Wie ist es mit dem Resturlaub nach einer Kündigung?

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3 Antworten

Dir steht auf alle Fälle der komplette gesetzlich vorgeschriebene Mindesturlaub von vier Wochen zu.

Wenn es im Arbeitsvertrag oder anwendbaren Tarifvertrag keine "Zwölftelregelung" gibt, steht Dir auch der Urlaub zu der Dir evtl. von Deinem AG zusätzlich gewährt wird.

Wenn im Arbeitsvertrag/Tarifvertrag keine Ausschlussfrist von z.B. drei Monaten vereinbart ist und die Ausschlussfrist nach § 195 BGB anwendbar ist, kannst Du auch die nicht gezahlte Lohnerhöhung für Januar und Februar rückwirkend einklagen.

Bevor Du allerdings zum Arbeitsgericht gehst, solltest Du den AG schriftlich auffordern (abmahnen), Dir Deinen Resturlaub sowie die nicht gezahlte Lohnerhöhung bis zum....(Frist von 7-10 Tagen setzen) zu überweisen. Schreib dazu dass Du, sollte bis zum angegebenen Termin keine Zahlung eingegangen sein, Klage beim Arbeitsgericht erhebst.

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Vertrag ist Vertrag, dagegen kannst du Einspruch erheben

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Es stimmt ab Mitte eines Jahres hat man den vollen gesetylichen urlaubsanspruch. Einspruch kannst du erheben.

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Kommentar von Familiengerd
13.10.2016, 21:24

Es stimmt ab Mitte eines Jahres hat man den vollen gesetylichen urlaubsanspruch.

Das alleine reicht nicht.

Das Arbeitsverhältnis muss bei der Beendigung in der 2. Jahreshälfte länger als 6 Monate bestanden haben.

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