Frage von roflrofl07, 79

Wie kann ich am besten lernen, im Schach möglichst weit voraus zu denken?

Ja hallo alle zusammen, ich möchte gerne wisse, welches Training inwiefern dafür sorgt, dass ich weiter vorrausdenken kann. Mir wird im Vereinstraining häufig gesagt, dass ich bei den Stellungen nur einen Zug weit denke, wie kann ich auch meinen Kopf beibringen, wenn ich mir über den Erfolg des Zugs ziemlich sicher bin, aber ich dann immer irgendetwas übersehe, was meine Pläne sofort durchkreutz, wenn nicht sogar, dass ich Material verliere und damit das Spiel?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Dannie7, 18

Löse viele Taktik-Aufgaben und sonstige Stellungen, ohne die Figuren zu bewegen bzw. direkt vom Diagramm. Auch das Spielen von "Blindschach", d.h. ohne Ansicht des Brettes hilft bei der Ausprägung des Vorstellungsvermögens und der schachlichen Rechenkunst.

Antwort
von Cybermichl, 40

Am besten hilft es, regelmäßig(!) taktische Aufgaben zu lösen, man fängt mit einzügigen Aufgaben an und steigert dann zu den mehrzügigen. Dann sind - wie andere schon angedeutet haben - typische Stellungsmerkmale zu beachten. Das ganze sollte natürlich wie beim Spielen nur im Kopf stattfinden und wenn man es genau wissen will, kann man sich Zeitvorgaben setzen.

Wenn es um konkretes Variantenberechnen geht, muss man sich bewusst sein, dass es bestimmte Variantenstrukturen gibt. Es gibt idealerweise geradlinige Varianten mit wenig Abzweigungen (meistens, wenn man schon verlorene Stellungen hat ;) ), es gibt aber auch Variantenbäume oder gar -büsche. Hier sollte man lernen, systematisch eine Variante durchzugehen, bewerten und die nächste anzugehen. Nach Möglichkeit eine Variante nur einmal durchgehen, sonst kommt man schnell in Zeitnot ;) Aber das ist Übungssache.

Antwort
von wolfgang1956, 34

Wie kan ich am besten lernen, im Schach möglichst weit vorraus zu denken?

Gar nicht!

Gründe: Wenn man in der spielerischen Praxis „Übung“ bekommt, entwickelt sich ein Gefühl für stellungsgemäße Züge. Wenn der Gegner einen Zug macht, sollte man zunächst prüfen, was der Zug direkt droht. Z.B. nach einem Springerzug besteht häufig die Möglichkeit, dass das Pferd eine Springergabel droht, die man verhindern und der man ausweichen sollte.

Kein Mensch kann die vielen Möglichkeiten exakt vorausberechnen. Selbst Großmeister „rechnen“ nur wenig, sie haben nur ein deutlich höheres Wissen um Eröffnungsvarianten und ein ebenso deutlich weiterentwickelteres „Positionsgefühl“ als normale Vereinsspieler.

Am besten übt man mit sogenannten Blitzschachpartien (5-Minuten-Partien). Wenn man in manchen Stellungen 20 Mal den gleichen Fehler gemacht hat, sollte man wissen, dass man in dieser Stellung eben nicht diesen Fehler sondern einen „besseren“ Zug ausführen sollte. Es entwickelt sich dabei automatisch ein gewisses Positionsgefühl, dass einem auch bei Turnierpartien weiter hilft und Anhaltspunkte liefert, wie man seine Partie fortsetzen sollte.

Antwort
von Frage76mal6, 42

eine Möglichkeit, schau dir jede einzelne Figur an und überlege dir wie sie sich bewegen könnte und welche Figuren sich dadurch im nächsten Zug bewegen können (sehr zeitintensiv)

2. Kauf dir Schachbücher und lerne Stellungen7STrategien auswendig... würg

3. Erfahrung macht klug, wenn du oft spielst kommt dir die eine oder andere Situation vielleicht bekannt vor und du weißt vielleicht was du dann machen sollst

Antwort
von Niklas140102, 33

Übung macht den Meister ;)

Kommentar von wolfgang1956 ,

Was haben wir wieder mal gelacht … :-)

Antwort
von Oselomirnix, 31

Üben, üben, üben.

Kommentar von wolfgang1956 ,

Was haben wir wieder mal gelacht … :-)

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