Frage von TheDoctor13, 126

Wie kamen Menschen mit starker Sehschwäche zurecht, als es noch keine Brillen und der Gleichen gab?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DonkeyDerby, 98

Gar nicht. Sie endeten im schlimmsten Fall im Armenhaus, im besten Fall im Kloster.

Allerdings hatten die Kurzsichtigen früher wenig Chancen einen Partner zu finden und konnten so ihre Myopie auch nicht weitervererben. Daher war der Anteil an Fehlsichtigen wohl sehr viel geringer als heute.


Antwort
von cloud223, 46

Früher arbeiteten ja die meisten Menschen in Berufen, bei denen man nicht lesen musste (weil viele es nicht konnten) bzw bei denen man in die Weite sehen musste. Deshalb war Kurzsichtigkeit vlt weniger verbreitet, als heute, wo viele Leute den ganzen Tag am PC oder mit Büchern arbeiten.

Antwort
von Schischa3, 43

Wenn man weniger sieht, kann man mit dem Gehörsinn, Tastsinn und Riechsinn besser umgehen. Diese reichen aber meistens nicht für alle Situationen aus. Früher überlebten die Stärkeren, mit einer Sehschwäche war man ziemlich stark benachteiligt. Da hilft fast nur noch Geschicklichkeit, Intelligenz und die Hilfsbereitschaft der anderen Menschen.

Antwort
von peace1287, 55

Wie kommt ein Blinder zurecht!? Er muss sich mehr auf seine anderen Sinne konzentrieren, welche bei zunehmender Sehschwäche immer ausgeprägter werden. 

Allerdings hat man früher nicht wirklich Rücksicht darauf genommen! Von daher wird es früher woll schwerer gewesen sein als heute. Und Menschen mit starker Sehschwäche endeten wohl als Bettler.

Allerdings gab es schon im frühen Mittelalter die ersten Linsen. Wurden im Persisch - Arabischen Raum, von den damals, weitaus Fortschrittlicheren Muslimen erfunden.

Kommentar von Maxieu ,

"...die ersten Linsen. Wurden im Persisch - Arabischen Raum, von den damals, weitaus Fortschrittlicheren Muslimen erfunden."

Kommt drauf an, was du als "Linse" definierst.

Brillen für den zunehmend massenhaften Gebrauch gab es jedenfalls zuerst in Italien.

Und was genau hätte in dem Fall die Leistung eines Forschers bzw. eines Technikers mit seiner Religion zu tun?

Kommentar von peace1287 ,

Das hat damit zu tun, dass noch bis ins Mittelalter, die Muslimische Welt sehr viel Fortschrittlicher war, als Europa usw. 

Antwort
von kim294, 65

Sie konnten halt einfach nicht so gut sehen.

Aber damals wurde auch noch nicht so viel gelesen (zumindestens bei der normalen Bevölkerung) und am Bildschirm hat noch niemand gearbeitet.

Von daher war das Nah-Sehen noch nicht so entscheidend wie heutzutage.

Kommentar von DonkeyDerby ,

Die Weitsichtigkeit ist ja auch nicht das Problem, die wenigsten sind von Jugend an weitsichtig, meist handelt es sich um  Altersweitsicht (und früher wurde man oft gar nicht so alt, dass diese eine Rolle spielen konnte). Ein echtes Alltagshindernis ist starke Kurzsichtigkeit.

Kommentar von Pestilenz3 ,

Du hast keine ahnung von sehschwäche oder ? 😂

Antwort
von josef050153, 21

Lesen war früher eine Kunst, die nicht viele Menschen beherrschten. Deshalb war Kurzsichtigkeit nicht so ein großes Problem.

Bereits mit 40 Jahren waren viele Menschen schon Großeltern, nahmen also nicht mehr so voll am Arbeitsleben teil. Und dann gibt es ja noch den Tastsinn.

Antwort
von hauseltr, 67

Die hatten Pech, wenn sie den Höhlenbären erst am Mundgeruch erkannten!

Antwort
von Andrastor, 35

gar nicht. Je nachdem wie weit du das zurückrechnest, starben sie an den Folgen ihrer schwachen Sicht, oder waren auf die Unterstützung ihrer Kinder angewiesen um zu überleben.

Antwort
von letsjustbereal, 48

Da fiel.mann. ba dum tss

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten