Frage von DerRapper123, 174

Wie kann es sein das mit dem Tod alles zuende ist. Lesen bitte?

Ich meine man kommt aus dem Nichts, man ist plötzlich da. Wächst auf, lernt, als wäre alles selbstverständlich. Irgendwann hinterfragt man das, woher bin ich aufeinmal gekommen? Und wieso soll ich auf einmal verschwinden? Wohin verschwinde ich? Was genau bin ich? Das Gehirn? Bin ich das Gehirn, dass bald nicht mehr ist? Das kann doch nicht so einfach sein. Ich bin das Gehirn und hätte es mir Niemand beigebracht wüsste ich nicht mal das ich das Gehirn bin? Ich als Mensch bin nicht mal bereit mich als Mensch zu reduzieren, der ganz selbstverständlich einfach weg sein wird. Mich gab es vor 25 Jahren nicht und in 100 Jahren wird es mich nicht mehr geben. Ich bin einfach aua dem Nichts irgendwo zu irgendeiner Zeit aufgetaucht. Das kann doch mit dem Tod nicht zuende sein.

PS: Ich weiss das ist schwer zu begreifen, was ich meine.

Antwort
von Rosenblad, 37

Wir haben eine "Welt" und sind eine "Welt" und mit uns geht diese Welt - wohin wissen wir nicht. Vielleicht hierzu zwei Zitate die mir zu diesem Thema eingefallen sind:

Schopenhauer schrieb über den Tod folgendes:

"Wir schaudern vor dem Tod vielleicht hauptsächlich, weil er dasteht als die Finsternis aus der wir einst hervorgetreten und in die wir nun zurückfallen. Aber ich glaube, dass wann der Tod unsere Augen schließt, werden wir in einem
Licht stehen, von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist.
"

Bei Rilke klingt das noch einfühlsamer:

"Wir wissen nichts von diesem Hingehn, das
mit uns teilt. Wir haben keinen Grund
Bewunderung und Liebe oder Haß
dem Tod zu zeigen, den ein Maskenmund

tragischer Klage wunderlich entstellt.
Noch ist die Welt voll Rollen, die wir spielen.
Solange wir sorgen, ab wir auch gefielen,
spielt auch der Tod, obwohl er nicht gefällt.


Doch als du gingst, da brach in diese Bühne
ein Streifen Wirklichkeit durch jenen Spalt,
durch den du hingingst: Grün wirklich Grüne,
wirklicher Sonnenschein, wirklicher Wald.

Wir spielten weiter. Bang und schwer Erlerntes
hersagend und Gebärden dann und wann
aufhebend; aber dein von uns entferntes,
aus unserem Stück entrücktes Dassein kann

uns manchmal überkommen, wie ein Wissen
von jener Wirklichkeit niedersenkend,
so daß wir eine Weile hingerissen
das Leben spielen, nicht an Beifall denkend.

Am "Ende" Toten-Stille - Vielleicht sollten wir in diesem Leben versuchen täglich "Vor dem Abschied von diesem Leben stehen zu können - das betrifft nicht nur das hin-gehen von uns selbst, sondern auch die Menschen die wir lieben und die uns wichtig sind.


Antwort
von Enzylexikon, 54

Das was du "Ich" oder "Paul" nennst, also dein Ich-Bewusstsein ist ein Ergebnis von komplexen Vorgängen in deinem Gehirn.

Wenn du bewusstlos bist, dann gibt es diese Identifikation mit dem "Ich" nicht und auch nach dem Tod wird das Bewusstsein sehr wahrscheinlich mit der Gehirnaktivität enden.

Die moderne Medizin kann zwar den Kreislauf aufrecht erhalten, aber wenn das Gehirn keine Aktivität mehr aufweist, dann ist dein "Ich" endgültig weg - du bist definitiv tot.

Ob es tatsächlich ein ewiges Bewusstsein gibt, das nicht von der Gehirntätigkeit abhängig ist, also eine Art "Seele", ist eine Frage des Glaubens.

Alle entsprechenden Behauptungen sind natürlich nicht objektiv beweisbar - deshalb fallen sie ja auch in den Bereich der Religion und nicht der Wissenschaft.

Antwort
von 123Florian321, 66

Doch, es kann damit zu Ende sein. (und ja andere Ansichten sind natürlich ok weil man sich nicht sicher sein kann)

Ist halt schwer für uns, sich das vorzustellen. Ich kanns mir auch nicht vorstellen einfach wieder Nichts zu sein, aber ich kann meine Ansicht ein wenig erklären: Das hier macht Sinn, wenn wir auch während unseres Lebens "Nichts" sind.

Damit meine ich, auch Menschen sind nur aus Atomen bestehende Systeme, genau wie Pflanzen, Tiere, Steine, Sterne und so weiter, die sich mit der Zeit verändern und das ist bei Menschen irgendwann dann der Tod.

LG Florian

Antwort
von Digarl, 24

Also ich begreife was du meinst und kenne das Gefühl. Ich persönlich denke das ich mein Gehirn bin, nichts weiter.

Doch aus dem Nichts sind wir nicht entstanden. Wie Menschen gezeugt werden weißt du ja sicher, anschließend teilen sich die Zellen immer weiter. Doch woher das "Material" für den Körper? Die Mutter isst ja während der Schwangerschaft, genügend Rohstoffe um ein Baby wachsen zu lassen. 

Wenn du beerdigt wirst werden sich die Würmer an deinen Körper vergehen. Diese werden mit deinem Körper ihre kleinen Babys "generieren", ein ewiger Kreislauf der organischen Stoffe. 

Also wenn man davon ausgeht das man nichts weiter als ein Stück Fleisch auf einem Ellipsoid ist, welches sich um einen Feuerball dreht. 

Dein Körper ist ewig, dessen Stoffe wird es noch in Millionen von Jahren geben ... nur in anderen Strukturen. Selbst wenn du Papier verbrennst ist es nicht weg, es hat sich in andere Produkte unterteilt wie z.B. den dabei entstehenden Rauch. 

Obwohl ich mir im klaren darüber bin was meine Zukunft mit mir macht, der Gedanke daran ist einfach zermürbend. Ich will doch nicht das Aufgeben was ich sehe, fühle, rieche, schmecke etc.. Ich will nicht einfach weg sein, ich will nicht das alles wie vor meiner Geburt ist. Und dennoch glaube ich das es so sein wird. 

Antwort
von Herb3472, 40

Stell Dir vor, Du wärst ein Kuchen, der denken kann und aufgegessen wird. Du weißt nicht, was vor Deiner Geburt war (bevor Du aus dem Backrohr heraus kamst). Und wenn Du aufgegessen bist, bist Du weg. Einfach fort, futschikato. Da warst Du einmal ein Kuchen und weißt auch nix mehr.

So einfach ist das.


Antwort
von kami1a, 2

Hallo!" Es geht aber allen Lebewesen so und der Tod ist sogar eine Notwendigkeit. 

Wollen wir nicht in die Philosophie ausweichen und auch die religiöse Betrachtungsweise außen vorlassen so ist der Sinn des Todes die Erhaltung und Weiterentwicklung der Art.

Die ersten Einzeller waren eigentlich unsterblich, konnten sich aber auch nicht weiter entwickeln weil sie sich nur teilen konnten. Ohne den ewigen Kreislauf aus Leben und Tod hätte es keine Evolution geben können.

Und Dich - und mich nicht. Und schon würden hier 1 Farge und 1 Antwort fehlen.

Alles Gute.

Antwort
von nowka20, 5

da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles erleiden, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

--------------------------------------------------------------------------
---ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

Antwort
von realsausi2, 23

Das kann doch mit dem Tod nicht zuende sein.

Sicher kann das sein. Warum denn auch nicht? Wo ist das Problem?

Was bleibt, sind die Atome, aus denen wir bestehen. Die werden im Naturkreislauf wiederverwendet.

Aber es gibt keinen vernünftigen Grund für die Annahme, dass von unserem Selbst nach Auflösung des Gehirns noch etwas übrig bleibt.

Stell Dir von, Du schreibst im Garten mit kleinen Zuckerwürfeln Deinen Namen, legst einen Würfel auf den anderen, bis Dein Name als dreidimensionales Konstrukt vor Dir steht. Jeder könnte das lesen und "Dich" erkennen.

Dann fängt es an zu regnen. Die Würfel lösen sich auf, zerfließen und alles stürzt ein.

Es ist nicht ein Zuckermolekül verschwunden. Dennoch bist Du, ist Dein Name verschwunden. Niemand, der dort vorbei kommt, wird Deinen Namen lesen können. Niemand wird aus dem zerflossenen Zucker Deinen Namen rekonstruieren können.

So wie er vorher nicht da war, wird es es hinterher auch nicht sein. Weg. Für immer.

Genauso wird es uns gehen. Und das ist doch völlig in Ordnung so.

Antwort
von Draze, 50

Wo wir herkommen ist unbewiesen.
Dies ist unanfechtbar da der Urknall 1. nur eine Theorie ist und wenn er stattgefunden hat kann man immer wieder fragen : Was ist davor passiert?Soviel dazu.

Was nach dem Tod passiert lässt sich ebenfalls nur spekulieren.Vielleicht ist alles für uns aus oder evtl. werden wir wiedergeboren(Nach logischem Verfahren undenkbar).

Kommentar von realsausi2 ,

Das Bildungsniveau in diesem Land ist wirklich erschreckend.

Kommentar von Draze ,

Redest du von mir?

Kommentar von Draze ,

Ist hier etwas falsch?

Antwort
von Dhalwim, 28

Nein, das ist es ganz und garnicht.

Das ist sogar sehr gut zu verstehen, dass mit dem Tod alles aus sein wird ist zwar die kälteste und pardon langweiligste Erklärung auf "ein Leben nach dem Tod" aber die logischste und plausibelste von allen.

Aber denk doch mal nach, dort gibt es wiederum ewigen Frieden, keine Sorgen, keine Nöte. Außerdem wer sagt, dass dieser Zustand ewig währt? Vielleicht gibt es danach ja ein andere's "generierte's Bewusstsein", welches nach deinem "Irdischen" Tod (auf der Erde) irgendwo anders wiedererscheint.

Du würdest dich an dein alter Leben nicht mehr erinnern, aber dann kennst du ein neues. Vielleicht wieder als Mensch, oder als Außerirdischer und eventuell sogar als Tier. Das weiß man nicht, vielleicht wird man es nie objektiv herausfinden können.

Aber eines ist auf jeden Fall damit klar!

Nicht wird mehr so sein wie bisher...

Ich weiß, eine sehr deprimierende Sichtweise der Dinge, aber sieh es positiv, das bedeutet auch das bedeutet auch es kann uns theoretisch nicht's wirklich schlimme's passieren... selbst wenn die Menschheit aussterben sollte. Der Tod ist dann DAS GERECHTESTE was jemandem passieren kann.

Dhalwim ):

Kommentar von Jozudenhannes ,

wie heißt des (gema)

Kommentar von Dhalwim ,

Da komm Ich iwie net ganz mit?

Antwort
von comhb3mpqy, 15

Also ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Wenn man Argumente haben möchte, warum man das glauben kann, dann kann man im Internet mal nach "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" oder "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen). Aber was ist jetzt eigentlich genau die Frage?

Antwort
von AntwortMarkus, 42

Seit Anbeginn der Welt streiten sich die Gelehrten über dieses Thema. Wenn man keinen Glauben hat, dann hat das Leben wirklich keinen Sinn. Denn dann hört man nach dem ABleben einfach auf zu existieren. Aber wenn man an Gott glaubt, dann glaubt man an ein Leben nach dem Tod.

Kommentar von Enzylexikon ,

Wenn man keinen Glauben hat, dann hat das Leben wirklich keinen Sinn

Doch natürlich kann das Leben auch ohne Glauben einen Sinn haben - nämlich jeden, dem wir ihn selbst geben.

Wenn ich Wissenschaftler werden will, um Medikamente gegen bislang unheilbare Krankheiten zu entwickeln, dann gebe ich meinem Leben einen Sinn, der sogar über mein eigenes körperliches Leben hinausgeht.

Denn selbst wenn mein Körper schon längst zerfallen ist, können meine wissenschaftlichen Entdeckungen und die daraus geschaffenen Weiterentwicklungen jede Menge Leben retten.

Der Sinn des Lebens kann nicht nur durch Religion definiert werden.

Kommentar von AntwortMarkus ,

Ja, aber jedes Leben geht ja nun einmal zu ende. Wenn nicht heute, dann in spätestens 100 Jahren. ALso hast du mit deinem Medikament letztendlich kein Leben gerettet.

Kommentar von realsausi2 ,

ALso hast du mit deinem Medikament letztendlich kein Leben gerettet.

Eine solche Geringschätzung von Menschen und ihrem Leben ist widerlich.

Ich halte Dir zu Gute, dass Dir die cognitiven Kapazitäten fehlen, das wirklich zu ende zu denken, was Du hier absonderst.

Kommentar von Enzylexikon ,

ALso hast du mit deinem Medikament letztendlich kein Leben gerettet.

Man kann dann aber zumindest Leiden lindern und die Lebensqualität der Menschen erhöhen.

Es macht für sie nämlich einen Unterschied, ob sie im Alter von 100 Jahren topfit sterben, eine lebenslange Behinderung haben, oder bereits Mitte 20 unter Schmerzen sterben müssen.

Ich finde solch eine Arbeit als "Lebenssinn" zu sehen, durchaus als sinnvoll an - und diese Ausrichtung ist für viele Menschen sicher fassbarer, als das Vertrauen auf religiöse Versprechen auf ein Leben nach dem Tod.

Damit wir uns nicht missverstehen, ich bin selbst religiös, aber ich halte Religion nicht für die einzig sinnstiftende Instanz.

Kommentar von realsausi2 ,

Wenn man keinen Glauben hat, dann hat das Leben wirklich keinen Sinn.

Dumm, unverschämt und vor allem falsch.

Kommentar von AntwortMarkus ,

Im Gegenteil.  Für viele Menschen ist der Glaube ein Halt im Leben.  Am Sinn zweifeln die,  die nicht glauben,  viel mehr als die  die glauben.  Das habe ich heute am 08.04.2015 nach Christi geschrieben.  Diese Zeitrechnung ist übrigens auch für nicht Christen verbindlich ;-)

Kommentar von realsausi2 ,

Meine gute Erziehung und die Regeln auf GF verbieten es mir, Dich mit den angemessenen Tiernamen zu belegen.

 Was bildest Du Dir eigentlich ein, mir abzuzsprechen, ein sinnvolles Leben zu führen?

 Am Sinn zweifeln die,  die nicht glauben,  viel mehr als die  die glauben.

Hierfür kannst Du dann sicherlich auch Belege beibringen.

Diese Zeitrechnung ist übrigens auch für nicht Christen verbindlich

Ja, zugegeben einer der schlechteren Treppenwitze der Geschichte.

Antwort
von newcomer, 60

ich glaube diese Fragen werden bald im Nichts verschwinden

Kommentar von DerRapper123 ,

Genauso wie deine Frage aus dem Nichts aufgetaucht ist.

Kommentar von DerRapper123 ,

* Antwort

Kommentar von newcomer ,

denk mal darüber nach wie viele Fähigkeiten du kannst obwohl du sie nie gelernt hast, nicht in diesem Leben

Kommentar von DerRapper123 ,

Ich bin zu dumm es zu verstehen oder du zu dumm um es zu erklären.

Kommentar von newcomer ,

dein Geist lebt immer weiter, seit anbeginn der Zeiten und in jedem Leben bildet er sich weiter

Kommentar von 123Florian321 ,

Also ich hätte bestimmt in meinen früheren leben laufen können, dennoch konnte ich das bei meiner geburt nicht... seltsam...

Antwort
von Jozudenhannes, 52

Gutes Ott hilft beim Nachdenken

Kommentar von 123Florian321 ,

Was ist Ott? Sollte ich das kennen? Oder meintest du Gott? :D

Kommentar von Jozudenhannes ,

Gra*

Antwort
von ZynismusHilft, 58

Und.... was ist deine Frage? "Kann das sein?" - Ja, kann sein. Schwierig zu sagen, wenn man noch nicht tot war.

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