Mikrofon am 19.07.2009 um 0:30 Uhr
Beispiel Russland. Die Ölindustrie war in Zeiten der Sowjetunion Staatsbetrieb. Wodurch sind da gewisse Noch-Nicht-Oligarchen trotz Verstaatlichung zu so einem Besitz gekommen? Wurden da Firmen zurückgefordert? Oder wenn sie gekauft wurden, woher hatten sie die Mittel? Das passierte ja kurz nach dem Fall ja doch sehr schnell.

Rudi2009 hat es schon kurz, aber präzise ausgedrückt: alte Seilschaften, dazu Korruption und viel Durchsetzungsvermögen, so möchte ich es mild bezeichnen.
Freunde - klug investiert - Geld irgendwoher besorgt- schnell gekauft - HOCH gepockert ^^ Und am Ende gewonnen.
Quatsch Mafia kamm später jedenfalls der Sinn davon
aber hallo.....mafia ist das und sonst gar nichts
Naja kaum Anfang der 90er war dies noch keine Mafia im heutigen Sinne eher ein zwei Jahre später.
nahezu die gesamte russichen Regierungen sind ehemalige der alten Sowjetregierung. Die haben sehr schnell gecheckt das der Niedergang des Kommunismus nicht zu stoppen ist und haben sich die gewinnbringenden Rosinen herausgepickt. Dahinter steckt die russiche Mafia, die es zu Zeiten der Zarenherrschaft und des Kommunismus auch schon gab. Putin ist z.b. ein ehemals ranghoher Offizier der Roten Armee - er war auch als Geheimdienstler in der DÄDÄRÄ tätig. Der Hinweis zu alten Seilschaften ist also voll zutreffend.

lobbyismus. das staat wird vom öl regiert und andersrum genauso.