Frage von haselnusskatze, 157

Wie ist es ein Vegetarier/Veganer zu sein?

Hallo liebe Community!

Ich lese momentan ein sehr interessantes Buch von Jonathan Safran Foer mit dem Titel "Tiere essen". In diesem greift er das Thema auf, dass man als Vegetarier oft nicht gerne gesehen wird, da man "sozial aneckt", obwohl ja eigentlich niemand will, dass Tiere leiden.

Nun würde es mich interessieren: ist dem so? Habt ihr das Gefühl, dass euch häufig feindselig begegnet wird bzw. dass eure Einstellung als "anstrengend" empfunden wird?

Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen, da ich die Geschichte gerne aus eurer Sicht geschildert hätte :)

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von EmptyCages, 120

Gute Frage - ich denke, da hat jeder seine eigene "Geschichte"... Ich hab im "richtigen Leben" in fast 4 Jahrzehnten keinerlei Angriffe, Häme und Anfeindungen zu spüren bekommen und das auf dem Land lebend, wo Fleisch und Tierprodukte großgeschrieben werden...Ehrliches Interesse dagegen ist an der Tagesordnung - und Nachfragen, um zu hinterfragen und Auszuprobieren... Im Internet dagegen wehten mir vom 1. Tag an (ca. seit 4 Jahren) sowohl grundlose Beleidigungen und Hetze als auch beschämendes Unwissen entgegen... Stellt man Falschwissen richtig und wehrt bzw. rechtfertigt sich, ist man automatisch der militante und missionierende Freak ! Ich denke, es liegt auch mit an der Anonymität des WorldWideWeb, dass jegliche Werte leider immer mehr verloren gehen, aber nicht nur daran... Wenn du die Ablehnung mancher Menschen gegenüber dem Vegetarismus/Veganismus verstehen und nachvollziehen willst, lies das Buch

"Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen - Einführung in den Karnismus"

und den Bericht in der "Süddeutschen":

"Psychologie des Fleischessens"

sowie die witzigen Cartoons hier im Net über Vegetarismus von

"erzaehlmirnix"

All diese Thesen siehst du bestätigt, wenn du allein hier auf GF in den Vegan- bzw. Vegetarierfragen schmökerst - da siehst du, WER WEN zu missionieren sucht und WER WEM auf die Nerven geht - nach der empfohlenen Lektüre weißt du auch, warum das so ist...:)

Kommentar von haselnusskatze ,

VIELEN Dank für diesen Kommentar!
Ich finde es super interessant zu hören, dass Vegetarismus anscheinend kein Phänomen dieser Generation ist!
ich denke auch, dass einige Spaßvögel einfach ganz impulsiv auf GF rein schreiben und beleidigen wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Diese Seite ist halt ne emotionale Boxhalle für einige Menschen ;)

Als zukünftige Psychologiestudentin ist auch der von Ihnen emfohlene Artikel "Psychologie des Fleischessens" von besonderem Interesse :) Werde mich da auch mal gleich vor setzen.

Kommentar von EmptyCages ,

Gern geschehen - freut mich, dass ich helfen kann... Wir können uns übrigens ruhig duzen - ist hier so üblich...:)

Kommentar von kayo1548 ,

"Als zukünftige Psychologiestudentin ist auch der von Ihnen emfohlene Artikel "Psychologie des Fleischessens" von besonderem Interesse :) "

naja zugegebenermaßen ist da zwar einiges richtig, aber vieles auch nicht:

"Karnismus ist ein unsichtbares System aus Überzeugungen, das uns von Kind auf dazu konditioniert, (bestimmte) Tiere zu essen"

sicher ist unsere Ernährung zum Teil auch kulturell bedingt - aber nicht nur:  es gibt biologische Tendenzen, die sich leicht durch die Bedingungen erklären lassen die beim Herausbilden selbiger stattfanden.

Und eine "Ideologie" im eigentlichen SInne ist es idr auch nicht - eher eine Angewohnheit.

"Fleisch kann nicht ohne Töten hergestellt werden. Dominante und gewaltvolle Ideologien benutzen eine Kombination aus sozialen und psychologischen Verteidigungsmechanismen, die Menschen dazu veranlassen, an inhumanen Praktiken teilzuhaben, ohne vollständig zu realisieren, was sie tun"

nunja...

zum ersten ist Gewalt nicht inhuman - ganz im Gegenteil.

Zum zweiten ist das was wir oft als "Aggression" verstehen eine Verhaltensweise die beispielsweise im "conflict of status" stattfindet; das hat mit dem schlachten von Nahrung nicht viel zu tun.

Sind also ganz andere Mechanismen.

Und wieso das eine Ideologie sein soll ist mir immer noch nicht klar

"Was wir als normal bezeichnen, ist im Grunde nichts anderes als die Überzeugungen und Verhaltensweisen der dominierenden Kultur in einer Gesellschaft."

richtig, aber das alleine reicht nicht - man muss sich immer auch fragen wie sich entsprechende Dinge so entwickelt haben; dafür muss man also sowohl den kulturhistorischen  als auch den biologischen Aspekt berücksichtigen.

", um uns an gewaltvollen Praktiken teilhaben zu lassen, die wir eigentlich niemals unterstützen würden."

da es offenbar viele Leute unterstützen und kein Problem haben das mitanzusehen ist das also schonmal widerlegt.

"Unsere im Tierreich nächsten Verwandten essen praktisch kein Fleisch, "

ist so pauschal auch nicht richtig (wobei es ohne konkrete Art kaum möglich ist sich dazu zu äußern)

"nur rohes inkl. der Gedärme kann als natürlich bezeichnet werden"

letztendlich gibt es kaum etwas "unnatürliches", da alles natürlich ist. Daher kann man sich nur fragen ob etwas biologisch bedingt ist, wie sich etwas entwickelt hat usw.

Letztendlich kann man nur sagen das in unserer frühen Enwicklung Fleisch essenziell war und wir in unserer Kultur heutzutage aufgrund der Alternativen natürlich darauf verzichten können.

"Auch anderen »natürlichen« Phänomenen wie Mord und Vergewaltigung versuchen wir Einhalt zu gebieten"

richtig und nachvollziehbar.

Nichts desto trotz sind solche Phänomene natürlich und menschlich.

"So notwendig scheint das Essen von tierlichen Produkten also nicht zu sein."

zumindest hierzulande nicht, das ist richtig.

"Zum Beispiel lernen wir, manche nichtmenschliche Tiere eher als Objekte anstatt als Individuen zu sehen"

richtig, aber auch zu einem guten Bekannten haben wir eine andere Beziehung als zu Person X der irgendwo am anderen Teil der Welt lebt.

Das tritt also generell auf

"Schlussendlich lehrt uns Karnismus auch, Tiere in willkürliche Kategorien einzuordnen"

das hat eher weniger mit Fleschessen als vielmehr mit der Kultur und Verwendungszwecken zu tun.

Jede Kategorisierung ist willkürlich und hat den Zweck etwas in eine bestimmte Art und Weise zu sortieren um damit effektiver arbeiten zu können.

Auch die Aufteilung in biologische Arten (bzw die entsprechenden Definitionen dafür) wurden willkürlich getroffen haben sich aber in diesem Bereich als sehr vorteilhaft erwiesen.

" es ist das unausweichliche Resultat einer tief verwurzelten, unterdrückenden Ideologie."

ich wäre auf eine Erklärung bzgl "unterdrückter Ideologie" gespannt.

Letztendlich ist es einfach nur eine Gewohnheit, da wir Fleisch konsumieren können und es gerade in der Anfangszeit auch relativ wichtig war.

"unterdrückte Ideologie" klingt da mysteriöser und geheimnisvoller als es eigentlich ist.

Kommentar von EmptyCages ,

So hat halt (fast) jeder seine Lebensanschauung zu rechtfertigen...:)

Kommentar von kayo1548 ,

ich habe diesbezüglich keine Lebensanschauung und gehe da völlig neutral an die Sache heran;

es geht einfach darum, dass einige der genannten Aspekte eben aus wissenschaftlicher Sicht nicht korrekt sind.

Ob das daher kommt das der Autor damit vllt unbewusst seine Lebensweise rechtfertigen will (so sehr man sich ja bemüht: niemand kann 100% objektiv sein, weshalb das immer eine Fehlerquelle ist und objektiv nachprüfbare Aussagen, was ja hier gemacht wurde, wichtig sind um solche Fehler zu beseitigen) oder es einfach nur missverständlich ausgedrückt ist oder Unwissenheit dahinter steckt kann ich natürlich nicht beurteilen.

Das was du da schreibst ist da natürlich korrekt:  wie gesagt niemand kann 100% objektiv sein und selbst wenn man da wie ich keine besondere Tendenz weder zur einen noch zu anderen "Seite" hat heißt das nicht, dass man da immer objektiv sein kann;  subjektiv zu sein ist halt menschlich.

Diese SUbjektivität ist wichtig und schön aber halt in wissenschaftlichen Dingen eher nicht so toll, daher muss man schauen das man sich da möglichst objektiv ausdrückt bzw die Aussagen objektiv nachprüfbar macht.

Somit kann sich da auch jeder sein eigenes Bild machen.

Kommentar von EmptyCages ,

Sicher steht dir dies zu - da du aber weder Vegetarier noch Veganer bist, (was im Übrigen hier gefragt war) sollte ein gewisser Respekt gegenüber diesen Bevölkerungsgruppen trotzdem vorhanden sein... Man muss nicht zu allem und jedem seine anderslautende Meinung posten - falls doch, hat dies wohl seine spezifischen Gründe...:)

Kommentar von kayo1548 ,

"sollte ein gewisser Respekt gegenüber diesen Bevölkerungsgruppen trotzdem vorhanden sein"

wie kommst du darauf, das ich das nicht habe?

Die DInge die ich oben kritisiert habe haben nichts mit meiner Meinung oder Ansicht zu tun, sondern damit das diese objektiv nicht korrekt sind.

Wer da Veganer, Vegetarier oder sonstwas ist spielt auf der objektiven Ebene keine Rolle.

" Man muss nicht zu allem und jedem seine anderslautende Meinung posten "

Wie gesagt: ich habe hier nicht meine Meinung gepostet, sondern auf einer objektiven (also fernab jeglicher subjektiven Meinung) Ebene argumentiert.

Mit "Meinung" hat das also nicht viel zu tun.

Und das ich das nicht muss ist mir durchaus klar - nichts desto trotz tue ich es trotzdem und je nachdem ist es ja auch für jemanden hilfreich der irgendwann einmal auf diese Frage stößt.

 

Kommentar von EmptyCages ,

Niemand wird gehindert, sich zu jeder Zeit ein eigenes Bild zu machen, worüber auch immer... Ich lasse dir gerne deine Meinung bzw. Einstellung, aber lassen wir es nun gut sein - hier werden wir kein Übereinkommen erzielen, was auch gar nicht erforderlich ist !

Kommentar von EmptyCages ,

Sorry, hab vertüddelt, die Autorin des aufgeführten Buches zu erwähnen: Es ist die amerikanische Professorin für Psychologie und Soziologie - Melanie Joy...:)

Antwort
von kami1a, 38

Hallo! Ein gutes und interessantes Buch.  Und lass Dich nicht von der Lobby beeindrucken die gegen alles kämpft was kein Fleisch isst. Der Veggi stellt da die größte und zunehmende Gefahr dar.  Und denen sind Personen wie Jonathan Safran Foer natürlich ein Dorn im Auge. 

“Nichts wird der menschlichen Gesundheit so sehr nützen und die Chancen für das Überleben auf der Erde so sehr erhöhen wie die Evolution zu einer vegetarischen Ernährungsweise.” Albert Einstein

Alles Gute.

Kommentar von haselnusskatze ,

Danke für den motivierenden Kommentar!
Die Aussagen mancher User empfand ich als haareraufend frustrierend - und bin jedes Mal sehr verwirrt wenn man sich bei Fragen ganz gezielt an Veggies richtet und dann die entgegengesetzte Gruppierung erst einmal versucht zu propagieren ;)
Herr Einstein wusste schon sehr früh was Sache ist. Finde ich enorm erstaunlich; aber dann wiederum war er halt Albert Einstein!
Du hast das Buch anscheinend auch gelesen?

Kommentar von EmptyCages ,

Ich teile meine Auszeichnung hier im Geiste sehr gerne u. a. mit "kami1a"...:) Schau mal hier im Net in die "Zitate zum Veganismus" - findest dort eine wahre Fundgrube an Bewusstsein und Weisheit von Menschen aller Epochen...:)

Kommentar von kami1a ,

Auch Einstein - Weisheiten.

  • „Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben“,  Albert Einstein.
  • Ich bin nicht sicher, mit welchen Waffen der dritte Weltkrieg ausgetragen wird, aber im vierten Weltkrieg werden sie mit Stöcken und Steinen kämpfen. Albert Einstein.
Antwort
von Schnuppi3000, 157

Es kommt immer darauf an, wie man sich als Vegetarier oder Veganer verhält.

Wenn man natürlich bei jeder sich bietenden Gelegenheit erzählt, dass man Veggie ist, nervt das natürlich schon.

Und wenn man als Veggie mit ins Steak-Restaurant geht und dann jammert, dass man nichts zu essen findest, kommt das auch nicht so gut.

Aber ich persönlich (Vegetarier) bin meines Wissens damit noch nie irgendwo negativ damit aufgefallen. Und z.B. mein Arbeitskollege hat erst nach einem halben Jahr gemeinsamem Mittagessens gemerkt, dass ich kein Fleisch esse.

Antwort
von Tasha, 129

Es kommt sehr auf das Umfeld und die Erfahrungen der Leute an - sowohl der Vegetarier/ Veganer als auch der Flesichesser!

Wenn die Fleischesser mehrfach mit "Veggies" zu tun hatten, die ihnen das Fleischessen vorgeworfen haben und im schlimmsten Falle mit die Fleischesser drastisch abgewertet haben  ("Mörder", "Leichenfresser", "der Kadaver stinkt bis hier rüber" usw.), dann werden die Veggies auch entsprechend reagieren und die Fleischesser beim nächsten Mal abwerten - vielleicht auch vorsorglich alle.

Umgekehrt ist es genauso!

Mein Gefühl nach dem Lesen diverser Veggieforen ist, dass viele Veggies einfach selbst mit ihrem gewählten Lebensstil entweder nicht klarkommen, und daher Fleischesser abwerten müssen (weil sie gern selbst Fleisch essen würden, sich das aber verbieten), oder diese Konstellation als willkommene Möglichkeit sehen, andere Menschen abzuwerten, um einfach Frust loszuwerden.

Die allermeisten Veggies haben irgendwann mal Fleisch gegessen oder auch Milch etc. konsumiert. Sie müssten eigentlich wissen, wie das ist und daher tolerant anderen gegenüber sein, die das NOCH tun. Sie selbst haben sich hoffentlich mehrheitlich FREIWILLIG für das Vegetarier-/ Veganerdasein entschieden und sollten dann so fair sein, dies anderen ebenfalls zu überlassen. Warum das nicht der Fall ist, kann man nur raten. Ein Puzzleteil wird sein, dass "Fleischesser-Bashing" jedenfalls in vielen Vegetarierforen akzeptiert ist. Ein anderer, dass so seine (anderen) Aggressionen "legitim" loswerden darf. 

Tatsache ist aber, dass man als Vegetarier/ Veganer, der früher Fleisch gegessen oder Milch/ Eier konsumiert hat, sich freiwillig für die Ernährungs- oder Lebensumstellung entschieden hat und jetzt auch Spaß daran hat, eigentlich keine Gründe hat, Fleischesser so extrem abzuwerten. Man weiß, dass sie dadurch nicht Vegetarier/ Veganer werden und wenn, dann aus den flaschen Gründen - um nicht mehr abgewertet zu werden, also aus Fremdsteuerung - und diese Gründe werden nicht ein Leben lang halten. Im schlimmsten Falle essen diese "Bekehrten" dann "heimlich" Fleisch (Butter, Eier, Milch) - das kann's ja auch nicht sein!

Ein "echter" Vegetarier/ Veganer, der sich freiwillig dafür entschieden hat, mit dem Lebensstil zurecht kommt, leckere Rezepte oder gute vegetarische/ vegane Restaurants kennt und keine Probleme mit seinem Lebensstil hat UND der Skrupel hat, seinen sonstigen Frust einfach abzuladen, indem er andere abwertet oder provoziert, wird keine fiesen Sprüche bringen und Fleischesser am gleichen Tisch ihr Fleisch essen lassen.

Immerhin ist es gesellschaftlich auch nicht akzeptiert, dass ich die ganze Zeit darüber rede, wie ekelig Grünkohl ist, wenn jemand am Tisch Grünkohl isst und ich den nicht mag.

Das sollte doch auch für alle anderen Gerichte sowie Ernährungsformen gelten!

Kommentar von haselnusskatze ,

Vielen Dank für deinen langen Beitrag!
Anscheinend hast du das Pech gehabt, dass dir viele Vegetarier oder Veganer sauer aufgestoßen sind. Das tut mir Leid^^' So etwas ist natürlich ärgerlich und dass man dann im Hinterkopf eine schlechte Meinung bekommt, weil man vorbelastet ist, verstehe ich auch!
Die Sache mit dem Bashen ist jedoch - so mein Empfinden - beidseitig. Ich habe bisher nur ein einziges Mal ein unangenehmes Erlebnis mit einem Mädchen gehabt, dass vegan lebte. Ansonsten bin ich da völlig neutral bis positiv, da viele meiner Freunde so leben.

Ich denke, dass dieses gegenseitige Runterputzen eigentlich in unserer Natur liegt. Wie eine andere Userin meinte, werden viele Vegetarier als "dumm" angesehen, wohingegen sich viele Leute, die diesen Lifestyle nicht teilen, öfter (?) fühlen, als ob sie missioniert werden sollen.

Ich würde dieses gegenseitige Bashing am ehesten damit vergleichen wie es manchmal zwischen zwei verfeindeten Schulen ist. Schule A denkt sie sei aus den und den Gründen besser und Schule B denkt sie sei besser usw. Ich bezweifle, dass dies jemals aufhören wird, weil man sich ja auch unter anderem durch seine Essgewohnheiten definiert (ähnlich: Leute, die regelmäßig Alkohol konsumieren versus Leute, die es sehr selten oder nie tun)

Kommentar von EmptyCages ,

Kleine Anmerkung: Ich denke, dass die "vielen" nervigen und missionierenden Veganer ein Mythos sind, den es so nicht gibt, schon gar nicht im "real life"...:)

Antwort
von Sulka27158, 124

Hallo Haselnusskatze (:
Ich bin Vegetarierin und ich bekomme es oft zu spüren das manche Leute mich deswegen für "dumm" halten. Den Grund dafür verstehe ich nicht. Denn diese Leute setzten doch auch vorraus das ich akzeptiere das sie Fleisch essen. Also warum ist es so schwer zu akzeptieren das ich keine Esse? Außerdem denk ich mir dann:" Kann doch euch egal sein was ich esse"
Ich werde sehr oft schräg angeschaut aber vereinzelt zeigen sich auch Leute die Sachen sagen wie "Wow! Ich habe Respekt vor dir. Das könnte ich nicht."
Ich finde es auch sehr toll in Deutschland die Soja- und Tofuprodukte immer mit mehr Auswahl auf den Markt kommen und das auch in Restaurants mehr drauf geachtet wird.
Wenn jedoch in irgendeiner Runde gefragt wird, wer Vegetarier ist, sage ich meist nichts, da ich einfach zu müde bin mich zu "rechtfertigen".

Kommentar von EmptyCages ,

Sag es ruhig beim nächsten Mal und steh dazu... Wenn sinnfreie Sprüche oder Fragen kommen, kontere mit: "Weil ich es kann" oder "Warum bist du es nicht ?" Du wirst sehr schnell herausfinden, wann es sich lohnt, sich darauf einzulassen - dann, wenn echtes, ehrliches Interesse besteht - und wann nicht, weil nur Häme und Ignoranz bzw. Unverständnis kommt... Dann gilt die einfache, aber wirkungsvolle Devise: Ignore ! :)

Antwort
von momolo13, 95

vermutlich kommt es sehr darauf an, in welchen kreisen man sich bewegt. ich bin seit über 30 vegi und hatte damit nie grosse probleme, ausser früher in restaurants. da gab es dann einfach nichts ausser salat. heute ist vegi aber selbst in kantinen kein thema mehr, vegetarisches essen hat sich etabliert.

Antwort
von AppleTea, 117

Ja leider finde ich persönlich schon, dass andere sich offenbar daran stören. Es reicht ja schon aus, wenn man beim Grillen ein Fleischloses "Steak" oder nur Gemüse drauf legt und schon gehts los! Es gibt sicherlich auch Veganer die missionarisch unterwegs sind. Ich kenne nur keine.. dafür aber umso mehr Fleischesser, die so ticken.

Kommentar von EmptyCages ,

Wie recht du hast - Letzteres sieht man vor allem hier auf GF immer wieder sehr deutlich... Ich hatte Glück - mir wurde auf den wenigen Grillparties, denen ich beigewohnt habe, nach anfänglicher Skepsis immer mein veganes Grillgut weggefuttert - war dann doch nicht ganz so unlecker, wie manche glaubten...:) Heute meide ich solche Events in der Regel... 

Kommentar von eostre ,

Tomaten gefüllt mit rotem linsensalat! Bringe ich inzwischen dutzende zum grillen mit und selber essen kann ich mit viel Glück eine!

Kommentar von AppleTea ,

Ja so ging es mir auch :D die Leute sind erst abgeneigt, wollen dann mal probieren und dann futtern sie es weg. Meist grillen wir eh nur mit Freunden und die wissen schon bescheid bzw. sind zum Teil selbst veganer.

Kommentar von AppleTea ,

Wie die Geier ;)

Antwort
von Dovahkiin11, 111

Es ist in meinen Augen ein armseliges Armutszeugnis und furchtbar, dass man als Veganer/Vegetarier von so vielen Seiten erniedrigt wird. Dass diese jedem ihre Ansicht aufzwingen wollen, wie so oft behauptet wird, kann ich nicht bestätigen. Weder hier im Forum, in sozialen Netzwerken noch sonst wo habe ich jemals eine solche Tendenz gesehen. Lediglich einzelne Ausnahmen. Eher die andere Seite ist es, die spottet bis zum geht-nicht-mehr. Man lasse sich das mal auf der Zunge zergehen. Man setzt sich für weniger tote Tiere ein und wird angegriffen, bis man dies wieder via Nachfrage fördert. Ist für mich eine einzige Absurdität. 

Der Punkt ist, viele sehen nur die Vegetarier und ihre nicht durchschnittliche Ernährung selbst, aber nicht die Gründe dafür. Das mal auf Menschen übertragen: Du warst jahrelang im Krieg als Soldat, hast dutzende Leichen gesehen und selbst getötet, bist evtl traumatisiert. Als du wieder nach Hause kommst und (verständlicherweise) von dem erzählst, was du gesehen hast, lacht man dich aus, weil du so komisch geworden bist. Aber wenn diese Leute selbst einige Augenblicke vor Ort an verschiedenen Quellen verbracht hätten, würden viele anders denken, behaupte ich. Nur wollen viele dies nicht wahrhaben und blenden bewusst aus, dass es sich bei ihrem Essen um ein Lebewesen mit sozialem Verhalten, kognitiven Fähigkeiten und hoch entwickeltem Schmerzempfinden handelte. 

Abgesehen davon ist es sehr angenehm. Gesundheitlich habe ich keinerlei Beschwerden deswegen, und ich habe auch nicht vor, wieder anzufangen. Egal, wie man sich entscheidet, Ernährung sollte bewusst und mit Hintergrundwissen von allen Perspektiven geschehen und nicht blind. 

Bei Fragen anschreiben. Kommentare bitte in angebrachtem Ton. Solche "bestimmter" User dürfen auf ihren Antworten verweilen und werden standardmäßig weniger aufmerksam zur Kenntnis genommen.

Kommentar von EmptyCages ,

Grade hier finde ich es manchmal schade, dass wir Menschen nicht mehr als zwei Daumen haben, um auf derart perfekte Antworten gebührend reagieren zu können...(wird aber wohl seinen Sinn haben...:) Respekt und danke dafür !

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Vielen Dank, Cages! :)

Kommentar von EmptyCages ,

Sehr gerne...:)

Antwort
von eostre, 60

Ich selbst ecke im realen Leben extrem selten an. 

Es gibt nicht wirklich viele Situationen, in denen es relevant ist, wie man sich ernährt.

Mein Umfeld weiß, dass meine Kinder und ich veganer sind, von daher gibt es da keine Probleme.

Kommentar von haselnusskatze ,

Würdest du denn, wie andere User, sagen dass es tatsächlich im Internet eher zu Problemen kommt und zu Anfeindungen?

Kommentar von eostre ,

Auf jeden Fall! 

Du siehst es ja gerade hier.

Ich lebe seit 20 Jahren vegan und solche Diskussionen wie hier auf gf sind mir noch nie begegnet.

Im realen Leben sind es meiner Erfahrung nach eher die Kinder der nachkriegsgeneration, die generell wenig Verständnis für alternative Lebensweisen haben, (Menschen zwischen Mitte 40 und Ende 50) - Erwachsene also, die sicher nicht ihre Zeit mit endlosdiskussionen Verschwenden.

Die Anonymität des Internets scheint damit zutun zu haben.

.

Antwort
von Thaliasp, 113

Wieso soll man anecken? Ich selber lebe seit vielen Jahren mehrheitlich vegetarisch und ich hatte noch nie das Gefühl  dass man mir feindselig begegnet. Im Gegenteil, es gibt immer mehr Restaurants die Gerichte ohne Fleisch anbieten. Meine Bekannten finden nichts dabei wenn ich mir im Restaurant etwas ohne Fleisch bestelle. MEINE DEVISE IST LEBEN UND LEBEN LASSEN. Hin und wieder esse ich Fisch, deshalb habe ich geschrieben mehrheitlich.

Kommentar von Thaliasp ,

Es gab ja früher die Skandale mit Gammelfleisch. Da war es mir sehr recht dass ich nicht unbedingt Fleisch haben muss.

Kommentar von haselnusskatze ,

Ich habe mal in einem Restaurant gearbeitet, in dem viele Kollegen schon deutlich genervt wirkten wenn unsere Gäste uns darum baten nachzusehen ob gewisse Gerichte tierisch sind (es gibt ja diese Ordner in denen man dies nachsehen kann).

Das wäre jetzt so mein erstes Beispiel bezüglich des Aneckens. Auch eine gute Freundin von mir lebt vegan (habe ich aber auch irgendwann erst erfahren, als ich für uns gekocht habe :) ) und auch da fällt mir auf, dass Mitarbeiter deutlich verstimmt sind wenn sie einfach nachfragt was genau in welchen Speisen enthalten ist.

Vielleicht wäre statt anecken "Umstände bereiten" in diesem Falle der bessere Ausdruck. So empfinden es viele Menschen in meinen Augen tatsächlich.

Kommentar von eostre ,

Das ist eine typische Situation aber es liegt oft einfach am Akt des nachfragens, der das servicepersonal so nervt. Meine Schwester ist allergisch auf nüsse da rollen die Kellner auch regelmäßig die Augen.

Kommentar von Thaliasp ,

Ja gut da hast du allerdings recht, das würde mich auch nerven. In einem Restaurant bestelle ich einfach etwas vegetarisches und gut ist. Ich nerve das Personal nicht noch mit pingeligen Fragen. Ich will einfach keine Steaks oder sonstiges Fleisch essen. In unserem Spital gibt es eine wirklich gute Küchenmannschaft die unter anderem auch super leckere Sandwiches macht. Wenn ich nicht warm essen will habe ich angefangen ein Sandwich, öfter mal mit Poulet Fleisch an Cocktail Sauce zu essen. Das ist einfach zu gut, dazu einen Salat und ein Dessert. Du siehst, Ausnahmen bestätigen die Regel, ganz so krass drauf bin ich nicht.

Kommentar von Thaliasp ,

Poulet Fleisch und Fisch gerne hin und wieder, aber sonst lieber nichts. Tofu gibt es in den Reformhäusern in großer Auswahl, die wirklich gut sind. Taifun ist eine Firma, ich glaube fast die ist in Deutschland.

Kommentar von haselnusskatze ,

Ich fand die Fragen eben nicht nervig. Eher das Verhalten der Kollegen. Diese pingeligen Fragen empfinden wir in Deutschland nur so. In Amerika beispielsweise ist das die absolute Norm, dass man sich sein Menü im Grunde nach Lust und Laune nochmal nachbearbeitet.

Ich finde auch, dass das die Aufgabe ist sich den Wünschen der Gäste anzupassen - solange es noch in einem normalen Rahmen bleibt. Und wenn man danach gefragt wird welche Inhaltsstoffe welche Nahrungsmittel haben gehört es nun mal dazu die Gäste darüber aufzuklären. Das ist nicht nervig, das ist in meinen Augen was guten Kundenservice ausmacht.

Kommentar von EmptyCages ,

Ich stimme dir zu ! Auch das Geld der Veganer stinkt nicht und es hat noch keinem geschadet, einen Denkanstoß zu bekommen, auch, wenn dies so manchem Mitmenschen unbequem und lästig erscheinen mag... Die Zeichen der Zeit tun ihr Übriges - der Veganismus ist immer mehr im Kommen und das ist verdammt gut so ! :)

Kommentar von Thaliasp ,

@Dovahkiin11, kennzeichne in Zukunft wen du mit "Dummgeschwätz" meinst, ich finde nämlich nicht dass meine Posts "Dummgeschwätz" sind.

Kommentar von EmptyCages ,

Du hast das leider völlig missverstanden:

1. kann man eigentlich ziemlich eindeutig anhand der sog. "Baumstruktur bzw. der Anzahl der senkrechten Striche erkennen, an wen Dovahkiin`s Kommentar gerichtet war und

2. war der Begriff "Dummgeschwätz" ironisch gemeint und in diesem Moment auf ihn selbst bezogen...

Solltest nochmal in Ruhe alles im Zusammenhang bzw. Kontext lesen und auf dich wirken lassen...

Kommentar von EmptyCages ,

Sehe gerade, dass "Dovahkiin11`s und mein Kommentar verschwunden sind... Schade - daran war doch nichts beleidigend oder sonstwie der Beanstandung wert... Wahrscheinlich lag es daran, dass wir beide auf einen vorigen - sehr wohl grenzwertigen Beitrag reagiert haben, somit wurde der ganze Wust mitgelöscht - leider machen dann die letzten beiden Kommis hier keinerlei Sinn mehr, da völlig aus dem Zusammenhang gerissen und für andere User nicht mehr nachvollziehbar...

Antwort
von Nordseefan, 122

Zunächst mal:

Ich bin KEIN Vegetarier, habe aber auch eine Meinung dazu.

Natürlich will kaum einer das Tiere leiden. (Manchen ist das aber schon egal, hauptsache BILLIGES Fleisch und das jeden Tag!) Und genau hier liegt der Hase im Pfeffer. Wäre alle bereit, mehr Geld für Biofleisch aus artgerechter Haltung auszugeben ginge es den Tieren viel besser.

Ich habe im Prinzip nichts gegen Vegetarier oder auch Veganer. Finde aber das man es auch übertreiben kann. Und ich denke mal die "fleischlose/tierlose" Fraktion hetzt da öfter als die anderen.

Eines muss aber mal gesagt werden: Wären ALLE Vegetarier/Veganer gäbe es bald viele Tierarten nicht mehr. Wozu denn dann auch? Und das wäre auch schade oder?

Kommentar von haselnusskatze ,

Danke für deinen Beitrag :)
Eine Frage hätte ich allerdings: wie genau meinst du das, dass es durch diese Ernährung viele Tiere nicht mehr gäbe?

Kommentar von Nordseefan ,

Wozu sollte man Kühe und Schweine halten wenn keiner mehr deren Fleisch ist? Und wenn man sich vegan erhähren würde fallen auch noch hühner, Gänse etc weg, denn dann braucht man auch die Eier nicht.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Sorry für die Einmischung, das würde ich aber gerne kommentieren.

Dass die "fleischlose Fraktion" mehr hetzt, kann ich überhaupt nicht unterstützen. Ich stütze mich hier auch nur auf meine Erfahrungen, aber gerade in sozialen Netzwerken erlebe ich das genaue Gegenteil. Was ich meistens erlebe, ist ein Bild oder Kommentar, der sich über diese Fraktion lustig macht (von wegen Grasfresser, woran erkennst du, dass jemand Veganer ist...). Diese wehrt sich dann meist nur, und das auch weniger lästerlich. Dass welche von sich aus gehässig über Fleischesser herfallen, habe ich bisher tatsächlich so gut wie überhaupt nicht erlebt. Und wenn, dann eher kritisch als belustigend. Ich sehe auch keinen wirklichen Sinn, Ernährung als Status zu verwenden. Vielleicht hast du dies ja anders erlebt.

Dass viele Tiere ausgestorben wären, hätte ich auch gerne erklärt. Beispiele wie das des Thunfischs sprechen für mich eher eine andere Sprache.

Lg

Kommentar von Nordseefan ,

-erklärung siehe oben.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Davon würden die Tiere doch nicht aussterben... Die Bestände wären verringert, manche würden in freier Wildbahn leben, andere halten sie sich als Haus-/Hoftiere. Die existieren ja nicht nur, um kommerziell verwendet zu werden.

Kommentar von Nordseefan ,

Also Kühe in freier Wildgan, das glaube ich kaum. Und FAST keiner hält sich ne Kuh oder eine Sau zum liebhaben. Und wenn dann sind das so wenig, das der Fortbestand auf Dauer nicht gesichert wäre.

Kommentar von haselnusskatze ,

Also, eigentlich lebten alle Tiere in freier Wildbahn, bis sie vom Menschen domestiziert worden sind.

Und ein Tier als Nutztier zu halten bedeutet ja nicht sie direkt verspeisen zu müssen. Dass man sich Schweine als Haustiere hält ist zwar noch sehr unüblich, aber wieso denn nicht? (prominentes Beispiel: George Clooney)

Dieses Argument ist wirklich vorne und hinten nicht schlüssig.

Momentan werden ja auch nur so lächerlich viele Tiere gezüchtet, weil wir sie "angeblich" brauchen, was nicht der Wahrheit entspricht. Und obwohl es wesentlich mehr Fleischesser als Veggies gibt werden ja Massen an Nahrung (Fleisch) weggeworfen.

Egal wie man es dreht und wendet, Veggies sorgen gewiss nicht dafür, dass Tiere aussterben. Tiere sterben zur Zeit aus.

Kommentar von Omnivore08 ,

Und obwohl es wesentlich mehr Fleischesser als Veggies gibt werden ja Massen an Nahrung (Fleisch) weggeworfen.

Es wird Massen an NAHRUNG weggeworfen. Nicht nur Fleisch, sondern auch Getreide, Obst, Gemüse!

Egal wie man es dreht und wendet, Veggies sorgen gewiss nicht dafür, dass Tiere aussterben.

Aber sicher! Oder denkst du man hält danach Angusrinder und Holstein-Kühe umsonst?

Momentan werden ja auch nur so lächerlich viele Tiere gezüchtet, weil wir sie "angeblich" brauchen, was nicht der Wahrheit entspricht.

Warum lächerlich? HALLO? Wir haben 80mio Deutsche / 500mio Europäer / 7mrd Menschen weltweit zu ernähren! Was ist daran lächerlich?

Und warum brauchen wir sie nicht? Schon mal versucht im Winter Gemüse zu ernten?

Schon mal in Island und Kasachstan versucht Ackerbau zu betreiben?

Kommentar von haselnusskatze ,

Okay, ich sehe ein, dass wir bei diesem Thema nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen werden.

Ich will ja keinen missionieren oder von meinen Ansichten überzeugen und respektiere einfach was du gesagt hast, auch wenn meine Meinung sich davon deutlich unterscheidet.

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Sicher gäbe es welche in freier Wildbahn. Tiere sind schließlich nicht entstanden, um domestiziert und geschlachtet wozu werden. Auch in privatem Besitz würde es weiterhin Bestände geben, die sich auch reproduzieren. Die haben es einige Jahrtausende geschafft, dann werden sie so schnell auch nicht aussterben.

Kommentar von kayo1548 ,

"Sicher gäbe es welche in freier Wildbahn. Tiere sind schließlich nicht entstanden, um domestiziert und geschlachtet wozu werden. "

richtig;

du darfst aber nicht vergessen, dass gehaltene Tiere (auch durch Zucht) nicht mehr identisch mit den Tieren von früher sind.

Auch sind die Umweltbedingungen anders und ob diese Tiere unter diesen Bedingungen noch überleben könnten oder eine Nische finden ist fraglich.

Von demher wäre es da durchaus realistisch anzunehmen, dass einige Tierarten da in freier Wildbahn Schwiergikeiten bekommen könnten.

Kommentar von eostre ,

Kühe in freier Wildbahn gibt es z.B. in Indien ziemlich viele. 

Trüffelschweine werden so schnell nicht aussterben, in zoologischen Gärten können solche Arten durchaus bestehen und so lange es die haustierhaltung gibt wird es auch weiter Futter für karnivore geben müssen und das wird wohl aus den bisherigen Nutztieren entstehen.

Kommentar von EmptyCages ,

Aber sowas von Zustimmung und DH, Dovahkiin11 - danke ! :)

Kommentar von EmptyCages ,

Warum interpretierst du es als "Hetze", wenn die "fleischlose/tierlose Fraktion" gnadenloses Falschwissen richtigstellt und sich wiederum gegen sinnfreie Angriffe der "Fleischfraktion" wehrt und das nicht mal beleidigend ?

Kommentar von Dovahkiin11 ,

Empty, weil wir unsere Meinung schließlich nur dadurch haben, dass wir in unseren Höhlen "unsere 'kleinen Propagandafilmchen' schauen und 'ausgekochten Mumpitz' denken und verbreiten". (Zitiert) 

([Ironie aus], nur, um sicherzugehen.) Danke, Cages! Weitere Kommentare gern als PN, diesen Kommentar nutze ich ich aufgrund bestimmter "Präsenzen" nicht weiter. 

Kommentar von EmptyCages ,

Ich weiss - manches kann man nur mit Ironie ertragen...:) Thanks !

Antwort
von wickedsick05, 77

Dazu wurden sogar Studien gemacht:

Ein naiver Mensch würde vielleicht annehmen, dass sich die Anhänger der verschiedenen Fraktionen des guten, fleischfreien Daseins wechselseitig gern leiden mögen. Tatsächlich ist es nach Rothgerbers Untersuchung so, dass die Veganer die bloß gesundheitsorienterten gegenüber den ethisch orientierten Vegetariern abwerten, und zwar umso stärker, je stärker sie selbst ethisch orientiert sind.

Wurde bei der Befragung ins Spiel gebracht, dass die Mehrheit der Menschen ja immer noch dem liederlichen Fleischverzehr frönt, schlossen sich die Reihen wieder: Dann waren auch die strengsten Veganer wieder eher bereit, den bloß gesundheitsopportunistischen Vegetariern ein bisschen von ihrer Überlegenheit abzugeben.

http://www.heise.de/tp/artikel/42/42246/1.html

Kommentar von haselnusskatze ,

Das scheint ein spannender Artikel zu sein, den du da hast und auch wenn deine Aussage nicht komplett auf meine Frage eingeht, werde ich gerne lesen, da er eine neue Perspektive aufweist :)
Danke dafür!

Kommentar von wickedsick05 ,

gern geschenen in gewisser weise trifft es aber das thema das du in der Frage angesprochen hast.  Veganer/vegetarier die ethisch orientiert sind holen immer die Leidkäule raus und hauen damit um sich. z.b. vergleicht man dann immer den Mensch mit dem Tier und ist dann der Meinung Tiere essen ist was ganz böses. Gesundheitsverzichter würden das niemals tun ernten aber dafür auch von ethisch orientierten immer wieder ein seitenhieb. wirst du auch hier im Forum merken einfach mal augen offen halten.

zb auch Karnismus ist ein schwachmatischer Kampfbegriff einer Veganen Tierrechtsaktivistin die Psychisch nicht damit klar kommt dass andere Fleisch essen daher kreiert sie eine neue Schublade und schmeisst dort alle rein die Fleisch essen um sie abzuwerten.

Kommentar von haselnusskatze ,

Deswegen sagte ich ja, dass die Antwort nicht komplett auf meine Frage eingeht - kann sie alleine deswegen schon nicht, weil ich speziell Vegetarier und Veganer um ihre Erfahrungen als Menschen mit diesem Lifestyle angesprochen habe ;)

Ich möchte das als Fragensteller gerne von Bezeichnungen wie "schwachmatisch" absehen. Dass beide Parteien sich in vielen Dingen uneinig sind haben wir ja allein schon in diesem Post festgestellt.

Kommentar von wickedsick05 ,

keine panik ich hab dich schon verstanden wollts nur nochmals erwähnt haben aber in der Studie wurden Vegetarier/Veganer befragt somit erfährst du von mehr menschen mit diesem lifestyle als du hier auf GF je erfahen wirst ;-)

Ich möchte das als Fragensteller gerne von Bezeichnungen wie "schwachmatisch" absehen.

gut und ich möchte als MENSCH geren von der Bezeichnung wie "Karnismus" absehen.

Kommentar von Omnivore08 ,

zb auch Karnismus ist ein schwachmatischer Kampfbegriff einer Veganen Tierrechtsaktivistin

Die Frau Joy steckt alle Fleischesser ungewollt in eine Schublade und schreibt Karnismus drauf. Dann defeniert sie "ich und alle Veganer sind normal, alle anderen sind Ideologen" und bezeichnet sich dadurch als was besseres. Für mich ist das sogar eine klare Definition von Rassismus, weil man Menschen klassifiziert und sich selbst als was besseres erhebt!

Was sagt die Psychologiestudentin dazu? ^^

Für mich ist Frau Joy einer der schlimmsten Personen, die auf dieser Erde herum laufen. Für was ich diese Frau halte kann ich hier nicht schreiben, da es warhscheinlich nicht mehr ganz jugendfrei wäre

Kommentar von haselnusskatze ,

@omnivore Wie ich bereits - in seinem höflichen Tonfall - sagte, respektiere ich deine Ansichten. Da ich es aber als Verschwendung meiner Zeit ansehe mit jemanden zu diskutieren, der mir eh keine neuen Einblicke geben kann, unterlasse ich das.

Für was ich diese Frau halte kann ich hier nicht schreiben, da es warhscheinlich nicht mehr ganz jugendfrei wäre

Wenn es dir nicht möglich ist über ein Thema zu sprechen ohne dabei ausfällig zu werden, solltest du diese Thematik meiden, insbesondere da meine Fragestellung ganz eindeutig nicht an dich gerichtet war.

Kommentar von Omnivore08 ,

Ich kann mich sogar sehr sachlich unterhalten, wenn man auf der Gegenseite die gleiche Sachlichkeit verfolgt. Über Karnismus jedenfalls kann man gar nicht nicht "sachlich" diskutieren, weil dieses Wort eine Erfindung einer Tierrechtsaktivisten ist um andere Menschen zu klassifizieren. Und das ist einfach nur abwertend und stellt für mich teils rechtlich eine Beleidigung dar. Solche - achtung - Kampfbegriffe haben in einer sachlichen Diskussion schon gar nichts verloren.

Du hast ja geschrieben, dass du Psychologiestudentin bist/werden willst, richtig? Da ist das ähnlich: In wissenschaftlichen Arbeiten haben nichtwissenschaftliche Kampfbegriffe wie "Massentierhaltung", "Karnismus", "Speziesismus", "Tierleidlobby", usw einfach nichts verloren. Von daher finden sich auch solche Bücher nicht im Quellenverzeichnis von Thesen wieder.

PS: Das hier ist eine Ratgeberplattform. Wenn man fragt wie man Brötchen backt und verlangt, dass nur Bäcker mit Meisterbrief antworten dürfen, dann ist das unhöflich - jedenfalls nach meinem Empfinden!

Kommentar von haselnusskatze ,

Deine Aussagen sind aber nicht hilfreich auf meine spezifische Frage bezogen.

Du versuchst auch nicht zu helfen, sondern einfach alle User zu diffamieren, die nicht mit deinen Ansichten überein stimmen - und das nicht nur in dieser Frage.
Was du tust ist nicht einen Rat zu geben oder mich in meiner Fragestellung weiter zu bringen, sondern auf einem Web-Kreuzzug gegen was-auch-immer-du-als-den-Feind-anzusehen-scheinst irgendwelche Tiraden von dir zu geben.

Das empfinde ich nicht nur als unhöflich, sondern schlicht als Belästigung der schlimmsten Art, weswegen ich auch nicht mehr auf dich eingehen möchte - egal wie viel Mühe du dir mit deiner provokanten Art gibst, dass man dir bei diesem Tennismatch der Absurditäten den Ball zuspielt.

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