Durch die Preiserhöhungen bei Lebensmitteln, die Energiepreise sollen auch wieder steigen, werden auch viele Rentner bald nicht mehr von ihrer Rente allein leben können. Viele scheuen aber den Gang zum Sozialamt, obwohl sie Anspruch auf die Grundsicherung hätten.
Wie können die Rentner vorsorgen, bzw. was können die Rentner machen, damit sie nicht zum Sozialamt müssen? Gibt es da überhaupt eine Lösung?

Menschen, die bereits im Rentenalter oder kurz davor sind, haben wohl keine Möglichkeit mehr, die Situation für sich zu verbessern.
Vorsorgen können eigentlich nur Menschen, die noch recht lange im Arbeitsleben zubringen müssen. Nur so wäre es möglich, ein vernünftiges Kapital für das Alter aufzubauen. Dabei würde ich allerdings keinesfalls auf die Riesterrente zurück greifen, ich würde mir andere Anlageformen aussuchen.
Leider ist der Gang zum Sozialamt vielfach immer noch mit Scham behaftet, weil es einen negativen Beigeschmack hat. Daher nutzen auch lange nicht alle Menschen ihr Recht aus. Schade, eigentlich, denn jemehr Menschen dieses ihnen zustehende recht in Anspruch nehmen, desto mehr ist die Regierung auch in Zugzwang, hier etwas zu unternehmen.

Wer bereits Rentner ist, hat wohl keine Möglichkeit, hier etwas zu machen, außer, sich weiter einzuschränken. Daß dies keine befriedigende Lösung ist, dürfte klar sein.
Ansonsten sollte man, solange Zeit ist, entsprechend privat vorsorgen und sich keinesfalls auf staatliche Systeme verlassen.

Ich denke und hoffe, daß die Preissteigerungen nicht allzu hoch ausfallen werden. Wie immer werden solche Ereignisse von den Medien extrem aufgebauscht. Leider bleibt einem Rentner mit wenig Geld nichts weiter übrig als Preise zu vergleichen und noch bewusster einzukaufen. Der aktuelle Trend kann einem schon Angst machen. Immer mehr Menschen die trotz Job auf Unterstützung angewiesen sind. Rentner die mit ihrer Rente vorne und hinten nicht mehr auskommen. traurig, traurig!!! Der Wirtschaftsaufschwung ist offenbar nur in den Taschen der Manager angekommen. Mir ist kein Fall bekannt, wo jemand aktuell davon profitiert.
Die Renten liegen so im Durchschnitt um 900 €; das ist m. E. sehr wenig. Darf ich, liebe "elkera", diese Frage etwas ausweiten? Es geht um die wachsende Armut bei uns, nicht nur bei Rentnern, sondern auch bei Erwachsenen und Kindern. Der alte Bertold Brecht hat es gewusst, wo das Problem liegt: Armer Mann und reicher Mann/standen da und sahn sich an,/und dann sprach der Arme bleich:/"Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich." - Und ich darf den Text - wegen der Ausgewogenheit - für die Frauen noch umdichten: Arme Frau und reiche Frau/sah`n sich in der Augen Blau./ Die Arme sprach zur Reichen bleich:/(wie oben). Es ist schon schlimm, wie Rentner und andere Benachteiligte behandelt werden. Sie können meist die Preissteigerungen nicht verkraften und sind auf "Sonderangebote" angewiesen. An der Gemüsetheke kaufen sie das verbilligte, weil unansehnliche Obst und Gemüse etc. Am schlimmsten wird es, wenn sie krank werden. Was war noch mal das "Unwort des Jahres" vor ein paar Jahren? "Sozialverträgliche Ableben". Na bitte!
Für Die Unlesbarkeit zeichne ich nicht verantwortlich. Es heißt: "Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich."

Bei den Preissteigerungen kann man nur Preisvergleiche machen und beim Billigsten einkaufen. Dann spart man vielleicht ein bissel.
Ich sehe keine Lösung, als eben doch zu versuchen, Grundsicherung zu erhalten; habe auch gehört, daß es sogar für Rentner Alg2 geben soll. Vielleicht ist das identisch mit der Grundsicherung ... Ansonsten bleibt nur, den Konsum an anderer Stelle zu reduzieren. Ich kann allerdings nicht oldpaed zustimmen bei seiner pauschalen Bem. über "unansehnl. Obst". Ich kaufe am liebsten z, B. die Bananen mit den schwarzen Punkten und nicht das halbgrüne Zeug, das als Neuware gilt. Und oft gibts die älteren billig oder gar gratis. Ebenso verhält es sich mit anderen (abgelaufenen) Sachen, die sind auch net schlechter. Ich esse seit fast 11 Jahren viel Abgelaufenes und die Versagerquote liegt weit unter 1 %! Das Problem sind eher die Supermärkte; die weigern sich z. T. das Zeug zu reduzieren und werfen es lieber in den Müll. Nur um die Preise hochzuhalten ...

Es gibt keine Möglichkeit. Eine Rentnerarmut ist vorauszusehen.