Wie kange ist die Rücknahmefrist bei einem Erbe?

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3 Antworten

Mit der Schenkung hast du dir im Grundbuch einen Rückübertragungsanspruch unter bestimmten Voraussetzungen gesichert. Dies ist daher nicht an die Fristen zur Erbausschlagung gebunden, außer du bist du auch noch Erbe nach deinem Bruder! Ich denke, dass der Rückübertragungsanspruch  unter die 10 jährige Verjährungsfrist nach § 196 BGB fällt. Überlege dir, warum du dir diesen Anspruch damals gesichert hast, wer heute nach deinem Bruder erbt, evtl wer heute in dem Haus lebt, dann vereinbarst du einem Termin bei einem Notar. 

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Das ist ja kein Erbe, sondern Bestandteil eines zwischen Ihnen und ihrem Bruder getroffene Vereinbarung (Vertrag). Erfüllt wurde er seitens des Bruders, indem er die Immobilie damals angenommen hat- nun ist es an Ihnen, ihren Teil zu erfüllen- indem sie sie zurücknehmen, wie vertraglich vereinbart. Die Immobilie ist kein Erbe- da diese Rückführungsklausel vorhanden war.

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6 Wochen nach Testamentseröffnung bzw Information über den Tod.

Am besten über nen Fachanwalt für Erbrecht (Notar), kostet ca 60.- (vorher aber unbedingt fragen!) der leitet das dann ans Nachlassgericht weiter.

http://www.anwaeltin-bramke.de/erbe-ausschlagen/

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