur nicht, daß Du es schon mal hier so ausführlich begründet hattest. :)
Nunja, ich weiß, daß Tipler sehr umstritten ist, und es ganze Internetseiten zu seiner Widerlegung oder Rechtfertigung gibt. Aber die These, daß wir uns in einem geschlossenen Universum befinden, welches irgendwann wieder kollabiert, und in einem zeitlichen und räumlichen Omegapunkt endet, finde ich soweit ich das laienhaft beurteilen kann schlüssig.
Dass er nun auch dazu übergeht, das Bewußtsein des Menschen (wahrscheinlich begründet in der elektromagnetischen Strahlung oder der Energie des Gehirns) als nicht vergänglich (nichts vergeht, sondern strahlt aus und findet sich irgendwann im Omegapunkt wieder, wie ein Lichtquant, der jetzt ausgesendet wird, durchs Universum weiter wandert und wenn es kollabiert im Endzustand mit drin ist) zu betrachten, kann man schon als quasireligiös betrachten - das Bewußtsein geht im GruppenBewußtsein auf - muß man aber nicht.
Wie das auch mit der Rückwirkung in die Vergangenheit funktionieren soll - Umkehr von Ursache und Wirkung - weiß ich nicht mehr, wie er es erklärt. Müßte ich nochmal nachlesen. Aber verstanden hab ich es schon damals nicht. Von daher: Die Idee ist gut und außergewöhnlich, läßt Raum für Glauben oder Zweifel offen.
Tipler jedoch mit Däniken zu vergleichen - Hilfe! Das sind doch Welten! Das es Wissenschaftler gibt, die dem widersprechen - wie Lesch z.B. - war von vornherein klar, man ist sich ja noch nicht mal sicher (wieder Thema Dunkle Materie) ob das Universum wirklich irgendwann kollabiert oder offen ist, je nachdem, ob die Masse ausreicht.
Vielleicht hat Tipler auch unrecht, und es gibt einen Gott wie ihn sich Juden, Christen, Muslime, Buddhisten vorstellen, vielleicht haben auch alle genannten unrecht, aber eben das "weiß" ich nicht. Womit wir wieder bei starker Agnostik wären.
So, nun Du wieder.
Servus. ""Schöpfung und Urknall" (Autor weiß ich grad nicht) und "Die Physik der Unsterblichkeit" (F.J.Tipler)" Das meinst Du? Nein habe ich nicht gelesen.
Die Omegapunkt-Nummer halte ich zwar für ausgemachten Blödsinn, deshalb Vergleich Däniken, klingen tut das aber alles verdammt sexy wie ich zugeben muss. Werde mich mal einlesen vielleicht die Tage.
Heut kommt nix mehr, muss noch satanische Rituale abhalten und hab leider keine zeit mehr! ;-)
Wir sehen uns sicher bei den üblichen Themen.
Servus,
Soli
P.S. Also gut... Däniken ist ein derart gehirnerweichter Blödmannsgehilfe, den Vergleich hat Tipler nicht verdient. Gut.
P.P.S.:
Dein Zitat mit Änderung in einem Wort:
"Aber die These, daß wir uns in einem geschlossenen Universum befinden, welches irgendwann wieder kollabiert, und in einem zeitlichen und räumlichen -PUNKT- endet..."
Punkt ohne Omega, das glaub ich übrigens.
Oder die andere These dass die Ausdehnungsenergie so groß ist, dass es keinen Zusammensturz mehr gibt und der Raum langsam erkaltet und verlischt.
Da aber die erste Variante die schönere ist, mehr dem goldenen Schnitt entspricht glaube ich eher an jene.
Naja, das Omega hat er hinzugefügt, als Hinweis darauf, daß dies der ultimative zeitliche und räumliche Endpunkt ist.
Mir ist aber auch die erste Variante lieber, da sie, wenn man Tipler glaubt, wenigstens noch Hoffnung läßt. Hoffen wir mal, daß nicht irgendwann sich rausstellt, daß die zweite zutrifft...
-lach- Danke... So seh ich Däniken nämlich auch... :)
Satanische Rituale setzen auch eine Religion voraus, nur eine andere... ;)
Wunder Dich nicht, Tiplers Buch ist echt dick, was zum Teil auch an dem Riesen-Anhang liegt, für den man aber wahrscheinlich ein Physik-Studium braucht. Wir sehen uns... Der schwarze Rabe... >:-D