Wie kam das Christentum in die Schweiz?

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4 Antworten

http://www.schweizergeschichte.ch/index.php/D/article/649-Epochen/28886-3._Erste_Christen_in_der_Schweiz/

Christenverfolgungen in der SchweizBischof Eucherius von Lyon berichtet im 5. Jahrhundert von den Ereignissen um die Thebäische Legion (einer römischen Eliteinheit), die ums Jahr 300 in St. Maurice im Wallis stationiert war. Viele ihrer Soldaten hatten sich zu ihrem christlichen Glauben bekannt und weigerten sich, Christen aus der Region zu verfolgen. Einige der Soldaten wurden hingerichtet, andere konnten fliehen: Felix und Regula nach Turicum (Zürich), Urs und Victor nach Solothurn. Die Geflüchteten halfen mit, das Evangelium an ganz neue, noch unerreichte Orte zu tragen. Manche wurden zu Märtyrern und starben für ihren Glauben. Noch heute sind die Märtyrer Felix und Regula im Siegel des Kantons Zürich verewigt.

Eine Bewegung breitet sich in der Schweiz ausTrotz aller Verfolgungen durch die römischen Kaiser breitete sich die Bewegung des Christentums auch in der Schweiz weiter aus. Der Theologe P. H. Uhlmann schreibt in seiner  Felix, Regula und ihr Diener Exuperantius auf dem Siegel des Kantons ZürichKirchengeschichte, dass um das Jahr 300 etwa 15 Prozent der Einwohner des Römischen Reiches Christen waren. Die einheitliche Sprache und Kultur des Römischen Reiches und die neuen Verkehrswege erlaubten eine rasche Ausbreitung. So brachten in den ersten Jahrhunderten nach Christus wohl römische Soldaten und Kaufleute das Evangelium nach Genf, Sitten, Chur, Basel, Zürich und Winterthur und in andere römische Siedlungen. Im 13. Jahrhundert wurde erstmals von Beatus berichtet, einem Mönch, der das Evangelium in die Region des Thuner Sees gebracht haben und dort ums Jahr 100 gestorben sein soll. Eine Überlieferung besagt, dass er als Glaubensbote aus Irland an den Thuner See gekommen war. Indem er sich der Armen und Kranken annahm, erwarb er sich das Vertrauen der Einheimischen. Seine Wohnstätte in der Höhle am Thuner See (Beatus-Höhle) wurde zu einem berühmten Pilgerort. Die ersten Christen überzeugten ihr Umfeld durch ihre Gemeinschaft, die Bereitschaft, auch für ihren Glauben zu sterben (wie Felix und Regula in Zürich), und ihre Dienste an den Armen und Benachteiligten. Die junge Kirche ging keine Kompromisse mit dem Heidentum ein. Eine pseudochristliche Lehre namens Gnosis, die Erlösung durch Erkenntnis und nicht durch den Glauben an Jesus Christus versprach, wurde klar abgelehnt. Die Gnosis wurde zur Vorläuferlehre des Humanismus und des modernen New-Age-Denkens. Der Historiker Michael Hesemann weist in seinem Buch "Hitlers Religion" auch dem Nationalsozialismus gnostische Wurzeln nach. Wie die Gnosis lehren auch heute noch östliche Religionen wie der Buddhismus die Erlösung durch Erkenntnis. Diese Ansichten stehen im Kontrast zum Christentum, das die Erlösung durch die Gnade des Wappen von Beatenberg am Thuner See mit Beatus als zentraler Figur.menschgewordenen Gottes, Jesus Christus, lehrt. "Die Gnostiker setzen an die Stelle der Bekehrung der Herzen eine Ablenkung des Gehirns" (Eugen Rosenstock-Huessy).

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Durch die Römischen Legionäre (Thebäische Legion ;Felix und Regula Heilige Verena und später durch die Iroschottischen Wandermönche ,wie Gallus /Killian etc..

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meines Erachtens durch Wandermönche

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