Wenn man an die Enden eines Hufeisenmegnetens ein Geldstück hält, bleibt dieses daran haften. Wenn man nun ein Stück Metal (eisenhaltig) über die beiden Enden legt und darauf das Geldstück legt, bleibt das Geldstück nicht haften. Nun baut man ein Hufeisenmagneten aus zwei Magneten die man auf ein Metalstück stellt. Wieder bleibt die Münze an den jeweils beiden Enden haften. Legt man aber über diese beiden Enden ein weiteres Metalstück bleibt die Münze darauf haften. Warum ist das so?
Der Hufeisenmagnet ist ein Magnet, dessen Nord- und Südpol nach unten gebogen wurden. Der Bereich in dem die magnetischen Feldlinien von Nord nach Süd verlaufen ist nur zwischen den beiden Enden und wenige Millimeter darüber hinaus. Bei Stabmagneten ist dieser Bereich um den ganzen Magneten herum und somit viel größer, auch wenn zwei Stabmagneten mit den gegensätzlichen Polen nebeneinander stehen. Dadurch ist das Feld bei dieser Konstruktion wesentlich größer.
Das nennt man "Eisenschluss"... der "Magnetkreis" ist mit dem Metall über beide Pole geschlossen, die Magnetfeldlinien dringen nicht bzw. kaum nach aussen und darum hält dann nix mehr am Magnet
So ist es!