Frage von krasserx, 39

Wie kam es vom Naturaltausch zur Geldwirtschaft?

Antwort
von berkersheim, 14

Erstens, Naturaltausch gibt es immer noch z.B. auf Tauschbörsen. Da ist es auch kein Problem, weil z.B.bei einer Schmetterlingsbörse Kenner am Werke sind, die angebotenen Exemplaren einen je anderen Wert zuordnen, je nachdem, ob sie ihn schon besitzen oder nicht. So gab es - wie es viele Namen in Altstädten noch aussagen - früher viele Spezialmärkte wie z.B. Pferdemarkt, Heumarkt, Kamelmarkt, Weckmarkt, Krautmarkt, Fischmarkt usw..

Sowie auf Märkten aber unterschiedliche Güter getauscht werden, wird es extrem kompliziert, die relativen Preise wie z.B. 1e Kuh = 4 Schweine, 25 kg Kartoffeln = 1 Schwein, usw.. Da waren die Menschen wie immer so schlau zu merken, dass es günstiger ist, wenn man eine einzige Bezugsgröße für alle hat wie z.B. eine Kuh ist 100 Goldgramm, ein Schwein = 25 Goldgramm und 1 kg Kartoffeln = 1 Goldgramm usw. weiter für alle zu handelnden Güter. Ich brauche nur Goldgramm als Tauscheinheit und kann in alle Güter tauschen. Auch der, den ich mit Goldgramm bezahle kann damit sich die Güter kaufen, die er zu Hause benötigt ohne großes Hin- und Herhandeln.

Antwort
von lesterb42, 9

Buchtip:

Schulden Die ersten 5000 Jahre

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten