Frage von Sorgenkind13579, 108

Wie ist es in der Klapse?

Ich(14) hab den Psychologen(Vergangenheit viel blödes erlebt mit Brüdern/Drogen, Streitereien in der Familie...  Ich hab starke emetophie egal wo ich hin geh hab ich Angst dass mir schlecht werden könnte oder sowas und mein dad ist vor paar Wochen gestorben...) abgebrochen weil er mir nichts mehr gebracht hat.. In der Schule komm ich auch nich mehr mit d.h. Wiederholen muss ich wahrscheinlich auch. Ich hab vill vor es mit der Klapse mal zu versuchen aber ich weiß nicht wie das alles da drin stattfindet und im Internet steht auch nichts genaues kann mir jmd helfen der vill selber mal drin war?

Antwort
von CaroCrackpot, 40

Hallo Sorgenkind, ich selbst war nie in der Psychatrie, aber mein bester Freund und ich selber arbeite momentan auf so einer Station. Es kommt auf jeden Fall darauf an in welche Einrichtung du gehst (also wie gut die dir helfen können, etc.) Im Allgemeinen brauchst du keine Angst haben dorthin zu gehen, eher im Gegenteil wenn du dich so schlecht fühlst wird dir das am ehesten helfen, da du den ganzen Tag von geschultem Personal und Mitpatienten umgeben bist die dich verstehen. Zu dem Ablauf in den meisten Psychatrien: Es ist meistens so das du erstnal 6-8 Wochen keinen Kontakt zur Ausenwelt hast. Je nach Theraphiefortschritt wirst du dann Besuch empfangen dürfen und ins Gelände. Viele Psychatrien bieten auch verschiedene Beschäftugungsmöglichkeiten bzw. Wahltheraphien (z.B. Sport, Ergotheraphie, Handwerk, Wanderungen, Spieleabende,...). Also du musst wirklich keine Angst davor haben, die Anfangszeit wird auf jeden Fall schwer, aber das ist normal du darfst nicht aufgeben! Du bist dort damit es dir wieder besser geht daran musst du immer denken! Und falls irgenwelche Leute hinter deinem Rücken tuscheln, weil du in der Psychatrie bist, hör einfach nicht drauf die wissen nicht was du alles erlebt hast oder womit du zu kämpfen hast! Ich wünsche dir alles Gute und hoffe das es Berg auf geht :)

Kommentar von Randler ,

Es ist aber teils von Psychatrie zu Psychatrie unterschiedlich.

Kommentar von CaroCrackpot ,

Deswegen hab ich ja auch geschrieben in den meisten.... damit meine ich die die ich bisher kenne aber es gibt sicherlich auch andere Fälle

Kommentar von Sorgenkind13579 ,

Danke dir:) genau davor hab ich Angst... Diese 6 Wochen ohne Kontakt zur Außenwelt. Mir geht's noch nicht so schlecht dass ich die für 6 Wochen riskieren will aber auch so schlecht dass ich nich weiß wie mein Leben so weiter gehen soll:/

Kommentar von Randler ,

Bei mir war es So das ich sofort Kontakt halten konnte nur halt nach 2 Wochen du siehst es ist unterschiedlich.

Kommentar von CaroCrackpot ,

Das hört sich schlimmer an als es ist. Mein bester Freund war unter anderem wegen Depressionen drin, er meinte die erste woche war total entspannt, weil es schön war mal seine Ruhe zu haben, die 2-3 Woche waren schwieriger, da man ja doch Eltern und Freunde vermisst. Er meinte danach hat man sich daran gewöhnt und es ist nicht mehr so schlimm, man sucht dafür den Kontakt zu Mitpatienten. Die letzte Woche ohne Kontakt war nochmal so richtig schlimm, weil er es nicht mehr erwarten konnte uns wieder zu sehen. 

Kommentar von Sorgenkind13579 ,

okay.. des stimmt :) dann danke

Kommentar von Sorgenkind13579 ,

Darf man wenigstens telefonieren oder so?

Kommentar von CaroCrackpot ,

bin mir nicht sicher aber ich glaube mein bester Freund hat mir ab und zu eine SMS geschrieben

Antwort
von Randler, 53

Als erstes kannst du nur vom Psychologen oder Psychater dort hin geschickt werden. Da kommt man nicht rein nur weil man es selbst will das müssen halt die entscheiden.

In der "Klapse" ist halt der Tag sehr strukturiert. Man hat Aufgaben die man erledigen muss. Ergotherapie. Gespräche mit Psychologen. Und nicht zu vergessen Ausgang und Heimfahrtswochenenden ;P

Kommentar von Sorgenkind13579 ,

Ja ich hab mit meiner Psychologin gesprochen dass ich abbrechen möchte weils mich nicht weiter bringt und sie meinte dann sie weiß auch nicht mehr was sie machen soll und ich soll mich mal informieren... Sie hat gesagt des kann ich jz entscheiden wies für mich ist sie würde jz nicht sagen dass ich ganz dringend hin muss aber wenn ich will dass es weg geht(mein Problem) dann schon

Kommentar von CaroCrackpot ,

Das du nur über deine Psychologin in eine Psychatrie eingewiesen werden kannst ist quatsch! Allerdings ist es so einfacher einen Platz zu bekommen.
Auf meiner Station sind fast nur Leute die sich selbsteingewiesen haben. Und für die Extremfälle (Suizidale Patienten, etc.) gibt es auch noch die Zwangseinweisung.... aber ich hoffe du gehörst nicht zu den Fällen

Kommentar von Randler ,

Der Psychater muss eine Empfehlung schreiben ansonsten kommst du nicht in eine Psychatrie.

Kommentar von CaroCrackpot ,

wie gesagt in meinem Krankenhaus bzw auf meiner Station sind fast ausschließlich selbsteinweiser

Kommentar von Randler ,

Es kann auch Länderunterschiede geben jedes Bundesland hat ja sein Eigenes Psychisch Kranken Gesetz oder so ähnlich. Deswegen könnte das überall unterschiedlich sein.

Kommentar von Randler ,

Wenn Sie grünes Licht gibt und du dich wirklich ändern möchtest ist es sicher eine Gute Wahl.

Denn du musst bedenken das du einen den Platz ja weg nimmst, sozusagen.

Kommentar von Sorgenkind13579 ,

okay danke.... suizid gefährdet bin ich nicht aber. Ich bearbeitete einfach kurz meine Frage dann wisst ihr grob warum die Frage unso

Antwort
von FckTheSystem, 51

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