Wie ist mein Router zu Hause aus dem Internet heraus angreifbar und was kann ich dagegen tun?

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4 Antworten

Ein Router ist im Endeffekt ein spezialisierter PC. Somit kann er grundsätzlich genauso angegriffen werden. Wie stark Du gefährdest bist, hängt maßgeblich von der Konfiguration ab.

Insbesondere wenn der Router so konfiguriert ist, dass die Konfigurationsseite aus dem WWW aufgerufen werden kann, beshenen die Gefahren, wie bei jedem Login). Auch das unbefugte einloggen über WLAN ist eine beliebte Sache. Zudem sollten allgemeine "bist Du noch hier"-Anfragen aus dem WWW vom Router nicht bekannt gemacht werden (bei den meisten Routern ist das standardmäßig so eingestellt).

Ein weiterer Punkt ist, dass einem potenziellen Eindringling nicht das Routermodell bekannt gemacht werden sollte, da er andernfalls recht einfach den Schwachpunkt raus finden kann. Hier machen es viele den Hackern extrem einfach, weil sie als SSID/WLAN-Namen den Modellnamen verwenden.

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In erster Linie ist das WLAN gefährdet weil ein Hacker ja irgendwie direkt an deinen Kabelanschluss kommen müsste um diesen anzuzapfen, das dürfte schwierig sein ohne in deine Wohnung zu kommen. Von Seiten des Providers ist die Verbindung bis hin zum Router gut verschlüsselt und sehr schwer angreifbar. Dafür tun die auch im eigenen Interesse sehr viel. Das WLAN Signal abzufangen und damit Schmuh zu treiben ist dagegen für technisch versierte Gauner möglich.

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Ein Router ist auch ein Server. Damit hat er alle Schwachstellen, die ein (unglücklich konfigurierter) Server haben kann.

Also ein typischer Angriffspunkt war und ist bei billigen Routern wohl immer noch das Webinterface, Aber jeder andere aktive (Server-)dienst kann Lücken enthalten.

In deinem Fall, also der Fritzebox, hast du eigentlich Glück, da AVM recht rührig ist, was das Updaten selbst älterer Modelle angeht.

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Das kommt darauf an wie du "angreifbar" definierst.

Es gibt die Möglichkeit das zum Beispiel ein Hacker es genau auf dich abgesehen hat und versucht in dein System gelangen bzw. auch in den Router.

Oder normale Maleware, Viren, Trojaner etc.

Am besten gesagt hängt es immer von deiner Verhaltensweise ab. Ein Hacker kann im Prinzip dich befallen wenn du ihm Türen öffnest, sprich er schickt dir zum Beispiel eine E-Mail mit einem Anhang in der ein Trojaner versteckt ist.

Er kann aber auch versuchen durch Sicherheitslücken in bestimmten Systemen einen Wurm zu platzieren.

http://www.pcwelt.de/ratgeber/So-kommen-Viren-und-Wuermer-auf-den-PC-5757291.html

Natürlich gibt es dann wieder etliche Unterschiede, die ich dir jetzt aber nicht alle aufzähle!

Nehmen wir an er bedient einen Trojaner "Manuell" das heißt der Trojaner ist nun auf deinem PC!

Wenn du ein gutes Antiviren System hast, kann dieses eventuell den Trojaner abfangen oder entdecken und somit auch entfernen.

Da aber Hacker immer schlauer werden und die Trojaner immer besser tarnen und für Virenprogramme dann somit unsichtbar sind, ist es schwer sich selber auch zu schützen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Trojanisches_Pferd_(Computerprogramm)

Also haben wir schon mal die erste Möglichkeit. Um dich gut zu schützen bräuchtest du auch ein gutes Antiviren Programm und wie man weiß sind gute Produkte nicht kostenlos....

http://www.pcgameshardware.de/Virus-Thema-237114/Tests/Der-beste-Virenscanner-Anti-Virus-Test-1037409/

Ein Satz der viel aussagt: Kein System ist sicher!

Es gibt auf der Welt kein System das unhackbar ist!

Da aber die größte Bedrohung durch Viren kommen musst du dir nicht "so große" Sorgen machen. Wenn du dir ein Vernünftiges Virenprogramm zulegst, bist du schon sehr gut abgesichert.

Hier nochmal eine Art Zusammenfassung für dich:

http://www.computerbild.de/artikel/cb-Ratgeber-Kurse-Wissen-Alles-ueber-Computerviren-2251432.html

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