Frage von Annalenee, 72

Wie kan man eigentlich philosophie definieren?

Philosophie definition

Antwort
von Grautvornix16, 20

Philos=Freund / Sophia=Weisheit // Wiki: griechisch φιλοσοφίαphilosophía, latinisiert philosophia, wörtlich „Liebe zur Weisheit“).

Damit bist du mitten in der Philosophie angekommen da sich automatisch die Frage ergibt: Was zum Teufel ist Weisheit? - Einmal mehr Wiki:

"bezeichnet vorrangig ein tiefgehendes Verständnis von Zusammenhängen in
Natur, Leben und Gesellschaft sowie die Fähigkeit, bei Problemen und
Herausforderungen die jeweils schlüssigste und sinnvollste
Handlungsweise zu identifizieren."

Sie befähigt ihren Träger, systematisch Dinge

zu denken („eine weise Erkenntnis“, „ein weiser Entschluss“, „ein weises Urteil“),
zu sagen („ein weises Wort“, „ein weiser Rat“) oder
zu tun („ein weises Verhalten“),...

Nicht jeder der reden kann ist auch Philosoph.

Die Fett-Markierung ist von mir. ;-)


Antwort
von Ottavio, 17

Die Philosophie ist keine Wissenschaft, sondern eine Kunst. Das hat sie mit der Mathematik gemeinsam. 

Die Mathematik beschäftigt sich systematisch mit Dingen, die vor aller Beobachtung der äußeren Realität wahr sind. Das hat sie mit der Mengenlehre und der zweiwertigen Logik gemeinsam, die aus der Philosophie erwachsen sind, die ich aber heute eher zur Mathematik zählen würde. 

Die Philosophie beschäftigt sich systematisch mit Fragen, die für die Menschen von Bedeutung sein könnten, für die die Wissenschaften heute aber noch keine fertigen Antworten bereithalten.

Da diese Definition das Wort "noch" enthält, ergibt sich, dass viele Wissenschaften aus der Philosophie heraus entstanden sind, heute aber nicht mehr dazugerechnet werden, weil jetzt eben halbwegs fertige Antworten vorliegen. Der Begriff wandelt sich also.

Darüber hinaus beschäftigt sich die Philosophie mit ihrer eigenen Geschichte, also auch mit Fragen, die früher zur Philosophie gehörten, auf die heute aber Wissenschaften tatsächlich oder scheinbar Antworten bereithalten.

Ein Beispiel dafür ist die Psychologie. Neben der wissenschaftlichen Psychologie, die bisher einige wenige wissenschaftlich gesicherte Fakten erarbeitet hat, gibt es immer noch eine philosophische Psychologie, deren Aussagen vor allem auf Selbstbeobachtung beruhen.

Auch Freuds Schriften z.B., die er als medizinische Schriften verfasst hat, werden von den Psychologen heute der Philosophie zugeschrieben.

Kommentar von Grautvornix16 ,

Hi, würde deinen Beitrag insofern abrunden wollen als mir die zusammenfassende Aussage wichtig ist: "Philosophie ist die Entwicklung von Metatheorien zur systematischen Analyse und Synthese einzelner Fachdisziplinen sowie deren Theoreme nach Begründungs- und Wirkungszusammenhängen mit logischen Mitteln."

In Mittelalter und Neuzeit war es meines Wissens an Universitäten entsprechend dem universalen Konzept der "Alma Mata" nicht möglich eine einzelne Fakultät (Recht, Medizin etc.) zu studieren ohne nicht auch Philosophie zur interdisziplinären Selbstreflektion des Fachwissens (Vermeidung von "Fachidiotentum"?) zu belegen. Dabei galten Philosophie und Mathematik in ihrer gemeinsamen Wurzel in der logisch-systematischen Betrachtung der Welt und damit auch der interdisziplinären kritischen Reflektion ihrer fachwissenschaftlichen "Erkundung" immer auch als Basiswissenschaften und die Philosophie als Mutter der Mathematik.

Kommentar von Ottavio ,

Was Du beschreibst, ist Wissenschaftstheorie und Erkenntnistheorie. Ja, das sind zwei ganz wesentliche Teilgebiete der Philosophie, die unbedingt erwähnt werden sollten. Meine Kenntnisse auf diesem Gebiet stammen allerdings weniger von Philosophen (meine Meinung von Popper ist nicht so ganz hoch) als von Wissenschaftler, die sich darüber tiefere Gedanken gemacht haben. Ich denke dabei vor allem an des Instituts für theoretische Pysik, die ihre Memoiren oder Bücher direkt zum Thema geschrieben haben, z.B. Carl Friedrich von Weizsäcker.

Der Vorläufer der Philosophie im Mittelalter waren die Sieben freien Künste: Rhetorik, Grammatik, Dialektik, Arithmetik Geometrie, Astronomie und Musik. Die musste tatsächlich jeder studieren bevor er Theologie, Jurisprudenz oder Medizin studieren konnte. Die ersten drei, die trivialen Künste, bezogen sich dabei natürlich auf die lateinische Sprache und Literatur, vor allem auch auf die der klassischen Philosophen.

Antwort
von StevenArmstrong, 10

Hallo,

meiner Meinung nach ist die Philosophie die Wissenschaft, die sich mit dem Sinn des Lebens befasst.

Hier noch ein Link, welcher dir weiterhelfen könnte:

https://www.gutefrage.net/frage/hallo-ich-wollte-mal-fragen-was-ihr-euch-unter-p...

MfG

Steven Armstrong

Antwort
von GanjaIsTheCure, 36

Philosophie ist das was du Tag für Tag erlebst ubd dich fragst: warum?

Philosophie ist für jeden unterschiedlich, dass dinde ich so schön daran

Antwort
von EUWdoingmybest, 20

Ludwig Wittgenstein hat sie so definiert:

"Ein philosophisches Problem hat die Form: >>Ich kenne mich nicht aus.<<" (Philosophische Untersuchungen §123)

"Der Philosoph behandelt eine Frage; wie eine Krankheit." (§ 255)

Antwort
von Jojoho97, 27

Kunst des (Hinter-)Fragens und des Denkens.
Eine Wissenschaft, die nicht nach gesicherten/bewiesenen Antworten verlangt.

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