Frage von MausMitGebiss, 55

wie ist eigentlich die grundsteinlegung beim pyramidenbau gefolgt -z.b. den pyramiden von gizeh?

Hat man da einfach einen Steinblock an einen beliebigen Ort in der Wüste geworfen oder wie? Wie hat man entschieden wo der erste Stein einer Pyramide hin soll?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DerBuddha, 23

ich habe mal in einer doku gesehen, dass dort berichtet wurde, dass die pyramiden schon standen, als die ersten "menschengruppen" dort ansiedelten............und laut wissenschaftlichen untersuchungen ist ja die sphinx und die pyramide im zusammenhang zu sehen und das erstaunliche dabei ist, dass der sockel der sphinx große wassserschäden aufweist..........das bedeutet, dass sie lange lange zeit im wasser gestanden haben muss, allerdings gab es in den letzten tausenden jahren keine solche möglichkeiten dafür, laut berechnungen der wissenschaftler, die dann mal mit computeranalysen alles durchgespielt haben, wäre die sphinx also mindestens 10.000 jahre alt, denn nur zu dieser zeit soll es große wasserflächen in dieser gegend gegeben haben....................wenn also beide bauwerke, sphinx und pyramide wirklich zusammen gehören, bedeutet es auch, dass die pyramiden so alt sind wie die sphinx und dann würden man nicht mehr davon sprechen können, dass irgendein pharao sie gebaut hat...................zudem man sowieso nie in der lage gewesen wäre, zu dieser zeit ohne technische hilfsmittel sowas zu bauen, wir sind heute nicht mal in der lage diese pyramide nachzbauen.........alles schon versucht...............:)

Kommentar von paulklaus ,

Du, Buddha, wirst dir nochmal den Mund verbrennen oder als Ketzer gebranntmarkt werden - siehe meine Antwort !!

DH !!!

pk

Kommentar von DerBuddha ,

ich kann damit leben............*g*

mögliche wahrheiten kann man leugnen wie man will, fakt ist aber trotzdem, dass nichts wahr wird, nur weil millionen daran glauben.....:)

Kommentar von paulklaus ,

Nochmals: DH !

Ich lebe auch "damit" - seit ca fünf Jahrzehnten !

pk

Antwort
von paulklaus, 12

Die "Maus" spricht natürlich ein ganz heißes Eisen an mit ihrer Frage - und die Ägyptologie scheut geflissentlich vor einer konkreten Antwort zurück.

Ich habe -zig Bücher (von Ägyptologen - allen voran Stadelmann - ), die sich mit Pyramiden-Bau beschäftigen (auch mit der komplett unsinnigen Rampen-These), aber eben nicht mit der "Grundsteinlegung"...

Auch Lehner, Tompkins, Jelitto und viele andere wissen darauf keine Antwort, besser: tabuisieren diese Frage.

Hier "wiki" zu Rate zu ziehen, wäre für mich (!!) die letzte Informationsquelle !

"Der Buddha" spricht DANKENSWERTERWEISE das Tabu-Thema an, dass die Pyramiden viiiieeeel älter sind, als von Ägyptologen angenommen. Geht natüüürlich nicht, weil laut Archäologie "nicht sein kann, was nicht sein darf !!".

Sicherlich hat er, "Der Buddha", von den revolutionären Untersuchungen von Schoch und West gelesen, womöglich auch von Bauval und Hancock ! Aber - ach !! - das sind ja keine Ägyptologen, sondern irgendwelche Spinner....

So, hier höre ich auf, bevor wieder (!!) Heerscharren von Archäologen über mich herfallen...

Der "Maus" muss ich sagen, dass ich leider keine Antwort auf die Frage habe, aber letztere dennoch oder gerade DESHALB sehr interessant finde !!

pk


Antwort
von Rosswurscht, 21

Ich denke, dass wurde sehr genau bemessen. Der Himmel und die Sterne dürften dabei eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben.

Aus Wiki:

Eine Pyramide steht auf einer genau ausnivellierten
Fläche, deren horizontale Abweichung nicht größer als ein paar
Zentimeter ist. Dazu wurde das Land zuerst planiert, hierauf wurden
Gräben ausgehoben, die nach ihrer Fertigstellung mit Wasser ausgefüllt
wurden. Das Wasser ermöglichte die Ausnivellierung der Basisfläche. Um
das Bauwerk gegen Verschiebungen zu sichern, wurden die Ecksteine
vertieft und die Fundamentsteine um zwei bis drei Grad nach innen
geneigt. Die Kanten der Pyramidengrundfläche wurden sehr genau nach den
vier Himmelsrichtungen ausgerichtet, wozu sich die alten Ägypter der
Sternbeobachtung bedienten. Wahrscheinlich wurde der Auf- und Untergang
eines bestimmten Gestirns auf einer die Pyramide kreisförmig umgebenden
Mauer beobachtet. Der Hauptgang zur Grabkammer führte im gleichen Winkel
wie der zu nivellierende Stern in die Pyramide.

Wie war es nun möglich, dass die Baumeister der Pyramide bis zur
Pyramidenspitze den Steigungswinkel exakt einhalten konnten? Die
Pyramide wurde schichtweise errichtet, deren Ecksteine nicht exakt
aufeinander abgestimmt waren. Erst mittels der Verkleidung wurden
durchgängige Flächen und Grate geschaffen.[7][2]

Von zentraler Bedeutung war vermutlich das Lot, mit dem der
Mittelpunkt des quadratischen Pyramidengrundrisses während des
lageweisen Baufortschritts „hochgezogen“ wurde. Damit war eine genaue
Kontrolle der Höhenlage über dem Ausgangsplateau und die horizontale
Einmessung möglich. So ist in halber Pyramidenhöhe die horizontale
Kantenlänge ebenfalls die Hälfte der Grundrisskantenlänge. Die
Senkrechte ermöglicht eine genaue Einhaltung des Steigungswinkels und
erlaubt auch Messungen in der Diagonalen. Die Parallelität
oberer Steinlagen zur Basis lässt sich durch Fluchtlinien in
Ost-West-Richtung folgendermaßen herstellen: Morgens und abends fällt
das Sonnenlicht horizontal ein. Dazu werden vertikale Fluchtstangen in
Höhe des Plateaus aufgestellt. Sie ergeben mit der Sonne als Fixpunkt
eine Gerade. Das Gleiche wird entsprechend dem Baufortschritt in der
jeweiligen Höhenlage angelegt. Zeigt sich eine Übereinstimmung zwischen
beiden Fluchten, so ist die Parallelität gegeben.

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