Frage von Wahchintonka, 66

Wie kann ein sehr frommer und gottesfürchtiger Mensch ein Gewalttäter oder gar Terrorist sein - ist das überhaupt möglich?

Gott hat doch alle Menschen geschaffen, wie die meisten Weltreligionen es behaupten. Dann müsste er doch auch alle Atheisten oder die an ihm nicht glauben, lieben. Und wenn er alle liebt, dann dürften sich selbst Leute unterschiedlicher Religionen nicht bekämpfen.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Zischelmann, 5

Leider gab es schon viele fromme Menschen die Grausames taten..

Beispiele: Im Mittelalter wurden im Namen Gottes Menschen als Hexen angeklagt und gefoltert und verbrannt. Die Folter wurde eingesetzt um ein Schuldgeständnis zu bekommen.

Man beruhte sich auf die Bibel-darin steht "Die Zaubererinnen sollst Du nicht leben lassen"..

Andere Menschen auch in unserer Zeit schlugen schon die eigenen Kinder tot weil sie dachten diese seien der Teufel..

Und viele der muslimischen Terroristen glauben die handeln in Gottes Namen wenn sie andere Menschen töten

Sie glauben sogar sie werden noch für ihre Verbrechen im Paradies belohnt.

Schuld ist ein grausames Gottesbild in allen diesem Menschen

Und Verblendung und Wahn.

Antwort
von teafferman, 5

Ich finde die Antwort in der Genesis:

Eva weigert sich, das einzige Verbot zu beachten, welches es zu dieser Zeit gibt. Sie ist so gierig, dass es als Sucht bezeichnet werden kann. 

Adam ist faul und verantwortungslos. 

Die Folge kennen wir: Vertreibung aus dem Paradies.

Die nächste Folge kennen wir auch: Brudermord aus Neid. Steckt von Faulheit getragene Gier hinter.

Der Urenkel Evas erfindet den Krieg, indem er die Fakten ins Gegenteil verkehrt. 

Alles menschliche Entscheidungen, Alles beruhend auf menschliche existentielle Mängel. 

Viele Menschen bilden sich ein, in der Natur herrsche das Recht des Stärkeren vor und bilden sich weiter ein, diese Stärke beziehe sich ausschließlich auf das Dingliche. 

Die Fakten sehen nachweislich anders aus: 

In der Natur herrscht das Gesetz des Mitfühlens und Wissens. 

Es gibt einen Film als Doku über Wölfe. Wurde mal auf Arte ausgestrahlt. Ist jetzt auf youtube zu finden. Da erinnere ich eine Szene, die sehr gut hier reinpasst:

In Indien gibt es noch "Nachfahren Abels". Sie führen vor allen Dingen Ziegen mit sich. 

Ein erfahrener Wolf kommt hinzu. Zunächst nähert er sich auf Abstand, achtet darauf, dass er wahrgenommen wird. Und dann geschieht etwas Erstaunliches: 

Die Ziegenherde öffnet sich und lässt ein Tier direkt auf den Wolf zugehen. Die Menschen schauen ruhig zu. Der Wolf nimmt das Tier und verschwindet damit. 

Befragt antworten die Menschen: Die Ziege war krank. Es war gut, dass der Wolf sie aus der Herde entfernt hat. 

Sehr viele Menschen leiden an mindestens einer Sucht. Von denen gibt es 400 verschiedene. So jedenfalls nach einer Auflistung aller Süchte, die von Fachärzten, Religionswissenschaftlern aller Religionen, Soziologen und so fort mal in USA aufgestellt wurde. 

Für mich ist zwingend zu unterscheiden zwischen jenen Menschen, die Mitglied eines Vereins, einer Institution sind und gläubigen Menschen. 

Ein gläubiger Mensch braucht keinen Vorplapperer und schon gar nicht einen Menschen, der die Überlieferung für einen auslegt. Ein gläubiger Mensch braucht den Austausch mit anderen gläubigen Menschen, um nicht selbst vom Weg abzukommen. 

Der Bischoff von Regensburg zeigt sich öffentlich als nichtgläubig, denn er predigt, nur jenen Asylsuchenden, die Christen sind, soll geholfen werden. Und jenen Menschen, die zum Christentum übertreten wollen. Das ist schlicht im Widerspruch zur Überlieferung. Und blendet aus, dass dieses Subjekt auch von Steuergeldern bezahlt wird, die von Nicht-Katholiken stammen. 

Gewalt fängt nicht dinglich an. 

Belese Dich mal zu Deprivation. Da fängt sie wohl an. Womit wir wieder bei Adam und Eva sind. 

Antwort
von Aleqasina, 57

Auch unter religiösen Menschen ist Nächsten- oder gar Feindesliebe nicht selbstverständlich. Das hängt immer davon ab, welcher Religion man angehört und wie man sie auslegt.

Kommentar von Wahchintonka ,

"Wer in dieser Versammlung spricht für die Vierbeiner? Wo ist der Sitz der Adler? Wir denken nicht an sie, und wir halten uns für höherstehend. Doch wir sind letzten Endes nur Teil der Schöpfung...Unser Platz ist irgendwo zwischen dem Berg und der Ameise. Irgendwo und nur dort als Teil und Stück der Schöpfung." (OREN LYONS, ONONDAGA)

Kommentar von Wahchintonka ,

niemand braucht seinen feind zu lieben - das wäre auch töricht. ist es auch töricht, ihn zu respektieren?

Antwort
von TreudoofeTomate, 63

Natürlich kann er das. Die schlimmsten "Gewalttaten" in der Vergangenheit und auch in der heutigen Zeit (Hexenverbrennungen, Kriege, Terrorismus) geschahen und geschehen im sog. Namen Gottes (alle Weltreligionen eingeschlossen). 

Ich würde sogar so weit gehen, dass die von dir so bezeichneten frommen, gottesfürchtigen Menschen die größten "Gewalttäter und Terroristen" der Weltgeschichte sind.

Antwort
von Almalexian, 66

So siehst du das. Manche frommen und gottesfürchtigen (und mitunter Gestörten) sehen aber Gott durchaus als jemand der bestraft bzw. die Bestrafung durch Gläubige sehen will.

Kommentar von Wahchintonka ,

Deswegen überzeugt mich viel  mehr der GROSSE GEIST namens WAKANTANKA. Indianer diskutieren und streiten sich auch nicht über ihn, geschweige denn, dass sie jemals Kriege deswegen geführt haben.

Antwort
von Barolo88, 65

das ist das Problem der radikalen Moslems. da setzt der Verstand einfach aus

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Wie die Geschichte zeigt, nicht nur bei den Moslems.

Kommentar von Wahchintonka ,

Ja, und es waren die Christen, die den Indianern alles weggenommen haben. Wen interessiert das schon? Dem Papst auch nicht mehr. Interessiert es dich?

Antwort
von Barolo88, 32

Religionen waren schon immer die Wurzel allen Übels, alle Gläubigen habe schon  sogenannte Ungläubige bekämpft,  ohne Glaube und Religion wäre die Welt friedlicher.

Kommentar von Wahchintonka ,

alle Gläubigen nicht - in keiner Religion. Hat dich schon mal ein ein Buddhist bekämpft? Meine Nachbarn, Christen oder Moslems, bekämpfen mich auch nicht. Und eine Nachbarin (Muslemin) nennt mich sogar ihren Bruder

Kommentar von KaeteK ,

Nein, der Mensch ist die Wurzel allen Übels..

Kommentar von Wahchintonka ,

dem menschen alles in die schuhe schieben, da machst du es dir zu leicht. denn ihn abschaffen hieße alles übel abschaffen. dann fange halt bei dir an, wenn du das meinst.

Antwort
von brummitga, 66

Gegenfrage: hat "Gott" auch nur schon einmal verhindert, dass sich "seine Lieben" gegenseitig in Kriegen umbringen ?

Kommentar von Wahchintonka ,

da gibt es praktisch nur 2 antworten darauf: es schert ihn nicht oder es gibt ihn nicht

Antwort
von Neutralis, 58

Da Gott selber ein Massenmörder ist (Siehe Sinnflut etc.) ist das nur natürlich. Zumindest für Gläubige.

Antwort
von triggered, 65

Das Problem ist dass Gott überhaupt noch nie irgendwas gesagt hat, das ist alles menschliches Gedankengut.

Kommentar von tommy4gsus ,

Gott hat erstens schon viel gesagt und sagt auch heute noch viel. Die Menschen hören nur nicht zu. Das ist das Problem.

Kommentar von Wahchintonka ,

was ist denn seine wichtigste Botschaft, die für alle gläubigen gilt?

Kommentar von tommy4gsus ,

Die wichtigste Botschaft von Gott, die für alle Gläubigen gilt ist die, das Gott uns Menschen liebt. So sehr, dass er Jesus am Kreuz sterben ließ. Das passierte deshalb, damit alle, die an ihn glauben, ewiges Leben haben können.

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Ach schau, Gott sagt etwas? Kann ich das auf Youtube nachverfolgen, vielleicht würde ich dann ja auch zuhören.

Hirngespinste, nichts weiter!

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